ruth

Forenkönigin
   

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2. Mose 20, Vers 14:
Du sollst nicht ehebrechen!
Das 6. Gebot,
und im 10 Gebot heißt es:
Du sollst nicht begehren ...
Eigentlich war es für mich immer klar,
mit dem Tod oder einer rechtskräftigen Scheidung endet eine Ehe.
(wenn auch Paulus erst mit dem TOD eine Ehe als aufgelöst sieht, nunja)
Heute ist das alles komplizierter,
viele Partner leben ohne Legitimierung zusammen,
viele Eheleute hängen Jahre in einer Scheidung
(einer meiner früheren Chefs lag in zwei Scheidungen gleichzeitig)
Dieses 6. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen,
wann wäre es denn ein Ehebruch:
Bei einer Verlobung (Eheversprechen)?
Bei festem Zusammenleben?
Bis zur Trennung (auseinanderziehen)
Bis zum Einreichen der Scheidung?
Bis zur rechtskräftigen Scheidung?
Und was wird SÜNDHAFT (10. Gebot)?
Von einem anderen TRÄUMEN?
Jemanden Küssen,
INNIG Umarmen,
oder gehört gar das "Spielen" noch nicht dazu?
Kürzlich sagte mir sogar jemand,
wenn ich als Bittsteller jede Nacht neben meiner Frau liege,
gilt dieses Gebot nicht mehr.
Was meint Ihr?
Die Sicht des Unabhängigen
ist ggf auch etwas anders als
die Sicht des Gebundenen.
__________________ Liebe Grüße von Ruth
Welt, du bist uns zu klein;
wir gehn durch Jesu Leiten
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(G. Tersteegen, 1738)
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von ruth: 25.10.2008 21:05.
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25.10.2008 16:40 |
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fantasie unregistriert
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Was bin ich froh, dass mein Leben nicht so kompliziert ist Ruth. Das klingt ja total verworren und schwierig. Meinst du echt, Gott will das Scheidungsdokument vom Amtsgericht oder zumindest den Scheidungsantrag? Oder wenigstens die Lohnsteuerkarte aus der hervor geht, dass man getrennt lebt? Und dann darf man drauflos... ohne dass es Ehebruch ist? Was ist mit denen die getrennt eine Beziehung leben? Gilt für die auch das 6. Gebot? Was verstehen die Menschen zur Zeit Mose unter Ehe? Und unter Ehebruch? Geht es dabei immer nur um Sex?
Ich denke, das muss jeder mit seinem eigenen Gewissen ausmachen. Und jedes Paar hat die Aufgabe, das immer wieder zu bereden. Was ist für uns Treue? Da spielt es keine Rolle, welche Beziehungsform man lebt, ob mit oder ohne Trauschein, ob mit oder ohne Zusammenleben usw. Und es gehören immer zwei dazu. Wenn der eine eine sehr freie Vorstellung von Liebe und Treue hat und der andere eine völlig andere, wird das wohl eher das Ende vom Lied sein.
Und der Mann am Ende deines Beitrags muss wohl sein Gewissen beruhigen. Gerade wenn man seine moralischen Vorstellungen sozusagen überdenkt und lockert, braucht man oft noch das alte Gerüst und rechtfertigt sich damit. Ich schätze mal, seine Ehe ist so ziemlich am Ende?
LG
fantasie
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25.10.2008 18:18 |
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Pia unregistriert
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Liebe fantasie, ich kann dir nur zustimmen.
Ich werde mir bestimmt nicht nochmal von jemandem reinreden lassen, wann *es* legitim ist und gesegnet wird.
Das gehört für mich zur Eigenverantwortung.
Gruß Pia
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25.10.2008 18:34 |
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ruth

Forenkönigin
   

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Habe noch hinzugefügt:
Die Sicht des Unabhängigen
ist ggf auch etwas anders als
die Sicht des Gebundenen.
TREUE ist eine andere Sache, jedoch
tut mir leid,
aber ich habe nicht ohne Überlegung 6. Gebot dazugeschrieben.
Ich habe auch nicht unbedingt von Sex gesprochen, sondern meine auch die Frage des inneren Verbundenseins (damit fängt es oft an), freie Liebe oder offene Ehe/Beziehung, oder was meinst Ihr mit euren postings?
Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass Ehefrauen schon recht eifersüchtig reagieren, wenn ich mit ihren Partnern nur zu viel spreche, und lass es.
__________________ Liebe Grüße von Ruth
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25.10.2008 21:21 |
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fantasie unregistriert
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Hallo Ruth,
ich kann dir beim besten Willen nicht sagen, was wir aus göttlicher Sicht unter Ehebruch zu verstehen haben. Jesus sagte, dass bereits der die Ehe gebrochen hat, der einen anderen auch nur ansieht und begehrt, ich verstehe das so, dass er sagen wollte, wir sind im Grunde alle Ehebrecher, laufend und ständig...
Für mich (!) hat Ehebruch zunächst nicht zwangsläufig etwas mit Sex zu tun, sondern mit Aufmerksamkeit. Dort wo ich die Aufmerksamkeit,d ie ich meinem Partner schenken sollte, einem anderen schenke, stimmt in der Beziehung etwas nicht mehr und es wird sich auseinander entwickelt, egal wie man das nennen mag. Ehebruch (oder besser Auseinanderleben?) passiert nicht erst dort, wo man sexuell untreu wird, sondern viel früher.
Es gibt heutzutage ja eine ganz vielfältige Beziehungslandschaft mit den unterschiedlichsten Lebensentwürfen und Vorstellungen, mit mehr oder weniger "Enge" und mehr oder weniger "Freiheit" die man sich gegenseitig gestattet.
Es gibt unverheiratete Paare die sich treu sind und verheiratete, die es damit nicht so eng nehmen. Es gibt Ehepaare die gehen zwar zu der gleichen Haustüre ein und aus, aber die Ehe existiert nur noch auf dem Papier. Manche bleiben wegen den Kindern zusammen obwohl die Ehe längst kaputt ist und man sich ncihts mehr zu sagen hat. Andere lassen sich scheiden und gehen neue Beziehungen ein, die einen brauchen wieder den Ehesegen der Kirche und des Staates dazu oder möchten gerne Steuern sparen und die anderen verlassen sich auf ihre Liebe und Zuneigung.
Ich persönlich habe Mühe, da die moralische Vorstellung eines Nomadenvolkes um 4000 v. Chr. mit in Einklang zu bringen. Meine Meinung ist, dass jeder für sich selbst herausfinden muss, ob das "Modell" das er lebt seinem Gewissen und seiner Moral entspricht. Nur dann kann er auf Dauer glücklich leben.
LG
fantasie
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 26.10.2008 10:01.
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26.10.2008 09:58 |
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Terrorkatzen
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 25.03.2008
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Ich kann dazu nur eines Sagen:
Wer keine anderen Sorgen hat, der macht sich welche!!!
Susanne
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26.10.2008 11:09 |
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Kira unregistriert
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Zitiert aus: Gebote im Allgemeinen http://www.karl-leisner-jugend.de/10_Gebote.htm wo noch mehr nach zu lesen ist, falls es interessiert :-)
| Zitat: |
2. Objektiv Gutes oder nur intersubjektiv Gutes?
Nun könnte man meinen: Es darf überhaupt keine Gebote und Regeln geben, denn jeder muss ja selbst wissen, was richtig ist und falsch. Keiner darf einem anderen seinen Willen aufzwängen und Vorschriften machen. Was gut und schlecht ist, muss jeder selbst entscheiden.
Das ist aus zwei Gründen nicht richtig: Erst einmal kann natürlich jeder für sich entscheiden, ob etwas gut oder schlecht für ihn ist. Das ist zunächst eine Frage des Gewissens. Aber in dem Augenblick, in dem er sich danach richtet und danach handelt, betrifft diese persönliche Moral Andere. Und Andere können von dieser persönlichen Moral gar nicht so begeistert sein. Für das Zusammenleben ist es daher sinnvoll, dass man sich zumindest auf grundlegende moralische Ansichten einigt, damit die Einzelnen die größtmögliche Gelegenheit haben, nach eigenem Ermessen richtig (und falsch) zu handeln.
Wenn man aber davon ausgeht, dass alle moralischen Gebote und Regeln letztlich nur ein Kompromiss sind, damit jeder möglichst viel Freiheit in einer Gesellschaft hat, so wäre die Entscheidung darüber, ob etwas gut oder schlecht ist, eine Frage der Abstimmung, eine Frage der Demokratie.
Dann würde eine Gesellschaft eine Tat als Gut oder Böse bezeichnen, obwohl die Tat an sich keine moralische Qualität hat - sie ist es nur in den Augen dieser Gesellschaft. So, wie wir die Farben "blau" und "rot" festlegen, obwohl die entsprechende Wellenlänge des Lichts in keinerlei Hinsicht eine solche Festlegung nahelegt - blau und rot gibt es nur für den Menschen, nicht in Wirklichkeit.
Das kann aber wohl nicht sein: Es kann ja wohl kaum in Ordnung sein, wenn die Mehrheit der Deutschen im Dritten Reich abstimmen und den Juden ihr Lebensrecht abspricht...
Daher liegt es auf der Hand, dass "Gut" und "Böse" nicht nur Etiketten sind, die eine Gesellschaft nach eigenem Gutdünken verteilt, dass Gut und Böse also nicht nur eine Frage der Festlegung ist - sondern dass es tatsächlich so etwas wie Gut und Böse gibt. Weil wir auf eine bestimmte Art und Weise geschaffen sind, nennen wir das, was dieser Art und Weise entspricht, "Gut". Und wenn wir uns gerade gegen unsere Natur verhalten, gegen das, was eigentlich der Sinn der Schöpfung gewesen ist, "Böse".
Das setzt natürlich so etwas wie einen Sinn der Schöpfung und somit auch einen Schöpfer voraus.
Mit einer rein demokratischen Festlegung lässt es sich im Normalfall gut leben. Aber wenn diese in außergewöhnlichen Situationen in Frage gestellt wird (z.B. im Verteidigunsfall oder in wirtschaftlichen Krisen), so fällt sie sehr schnell in sich zusammen. Warum soll man etwas, das man selbst festgelegt hat, nicht verändern? Zumindest dann, wenn es dem allgemeinen Wohl (wenn auch gelegentlich nur dem Wohl des eigenen Volkes) dient?
Aber halten wir fest: Regeln muss es geben. Jeder, der sich benachteiligt fühlt, wird auf Einhaltung von Regeln pochen - weil er sich in seinen Rechten verletzt fühlt. Wenn Menschen ohne Regeln leben würden, entsteht eine Gesellschaft, in der es dann nur noch ein Recht gibt: Das Recht des Stärkeren.
Regeln, Gesetze und Gebote sollen dieses Recht des Starken außer Kraft setzen: Sie stärken den Schwächeren und schränken den Stärkeren ein. |
@fantasie
ich kann dir nur zustimmen
LG
Kira
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Kira: 26.10.2008 18:43.
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26.10.2008 11:39 |
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Phantom unregistriert
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26.10.2008 13:12 |
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snoopy37 unregistriert
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| Zitat: |
Original von Terrorkatzen
Ich kann dazu nur eines Sagen:
Wer keine anderen Sorgen hat, der macht sich welche!!!
Susanne |
Da kann ich dir nur zustimmen
Das muss doch jeder mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren.
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26.10.2008 14:18 |
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Stier unregistriert
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Hallo Kira, das ist echt ein toller Spruch :
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen.
(chin. Weisheit)
den muss ich mir merken, der passt ja, wie die Faust auf`s Auge
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26.10.2008 14:19 |
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ruth

Forenkönigin
   

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Tut mir leid,
aber ICH finde es schon wichtig, gesetze/gebote zu befolgen und zu wissen, wie sich das genau damit verhält. So wie keiner schließlich ins gefängnis oder sein geld für unsere weltlichen gerichte loswerden will, will ich auch nicht gegen gottes gesetze verstoßen.
zitat von :
Dort wo ich die Aufmerksamkeit,die ich meinem Partner schenken sollte, einem anderen schenke, stimmt in der Beziehung etwas nicht mehr und es wird sich auseinander entwickelt, egal wie man das nennen mag. Ehebruch (oder besser Auseinanderleben?) passiert nicht erst dort, wo man sexuell untreu.
Natürlich, die aufmerksamkeit, schreibe ich jemandem ab und an mal eine mail, ist es o.k., wird es inniger ....
Wie gut, dass es für mich zur zeit alles so einfach ist
, denn beim 6. Gebot besteht für mich kein zweifel.
Liebe Grüße!
__________________ Liebe Grüße von Ruth
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von ruth: 26.10.2008 19:05.
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26.10.2008 17:20 |
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fantasie unregistriert
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| Zitat: |
Original von ruth
Wie gut, dass es für mich zur zeit alles so einfach ist
, denn beim 6. Gebot besteht für mich kein zweifel.
Liebe Grüße! |
Dein Eingangsbeitrag klang aber nicht so.
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26.10.2008 17:30 |
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ruth

Forenkönigin
   

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sorry, habe es geändert.
Liebe Kira, das ist das, was ich in einem anderen Thema auch meinte.
Du solltest dazuschreiben, von wem Du zitierst.
Also nochmals sorry!
Liebe Grüße!
__________________ Liebe Grüße von Ruth
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26.10.2008 18:25 |
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ruth

Forenkönigin
   

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Ist aber so!
Das 6. Gebot ist für mich klar,
und die Sache ansich für mich zur Zeit einfach!
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26.10.2008 18:28 |
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Kira unregistriert
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Liebe ruth,
du schreibst: Kira schrieb als Zitat von fantasie.
Ich habe fantasie nirgends zitiert.
Sorry wenn ich grad etwas bemühend erscheine, aber ich lese ungern, ich hätte was geschrieben oder zitiert was ich nicht habe.
Gruss
Kira
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Kira: 26.10.2008 18:41.
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26.10.2008 18:37 |
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Pia unregistriert
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| Zitat: |
Original von ruth
Was meint Ihr?
Die Sicht des Unabhängigen
ist ggf auch etwas anders als
die Sicht des Gebundenen. |
Warum meinst du das? Wenn ich nach dem Gebot lebe, tue ich es immer. Ich war fast 25 Jahre 'gebunden', jetzt bin ich 'unabhängig' aber deshalb ändert sich doch nicht meine Einstellung zu den Geboten.
Pia
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26.10.2008 18:49 |
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ruth

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Also dann entschuldigt alle zusammen, wenn ich was missverstanden habe! also wie soll ich was ändern, von wem war was zitiert? Will keinem seine Rechte nehmen, ansonsten könnte man es auch gut sein lassen. Sehe gerade meinen Text zitiert, steht auch nicht dabei Liebe Grüße!
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26.10.2008 19:04 |
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Kira unregistriert
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Liebe ruth,
...... so lassen und zurück zum eigentlichen Thema
Gruss
Kira
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26.10.2008 19:10 |
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ruth

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zur neuerlichen Frage (oh, ist das kompliziert):
übrigens: das in den letzen Beiträgen aus dem Eröffnungsbeitrag zitierte wollte ich heute herausnehmen, die Zeit für Änderungen war leider vorbei.
Nun:
ich weiß es auch nicht,
ich weiß nur, wer in keiner FESTEN Verbindung steht, dem steht alles offen, sofern der andere auch in KEINER festen verbindung steht,
ob das und was vor Gott auch so ist, oder erst bei legalisierter Partnerschaft/Ehe sündig ist, weiß ich nicht.
Es bleibt auf jeden fall kompliziert.
Liebe Grüße!
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26.10.2008 19:16 |
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fantasie unregistriert
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| Zitat: |
Original von ruth
zur neuerlichen Frage (oh, ist das kompliziert):
übrigens: das in den letzen Beiträgen aus dem Eröffnungsbeitrag zitierte wollte ich heute herausnehmen, die Zeit für Änderungen war leider vorbei.
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Hm, ich finde das schlecht, wenn man erst ein Thema eröffnet, einige darauf antworten und dann löscht man die Hälfte des Eingangsbeitrags wieder, da fehlt doch dann irgendwo der Zusammenhang. Zudem fühlt man sich da als Gesprächspartner nicht gerade ernst genommen. Nächstesmal würde ich mir dann überlegen, ob ich auf etwas antworte, was drei Tage später womöglich wieder verändert oder halb gelöscht worden ist.
| Zitat: |
Nun:
ich weiß es auch nicht,
ich weiß nur, wer in keiner FESTEN Verbindung steht, dem steht alles offen, sofern der andere auch in KEINER festen verbindung steht,
ob das und was vor Gott auch so ist, oder erst bei legalisierter Partnerschaft/Ehe sündig ist, weiß ich nicht.
Es bleibt auf jeden fall kompliziert.
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Ruth, das ist ja wohl logisch, dass wer nicht gebunden ist keine Ehe bricht, wenn er mit einem anderen Ungebundenen eine Beziehung eingeht
Ich hätte mir jetzt schon eine etwas ausführlichere Antwort auf all deine selbstgestellten Fragen gewünscht, vor allem nachdem du geschrieben hattest, für dich sei die Sache mit dem 6. Gebot klar.
Jetzt schreibst du es bleibe alles kompliziert. Ich werde nicht richtig schlau aus dem was du schreibst.
LG
fantasie
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 26.10.2008 20:00.
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26.10.2008 19:58 |
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Aschenputtel unregistriert
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Liebe Ruth,
also das ist jetzt wirklich etwas seltsam.
Wie kann man etwas in einem Moment "klar" sehen, und im nächsten Beitrag ist es wieder "kompliziert"?
Ich meine, hier geht es doch nicht um Dinge des persönlichen Befindens, oder?
Die Gebote werden meines Erachtens heute viel zu stiefmütterlich behandelt, und da man sie nicht mehr eins zu eins in die heutige Zeit transportieren kann, geht es jedem so, wie fantasie in ihrem ersten Beitrag schrieb.
Man muss ja letzten Endes nur Gott gegenüber Rechenschaft ablegen, und wenn man in einer Situation ist, in der man das Gefühl hat, dass Gott damit wohl nicht so ganz einverstanden wäre, dann sollte man eben versuchen so zu handeln, dass es Gott gefällt.
Was heißt eigentlich Ehe brechen?
brechen=zerstören, kaputt machen
Für mich sieht es so aus, dass im 6. Gebot lediglich die "mutwillige" Zerstörung einer Ehe als Sünde angesehen wird?
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27.10.2008 09:49 |
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juekra unregistriert
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| Zitat: |
Original von Aschenputtel
Für mich sieht es so aus, dass im 6. Gebot lediglich die "mutwillige" Zerstörung einer Ehe als Sünde angesehen wird?
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Wie wäre es mit einem Zitat aus der Bergpredigt?
(jk)
| Zitat: |
Vom Ehebrechen
27 Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.« 28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. 29 Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. 30 Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre. 31 Es ist auch gesagt (5.Mose 24,1): »Wer sich von seiner Frau scheidet, der soll ihr einen Scheidebrief geben.« 32 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.
(Matth 5 27ff)
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27.10.2008 23:56 |
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Aschenputtel unregistriert
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Danke Jürgen
Und was heißt das für die heutige Zeit? Kann das jemand übersetzen?
Ich meine so viele Einäugige und Handlose habe ich noch nicht entdeckt, aber wenn ich die Zahlen der Scheidungen dagegen ansehe.....hmmm....
Ist es wieder ein Bild in dem Jesus sprach? Wenn ja, dann bin ich irgendwie zu beschränkt das zu verstehen. Vielleicht kann es mir ja jemand auf "heute" übertragen. Danke.
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28.10.2008 10:19 |
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Nachfolger unregistriert
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Ganz einfach: Jesus Christus hat, jedenfalls nach dem, was uns Matthäus in der Bergpredigt überliefert, die Ehescheidung und vor allem die erneute Heirat konsequent abgelehnt. (Mt5,32)
Wie bei allen in der Bergpredigt von ihm ausgelegten Geboten macht Jesus deutlich, dass der Verstoß gegen Gottes Gebote nicht erst vorliegt, wenn man zur Tat schreitet (oder womöglich erst dort, wo jemand in flagranti ertappt wurde!), sondern bereits im Herzen beginnt.
Hand und Auge stehen für die Sinne, über die wir verführt werden können - gerade der Ehebruch ist ja eine sehr sinnliche Angelegenheit. Drastisch drückt Jesus hier aus, dass man über das, was man wahrnimmt, wachen soll. Keine Sinneslust ist es wert, dafür in Kauf zu nehmen, ewig von Gott getrennt zu sein.
Letztlich verhält es sich mit dem Ehebruch, der, so wie ich Jesu Worte interpretiere, auch im Falle einer heutzutage alltäglichen Ehescheidung oder erneuten Heirat vorliegt, um eine ganz normale Sünde, die vergeben werden kann. Dazu muss aber ein Bewusstsein dafür vorliegen, dass man Unrecht getan hat, so dass man ehrlich bereut und sich ernsthaft bemüht, in Zukunft anders zu handeln.
Liebe Grüße vom Nachfolger
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28.10.2008 10:47 |
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Aschenputtel unregistriert
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Danke Nachfolger.
Aber schon heftig. Dann lebt die heutige Gesellschaft ja im reinsten Sündenpfuhl. Dass Sünden vergeben werden können, ist schon klar, aber bei der Masse der "Taten"......muss man vielleicht doch manchmal daran zweifeln, ob sich jeder dieser Sünde überhaupt bewußt ist.
Und um Acht zu haben auf die Sinne müßte wohl jeder in einer Burka herumlaufen, Werbung müßte verschwinden, etc.. dann kann gar nichts passieren. Ansonsten ist es in dieser sexualisierten Welt für die Mehrzahl der Menschen schwer sich NICHT manchmal reizen zu lassen. Von was auch immer.
Sicher, es steht uns nicht zu darüber zu urteilen, aber ich kann mir auch nicht so ganz vorstellen, dass Gott da keine Unterschiede macht.
Sündigt eine Frau, die Gewalt in der Ehe erfahren hat, wenn sie sich scheiden lässt? Und wieso sündigt ein Mann, wenn er eine Geschiedene heiratet?
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28.10.2008 11:02 |
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Pia unregistriert
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.. und warum sündigt eine Frau, wenn sie sich scheiden lässt, weil der Mann Ehebruch begangen hat (oder umgekehrt) und warum sündigt sie/er dann nochmal, wenn sie/er wieder heiratet? Warum kann es dann auch bei Wiederheirat einen Ehesegen geben? Und wenn ich sowieso sündige, egal was ich mache, dann brauche also nicht nochmal heiraten und lebe 'in Sünde' zusammen?
Irgendwie fühlt man sich als Geschiedene(r) da doch voll schlecht..
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28.10.2008 11:10 |
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Pumuckel

Foren-Großmeisterin
 

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Zitat von Nachfolger
"Letztlich verhält es sich mit dem Ehebruch, der, so wie ich Jesu Worte interpretiere, auch im Falle einer heutzutage alltäglichen Ehescheidung oder erneuten Heirat vorliegt, um eine ganz normale Sünde, die vergeben werden kann. Dazu muss aber ein Bewusstsein dafür vorliegen, dass man Unrecht getan hat, so dass man ehrlich bereut und sich ernsthaft bemüht, in Zukunft anders zu handeln."
Was passiert, wenn wie in meinem Fall, jemand nur die Eheschließungen bereut? Ich denke, ich hätte mich an meinen Kindern versündigt wenn ich diese Ehen,in denen wir sowohl seelische als auch körperliche Gewalt erleben mußten,aufrecht erhalten hätte.
Ich kann mich gut an die Ehe meiner Eltern errinnern,die nur noch bestand weil man sich nicht scheiden läßt. Mein Vater war Alkoholiker und sehr gewalttätig.Wie oft haben wir Kinder uns gewünscht das Mutter sich von ihm trennt.
Das wollte ich meinen Kindern ersparen,und das kann ich nicht bereuen, denn ich würde jederzeit wieder so handeln.
Ich habe also dremal gesündigt ( zweimal geschieden,einmal wieder geheiratet)
Wenn ich hier so mitlese fühlt sich das alles ganz schön mies an.
Ich bereue nicht = keine Sündenvergebung?
Lieben Gruß
Pumuckel
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28.10.2008 11:36 |
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Nachfolger unregistriert
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Zunächst einmal:
| Zitat: |
Johannes 8, 1-11
1 Jesus aber ging zum Ölberg.
2 Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.
3 Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte
4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden.
5 Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?
6 Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
7 Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
9 Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand.
10 Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?
11 Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr. |
Dann: Nein, Aschenputtel, keiner muss in einer Burka herumlaufen, und nichts muss verboten werden - darum ging es Jesus ja gerade nicht! Du persönlich sollst aber gut darauf achtgeben, was Deine Sinneseindrücke in Deinem Herzen anrichten! Und nicht etwa, um Gott irgendeinen großen Gefallen damit zu tun, sondern weil es Dich selbst schützt!
Darüberhinaus müssen wir in diesem Fall wieder dringend zwischen Sünde und Schuld unterscheiden. Ich erinnere gern nochmal daran: Sünde ist immer absolut, entweder ich habe gesündigt oder eben nicht - und wenn ich gesündigt habe, bedarf ich der Gnade Gottes. Welche Schuld ich dagegen auf mich geladen habe, dass steht auf einem ganz anderen Blatt. Wie Gott in seiner Weisheit dies sieht, noch dazu in einem konkreten Fall, kann ich Dir aber beim besten Willen auch nicht sagen. Jesu Worte sind uns so und so überliefert, und letztlich ist das Obenstehende auch nur ein Erklärungsversuch, wie wir Jesu Worte verstehen und in unserem heutigen Leben beherzigen können.
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28.10.2008 11:36 |
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