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Zum Ende der Seite springen Begeisterung 4 Bewertungen - Durchschnitt: 5,50
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Dania
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Begeisterung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vor vielen Jahren hat mal der inzwischen in der Ewigkeit weilende Bezirksapostel Ehlebracht den Schwerpunkt in seiner Predigt auf die Begeisterung gelegt.
Begeisterung ist ein Motor der uns befähigt auch in trüben Tagen, beschwert durch Krankheit und andere Lasten, dennoch zu glauben, dennoch unsere innige Verbindung zu Gott, unserem Vater, aufrecht zu erhalten, weiterzugehen.

Begeisterung beflügelt auch. Wir werden fähig in ganz besonderer Weise uns an die Seite derer zu stellen die traurig sind, die Glaubensprobleme haben, die im alltäglichen Leben Probleme haben, kurz wir sind dann sensibel genug die Verfaßtheit des Anderen wahrzunehmen, helfend tätig zu werden.

Begeisterung läßt uns auch Hürden überwinden. Ach, ich bin ja nicht so gut in dieser oder jener Hinsicht wie mein Nächster, also bringe ich mich gar nicht erst ein. Bin ich begeistert, z. B. von unserem Glauben, dann treten vorab genannte Überlegungen in den Hintergrund, und ich gewähre gerne Paritzipation an meiner Begeisterung.

Begeisterung verschafft uns auch geistige Freiräume. Wir sind dann fähig, uns einem Diskurs zu stellen, uns auf unsere Mitmenschen einzulassen etc.

Was könnt Ihr in Bezug auf Begeisterung sagen? Sind wir noch begeistert von unserem schönen Glauben, von dem Angebot Gottes an uns?

Bitte, berichtet doch von Eurer Beigeisterung. Danke

Dania
07.09.2010 10:37
struwwel struwwel ist weiblich
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Ich denke gerne zurück an die Jugendtage: mit welcher Begeisterung und Freude man da abends zurückgekommen ist. Und wo das Herz voll ist läuft der Mund über: da hat man vor Freude nur so „gesprudelt“…

Meine Gedanken gehen auch zum letztjährigen EJT. Mancher Jugendliche hat sich davon anstecken lassen, mitreißen lassen. Und das finde ich gut so. Doch was ist davon übrig geblieben?

Es muss nicht sein, dass wir laut ausrufen: „Halleluja“ oder „Es gibt nur einen Jesus Christus“ usw. Viel wichtiger ist, dass wir diese Begeisterung im Herzen tragen. Unseren Nächsten intensiv wahrnehmen. Es ist nicht wichtig, mit unseren Mitmenschen über den Glauben zu reden. Viel wichtiger ist es, so zu leben, dass sie uns danach fragen. Dass sie bemerken: hier ist jemand anders, umsichtiger, mitfühlender…
Und dadurch können wir diese Begeisterung nach außen tragen.

Ich habe mich schon oftmals Mal gefragt: Wie kann ich diese Begeisterung in die Kinderherzen legen? Warum lässt die Begeisterung in der heutigen Zeit nach? Gelingt es mir, die Kinder für den Glauben, für das Wesen Jesu zu begeistern?

Soweit fürs erste meine Gedanken…

LG vom Struwwel

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07.09.2010 11:07 struwwel ist offline E-Mail an struwwel senden Beiträge von struwwel suchen Nehmen Sie struwwel in Ihre Freundesliste auf
helfu14
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Die Begeisterung an unserem Glauben ist nach wie vor da. Und da brauchen wir nicht in die Vergangenheit zu sehen.

Was wir am diesjährigen NEF-Treff erlebt haben, ist Begeisterung.

Allerdings macht es mir keine Freude, hier davon zu berichten...
07.09.2010 12:54
fazerBS fazerBS ist weiblich
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@struwwel: Kann es sein, dass die Gesamtmenge der Begeisterung gleich geblieben, die Anzahl der Dinge für die man sich begeistert hingegen gestiegen ist? Dann wäre die geringere Begeisterung pro Ding mathematisch logisch smile .

Bei den Kindern ist es oft so, dass sie von der ganzen Woche so voll sind - da passt nichts mehr rein, es muss erst was raus. Also wird die Zeit vor dem GD dafür genutzt - und schon sind sie etwas aufnahmefähiger.

Und ich habe noch einen Eindruck: man braucht den "Kick", das "megageile" Erlebnis. Dazu gibt es dann Bungee-Jumping und was nicht alles (wo man für wenige Sekunden Adrenalin-Kick dann 'ne Menge Kohle lassen kann). Nur: was hat man längerfristig davon? Das Leben ist so schnell geworden, alles kann man überall zu jeder Zeit lesen, kaufen, ... Man muss bewusst versuchen sein eigenes Leben zu entschleunigen und seine Prioritäten richtig zu setzen.
07.09.2010 13:01 fazerBS ist offline E-Mail an fazerBS senden Beiträge von fazerBS suchen Nehmen Sie fazerBS in Ihre Freundesliste auf
Dania
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Begeisterung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Struwwel, Du hast Recht, Begeisterung muß man im Herzen tragen, dann drückt sie sich auch nach außen aus. Das, wofür man sich begeistert, läßt man nicht eben mal so los, sondern es wird ein Ziel, ein Resonanzboden angestrebt, der dieser Begeisterung Bestätigung gibt.
Begeisterung ist ansteckend und fordert zum mitmachen, zur Teilhabe auf.

Deshalb, lieber Helmut, finde ich es sehr schade, daß Du von der beim NEF-Treffen herrschenden Begeisterung hier nichts berichten möchtest.
Ich denke, genau das wäre gut und würde einen Anreiz zusätzlich schaffen, daß Forum zu beleben und zu gestalten wie es einmal gewesen ist.

Darüber hinaus denkt doch mal an die, die keinerlei Teilhabe am allgemeinen Leben mehr haben können. Denen Eindrücke, Erlebnisse von außen kommend fehlen. Diese so Betroffenen würden sicher gerne an Eurer Begeisterung partizipieren.
Vielleicht schreibt ja doch der eine oder andere noch über das NEF-Erleben.

Dania
07.09.2010 13:46
giggi
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Es gibt die Begeistung immer noch, aber diese Begeistung hält nicht so lange an wie früher.

WARUM ?

Es wird uns zuviel angeboten.

Es muss immer aufwändiger und kostspieliger sein.
Es reicht nicht das sich Geschwister /Gäste über den Glauben unterhalten.
Es muss........... noch das das oder das angeboten werden.


Die Jugendtag in Dortmund und Essen lössten Begeistung und Freude für Wochen aus.

Wer spricht den Heute am 7.9.2010 noch von dem EJT in Düsseldorf?


Fast niemand!
07.09.2010 13:53
joas
hat hier alles im Griff ...




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Hallo,

Zitat:
Zitat: struwwel
Ich denke gerne zurück an die Jugendtage: mit welcher Begeisterung und Freude man da abends zurückgekommen ist. Und wo das Herz voll ist läuft der Mund über: da hat man vor Freude nur so „gesprudelt“…

Meine Gedanken gehen auch zum letztjährigen EJT. Mancher Jugendliche hat sich davon anstecken lassen, mitreißen lassen. Und das finde ich gut so. Doch was ist davon übrig geblieben?


Nicht viel?! Ich habe erlebt, dass die Offenheit des EJT bzw. der Kirche für Begeisterung unter den Jugendlichen (in unserer Gemeinde bei allen Jugendlichen) gesorgt hat. Leider ist es manchmal schwierig, diese Offenheit in den Gemeinden zu erleben. Deshalb lässt die Begeisterung dann nach. Es gab auch zurückhaltende Jugendliche, die schon kurz nach dem EJT sagten: "Abwarten, was davon in den Gemeinden ankommt.". Wenn das zu lange dauert, lässt wieder die Begeisterung nach usw..


Zitat:

Ich habe mich schon oftmals Mal gefragt: Wie kann ich diese Begeisterung in die Kinderherzen legen? Warum lässt die Begeisterung in der heutigen Zeit nach? Gelingt es mir, die Kinder für den Glauben, für das Wesen Jesu zu begeistern?



Genauso gilt das für die Jugendlichen.

LG joas
07.09.2010 14:23 joas ist online E-Mail an joas senden Beiträge von joas suchen Nehmen Sie joas in Ihre Freundesliste auf
joas
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Hallo,

Zitat:
Zitat: giggi
WARUM ?

Es wird uns zuviel angeboten.

Es muss immer aufwändiger und kostspieliger sein.
Es reicht nicht das sich Geschwister /Gäste über den Glauben unterhalten.
Es muss........... noch das das oder das angeboten werden.



dem stimme ich voll zu. Im Übrigen können sich auch dann die etwas deplatziert vorkommen, die eben "nur" über den Glauben reden wollen.

LG joas
07.09.2010 14:26 joas ist online E-Mail an joas senden Beiträge von joas suchen Nehmen Sie joas in Ihre Freundesliste auf
struwwel struwwel ist weiblich
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Zitat:
Zitat: helfu14
Die Begeisterung an unserem Glauben ist nach wie vor da. Und da brauchen wir nicht in die Vergangenheit zu sehen.

Was wir am diesjährigen NEF-Treff erlebt haben, ist Begeisterung.

Allerdings macht es mir keine Freude, hier davon zu berichten...


Zitat:
Zitat von Dania
Deshalb, lieber Helmut, finde ich es sehr schade, daß Du von der beim NEF-Treffen herrschenden Begeisterung hier nichts berichten möchtest.


Da ich bei diesem NEF-Treffen nicht dabei war, kann ich euch nichts davon abgeben.
Aber, ich denke noch heute mit Freuden an unser allererstes Treffen im Jahre 2006, und auch an die beiden folgenden zurück.
Im Jahre 2006 waren wir schätzungsweise 25 Personen, davon 9-10 Kinder.
In jedem Jahr hatte das Treffen ein anderes Gepräge, waren, andere „neue“ Fories dabei.
Die intensiven Gespräche waren immer wieder schön, teilweise aufbauend, teilweise hat man Fories ganz anders kennen gelernt als im Forum.

Nachfolgend ein paar Aussagen von diesem ersten Beisammensein.

Zitat:
Zitate von verschiedenen Fories nach dem NEF-Treff 2006

Danke für die gute Stimmung die verbreitet wurde, danke für das viele Lachen.

das ist hier wie Urlaub, und für mich war es Urlaub All inclusiv

die persönlichen Kontakte werden nicht immer so intensiv sein wie an diesem WE

Am Freitag dachte ich: oh,je. So viele verschiedene Charaktere, ob das man gut geht?

Von manchen hat man sich vorher schon ein Bild gemacht und man war überrascht, dass es nicht so war, wie man dachte....

Selten hat mein Kind nach einem Wochenende so viel davon erzählt und sich auf ein Wiedersehen zum nächsten Treffen gefreut.

Wir sind glücklich, dabei gewesen sein zu dürfen

auch ich muß sagen, daß dieses WE eine sehr große Bereicherung für uns war. In Eurer Mitte haben wir uns so wohl gefühlt wie schon lange nicht mehr.

Auch unsere Kinder erzählen immer und immer wieder von diesen 3 Tagen und freuen sich schon auf nächstes Jahr.


@ Helmut

Auch ich würde mich sehr freuen, ein kleines Stückchen dieser Begeisterung zu erleben… (gerne auch per PN oder Mail)

LG vom Struwwel

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07.09.2010 14:59 struwwel ist offline E-Mail an struwwel senden Beiträge von struwwel suchen Nehmen Sie struwwel in Ihre Freundesliste auf
dlareg
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Gerade was Jugendtage und den EJT im speziellen betrifft, muss man sich die Frage stellen, wovon die Teilnehmer begeistert waren. Bei vielen war es die Stimmung, die Begegnung mit vielen anderen aus allen Ländern, der Gottesdienst im Stadion (aber eher der Gottesdienst als solches, nicht der Inhalt), die Musik usw.
Aber es war nicht wirklich Begeisterung über den Glauben, Begeisterung über eine Begegnung mit Jesus, es war die Begeisterung über ein "event".
Auch auf nachfragen, was der Jugendtag gebracht hat, wurden mehr oder weniger immer diese Punkte erwähnt, es kam nichts Substanzielles, nichts was jetzt den Glauben an sich gefördert hätte (bis auf wenige Ausnahmen).

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von dlareg: 07.09.2010 15:04.

07.09.2010 15:00 dlareg ist offline Beiträge von dlareg suchen Nehmen Sie dlareg in Ihre Freundesliste auf
struwwel struwwel ist weiblich
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Heißt das also, die Begeisterung ist abgeflacht?
Ist heute oberflächlicher als vor einigen Jahren?

Vielleicht trägt heute auch "das Informationswesen" dazu bei, dass man sich nicht mehr so tief damit beschäftigt? Dass man nur noch konsumiert?
Ich denke jetzt mal 20 Jahre zurück, an meine Jugendzeit. Da hat man sich nach dem Jugendtag abends auf der Heimfahrt zusammengesetzt und überlegt, was man noch von den beiden Gottesdiensten weiß. Hat sich ausgetauscht. Man wusste außerdem genau, in den kommenden Wochen ist ein Jugendabend oder ein Jugendbeisammensein, wo nochmals darüber geredet wird. Vielleicht hatte man auch einen Freund, eine Freundin in einem anderen BAP-Bezirk, wo man etwas von dieser begeisterung, von diesem empfangenen Segen, abgeben wollte. Und die Brüder / Vorsteher wussten genau, dass dieses Wort am Mittwoch verarbeitet werden sollte. Nur, damals war das Internet noch nicht "in", konnte man nicht ein paar Tage später einen Bericht nachlesen. Also musste man sich selbst Gedanken und Notizen machen.

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07.09.2010 15:15 struwwel ist offline E-Mail an struwwel senden Beiträge von struwwel suchen Nehmen Sie struwwel in Ihre Freundesliste auf
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Hallo,

Zitat:
Zitat: dlareg
Gerade was Jugendtage und den EJT im speziellen betrifft, muss man sich die Frage stellen, wovon die Teilnehmer begeistert waren. Bei vielen war es die Stimmung, die Begegnung mit vielen anderen aus allen Ländern, der Gottesdienst im Stadion (aber eher der Gottesdienst als solches, nicht der Inhalt), die Musik usw.


da hast du sicherlich Recht. In meiner Gemeinde sind zum Glück der Großteil der Jugend an den Inhalten interessiert gewesen, so saßen einige, die noch konnten ;-), bis tief in die Nacht an der Bar und haben die verschiedenen Vorträge analysiert. Es waren auch aus anderen Gemeinden Jugendgruppen in dem gleichen Hotel, leider war mit ihnen kein inhaltlicher Austausch möglich. Ich will hier keine Jugendlichen kritisieren, aber schaut euch mal die ganzen Rückblicke auf den EJT an. Wo wurde denn über Inhalte berichtet? Es wurden Fotos gezeigt und die Stimmung beschrieben.

Zitat:

Aber es war nicht wirklich Begeisterung über den Glauben, Begeisterung über eine Begegnung mit Jesus, es war die Begeisterung über ein "event".
Auch auf nachfragen, was der Jugendtag gebracht hat, wurden mehr oder weniger immer diese Punkte erwähnt, es kam nichts Substanzielles, nichts was jetzt den Glauben an sich gefördert hätte (bis auf wenige Ausnahmen).


Leider kann ich dem nicht widersprechen. Nach dem EJT wurden für die Jugendstunden Workshops ausgearbeitet, wo u.a. der Inhalt des GD und andere Inhalte noch einmal aufgearbeitet werden. Welche Gemeinde führt diese durch?

Tut mir Leid, wenn das jetzt sehr pessimistisch klingt. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Leider sind die Verantwortlichen, in dem Fall für die Jugend, auch nicht an Inhalten interessiert. Hauptsache man steht in der Nachfolge, also man sitzt die Zeit im GD ab. Übrigens zieht man sich so die AT heran, die später uns allen inhaltsreiche GD bieten sollen(Stap Leber (?) wollte mehr theologische Inhalte in den Jugendstunden vermitteln, sagte er bei der Einführung des neuen Jugendordners)...

LG joas
07.09.2010 16:12 joas ist online E-Mail an joas senden Beiträge von joas suchen Nehmen Sie joas in Ihre Freundesliste auf
joas
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Hallo,

Zitat:
Zitat: struwwel
Ist heute oberflächlicher als vor einigen Jahren?



ich denke, das ist so.

Zitat:

Also musste man sich selbst Gedanken und Notizen machen.


Hierzu mal was aus der Praxis: Beim Jugendtag in Berlin hatte sich eine Bekannte auch Notizen gemacht. Beim Rausgehen bekam das jemand mit und hat sie quasi ausgelacht, wie man nur so "dumm" sein könne. Ich wette diese Person fand aber garantiert die Stimmung gut. Beim Jugendtag in Zwickau vor ca. 5 Jahren wurde ich massiv kritisiert, warum ich Aufzeichnungen gemacht hätte, dass sei schließlich verboten! Danach sollten einige Jugendliche nach einer Chorprobe was vom Jugendtag erzählen, so still war es noch nie in der Kirche. Aus Protest fand ich dann meine Aufzeichnungen natürlich nicht mehr.

LG joas
07.09.2010 16:20 joas ist online E-Mail an joas senden Beiträge von joas suchen Nehmen Sie joas in Ihre Freundesliste auf
Ullsteiner
kennt sich hier langsam aus ..




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Guten Tag zusammen,

beim Durchlesen der Beiträge stelle ich fest, daß es sehr wohl möglich ist sich begeistern zu lassen.
Es muß nicht immer das große "Ding" sein - es genügen doch schon kleine Sachen um sich erfreuen zu können und sich begeistern lassen.
Gar nicht so selten, sind es die wirklich kleinen, unscheinbaren Dinge am Wegesrand die große Begeisterung auslösen können.

Gerade in Zeiten - wie es mir gerade so geht - wo viel Durcheinander im negativen Sinne ist, schaue ich mit besonderer Aufmerksamkeit auf diese kleinen Dinge.

Ich wünsche allen freudige und begeisternde Gedanken und Erlebnisse.

LG
Ullsteiner

PS: Lieber helfu, laß doch mal ein bißchen vom NEF-Treff hören. Im speziellen Thread hierfür habe ich viel schönes und Begeisterndes gelesen.
Vielen Dank.
07.09.2010 16:49 Ullsteiner ist offline E-Mail an Ullsteiner senden Beiträge von Ullsteiner suchen Nehmen Sie Ullsteiner in Ihre Freundesliste auf
dlareg
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Ich weiss nicht, ob man heute oberflächlicher geworden ist.
Wenn ich an die vonmir als Jugendlicher durchlebten Jugendtage zurückblicke, dann hatte der Gottesdienst für mich schon grosse Bedeutung. Ich muss natürlich dazusagen, dass ich erstens damals absolut unkritisch war, zweitens diese Gottesdienste meistens von Bez.Ap. Fehr gehalten wurden, der damals wirklich begeisternde Gottesdienste gehalten hat.
Aber beim Zurückschauen steht doch das Gesamterleben, die Gemeinschaft, das Treffen mit Freunden und so weiter genau so im Mittelpunkt und hat in gleicher Weise zur Begeisterung nach einem Jugendtag beigetragen.

Zitat Joas:
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Leider sind die Verantwortlichen, in dem Fall für die Jugend, auch nicht an Inhalten interessiert. Hauptsache man steht in der Nachfolge, also man sitzt die Zeit im GD ab. Übrigens zieht man sich so die AT heran, die später uns allen inhaltsreiche GD bieten sollen(Stap Leber (?) wollte mehr theologische Inhalte in den Jugendstunden vermitteln, sagte er bei der Einführung des neuen Jugendordners)...

Das kann ich nur hundertprozentig unterstreichen, so ist es leider in vielen Fällen (leider meine oft gemachte Erfahrung)
07.09.2010 16:54 dlareg ist offline Beiträge von dlareg suchen Nehmen Sie dlareg in Ihre Freundesliste auf
Dania
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Begeisterung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Allen bisherigen Schreibern danke ich für ihre interessanten Beiträge.
Wenn ich so aus der Sicht meines inzwischen nicht mehr so jungen Alters auf Vergangenes blicke, dann drängt sich mir unbedingt der Eindruck auf, früher gab es mehr Gemeinschaft, mehr Miteinander unter den Geschwistern. Das lag zu einem Teil aber wohl daran, daß die Menschen ganz allgemein noch mehr aufeinander angewiesen waren als das heute der Fall ist. Autos gab es selten, aber es gab lange Wege zum Kirchenlokal und auf diesen Wegen begegneten sich Geschwister und es gab immer eine fröhliche, nette Unterhaltung, aber auch viel Anteilnahme an traurigem Geschehen usw.

In meiner Jugend haben wir Jugendlichen öfter uns bei diversen Geschwistern eingefunden, haben musiziert und gesungen und auch kräftig diskutiert. Das alles waren schöne Augenblicke, auf die ich gerne zurückblicke.

Auch mein Mitwirken im Chor war immer von Begeisterung geprägt bis zum Jahr 2003, wo sich alles und jedes für mich verändert hat.

Heute bin ich ans Haus gefesselt, kann die GD nicht mehr direkt auskaufen, kann nicht mehr singen, keine Musik mehr hören, kann nicht mehr das tun, was ich gerne täte. Dennoch, ich bin nicht traurig, sondern immer noch voller Begeisterung für alles was ich in Verbindung mit meinem Glauben, mit lieben Geschwistern erleben durfte.

Stap Fehr war es, glaube ich, der von der Veflachung des Glaubens gesprochen hat. Das ist eigentlich schade, wenn auch in gewisser Weise verständlich. Die Angebote in heutiger Zeit bescheren den Menschen eine Reizüberflutung, aber auch einen kräftigen Mangel an Zeit, auch Zeit sich mit dem Glauben zu befassen, sich zu freuen über das was er uns bietet bzw. bieten könnte. Dennoch, wenn wir es möchten, gibt es mimmer wieder Möglichkeiten sich zu begeistern, Gutes, Erfreuliches zu erleben, erfahren und genau dafür bin ich immer wieder neu dankbar.

Dania

PS. Liebe Struwwel, ich danke Dir für Deine Schilderung vom ersten NEF-Treffen, habe mich gefreut.
07.09.2010 18:24
Anja
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Ich habe leider keine Zeit mich groß dazu zu äußern.
Kind kommt sofort vom Kindergeburtstag - sicher voller Begeisterung Augenzwinkern - und dann wird es Zeit für die Kleine.

Nur eins: Ich mußte mal wieder mächtig schmunzeln. Pfeif

Jede Generation behauptet, die nächste wäre oberflächlicher.
Ist euch das schon einmal aufgefallen?

Was meiner Meinung nach absolut nicht stimmt.

Das ist so gängig wie der Spruch: Früher war alles besser. Augen rollen

Darüber haben wir in der Familie uns schon vielfach bei Verwandtschaftstreffen unterhalten.

Ein Vorurteil, das anscheinend von Generation zu Generation weiter getragen wird. großes Grinsen

Das allerdings oft nur von der vorigen Generation so wahrgenommen wird - denn keiner kann ins Innere der Jugendlichen schauen.

Das mußte ich mal kurz loswerden Augenzwinkern

LG, schönen Abend noch. Anja wech
07.09.2010 19:13
giggi
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großes Grinsen es war nicht besser früher , sondern anders.
07.09.2010 20:19
Dania
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Begeisterung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Liebe giggi, da hast Du vollkommen Recht, früher war manches anders, aber nicht unbedingt besser als heute. Wer das behauptet, weiß nicht was er redet. Wichtig und richtig finde ich aber das es überhaupt noch möglich ist sich für etwas von Herzen zu begeistern und diese Begeisterung dann auch weiterzutragen, andere damit anzustecken.

Dania
07.09.2010 22:12
detlef detlef ist männlich
jenseits von gut und böse;-)


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@Helmut
ich würde Dich auch bitten mal ein bißchen aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Habe gerade nebenan Deinen Beitrag gelesen, der mit "einer Träne im Auge" endete...das sind doch Zeichen stiller Freude/Ergriffenheit letzendlich Be"Geist"erung weil das Herz/die Seele bewegend...
Diese Augenblicke sind für mich im Moment absolut selten geworden...aber beim Lesen war so ein Augenblick..
also Schreib doch mal von Freude, Lachen, Singen und Miteinander...
warum verweigerst Du Dich..wäre schade..
meint
Detlef

__________________
Mit der Liebe ist es, wie mit den Broten und Fischen bei der sogenannten Speisung der 5000:
Du hast scheinbar nie genug davon!
WANN fängst Du endlich an auszuteilen??

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von detlef: 07.09.2010 22:18.

07.09.2010 22:17 detlef ist offline E-Mail an detlef senden Beiträge von detlef suchen Nehmen Sie detlef in Ihre Freundesliste auf
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Hmm, verstehe ich nicht. Ich hab doch auf Eure Bitten hin den Bericht im NEF-Treff-thread geschrieben... verwirrt
07.09.2010 22:32
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