Erziehung zum Glauben |
campingfan unregistriert
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Hallo an die Alleinerziehenden,
heute habe ich wieder einen Elternbrief in der Kirche bekommen.
Thema: Erziehung zum Glauben
Im Vorwort spricht der BzAp. zwar auch ausdrücklich die Alleinerziehenden an, aber machmal fällt mir das recht schwer mein Kind im Glauben zu erziehen - insbesondere sie zum GD Besuch anzuhalten.
Meine Exfrau geht nicht zur Kirche. Dementsprechend geht mein Kind nur dann mit zu GD wenn es bei mir ist. Da kommt es dann schon einmal schnell vor, daß auch ein, zwei KIGOs nacheinander ausfallen. Denn wenn Mamawochenende ist - dann ist halt kein KiGo für mein Kind. Und sie Mittwochs mitzunehmen ist auch nicht so einfach - ich wünsche mir zwar immer das sie mitkommt - jedoch muß ich meist früh zur Kirche gehen und sie hat nur machmal Lust alleine nachzukommen.
Wie ist das bei euch - sind eure Kinder immer dabei? Geht der andere Elternteil auch mit den Kindern zum GD? Sorgt ihr dafür das die Besuchswochenenden so gelegt werden das KiGo Besuch möglich ist?
Kann ich mein Kind überhaupt zum Glauben erziehen oder wird im der Glaube von Gott geschenkt.
Viele Grüße vom nachdenklichen
Campingfan
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11.10.2009 12:27 |
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Muckelmaus

Forenmama

Dabei seit: 17.05.2008
Beiträge: 186
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Familienstand: Verheiratet Religion: keine Angabe
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Ich bin zwar nicht alleinerziehend,aber ich antworte trotzdem:
Warum setzt Du Dich so einem selbstgemachten Stress eigentlich aus???
Wenn Deine Tochter nicht in den GD will,dann akzeptiere das.Du kannst daran eh nix ändern,außer mit Zwang vielleicht und da Zwang ja bekanntlicherweise eh nur das Gegenteil von dem was man selber will erreicht,dann lässt man es lieber.Nutze lieber die Zeit,die Dir bleibt, mit Deiner Tochter,indem Ihr z.B. etwas zusammen unternehmt,was Euch beiden Spass macht.
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11.10.2009 16:10 |
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Dania unregistriert
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Obwohl ich nicht zu dem angesprochenen Kreis gehöre, möchte ich mir doch erlauben, zu antworten.
Zunächst einmal, Gott weiß um die Situation Deines Kindes und er weiß auch, daß es Dir ein Anliegen wäre, gäbe es denn die entsprechenden Voraussetzungen, es mit in den Gottesdienst zu nehmen, an den KiGos teilhaben zu lassen.
Es ist so nicht einfach möglich. Das solltest Du so akzeptieren und unserem treuen Gott vertrauen. Er kann auch in die Selle Deines Kindes den Hunger nach Seiner Speise legen, wach erhalten und mit ihm Wege gehen, die es auch Deinem Kind ermöglichen Glauben zu entwickeln, Erkenntnis zu sammeln, den von Jesu gelegten Weg zu gehen.
Darüber hinaus kannst Du zu jeder Zeit für die Seele Deines Kindes beten, kannst mit ihm, wenn es bei Dir ist, Glaubensgespräche führen, kannst ihm das Wirken unseres himmlischen Vaters tief ins Herz senken.
Es gibt also einige Möglichkeiten, auch einem Kind, daß auf Grund seiner Lebenslage eben nicht ständig die Gottesdienste besuchen kann, einen tiefen Glauben ins Herz zu legen, ihm zu helfen, inniges Vertrauen zu Gott, unserem Vater aufbauen zu können.
Euch beiden wünsche ich alles erdenklich Liebe und Gute.
LG Dania
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11.10.2009 16:29 |
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Iris unregistriert
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| RE: Erziehung zum Glauben |
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Hallo campingfan,
ich weiß nicht wie alt dein Kind ist oder wie weit entfernt von der Kirche ihr wohnt.
Wenn dein Kind keine Möglichkeit hat während eines "Mamiwochenendes" den Gottesdienst zu besuchen dann ist das okay.
Mein mann ist kaum zum GD mitgekommen und trotzdem habe ich mit meinen Kindern den GD besucht und auch mit ihnen gebetet. Er konnte mitbeten wenn er wollte oder es lassen, aber mit meinen Kindern habe ich schon als sie ganz klein waren gebetet.
Wenn sie sieht wie Du mit Gott umgehst und sie sieht die Seite Deiner Ex-Frau kann sie sich doch ein Bild machen und ganz für sich entscheiden was gut und richtig ist.
Wenn etwas besonderes ansteht zum Beispiel Kindertag würde ich sie entscheiden lassen ob sie das Wochenende verschieben möchte und zum Kindertag geht oder nicht, ich weiß ja nicht wie deine Ex-Frau reagieren würde aber wenn man das in Ruhe bespricht und dein Kind ihr sagt das es für sie wichtig ist vielleicht läßt sie sich dann darauf ein.
Ansonsten würde ich sie über die MittwochsGD`s selbst entscheiden lassen, da am nächsten Tag Schule ist kommt es vielleicht auf die "Tagesform"an. Manchmal sind Schultage sehr anstrengend und ein Abendgottesdienst kann dann gar nicht mehr aufgenommen werden.
Gruß Iris
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11.10.2009 22:26 |
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Waage

Administratorin
     

Dabei seit: 17.06.2009
Beiträge: 2.177
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Ba-Wü früher NRW
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| RE: Erziehung zum Glauben |
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Lieber Campingfan,
wie sieht es mit Freundschaften zwischen Deinem Kind und anderen Kindern aus Deiner Gemeinde aus? Ich beobachte z.B. bei meinen Kids, dass zumindest die Große sich mit anderen Mädels aus der Sonntagsschule bzw. Reli-Gruppe immer wieder regelrecht zum Abend-GD "verabredet", damit sie in einer Bank zusammensitzen können. (Noch eine Viertelstunde quatschen nach dem GD gehört natürlich dann auch dazu!).
Ich denke, Erziehung zum Glauben bedeutet hauptsächlich Vorbild sein, den eigenen Glauben vorleben.
Mir fällt noch ein: Unser Hirte erwähnte gestern, er habe von Bekannten eine Postkarte bekommen, auf der vorne zwei Grimassen schneidende Kinder abgebildet waren mit der Unterschrift: "Kinder kann man nicht erziehen- sie machen einem eh' alles nach!!"
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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12.10.2009 08:17 |
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campingfan unregistriert
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Hallo,
sieht so aus als sollte ich die Sache einfach laufen lasse.
@Iris
meine Tochter ist 11J. und wir wohnen nur ein paar hundert Meter von der Kirche entfernt - von der Mama aus sind es allerdings mehrere Km - also für eine 11J nicht zu erreichen.
@ Waage
Freundschaft waren mal im Ansatz vorhanden, scheiterten dann jedoch an der zu großen Entfernungen. Und wenn du zwei so Kinder hast die nur sporadisch kommen dann ist das auch nicht so einfach mit der Freundschaft in der Kirche.
Mit dem Vorbild das ist so eine Sache - klar leben unsere Kinder danach - sie können sich aber auch nach dem Gegenteil ausrichten.
Ich habe diesen Elternbrief in den Papierkorb geworfen. in ein paar Jahren werde ich wissen was ich für ein Vorbild war
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12.10.2009 19:05 |
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Christiane69 unregistriert
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Hallo campingfan,
ich finde es gut, dass Du Dir darüber Gedanken machst. Gib doch nicht so schnell auf!
Wenn Deine Tochter bei Dir ist gehört es zu Eurem Ablauf, dass Ihr in die Kirche geht. Es gehört zu Deinem Leben und es ist Dir wichtig. Das ist gut!
Warum ist es normal, dass man ein Kind dazu ermahnt im Strassenverkehr aufzupassen, sich einen Helm zum fahrradfahren aufzusetzen. Aber wenn man sie unter den Schutz Gottes stellt, von dem man überzeugt ist, dass es ohne nicht geht, dann ist das Zwang.
Lebe es Ihr vor, binde sie auch in Gespräche über den Glauben und in Aktivitäten der Sonntagsschule mit ein.
Wäre sie in der Woche bei Dir, würdest Du sie in die Schule schicken oder nicht....?! (Mal ganz davon abgesehen dass es das Gesetz vorschreibt)
Schade, das soviele den Gottesdienst für Kinder nicht als wichtig sehen...
Christiane
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12.10.2009 20:27 |
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campingfan unregistriert
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Hallo Christiane,
aufgeben meinte ich nicht - sondern laufenlassen. Also mir keine Gedanken mehr darüber machen.
Mit dem Vorleben das ist so eine Sachen. Meine Tochter ist in der Woche bei mir - sie lebt bei mir, und sie erlebt, daß ich sie an manchen Abenden "wegen der Kirche" alleine lasse. Was daraus wird kann ich nicht absehen.
Selbst wenn ich den GD für sie als wichtig ansehe - zwingen kann ich sie nicht - das ist der Unterschied zur Schule, da muß sie hin.
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12.10.2009 21:32 |
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Christiane69 unregistriert
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Wirklich zwingen kann und soll man sie natürlich nicht, da hast Du schon recht.
Tu doch das was Du kannst und überlasse den Rest dem Herrn. Du lebst es vor, Du gibst Gott was ihm gebührt...dann kann er Dir diese Bitte nicht abschlagen
Wünsche Dir Kraft und Vertrauen, und das Mehr an Durchhalte vermögen, dass man als Alleinerziehender braucht.
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12.10.2009 21:56 |
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Iris unregistriert
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| Zitat: |
Original von campingfan
Ich habe diesen Elternbrief in den Papierkorb geworfen. in ein paar Jahren werde ich wissen was ich für ein Vorbild war
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Ich habe noch nie so etwas wie einen Elternbrief bekommen, hab ich da was verpasst?
Gruß Iris
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17.10.2009 22:07 |
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Iris unregistriert
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| Zitat: |
Original von campingfan
den gibt es, glaube ich, nur in NRW - zumindest ist der, den ich erhalten habe aus der Gebietskirche NRW und nicht NAK-International.
Wenn du einen haben möchtest, könnte ich dir eine pdf daraus machen. |
Ja gerne, wenn ich dann schlauer bin und ein besseres Elter werde, her damit!!!
Ich hoffe nur das ich die pdf dann auch öffnen kann, ich bin halt noch ein Neuling in solchen Sachen.
Gruß Iris
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18.10.2009 12:34 |
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Waage

Administratorin
     

Dabei seit: 17.06.2009
Beiträge: 2.177
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Ba-Wü früher NRW
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Beim Thema "Elternbrief" fällt mir ein:
Gibt es bei Euch im Bezirk auch Elterngesprächskreise?
Wenn ja, geht ihr hin und welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht?
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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19.10.2009 11:45 |
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Iris unregistriert
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| Zitat: |
Original von Waage
Beim Thema "Elternbrief" fällt mir ein:
Gibt es bei Euch im Bezirk auch Elterngesprächskreise?
Wenn ja, geht ihr hin und welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht? |
Von so etwas habe ich noch nichts gehört.
Wir haben uns als die Kiddies klein waren mal zu einer "Krabbelgruppe" getroffen, das war aber einfach spontan weil viele die sich kannten gleichzeitig schwanger wurden. Es hat sich dann irgendwann verlaufen.
Mittlerweile sind die ersten schon volljährig.
Gruß Iris
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19.10.2009 18:33 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
Beiträge: 1.933
Gästebuch: aktiviert
Religion: neuapostolisch
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Ich finde das Thema auch sehr schwierig. Zwar lebe ich meinen Glauben und bin in meiner Gemeinde aktiv - ob das aber reicht, um meiner Tochter auch den Glauben nahezubringen? Als sie klein war habe ich viel mit ihr gesungen, aus der Kinderbibel vorgelesen, usw. - und auch jetzt beten wir noch gemeinsam und sprechen auch ab und an über Glaubensthemen. Inhaltlich setzt sie sich (hoffentlich) im Konfirmandenunterricht damit auseinander - rüberkommen tut da aber auch auf Nachfrage nicht viel. Generell ist momentan eher Sturm angesagt. Liegt vermutlich am Alter - 13.
Zum Mittwochgottesdienst ging sie eine ganze Weile nicht (und als sie kleiner war ich auch nicht, weil ich sie in der Zeit ins Bett gebracht habe und nicht allein lassen konnte) - wegen Schule. Momentan klappt das - da wir aber anschließend noch Chorprobe haben diese nicht unbedingt. Kommt auf die Tagesform an.
Außer KiGo findet sie GD eher langweilig. Es gibt auch bei uns in der Gemeinde keine Gleichaltrigen zum anschließenden "Geschnatter".
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19.10.2009 21:24 |
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Sylvia unregistriert
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Hallo ihr Lieben,
ich schalte mich einfach mal hier ein, weil ich selber alleinerziehend mit fünf Kindern bin und dieses Thema sehr interessant finde. Würde ich merken, wenn eines meiner Kinder unserem Glauben den Rücken kehren würde, würde ich es niemals einfach so laufen lassen. Ich habe nie aufgehört mit meinen Kindern zu reden. Habe ihnen anhand von Beispielen aus unserem privaten Leben immer wieder klar gemacht, dass Gott zu uns steht und alles lenkt. Sie wissen, dass wir zu dem stehen, der auch zu uns steht. Das viele reden mit den Kindern hat mir sehr viel gebracht. Allerdings liegt die Erziehung in meinem Fall komplett in meiner Hand, was wohl ein großer Vorteil ist.
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24.10.2009 01:02 |
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Dania unregistriert
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Liebe Sylvia, zunächst darf ich Dir bestätigen - Kommunikation ist immer richtig und der Kitt, der Beziehungen in einer guten Balance hält, egal ob in diesem Fall zu Deinen Kindern oder auch zu einem Partner. Reden, sich gegenseitig über Gefühle, Empfindungen, Ansichten, Meinungen auszutauschen hilft seelisch gesund zu bleiben, daß Leben überhaupt meistern zu können.
Ob es ein Vorteil ist, allein für die Erziehung der Kinder verantwortlich zu ziechnen, ist eine Frage, die ich mir oft gestellt habe. Trotzdem ich verheiratet war, war ich alleinerziehend und obwohl meine Kinder, heute schon lange erwachsen, treu im Glauben, ihr Leben bestens meisternd, daß sind, was man gemeinhin "gut geraten" nennt, ist in mir immer noch die Frage relevant, hätten sie eine bessere Qualität ihrer Erziehung/Führung gehabt, wenn auch der Vater gleichberechtigt an eben dieser Erziehung/Führung beteiligt gewesen wäre?
Auf jeden Fall wünsche ich Dir weiterhin eine gute Hand im Umgang mit Deinen Kindern und das Deine guten Wünsche in Bezug auf ihre weitere Entwcklung sich erfüllen mögen.
Dania
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24.10.2009 12:11 |
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h.e.a. unregistriert
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Gehört zu "gut geraten" für neuapostolische Eltern das "treu im Glauben" stehen dazu?
Ich meine, Nein.
LG
von
H.E.A.
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24.10.2009 13:02 |
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netti unregistriert
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| Zitat: |
Original von h.e.a.
Gehört zu "gut geraten" für neuapostolische Eltern das "treu im Glauben" stehen dazu?
Ich meine, Nein.
LG
von
H.E.A. |
Für sehr viele neuapostolische Eltern schon.
Meine Eltern haben mich lange Zeit mit verletzenden Bemerkungen bombadiert , als ich nicht mehr zur Kirche ging.
Man hat leider oftmals das Gefühl gehabt , nicht mehr als Kind gewollt zusein.
Auch heute nach vielen Jahren noch immer nicht einfach.
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24.10.2009 13:53 |
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campingfan unregistriert
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| Zitat: |
Original von h.e.a.
Gehört zu "gut geraten" für neuapostolische Eltern das "treu im Glauben" stehen dazu?
Ich meine, Nein.
LG
von
H.E.A. |
freuen sich Eltern darüber wenn ihre Kinder in ihre Fußstapfen treten - wenn sie das gut finden was die Eltern gut finden - wenn sie (wie früher üblich) den Beruf der Eltern lernen - wenn sie die selben Interessen entwickeln wie die Eltern
Ich meine, Ja.
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24.10.2009 14:27 |
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netti unregistriert
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Aber ein Kind ist auch gut geraten, wenn es glaubensmässig nicht in die Stapfen der Eltern tritt.
Generell solte jeder doch seinen eigenen Weg gehen dürfen.
Und gerade in Glaubenangelegenheiten, muss ich selber glauben , das kann keiner für mich tun und es jemandem anderen zu liebe zutun...das geht irgentwann schief.
Ich muss ganz ehrlich sagen , dass ich nicht erwarte , dass mein Kind das macht , was ich vorlebe.
Ich hoffe , es wird seinen ganz eigenen Weg finden. Beruflich , familiär.....und überhaupt es soll ein glückliches , zufriedenes Leben führen.
LG
Annette
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24.10.2009 14:38 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 01.09.2008
Beiträge: 4.606
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: aus dem tiefen Süden
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Gut geraten könnte auch auf weitere Dinge im Leben des Kindes bezogen werden, die den Eltern gefallen, z.B. der 'richtige' Beruf, die 'richtige' Partnerwahl. Ich glaube aber, dass gemeint ist, dass die Kinder mit ihrem Leben zufrieden, besser noch glücklich sind und nicht auffällig unsozial ausscheren im Sinne von schlimmen Dingen, also weder mit den Geboten, noch den Gesetzen in Konflikt kommen.
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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24.10.2009 15:17 |
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h.e.a. unregistriert
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Campingfan schreibt:
freuen sich Eltern darüber wenn ihre Kinder in ihre Fußstapfen treten - wenn sie das gut finden was die Eltern gut finden - wenn sie (wie früher üblich) den Beruf der Eltern lernen - wenn sie die selben Interessen entwickeln wie die Eltern
Ich meine, Ja.
Ich bin überaus glücklich, dass meine 3 Kinder nicht in meine Fußstapfen treten sondern ihren eigenen Weg finden, auf dem sie sich zurechtfinden müssen. Einer meiner Kinder hätte sich zumindest bei meiner Praxis "ins gemachte Nest" setzen können. Der Notendurchschnitt hätte zumindest gestimmt. Aber die Kinder haben dankend abgelehnt. Eines meiner Kinder erfüllt auch Danias Kriterien. Darüber bin ich natürlich auch nicht unglücklich.
LG
von
H.E.A.
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24.10.2009 15:54 |
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Nette

Administratorin
     

Dabei seit: 29.05.2006
Beiträge: 3.871
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: PM
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"gut geratene Kinder" sind für mich welche, die für sich selbst sorgen können, die "im Leben stehen" können, Verantwortung für andere übernehmen können.
Wenn sie das auch mit dem Glauben tun, in dem sie von mir erzogen wurden, dann ist das eine Zugabe.
Ich habe vier Geschwister, wir alle sind "dabei" geblieben, auch die Ehepartner und Kinder. Als mein Vater mal darauf angesprochen wurde, dass er das doch "toll hinbekommen hätte", antwortete er nur: das ist alles Gnade.
Einer meiner Söhne hat eine Freundin, die ohne ihn niemals in Kontakt mit Glauben an Christus überhaupt gekommen wäre. Sie teilt seinen Glauben aber nicht, ab und zu geht sie mit ihm in einen Gottesdienst.
Man kann als Eltern seinen Glauben (vor)leben und die Kinder daran teilhaben lassen, was man selbst erlebt. Mehr nicht. Die Entscheidung, ob sie auch diesen Glauben leben oder nicht, liegt bei ihnen. Und trotzdem bleiben es meine Kinder, sie blieben es auch wenn sie straffällig werden würden...
__________________ Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt.
(Wilhelm Busch, "Die fromme Helene")
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24.10.2009 16:50 |
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Dania unregistriert
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Nein, treu im Glauben stehen etc. gehört nicht zwangsläufig dazu, um Kinder als "gut geraten" definieren zu dürfen. Wenn es denn so ist, dann ist das einerseits ein Grund zur Freude für mich, die ich die Erziehungsarbeit geleistet habe, aber, und daß ist ebenso wichtig, ein Gnadengeschenk unseres Gottes. Also auch für mich ein Anlaß Gott zu danken.
Dania
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24.10.2009 19:48 |
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Pumuckel

Foren-Großmeisterin
 

Dabei seit: 18.04.2008
Beiträge: 311
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Familienstand: Geschieden Religion: neuapostolisch Herkunft: Nordrhein Westfalen
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Von meinen vieren ist keiner "dabeigeblieben", zwei sind auch schon mit dem gesetz in Konflikt geraten - und trotzdem sage ich: alle vier sind "gutgeratene" Kinder. Sie stehen fest im Leben,sind verantwortungsbewusßt,zuverlässig und hilfsbereit.
Was würd es mir oder ihnen nützen, wenn sie regelmäßig zu den Gottesdiensten gehen würden, aber ihr Leben nicht eigenverantwortlich meistern könnten?
Lieben Gruß
Pumuckel
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24.10.2009 19:56 |
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campingfan unregistriert
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| Zitat: |
Ja gerne, wenn ich dann schlauer bin und ein besseres Elter werde, her damit!!!
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Hi, wenn sich ansonsten noch jemand für diesen Elternbrief interessiert dann sollte er mir einfach eine PN senden - ich gebe dann einen Hinweis wo er zu finden ist.
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28.10.2009 06:39 |
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Iris unregistriert
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| RE: Erziehung zum Glauben |
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Hallo ihr Alle,
wir haben heute zum erstenmal einen "Elternbrief" bekommen.
Bei uns heißt das :"Unser Thema: Kinder!"Ratgeber für Eltern, Amtsträger und Lehrkräfte! Schwerpunktthema: Kinder brauchen Werte!
Es sind dann auch ab Mai "Gesprächskreise" angedacht die, die Fallbeispiele in dieser Broschüre zum Thema haben!
Dieser Erziehungsratgeber ist wohl entstanden weil unser Bz.Ap. bei einem Besuch in Süddeutschland beim Bz.Ap. Ehrich solch einen "Elternbrief" gesehen hat und sich schlaugemacht hat wie das dort gehandhabt wird! Irgendwie hat er dann von Bz. Ap. Ehrich die Veröffentlichungsrechte zugesprochen bekommen und hier im Bezirk ist das dann noch einmal überarbeitet worden!Dieser Ratgeber soll nun alle 1/2 Jahr erscheinen und das nächste Thema lautet dann:"Kindliche Sexualität"!
Kennt einer von euch diesen "Elternbrief" aus Süddeutschland und hat jemand schon Erfahrung mit diesen Gesprächskreisen?
Über Info`s würde ich mich sehr freuen!
Iris
Quelle: Ratgeber:Unser Thema:Kinder Ausgabe 1 April 2010
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25.04.2010 19:49 |
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Waage

Administratorin
     

Dabei seit: 17.06.2009
Beiträge: 2.177
Gästebuch: aktiviert
Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Ba-Wü früher NRW
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| RE: Erziehung zum Glauben |
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Hallo, Iris,
da ich in Süddeutschland wohne, kenne ich diese Elternbriefe und auch die Elterngesprächskreise.
Am Freitag findet wieder einer in unserer Gemeinde statt zum Thema "Kind und Tod", also wie man mit Kindern über den Tod und das Sterben reden kann und sollte.
Moderiert werden bei uns die Gesprächskreise von dafür geschulten Geschwistern. In unserem Bezirk sind zwei Moderatoren dabei, die eine entsprechende Ausbildung haben.
Die Elternbriefe für sich gesehen können nur eine erste Einstimmung auf das Thema geben, was wohl auch deren Sinn ist. Insbesondere die Fallbeispiele sind nur zur Anregung einer Diskussion gedacht. "Drogen" war meines Wissens mal ein Thema, ebenso "sexueller Mißbrauch", also schon heiße Eisen.
Da ich leider oft keine Zeit habe, war ich erst 1-2 mal bei Gesprächskreisen dabei, aber es war immer sehr interessant und aufschlußreich, auch die Diskussionen, die dabei entstanden sind.
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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26.04.2010 07:59 |
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Iris unregistriert
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| RE: Erziehung zum Glauben |
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Guten Morgen Waage,
ja das Thema "Sexueller Mißbrauch bei Kindern und Präventionen" soll dann wohl das dritte Thema sein.
Ich danke für Dene Antwort, ich bin ja schon ein wenig neugierig wie es wird!
Als wir gestern das Interview mit unserem Bz.Ap. gesehen haben, dachte ich an die Elternbriefe aus NRW und die waren sehr pathetisch und für mich so gar nicht interessant, der Text hatte einen Ton wie in den 50er Jahren! Die haben mir gar nicht gefallen(ist aber nur mein persöhnliches Empfinden) deshalb war ich etwas skeptisch, wollte aber auch nicht vorschnell Urteilen!
Daher hab ich hier mal Nachgefragt was ihr davon haltet!
Iris
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26.04.2010 08:08 |
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