Gemeindeschließungen |
saba unregistriert
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Hallihallo
Ich habe mal gerade etwas mit der 'Heimat' telefoniert.
Die Gemeindeschließungen greifen ja ganz schön um sich. In den nächsten 2 Jahren soll aus dem Wolfenbüttler Bezirk nur noch 4 Gemeinden existieren.
Momentan siehts noch so aus:
http://www.nak-mitteldeutschland.de/regi...ttel/index.html
Das find ich schon ganz schön arg....
Auch mal an die alten Geschwister gedacht....
LG saba
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29.06.2010 18:28 |
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Detlef
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 20.07.2005
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habe vorhin das Monatsrundschreiben für At Norddeutschland bekommen: da hat es in Meck-Pomm auch ganz schön gehagelt in jüngster Vergangenheit was Gemeindezusammenlegungen angeht.
Ist absolut nicht als Kritik von mir gemeint: es gibt ja oft auch eine Menge gute Gründe dafür..aber nachdenklich stimmt es schon
liebe Grüße
Detlef
__________________ Mit der Liebe ist es, wie mit den Broten und Fischen bei der sogenannten Speisung der 5000:
Du hast scheinbar nie genug davon!
WANN fängst Du endlich an auszuteilen??
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29.06.2010 18:58 |
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Anja unregistriert
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Ja, leider ist unsere Gemeinde eventuell auch von einer Zusammenlegung betroffen.
Ich hoffe nicht. Denn unsere kleinere würde dann geschlossen.
Gerade die kleinen Gemeinden sind für mich aber so heimelig und gemütlich.
Allerdings ist es klar, das zwei halbvolle Gemeinden unnütz Geld kosten.
Die evangelischen im Ortsteil sind auch von drei auf zwei geschrumpft.
Warten wir einmal ab - leider haben wir ja keinen Einfluß darauf.
LG Anja
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29.06.2010 19:58 |
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Dania unregistriert
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Auch hier in meiner Stadt hat es schon einige Gemeindezusammenlegungen gegeben. Nicht in allen Fällen war das ein Ereignis was relativ unproblematisch bewältigt worden ist, sondern es war von viel Kampf, Tränen und zum Teil auch Unverständnis begleitet.
Dennoch, die Entwicklung in unseren Breitengraden zwingt zu solchen Maßnahmen, und ich denke Gott wird uns allen, die davon betroffen sind, die Kraft zufließen lassen, die für eine Neuorientierung und Eingewöhnung in einen neuen Gemeindekontext notwendig ist. Jedenfalls wünsche ich allen betroffenen Geschwistern, daß sie sich alsbald wiedser glücklich fühlen können in "ihrer" Kirche.
Dania
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29.06.2010 23:17 |
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Aschenputtel unregistriert
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Ich denke wenn man "im Vorfeld" -also wirklich lange bevor es überhaupt zu einer Schließung kommt- offen mit den Gemeindemitgliedern über die Situation sprechen würde, könnte so manches persönliche Leid verhindert werden.
Dann könnten Gemeindemitglieder aktiv daran mitarbeiten die Ausgangssituation zu verändern, um möglicherweise eine Schließung zu verhindern.
So, wie es leider oftmals praktiziert wird, stellt man sie nur noch vor vollendete Tatsachen.
Das ist aber nicht allgemeingültig. Es gibt auch viele Bezirke wo dieses Thema sehr sensibel, offen und Gemeinde-orientiert behandelt wird.
Und die Hoffnung, dass andere nachziehen, habe ich
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29.06.2010 23:47 |
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saba unregistriert
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Mich hat eher nur der Umfang schockiert. Von 12 auf 4 Gemeinden, das ist doch schon gewaltig.
Dass das jetzt bekannt geben worden ist und in 2 Jahren greifen soll, lässt ja einen Zeitraum zu für den gesamten Umbauprozess.
LG saba
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30.06.2010 01:32 |
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Oboh
ist neu hier ...

Dabei seit: 28.06.2010
Beiträge: 4
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Religion: neuapostolisch Herkunft: Pfalz
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Moin,
in meinem Bezirk wurden auch ein paar Gemeinden geschlossen. Vorher wurde nach Gründen gefragt, die dann nach "keine AT mehr usw" klangen. Aber selbst mehr Beteiligung der Geschwister an den anstehenden Aufgaben hat die Gemeinde nicht retten können, und es wurde letztlich nur der finanzielle Aspekt als Grund genannt, als dann wirklich Schicht war.
Seitdem kommt ein Teil nicht mehr, weil hier einfach nur Frust aufgestaut ist, der meiner Meinung nach nicht ungerechtfertigt ist. Zumindest, wenn der finanzielle Aspekt nicht von Anfang an mitgenannt wurde !
Außerdem kommen hier noch grundlegende Lokalprobleme zwischen den Verbandsgemeinden bzw deren Mitbürger ins Spiel. Aber das war nicht der Hauptgrund!
Lieben Kruß und jetzt wirklich GN8,
Oboh
__________________ Philipper 3, aus 13 "Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist."
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30.06.2010 02:27 |
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Kugelblitz

Foren-Großmeisterin
 

Dabei seit: 27.06.2008
Beiträge: 392
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| Zitat: |
Original von Aschenputtel
Ich denke wenn man "im Vorfeld" -also wirklich lange bevor es überhaupt zu einer Schließung kommt- offen mit den Gemeindemitgliedern über die Situation sprechen würde, könnte so manches persönliche Leid verhindert werden.
Dann könnten Gemeindemitglieder aktiv daran mitarbeiten die Ausgangssituation zu verändern, um möglicherweise eine Schließung zu verhindern.
So, wie es leider oftmals praktiziert wird, stellt man sie nur noch vor vollendete Tatsachen.
Das ist aber nicht allgemeingültig. Es gibt auch viele Bezirke wo dieses Thema sehr sensibel, offen und Gemeinde-orientiert behandelt wird.
Und die Hoffnung, dass andere nachziehen, habe ich
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bei uns wurde das so gemacht...wir wissen seit anfang des jahres davon und es gibt auch verschiedene arbeitsgruppn wo man mithelfn kann, aber wirklich weniger die sich über die schließung/zusammenlegung aufregen sinds nich...
__________________ Das Leben geht weiter egal was passiert.
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30.06.2010 07:58 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
Beiträge: 1.933
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Religion: neuapostolisch
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Bei uns wurden von den Vorstehern Kriterien mit Gewichtungen für "gute Gemeinden" aufgestellt und pro Gemeinde die Werte ermittelt. Dabei floß der seelsorgerische Aspekt stark ein (AT pro Geschwister, ...). Natürlich auch die Lage der Gemeinden, die Hoffnung auf Wachstum, der Zustand der Gebäude, ...
Im Bezirk gab es vorher und hinterher Informationsveranstaltungen. Bei den nun "roten" Gemeinden wird pro Gemeinde mit den Geschwistern gesprochen (Gemeindestunde) wie es weitergehen kann und soll. Dabei hat unser Apostel betont, dass er Gemeindeschließungen nicht gern macht und das Ergebnis offen sei.
Der Neubau von "Zentralkirchen" wurde aus finanziellen Gründen als unrealistisch verworfen.
Mein Empfinden bei der letzten Info-Veranstaltung war, dass vielen Geschwistern diese Schließungen nicht weit genug gehen - und sie lieber noch ein paar Jahre mehr Zukunft durch jetzt entschlossen handeln und mehr Gemeinden zusammenlegen erkaufen würden.
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01.07.2010 12:10 |
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Ulla unregistriert
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Also ich finde Gemeindezusammenlegungen - wie ja der offizielle Weg heißt prinzipiell gut.
Ich persönlich komme aus einer sehr kleinen, aber feinen heimiligen Gemeinde. Wir sind davon auch betroffen.
Was einerseits schade, andererseits aber verständlich ist.
Wenn überall offen und ehrlich (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) kommuniziert werden würde, könnte das ganze auch ohne große Verletzungen abgehen. Aber leider ist dies nicht der Fall. Nicht nur bei uns, sondern auch in vielen anderen Bezirken, mit denen ich Kontakt habe.
Ich frage mich deshalb immer wieder: Wo bleibt die Glaubwürdigkeit? Sollen denn nicht "Wort und Werk und Wesen" übereinstimmen?
Wenn das bei unseres Vorangängern schon nicht der Fall ist: Ja, wo sind wir denn dann?
Aber einen Trost haben wir ja: In einem Lied heißt es: "Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen." Also haben wir wenigstens einen, auf den wir uns verlassen können!
Amen.
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01.07.2010 12:22 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Religion: neuapostolisch
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Hallo,
| Zitat: |
Original von fazerBS
Bei uns wurden von den Vorstehern Kriterien mit Gewichtungen für "gute Gemeinden" aufgestellt und pro Gemeinde die Werte ermittelt. Dabei floß der seelsorgerische Aspekt stark ein (AT pro Geschwister, ...). Natürlich auch die Lage der Gemeinden, die Hoffnung auf Wachstum, der Zustand der Gebäude, ...
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das ist ein relativ "gerechter" Ansatz. In Berlin hat man auch so in etwas argumentiert. Leider wurden dann in einigen Fällen diese Kriterien über Board geworfen. Das widerum sorgt dann für Missstimmungen gerade bei betroffenen Geschwistern.
Eine Möglichkeit wären individuelle Lösungen. In Mecklenburg gibt es so z.B. eine sehr kleine Gemeinde, die sollte eigentlich schon geschlossen werden. Dann hat die Gemeinde ein "abgespecktes" Programm für sich entschieden, sodass für die nächsten Jahre die Gemeinde weiter existiert.
Ich habe einige Gemeindeschließungen etwas genauer beobachten können. In fast allen Fällen nahm der GD-Besuch tw. dramatisch ab. Auch die Bereitschaft zur Mitarbeit nahm ab.
Gruß joas
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01.07.2010 14:06 |
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Dania unregistriert
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| Zitat: |
| Ich habe einige Gemeindeschließungen etwas genauer beobachten können. In fast allen Fällen nahm der GD-Besuch tw. dramatisch ab. Auch die Bereitschaft zur Mitarbeit nahm ab. |
schreibt Joas
Ich denke, diese Aussage ist zu allgemein. Es gibt durchaus auch andere Beispiele. Meine Söhne haben bedingt durch Schließung ihrer Gemeinde wechseln müssen, daß war vor einigen Jahren schon der Fall.
Die "neue" Gemeinde ist relativ schnell zu einer Einheit verschmolzen, es gab keine besonderen Komplikationen. Mitarbeit sollte auch nicht von der jeweiligen Zugehörigkeit zu einer Gemeinde abhängig gemacht werden.
Meine Söhne erfüllen ihren Amtsauftrag auch in der nunmehrigen Gemeinde mit der gleichen Sorgfalt wie ehedem und dafür gibt es glücklicherweise weitere Beispiele.
Ganz sicher ist es so, wie hier in den Beiträgen auch schon angeklungen, die Vorbereitung für solch eine Maßnahme sollte gezielt und intensiv zum Wohl der Geschwister durchgeführt sein, bevor die Aktion läuft.
Dania
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01.07.2010 14:28 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Religion: neuapostolisch
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Hallo,
| Zitat: |
Original von Dania
Ich denke, diese Aussage ist zu allgemein. Es gibt durchaus auch andere Beispiele. Meine Söhne haben bedingt durch Schließung ihrer Gemeinde wechseln müssen, daß war vor einigen Jahren schon der Fall.
Die "neue" Gemeinde ist relativ schnell zu einer Einheit verschmolzen, es gab keine besonderen Komplikationen. Mitarbeit sollte auch nicht von der jeweiligen Zugehörigkeit zu einer Gemeinde abhängig gemacht werden.
Meine Söhne erfüllen ihren Amtsauftrag auch in der nunmehrigen Gemeinde mit der gleichen Sorgfalt wie ehedem und dafür gibt es glücklicherweise weitere Beispiele.
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dass die Amtsträger noch mitmachen ist klar. Aber bei anderen Aktivitäten? Ich kann nur aus meinen Beobachtungen schließen. Letzte Gemeindeschließung: GD-Besuch am Sonntag 30-35. Nach der Zusammenlegung 15. Das fand ich schon heftig. Ein Kirche vor Ort wird immer mehr Zulauf haben. Deshalb würde ich mir manchmal mehr Mut zu kleineren Gemeinden wünschen. Im Missionsgebiet geht es ja auch.
Gruß joas
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01.07.2010 15:38 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Hallo,
| Zitat: |
Original von Anja
Wer glaubt, wird nicht aufhören zur Kirche zu gehen - nur weil eine geschlossen wird.
Bei uns werden auch viele Gemeindemitglieder von anderen Geschwistern abgeholt.
Warum sollte es dann bei 10 Minuten längerer Autofahrt nicht auch funktionieren?
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einige Geschwister haben der NAK den Rücken gekehrt und besuchen andere Gemeinschaften vor Ort. Es ist für mich auch verständlich, da dort mind. 30min pro Tour mehr Zeit in Anspruch genommen wird. Also in Flächenbezirken kann es sein, dass die nächste Gemeinde 40km weit weg ist.
Gruß joas
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01.07.2010 20:34 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 01.09.2008
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: aus dem tiefen Süden
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| Zitat: |
Original von Ulla
Also ich finde Gemeindezusammenlegungen - wie ja der offizielle Weg heißt prinzipiell gut.
Ich persönlich komme aus einer sehr kleinen, aber feinen heimiligen Gemeinde. Wir sind davon auch betroffen.
Was einerseits schade, andererseits aber verständlich ist.
Wenn überall offen und ehrlich (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) kommuniziert werden würde, könnte das ganze auch ohne große Verletzungen abgehen. Aber leider ist dies nicht der Fall. Nicht nur bei uns, sondern auch in vielen anderen Bezirken, mit denen ich Kontakt habe.
Ich frage mich deshalb immer wieder: Wo bleibt die Glaubwürdigkeit? Sollen denn nicht "Wort und Werk und Wesen" übereinstimmen?
Wenn das bei unseres Vorangängern schon nicht der Fall ist: Ja, wo sind wir denn dann?
Aber einen Trost haben wir ja: In einem Lied heißt es: "Gott ist kein Mensch, er kann nicht lügen." Also haben wir wenigstens einen, auf den wir uns verlassen können!
Amen. |
So ist es!
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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01.07.2010 20:37 |
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Freddy
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 29.10.2009
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Berlin-Brandenburg (Exilschwabe)
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Prinzipiell muss reagiert werden bevor die Gemeinden nicht mehr lebensfähig wären. Wenn zu spät reagiert werden würde, wäre der Frust der Verbliebenen viel zu groß. "Meine Meinung" Bin selbst in einem geschrumpften Bezirk in Berlin-Südwest zu hause und "Vereinigunsopfer"
In den nächsten Jahren wird noch viel geschehen und geschlossen. Wie wohl die Gemeindelandschaft in 10 oder 15 Jahren aussieht?
LG Freddy
__________________ ... dass uns werde klein das Kleine und das Große groß erscheine .... (NGB 409 Text: Marie Schmalenbach - Melodie Karl Kuhlo)
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03.07.2010 06:20 |
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Dania unregistriert
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Obwohl mir die Gründe für Gemeindeschließungen - Zusammenlegungen - in ihrer Vielfältigkeit bekannt sind, drängt sich mir irgendwie ein Vergleich mit einer Zeit von vor ungefähr 50 Jahren auf.
In meiner Kindheit waren die Gemeinden in meiner Geburtsstadt sehr weit verstreut. Meine Eltern und ich sind z. B. zu jedem Gottesdienst 45 Minuten hin und ebenso zurück gelaufen - Sonntags stand also gleich 4 mal dieser Weg an. Dennoch, gemeckert hat keiner, es war so und der Glaube war wichtig, also wurde auch bei Wind und Wetter, Frost und Hitze, dieser Weg zur Kirche gerne gegangen. Im Gegensatz zu dieser Zeit haben heute die allermeisten GD-Teilnehmer ein Auto zur Verfügung. Können also ganz bequem auch ein weiter entfernt liegendes Gotteshaus erreichen, sind auch in der Lage, den einen oder anderen lieben Menschen in ihrem Auto mitzunehmen, der dieser Möglichkeit bedarf. Wenn ich also höre, man beigbt sich wegen des Weges, der einige Minuten länger andauert als ehedem in eine andere Gemeinschaft, dann behaupte ich, da hat es schon zuvor keine feste Verbundenheit mit dem Glauben, der Gemeinde, gegeben. Ist man von etwas überzeugt, bleibt man dabei. Ist jemand auf Transporthilfe angewiesen, so lassen sich ganz sicher Möglichkeiten finden, um diese Hilfe auch zu gewährleisten.
Dania
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03.07.2010 10:50 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Hallo,
| Zitat: |
Original von Freddy
In den nächsten Jahren wird noch viel geschehen und geschlossen. Wie wohl die Gemeindelandschaft in 10 oder 15 Jahren aussieht?
LG Freddy |
trotz der Temperaturen habe ich mal ein wenig "Mathematik" am Bsp. Berlin-Brandenburg betrieben. Das ist jetzt keine wissenschaftlich Arbeit. Bitte nur als Gedankenexperiment auffassen
Ausgehend von den letzten 10 Jahren ist für die nächsten 10 Jahre folgender Mitgliederstand. Der durchschnittliche Rückgang betrug 0,91%. Das bedeutet bei heutigem Mitgliederstand von 25.514 im Jahre 2020 23.285 Mitglieder. Bei einer durchschnittlichen Gemeindegröße von 232 wären das rund 10 durchschnittliche Gemeinden weniger.
Zu beachten ist, dass durch die innere Abkehr genaus so viele Mitglieder inaktiv werden (stand mal vor einiger Zeit über NRW in der UF). Leider weiß ich nicht, wie viele GD-Besucher pro Sonntag es gibt. Wenn man 40% ansetzt, was für B-BB vermutlich zuviel ist, ergibt sich Folgendes. 10200 GD-Besucher heute. In 10 Jahren 9300 Besucher, dazu kommt die innere Migration, also schlussendlich 8400 GD-Besucher, ein Rückgang von ca. 18%.
Ein anderer Zugang sind die Besucherzahlen zu Stap-GD. Ende 2006 waren es 10.153 Besucher. Anfang 2010 8.850. Ein Rückgang von 4% pro Jahr. Das heißt im Jahre 2020 ein GD-Besuch von 5.715. Somit würden dann noch 25% den Sonntag-GD besuchen. Das heißt 25% weniger in der durchschnittlichen Gemeinde. Das wären widerum, nach heutigem GD-Besuch berechnet, 40(!) durchschnittliche Gemeinden weniger in B-BB!
Hoffen wir mal, dass es anders kommt!
Gruß joas
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von joas: 03.07.2010 11:01.
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03.07.2010 10:59 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Liebe Dania,
| Zitat: |
Original von Dania
Wenn ich also höre, man beigbt sich wegen des Weges, der einige Minuten länger andauert als ehedem in eine andere Gemeinschaft, dann behaupte ich, da hat es schon zuvor keine feste Verbundenheit mit dem Glauben, der Gemeinde, gegeben. Ist man von etwas überzeugt, bleibt man dabei. Ist jemand auf Transporthilfe angewiesen, so lassen sich ganz sicher Möglichkeiten finden, um diese Hilfe auch zu gewährleisten.
Dania |
diese Bereitschaft fehlt eben heute. Dazu ein Beispiel: Vor einiger Zeit wurde in der Nachbargemeinde ein wenig renoviert. Dadurch vielen dort 2 GD aus. Die Gemeinde besuchte dann unsere Gemeinde (20km). Von den 60 Geschwistern, die am So-GD dort teilnehmen, schafften es rund 30 in unsere Kirche. Von dem Rest kann mit nahezu 100% Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass sie keinen NAK-GD besuchten. Wenn diese Gemeinde mal geschlossen werden müsste, ist doch klar was dann passiert, oder?
Gruß joas
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03.07.2010 11:05 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Hallo Anja,
| Zitat: |
Original von Anja
Pauschal für die Mehrheit zu sprechen, geht meiner Meinung nach nicht joas.
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ich würde mir nie erlauben, über alle zu urteilen. Ich habe hier auch nur meine Erfahrungen dargestellt und das immer gekennzeichnet. Und Glaube hat nicht unbedingt was mit Kirchenbesuch zu tun. Deshalb würde ich eher formulieren, was einem die NAK Wert ist. Und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Wenn 2 Gemeinden zusammengelegt werden und der GD-Besuch ist A=50 und B=30, dann habe ich es bisher noch nicht erlebt, dass der GD-Besuch danach von A+B=80 war. Ich würde allerdings nicht ausschließen, dass es diesen Fall irgendwo gibt ;-). Da kommen wir dann wieder überein. Man sieht dann auch, wie viel Wert einem die Kirche (nicht der Glaube) ist.
Gruß joas
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03.07.2010 11:45 |
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Anja unregistriert
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Stimmt, ich hätte es anders formulieren sollen:
Wem die NAK und der Glaube am Herzen liegt, der wird sich davon nicht abschrecken lassen
LG Anja
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03.07.2010 12:42 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 01.09.2008
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Es gab ja mal eine Zeit, wo besonders die "weißen Flecken" bevölkert werden sollten. Es wurden Stützpunkte eingerichtet, in möglichst jeder politischen Gemeinde sollte auch eine neuapostolische sein.
Das musste dann mangels Zulauf zurück gebaut werden. Und nun fallen auch die kleineren Gemeinden dem geminderten Interesse zum Opfer.
Ich bin nicht gegen Zusammenlegungen, im Gegenteil, ich finde es für die einzelnen Gruppen, nehmen wir Kinder und Jugendliche, sogar besser.
Es ist immer anders, wenn sie von außerhalb bei bestimmten Gelegenheiten dazu kommen, als wenn sie fest zur Gemeinde gehören.
Aber der Trend sollte uns trotzdem zu denken geben.
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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03.07.2010 15:02 |
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Dania unregistriert
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Die KL wird sich ganz sicher Gedanken machen in Punkto Gemeindesterben - Zusammenlegungen, die Frage ist nur, wird das Richtige erkannt und entsprechend gehandelt?
Wird versucht, mit Geschwistern, die nach einer Zusammenlegung der Kirche fernbleiben, zu sprechen, die Gründe für ihr Handeln zu eruieren und wenn man ihnen auf die Spur kommt, ist das dann ein Anlaß entsprechende Strategien zu entwickeln, um zumindest Kirchenaustritte wegen Gemeindeschließungen zu verhindern?
Dania
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03.07.2010 15:53 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


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| Zitat: |
Original von Dania
Die KL wird sich ganz sicher Gedanken machen in Punkto Gemeindesterben - Zusammenlegungen, die Frage ist nur, wird das Richtige erkannt und entsprechend gehandelt?
Wird versucht, mit Geschwistern, die nach einer Zusammenlegung der Kirche fernbleiben, zu sprechen, die Gründe für ihr Handeln zu eruieren und wenn man ihnen auf die Spur kommt, ist das dann ein Anlaß entsprechende Strategien zu entwickeln, um zumindest Kirchenaustritte wegen Gemeindeschließungen zu verhindern?
Dania |
Würde nicht schon vorher etwas nicht stimmen, wenn eine Gemeindezusammenlegung Grund für einen "Ausstieg" wäre.
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tosamasi
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03.07.2010 16:09 |
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Dania unregistriert
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Ja, tosamasi, diese Vermutung hatte ich weiter oben in meinem Beitrag schon geäußert. Oftmals ist es ja so, jemand fühlt sich nicht mehr so recht verbunden, hat Fragen etc. und spricht nicht, warum auch immer. So kann das eine ganze Weile laufen. Passiert dann aber eine einschneidende Maßnahme, wie eine Gemeindezusammenlegung, ist der Punkt erreicht wo eine endgültige Entscheidung getroffen wird - leider.
Deshalb würde ich es richtig finden, neben einer guten Vorsorge, Vorbereitung der Geschwister auf eine kommende Maßnahme, auch denen dann nachzugehen die dann zurückbleiben. Wahrscheinlich wird das ja auch der Fall sein, ich habe da keinen Einblick.
Dania
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03.07.2010 16:34 |
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Ultor
kennt sich hier langsam aus ..


Dabei seit: 17.02.2011
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Familienstand: in fester Beziehung Religion: evangelisch-lutheris
ch Herkunft: Duisburg
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Ulla hat Recht: Kleine Gemeinden sind seh heimelig.
LG Ultor
__________________ Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem.
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17.02.2011 12:17 |
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detlef
jenseits von gut und böse;-)


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passend zum Thema der Auszug eines Beitrages aus "Christ im Dialog":
2045 - Präfinaler Abschluss der NAK Deutschland
Auf Vorsteherversammlungen - Treffen der Gemeindeleitungen mit ihren regional zuständigen Bezirksämtern - wird unterdessen darauf hingewiesen, dass der demographische Faktor und die Tendenz vieler jüngerer Gläubiger zum Rückzug ins Private nach vorliegenden Berechnungen der Kirchenleitung zu einem präfinalen Abschluss der NAK in Deutschland im Jahre 2045 führen wird.
.........
Angesichts der deutschen Entwicklung kann man von einer deutlich kürzeren Zeit ausgehen, bis dieser Zustand erreicht ist. Die Gemeinde-Fusionen und Kirchenverkäufe sprechen hier bereits ihre eigene Sprache."
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ist gar nicht mehr sooooo lange..
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Du hast scheinbar nie genug davon!
WANN fängst Du endlich an auszuteilen??
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17.02.2011 22:50 |
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