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Erziehung zu Höflichkeit und Dankbarbeit noch "in" ? |
ruth

Forenkönigin
   

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Religion: neuapostolisch Herkunft: nrw
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| Erziehung zu Höflichkeit und Dankbarbeit noch "in" ? |
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Eine Freundin erzählte mir jetzt, dass die Tochter (19 Jahre, Studentin) ihres neuen Partners zu ihr (39 Jahre)
sagte: "Halt deine dreckige Schmauze".
Als sie das dem Vater berichtete, lächelte dieser.
Eifersucht hin, Eifersucht her.
Ein anderer Vater erklärte mir kürzlich,
sein Sohn (2 Jahre) brauche nicht "Danke" sagen zu lernen.
Habe ich was verpasst oder ist die Erziehung heute so?
Sind Höflichkeit und Dankbarkeit nicht mehr "in" ?
Liebe Grüße!
__________________ Liebe Grüße von Ruth
Welt, du bist uns zu klein;
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08.09.2009 21:07 |
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poehle

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Hallo Ruth,
es ist mit wirklich egal was in ist und was nicht!
Was mir aber in der Erziehung meiner Kinder immer wichtig war, ist und sind die menschlichen Werte, wie Achtung und Respekt.
was auch eine Dankbarkeit und Höflichkeit beinhaltet.
LG
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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08.09.2009 21:39 |
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Dania unregistriert
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| Erziehung zu Höflichkeit und Dankbarkeit |
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Um Deine Frage zu beantworten, liebe Ruth, nein, Erziehung ist heute nicht so. Noch immer ist es Fakt, der Mensch hat eine gute Chance auf gute Weise durch sein Leben zu kommen, der Höflichkeit und Repsekt seinen Mitmenschen zollt und sie im Gegenzug auch von seinen Mitmenschen erwarten kann.
Die zuweilen so belächelten preußischen Tugenden haben schon noch ihren Wert und ihre Berechtigung.
Dania
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08.09.2009 22:13 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


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| RE: Erziehung zu Höflichkeit und Dankbarkeit |
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Ich habe dieser Tage mit meiner Schwiegertochter über dieses Thema gesprochen. Sie hat als Lehrerin jeden Tag mit respektlosen Kindern zu tun. Die Eltern unterstützen oder fördern diese Untugend unter dem Motto: lass dir nur von keinem was gefallen. Die Mutter meiner Schwiegertochter, selbst altgediente Lehrerein -nunmehr im Ruhestand, sagte mir, die letzten Jahre ihrer Tätgikeit wären ihr ob der Ruppigkeit von Kindern und Eltern hart geworden. Es habe sich ein enorm negativer Trend bezüglich des Umgangstones von Schülern und Eltern zu Lehrern etabliert, der Schultage und Elternsprechtage unnötig strapaziös macht.
Das, obwohl oder weil man sich heutzutage viel mehr pädagogische Mühe als zu früheren Zeiten gibt, intensiver auf die einzelnen Kinder eingeht, viel mehr Vorbereitungsarbeit leistet.
Einer normalen kindlichen Umbefangenheit wird mit dieser "uns kann keiner"-Mentalität die Krone der Respektlosigkeit aufgesetzt. Ein Werteverlust, der in der nächsten Generation zu einem sehr enthemmten Miteinander führen könnte.
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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09.09.2009 08:33 |
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Dania unregistriert
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| Erziehung zu Höflichkeit... |
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Leider ist es hier in Deutschland tatsächlich so, der Beruf des Lehrers, einst hoch angesehen und respektiert sowohl von Eltern als auch Schülern, ist dermaßen demontiert worden, daß die Lehrer mit allen pädagogischen Mitteln so gut wie nicht mehr dagegen halten können.
Einzelne Schüler sind motiviert, viele andere lassen sich treiben, tun was sie wollen. Auch die Lehrer untereinander stehen sich nicht mehr bei.
Jeder ist ein Einzelkämpfer, muß sehen wie er seinen Auftrag erfüllen kann. Ganz viele Lehrer sind vom Burnout-Syndrom betroffen und gehen häufig vorzeitig in Pension. Leider.
Dennoch, so hoffe ich, wird auch in den Köpfen unserer Gesellschaft allmählich sich das Wissen durchsetzen, wenn wir nicht gegensteuern werden wir ein Chaos ungeahnten Ausmaßes demnächst hier haben.
Das will aber im Grunde niemand und so werden sich, denke ich, doch die jetzt schon mahnenden Stimmen, die zarten Anfänge eines Umdenkens immer mehr in den Vordergrund drängen und letztendlich, hoffentlich, gewinnen.
Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs, und man kann nur wünschen, es entsteht Gutes.
Dania
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09.09.2009 09:15 |
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Stier unregistriert
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| Zitat: |
| Dania schreibt:Ganz viele Lehrer sind vom Burnout-Syndrom betroffen und gehen häufig vorzeitig in Pension. Leider. |
Das kann ich nur bestätigen.
In Burnout-Kliniken sind die meisten Privatpatienten Lehrer,
erst weit danach kommen Manager oder Polizisten und Sanitäter
bzw. andere Hilfs-und Heilberufe.
Trotzdem ist das, was Ruth schreibt nicht die Norm.
Sondern wirklich heftig.
Allerdings weiß man ja nicht, ob die Dame sich irgend wo eingemischt hat.
Das hat niemand gern, schon gar nicht ein/eine Heranwachsende , die
Ihren Vater (vlt. mal wieder ?!) mit einer fremden Frau teilen muss.
Da sind dann tatsächlich Sätze von Jugendlichen oftmals Megakrass.
Das der Vater allerdings darüber lächelt, ist der Hammer.
Da würde ich doch hinterfragen, wo sieht dieser seine Lebenspartnerin
in seinem Leben ?!
Höflichkeit, Dankbarkeit, gutes Benehmen, Fleiß ist aber langsam wieder in.
Selbst bei Pupertierenden.
Die Spaßgesellschaft hat langsam ausgedient.
Man ist sich wieder bewusst, dass bleibende echte Werte etwas zählen.
Vor allem wenn Jugendliche verliebt sind, scheinen diese Werte
wieder gefragt zu sein.
Die Gene zum Nestbau scheinen nach wie vor vorhanden, oder wieder
"in".
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Stier: 09.09.2009 14:15.
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09.09.2009 14:06 |
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ruth

Forenkönigin
   

Dabei seit: 13.04.2008
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Grundsächlich finde ich in diesem Fall zumindest die 39-jährige im Recht, die 19-jährige ein verwöhntes Blag.
z.B. erhält sie als Studentin vom Papa 3000 Euro im Monat, da gehen so mancher Familie hier sicher die Augen über.
Eine mit mir befreundete Oberstufenlehrerin sagte mir dazu: "wenn mir das jemand sagen würde, dem würde ich eine in die ...."
Das hat mich allerdings auch erschreckt.
Darum ist sie wohl so erfolgreich?
Was mich dazu noch irritiert, ist die Tatsache, dass dieses Madel in einem Internat erzogen wurde, m.W. ein sehr gutes (und teures) Internat, benehmen kann sie sich also sonst, und Geld ausgeben auch.
Liebe Grüße!
__________________ Liebe Grüße von Ruth
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11.09.2009 19:49 |
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Hase unregistriert
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bei einer familienfeier sagte ein 4 jähriger als ich was am erzählen war halt die schnauze nun ich bin aufgestanden und wenn mein vater nicht dazwischen gegangen wäre hätte ich dem balk so richtig eine geklatscht da sich die mutter und die großerltern auch noch darüber amüsiert haben. hinter sagte ich dann normalerweise hätte ich der mutter eine wummern müssen. kinder egal in welchem alter müssen grenzen gesetzt bekommen und wenn sie drüber gehen konstequenzen tragen. einem fast erwachsenen kind das frech wird würde ich einfach mal den geldhahn abdrehen.
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12.09.2009 08:43 |
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Stier unregistriert
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Es ist aber ein Riesenunterschied, ob ein 4-jähriger so etwas sagt,
oder ein Jugendlicher
Ein Vierjähriger plappert nach und kennt die Unterschiede noch nicht.
Grenzen sind noch fließend und müssen erst erkundet werden.
Bei kleinen Kindern hört sich das noch süß an und Eltern und Großeltern
können sich das Lachen dann manchmal nicht verkneifen.
Natürlich muss man auch einem Vierjährigen dann erklären, dass man
so etwas nicht sagt.
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12.09.2009 11:08 |
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Hase unregistriert
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nachdem ich so reagiert habe hatte ich eigentlich erwartet das entweder die mutter oder die großeltern mich mal zur rede stellen aber selbst das ist nicht bassiert also bin ich immer noch der meinung das auch an diesen personen die gute erziehung vollkommen vorbei gegangen ist.
also stellt sich hier die frage wer ist schlecht erzogen das kind oder die sogenannten erwachsenen?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Hase: 12.09.2009 11:30.
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12.09.2009 11:29 |
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Meerschweinchen

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 15.05.2007
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Ich hab das Neulich im Supermarkt erlebt .
So ein Kleines Mädchen nicht mal 4 Jahre hinter uns an der Kasse .
Oma hat die Frau einen Fetten A.... Ich dachte echt ich Falle in Ohnmacht.
Aber woher Kommt so ein Verhalten . Die Kinder Spiegeln das Verhalten der Eltern in den Meisten Fällen nach.
Oft sind es die Eltern die Derartige Äußerungen Vielleicht Zuhaue Wiedergeben . Die Kinder Merkern sich das und Kramen es dann irgendwann hervor .
In den Seltensten Fällen bringen die Kinder derartige Kraftausdrücke aus dem Kindergarten mit .
Mann muss als Eltern schon sehr aufpassen was man vor den Kindern Sagt. Sonst könnte es Peinlich werden .
Ich kenne auch Familien da ist es so das die Kindern den Eltern Sachen verbieten weil sie Die Rolle der Erwachsenen übernommen Haben.
So etwas geht nicht .
ICH Möchte aber betonen das das nicht immer der Fall ist
__________________ Gib mir Kraft für einen Tag
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12.09.2009 11:46 |
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Dania unregistriert
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Es ist wirklich bedauerlich, wie wenig manche Eltern ihre Elternrolle irchtig definieren und sich dementsprechend gegenüber ihren Kindern auch verhalten können.
Wie ich schon öfter erwähnte, ein Kind lernt sehr viel unbewußt durch Imitation und Übernahme seiner Vorbilder. Darüber hinaus versucht ein Kind immer mal wieder seine Grenzen auszutesten, wohl den Eltern die dann fähig sind der sprichwörtliche Fels in der Brandung zu sein.
Einem Kind müssen Grenzen gesetzt werden und es muß sich an Regeln halten, wobei die Eltern aufgefordert sind, immer wieder neu, auf die Einhaltung der Regeln auch zu achten, sie notfalls einzufordern.
Läßt man ein Kind gewähren, wie es hier von Euch beschrieben ist, wird es nicht lebenstüchtig, wird nicht mit Wissen und Können sein Lebensschiff lenken können u. v. a. m.
Das Lachen wird dann sicher manchem Elternpaar vergehen.
Dania
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12.09.2009 11:54 |
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ruth

Forenkönigin
   

Dabei seit: 13.04.2008
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Die kleinen Kinder kommen von der KiTa, Schule oder von der Straße damit nach Hause,
sie müssen es noch lernen,
aber eine 19-jährige? Die sollte es bereits gelernt haben, da ist es dann pure Frechheit. Aber schlagen zeugt ja von einer Ohnmacht des Schlagenden.
Erst wollte ich es bei Probleme mit dem Partner einstellen, denn es hätte sich für den Vater gehört, einzuschreiten.
Liebe Grüße!
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12.09.2009 13:38 |
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Stier unregistriert
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| Zitat: |
Aber schlagen zeugt ja von einer Ohnmacht des Schlagenden.
von Ruth |
Ja
und man vergisst es nie
| Zitat: |
von Meerschweinchen:Ich hab das Neulich im Supermarkt erlebt .
So ein Kleines Mädchen nicht mal 4 Jahre hinter uns an der Kasse .
Oma hat die Frau einen Fetten A.... Ich dachte echt ich Falle in Ohnmacht. |
Kinder in dem Alter sind Gott sei Dank noch ehrliche Wesen und sie
sagen spontan das, was sie denken.
Ob ein Kind nun so etwas sagt, oder fragt:"Warum ist dieser Mann
schwarz?"
Das sind völlig normale Dinge und man tut wohl daran, wenn man
dann dem Kind erklärt, warum das so ist,z.B. das es eben verschiedene
Menschen gibt: Dicke,Dünne, Schwarze,Rote,Weiße,Gelbe,Große u. Kleine und dass das wohl einen Sinn hat, dass wir nicht alle gleich aussehen.
Also Kinder Ernst nehmen , mit Ihren Fragen und Aussagen,erklären,sprechen usw. dann legt man auch was rein.
In dem Fall von Andrea hätte ich mich umgedreht, das Kind freundlich
angelächelt und gesagt: Da hast Du wohl recht !
Es gibt eben verschiedene Menschen oder s.ä.
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12.09.2009 14:14 |
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eltern32 unregistriert
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| RE: Erziehung zu Höflichkeit und Dankbarbeit noch "in" ? |
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Ich denke nicht, dass man generell behaupten kann, dass Erziehung nichts mehr Zählt. Allerdings gebe ich zu, dass es tatsächlich den Eindruck macht, dass unsere Kinder verbal immer mehr verrohen. Also Eltern die die Erziehung von Danke und Bitte ablehnen, finde ich etwas Weltfremd, aber dass empfinde ich als weniger dramatisch. Ich finde es eher bedenklich, dass bereits kleine Kinder derart ausfällig werden und die entsprechenden Eltern hilflos mit den Schultern zucken.
Also in meiner Kindheit gab es auch schon Schimpfworte und die hat man auch hier und da aus Wut auch mal gesagt, aber Gewalt, ob physisch oder Seelisch ist kein Versehen.
Ich denke die Quintessenz aus solch einer Diskussion ist doch letztlich, dass das was wir vorleben auch auf unsere Kinder reflektiert. Wenn wir uns also von dem medialen Sodom und Gomorra abwenden würden und uns mehr mit unsere Kindern beschäftigen würden, gäbe es denke ich weitaus weniger Anlass, für solch eine Diskussion.
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09.03.2010 17:07 |
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struwwel

Administratorin
     

Dabei seit: 03.08.2004
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Was ich persönlich bedenklich finde sind die vielen Comedy-Sendungen, die teilweise nachmittags als Wiederholung laufen.
Was da manches mal an Ausdrücken fällt stellt mir schon die Nackenhaare und mich wundert einiges an der Ausdrucksweise und der Verrohung der Kinder (nicht körperlich, aggresiv, sondern in der Ausdrucksweise, das Verletzende) nicht mehr.
__________________ Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
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09.03.2010 17:20 |
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poehle

lebende Forenlegende
 

Dabei seit: 16.11.2005
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Hallo,
was mich beim Durchlesen der Beiträge erschreckt das Eltern oder Beobachter gleich zuschlagen wollen.
Wenn ein Kind mir sagt: .. halt die Schn....., dann wäre ich auch platt gewesen, aber deshalb gleich hauen, NEIN
Was haltet ihr von der Idee das Kind mal zu fragen ob es überhaupt weiß das es da ein Schimpfwort gebraucht hat.
Oder, man zeigt Gefühl, das man verletzt ist.
Kinder registrieren das und so bleibt man im Gespräch und im Kontakt.
Liebe Struwwel, nicht immer alles aufs Fersehprogamm schieben, wir sind Erwachsen und haben Vorbildfunktion.
LG
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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09.03.2010 18:11 |
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Nette

Administratorin
     

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Liebe poehle,
manchmal hilft aber wirklich nur eine "Erziehungspille". Und je älter die Kinder sind, desto nötiger ist es. Würde Samuel mir sowas "an den Kopf werfen", würde ich ihm erklären, dass man so etwas nicht sagt und ihn bitten, das zu lassen. Würde einer meiner Großen so etwas sagen, dann wäre der Schlag auf den Mund in diesem Fall eine Handlung im Affekt, das kannst Du wissen. Es kommt auch auf die Situation an, wenn die "Halbstarken" meinen, sie dürfen mit den Eltern alles machen, hilft manchmal kein Reden mehr. Ich meine nicht, dass ich die Kinder prügeln und ihre Unterlegenheit mir gegenüber ausnutzen würde, davon kann nicht die Rede sein, es geht um rüdes Verhalten und Respektlosigkeit den Eltern gegenüber und daraus resultierend einen Schlag auf den Mund meinerseits, vor allem, wenn das Reden bisher nicht geholfen hat.
Als die beiden Großen mal ihren Schulhofjargon mir gegenüber vergaßen abzulegen, schickte ich sie nochmal nach draußen vor die Tür und erklärte ihnen, dass sie so mit ihren Schulkumpels gerne reden können, aber nicht zu Hause, egal wer dort ist. Das haben sie kapiert und ich hatte nie wieder Probleme diesbezüglich.
Liebe struwwel,
Du hast Recht, man muss da unheimlich aufpassen, was sinnvoll für Heranwachsende ist und was nicht. Aber mein Mann z. B. ist ein (heimlicher) Otto-Fan, und das färbte unheimlich ab.
Nette
__________________ Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt.
(Wilhelm Busch, "Die fromme Helene")
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09.03.2010 18:42 |
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ruth

Forenkönigin
   

Dabei seit: 13.04.2008
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Grundsätzlich sehe ich "Schlagen" als verkehrt an und die eine, die man vielleicht mal gegeben hat, wird einen "ewig" vorgehalten.
NUR Eltern als gutes Vorbild, da sind es die Medien (Comic, TV etc), Lehrer, Freunde und viele mehr, die viel mehr Vorbild sind, aber die Eltern sollten sich schon bemühen.
Den Kindern geht bei den Eltern mehr unter die Haut, als man denkt. Ich erinnere mich, als ich auch einmal verletzt getan hatte, am nächsten Tag kam mein Grundschulkind mit Blumen für mich nach Hause, da war ich doch sehr betroffen.
__________________ Liebe Grüße von Ruth
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09.03.2010 19:24 |
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poehle

lebende Forenlegende
 

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Liebe Nette du schreibst:
Als die beiden Großen mal ihren Schulhofjargon mir gegenüber vergaßen abzulegen, schickte ich sie nochmal nach draußen vor die Tür und erklärte ihnen, dass sie so mit ihren Schulkumpels gerne reden können, aber nicht zu Hause, egal wer dort ist. Das haben sie kapiert und ich hatte nie wieder Probleme diesbezüglich.
eines von vielen Beispielen das es auch anders geht.
Nichts anderes wollte ich schreiben
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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09.03.2010 19:28 |
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Meerschweinchen

jenseits von gut und böse;-)


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Ein Beliebter Spruch Meiner Mama War und ist
Die Anderen Interessieren mich Nicht . Du interessierst Mich den du Bist Mein Kind und Nicht Die anderen . Und du Machst das Was ich Sage und Ende
Das ist auch angekommen .
Und was ich auch immer Ganz wichtig finde das sich die Eltern Einig Sind
Wen Meine Mama mir was verboten hat war das auch bei Papa Gesetzt und umgedreht Genauso .
Ich bin dann Meist zu meiner Mama und habe Gefragt darf ich das
und sie Schickte mich zum Papa der fragte was hat den die Mama gesagt
Ja das und das ja dann bin ich der Gleichen Meinung Debatte Beendet
__________________ Gib mir Kraft für einen Tag
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09.03.2010 20:33 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
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Meerschweinchen schrieb:
| Zitat: |
| In den Seltensten Fällen bringen die Kinder derartige Kraftausdrücke aus dem Kindergarten mit . |
Da muss ich ganz energisch widersprechen! Meine Tochter brachte aus dem Kindergarten jede Menge "neuer Wörter" mit - was davon dann zu Hause verwendet werden durfte haben wir besprochen. Auch aus der Schule bringt sie jede Menge unangemessenes Sozialverhalten und Sprachverhalten mit. Leider sind auch die Lehrkräfte überfordert mit der Situation.
Allerdings: bei anderen verhält sie sich so, dass sich noch niemand über sie beschwert hat.
Das mit vor die Tür schicken ist gut. Schlagen finde ich persönlich keine Alternative.
Die genannte 19-Jährige ist wohl hoffnungslos verzogen. Wenn sie sich in anderen Situationen (z.B. am Arbeitsplatz) auch so verhält, wird sie wohl bald die Grenzen auf ziemlich harte Art erfahren müssen.
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09.03.2010 21:26 |
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Meerschweinchen

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 15.05.2007
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Niedersachen
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Ich Wusste erst gar nicht was du Meinst das Postinig ist schon etwas älter.
Sicher Bringen sie auch viel von Kindergarten und Schule Mit aber
in Manchen Familien herrscht ein Jargon der ist unter aller Würde.
Im gegebenen Fall weiß ich wie die Eltern über Manche Menschen Reden und
und das Spiegelt eben auch das Kind wieder .
__________________ Gib mir Kraft für einen Tag
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10.03.2010 17:25 |
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