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Zum Ende der Seite springen Gemeinsame Gottesdienste mit anderen Konfessionen? 14 Bewertungen - Durchschnitt: 8,0014 Bewertungen - Durchschnitt: 8,0014 Bewertungen - Durchschnitt: 8,00
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fantasie
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...

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 04.09.2010 18:20.

10.05.2010 13:02
Udo
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Hallo fantasie,

das interessante in meinen Augen ist für mich der (offensichtliche?)Widerspruch:

Zitat:
„Ich strebe ein unverkrampftes Verhältnis zu anderen christlichen Gemeinschaften an und zwar auf der Basis gegenseitigen Respekts. Dazu müssen wir als Kirche auf die anderen Kirchen zugehen und mit ihnen reden. Es ist immer wichtig, miteinander zu reden. Das ist wichtig in den Gemeinden, in den Bezirken und das ist auch wichtig über den Rahmen der Kirche hinaus, um Missverständnisse abzubauen, um ein Vertrauensverhältnis zu gewinnen. Unsere Glaubensgrundlagen werden dadurch nicht berührt und auch gar nicht in Frage gestellt. Es geht um Gespräche, um Gedankenaustausch mit anderen.


anderen Menschen "unverkrampft" und "respektierlich" zu begegnen ist Christenpflicht

wenn es sich dabei um Mitarbeiter einer anderen christlichen Kirche handelt, wird es schwierig

es muss miteinander geredet werden, es muss aufeinander zugegangen werden, sicherlich

nur wie soll das gehen, wenn den Anderen die Kirche durch unsere NAK abgesprochen wird?

Das hört sich so nach "ihr seid von uns geduldet", vollwertig jedoch sind nur wir, an - buuuuuh und au weia

Das kann es nicht sein, das sind meine Gedanken erstmal.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Udo: 10.05.2010 13:28.

10.05.2010 13:26
Alicia
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Darf nur Udo antworten? Pfeif weil du ihn direkt ansprichst Augenzwinkern ich möchte auch was dazu schreiben großes Grinsen

Ich schrieb dazu folgendes in einem anderen Thraed:
---------------------------------
Es gibt durchaus gemeinsame Gottesdienste-werden aber sicher die Ausnahme sein.Meine Erfahrung in einem Fall:

In meiner Verwandtschaft sind alle NAK und auch Partner/innen-außer die Frau einer meiner Brüder.

Und der Traugottesdienst fand in der NAk statt und der evangelische Priester war mit vorne und hat auch einen Teil des Gottesdienstes gehalten.

Das kannte ich vorher nicht-aber so wurde es beiden gerecht.
Andersherum wurde es übrigens nicht genehmigt.Mein Bruder hätte auch in ihrer Kirche heiraten dürfen,aber der Vorsteher hätte dort nicht mitpredigen dürfen.

Es geht also auch in der NAK-aufeinander zugehen.

Die Kinder der beiden sind evangelisch getauft und neuapostolisch versiegelt.So gehören sie beiden Kirchen an.
Einen Sonntag gehen sie in die NAK,einen Sonntag in die evangelische Kirche.
Die Kinder sollen dann später selber entscheiden.

Gab mächtig Diskussionen vom Umfeld-aber es klappt gut.
Denn beide tolerieren den Glauben des anderen und ja-es ist doch der selbe Gott
----------------------------------------
So,jetzt lese ich das was du eingesetzt hast.

Was genau bedeutet außerhalb der Segenshandlung?

Bei meinem Bruder war es so-der Gottesdienst wurde von beiden Ämtern bestritten-der Trausegen kam vom Vorsteher der NAK-Heimrecht wahrscheinlich. Augenzwinkern

Wenn ich es richtig verstehe,ist also das mitpredigen in Ordnung-aber den Segen-wie hier der Trausegen-gibt es von der Kirche in der man getraut wird.
Daran finde ich erst mal nichts verkehrtes.Es schränkt die Mitwirkung anderer Konfessionen ein-aber nicht aus.

Zumal ein mitwirken in der evangelischen Kirche des Vorstehers nicht erwünscht war.Die NAK war da also offener.

Ich denke jede Kirche-egal welche Konfession-wird in ihrer Gemeinde wohl die Segenshandlungen ausführen möchten.

Aber Fakt ist auch,das die Taufe von der evangelischen Kirche in der NAK anerkannt wurde und die kids ohne bestätigen der Taufe versiegelt wurden.Es gab auch noch nie Probleme damit,das sie abwechselnd in beide Kirchen gehen.

Vielleicht ist vieles auch abhängig vom jeweiligen Bezirk,in NRW kenne ich einige Beispiele,wo die Zusammenarbeit klappte.

In der katholischen Kirche hingegen wird eine Trauung nicht mal durchgeführt mit einem NAK Gläubigen,mit evangelischen schon.

Meine Nachbarn haben das versucht und dann in der NAK geheiratet.

Also offen sind nicht alle wirklich.

Ist eigentlich auch logisch.Jeder versucht seine Überzeugung und das,was den bestimmten Glauben ausmacht zu vermitteln.

Ob das immer richtig und förderlich ist-das ist das andere.
Ich denke auch das gemeinsame Gottesdienste eher schlecht umsetzbar sind.Aber nicht unmöglich Augenzwinkern

In dem Text lese ich Einschränkungen und Ablehnung gemeinsamer Gottesdienste-aber gleichzeitig steht dort auch,das Ansprache und beten von anderen ok ist.Wiederspricht sich ein wenig.Mmmmhh....

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 10.05.2010 13:35.

10.05.2010 13:33
Udo
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Hallo fantasie,

noch ein weiterer Gedanke ist: Woran sollen (müssen) sich die Lehraussagen unserer Kirche messen lassen?

1. an der Heiligen Schrift

wenn unsere Kirche den Anspruch hat aus den KAG hervorgegangen zu sein, dann müssen sich die Lehraussagen auch an dem messen lassen, was sich die Apostel seinerzeit auf die Fahne geschrieben hatten.
10.05.2010 13:36
Dania
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Gemeinsame Gottesdienste Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Udo, Du hast Recht mit Deinen Ausführungen in Deinem letzten Beitrag.
Ich möchte vorschlagen, der besseren Übersicht wegen usw., daß wir hier zunächst das von fantasie eingestellte Thema diskutieren und in einem nächsten Thread dann beginnen die Geschichte der NAK zu besprechen.
Siehe dazu auch meinen Beitrag im Thread Glaubensgesinnung.
Haben wir die Geshichte erörtert, werden daraus die weiteren Threads zu den Lehraussagen folgen.

Wäre das so sinnvoll, auch für Euch?

Dania
10.05.2010 14:16
Willibald Willibald ist männlich
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fantasie hat recht: nach dem jetzigen Stand der Zusammenarbeit in der Ökumene finden gemeinsame Segenshandlungen oder Gottesdienste nicht statt. Mit Ausnahme der von Alicia geschilderten "Mischform", in der zwei Geistliche sich die Ansprache usw. teilen, aber Segenshandlungen grundsätzlich nur von einem Geistlichen nach dem Ritus der jeweiligen Kirche gespendet wird.

Wer sich genauer unterrichten möchte, kann dazu die pdf-Datei hier herunterladen: Beteiligung Ökumene

Damit ist grundsätzlich die Aussage von Ap Krause in Ordnung. Nicht in Ordnung aber ist seine Begründung: eine Beteiligung kann nicht in Betracht kommen, weil "Ämter" aus dem Apostelamt hervorkommen. Damit gibt er im Umkehrschluss zu verstehen, dass Geistliche anderer Konfessionen eben keine echten Ämtsträger sind und daher kann mit ihnen auch kein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert werden. Dieses ist wieder das typische Von-oben-herab-Blicken auf andere Konfessionen. "Wir" haben "echte Ämter", ihr habt eben bloß einfache Pastoren oder Pfarrer, mit denen höchstens eine Andacht möglich ist.

Wie würde Ap Krause bloß reagieren, wenn es umgekehrt heißt: mit den Geistlichen der NAK kann kein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert werden, denn die sind eben keine echten Geistlichen?

Willibald
10.05.2010 16:09 Willibald ist offline Beiträge von Willibald suchen Nehmen Sie Willibald in Ihre Freundesliste auf
Dania
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Gemeinsame gottesdienste Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vielleicht sollte hier mal gesagt werden
1. Was ist Ökumene
2. Was sind ihre Ziele
3. Wie kann oder beteiligt sich die NAK
4. Welche Vorschläge könnte es geben, um die Sicht auf Theologen anderer Konfessionen in Einklang mit den Lehraussagen der NAK zu bringen?
5. Welche Gemeinsamkeiten gibt es in Bezug auf andere Kofessionen?
Wäre doch ein guter Eionstieg?

Dania
10.05.2010 16:45
poehle poehle ist weiblich
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Hallo fantasie,
ich würde es begrüßen wenn es gemeinsame Gottesdienste geben würde.
Manchmal gehe ich in "andere" Gottesdienste bedingt durch Einladungen, sei es Kinderkommunion oder Konfirmation.
Bisher war ich sehr begeistert von der Gestaltung der Gottesdienste anderer Konfesisonen.

LG

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10.05.2010 17:03 poehle ist offline Beiträge von poehle suchen Nehmen Sie poehle in Ihre Freundesliste auf
fantasie
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 04.09.2010 18:21.

10.05.2010 20:11
fantasie
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 04.09.2010 18:21.

10.05.2010 20:15
fantasie
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 04.09.2010 18:22.

10.05.2010 20:25
Udo
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Zitat:
original von fantasie,
...dass die Lehraussagen momentan so sind wie sie sind und dass bis jetzt noch nirgendwo ersichtlich geworden ist, dass die NAK ihre Glaubensartikel und damit ihre wesentlichen Lehraussagen ändert.


das sehe ich auch so. Der Verzug der Herausgabe könnte damit begründet werden, dass nach Möglichkeiten der Verallgemeinerung gesucht wurde, ohne dabei eigene wesentliche Positionen aufgeben zu müssen. Bleibt alles so wie bisher, dann wird der Mitgliederrückgang nicht aufzuhalten sein.

Das mit KAG und NAK ist ein Dilemma und diese Geschichte sollte nun wahrhaft und zügig aufgearbeitet werden. Auch hier ist die Hinhaltetaktik unserer Kirche mittlerweile nicht mehr notwendig, da jeder der sich dafür interresiert die Informationen erhalten kann.

LG
Udo
10.05.2010 21:11
Stier
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mmmmmmmmmhhhhhh
Ist und Soll Zustand liegen oft weit auseinander.
Desto mehr man sich mit dieser Materie beschäftigt, desto "sensiebler"
wird man(n) Frau.
Es ist mir einfach nicht mehr möglich ,einen GD ungefiltert aufnehmen
zu können, ohne ganz besonders darauf zu achten, wo ist hier die
Jesuszentriertheit, wo wird mal wieder die(unsere !!) Vorangänger
hervorgehoben.
Leider stelle ich fest, bereits in einem einzigen Satz, selbst in einem
einzigen Gebetssatz wird sich widersprochen und es scheint, 95 %
der Gemeinde nicht aufzufallen !!
Wie ist so etwas möglich ?

Eigentlich ist es traurig, diese "Naivität" verloren zu haben.
Es war früher einfacher "glücklich" zu sein, mit Verstand an Gaderobe
abgeben.

Im TV prägte vor wenigen Tagen, ein Journalist die Worte so ungefähr:
Wir wären eine Gesellschaft geworden die immer auf der Suche
nach dem tieferen Sinn ist, nach noch mehr Spiritualität, usw.
Er sagte das so, als wäre das etwas Negatives und äußerte ungefähr
so, dass wir uns damit selber im Weg stünden.

Ich dachte, ach "gugge ma" is datt ein Phänomen unserer Gesellschaft ?
Wirklich ?
Spiegelt unser Wunsch, unsere Sehnsucht...so muss man es doch benennen und sehen,nach (penibler)Wahrhaftigkeit, Glaubwürdigkeit,
inneren Werten, mehr Tiefgang," NUR" unsere ganze allgemeine
Gesellschaft wieder ??
So, wie eben die Ära Bischoff, die damalige deutsche "Gesellschaftssituation" wiederspiegelt hat ??!!
Ist das so ?
Ich kann nur von mir sagen, dass ich eben so geworden bin.
Nein, falsch, das ,was ich immer war, hat sich mit den Jahren intensiviert,
manifestiert.

Ich weiß jetzt nicht, passt es wirklich hier rein, aber es drängte mich sehr, dass gestern "Gefühlte" etwas "verschlüsselt" vlt. widerzugeben.

Um wirklich Gotterleben zu haben, und zwar so, dass man nicht nur aus 45 Minuten GD vlt. 5 AHAAAsätze mitnehmen kann..(davon hat der meiste Anteil schon evlt. "nur" das gesungene Wort)...müsste man wohl , wenn Ökumene
auf sich so lange warten lässt, das man es nicht mehr selbst erlebt,
sich auf seinen eigenen Ökumeneweg aufmachen.
11.05.2010 12:22
Waage Waage ist weiblich
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Zitat:
Original von Stier

Um wirklich Gotterleben zu haben, und zwar so, dass man nicht nur aus 45 Minuten GD vlt. 5 AHAAAsätze mitnehmen kann..(davon hat der meiste Anteil schon evlt. "nur" das gesungene Wort)...müsste man wohl , wenn Ökumene
auf sich so lange warten lässt, das man es nicht mehr selbst erlebt,
sich auf seinen eigenen Ökumeneweg aufmachen.


Danke Gut gemuuuht, Stier Giveme5 Bäh

Glauben kannst Du nicht von aussen überstülpen, und so ist es mit der gelebten Ökumene ebenso.

Ich habe umgekehrt erlebt, dass unsere eine Tochter zwar in einer privaten katholischen Schule ihre Grundschulzeit verbracht hat, aber dann in derselben Schule für den Realschulzweig abgelehnt wurde mit der Begründung, die NAK sei ja nicht ökumenebereit. Umgekehrt sagte unsere Tochter, als sie wenig später in einer öffentlichen Realschule den evangelischen Reli-Unterricht besuchte: "Endlich wird hier mal nicht schlecht über die anderen Religionen gesprochen!! " - Und das von einer Zehnjährigen. Das heisst doch im Klartext: Auch wenn man noch so ökumenebetont von oben ist - gelebt wird es noch lange nicht.

__________________
Liebe Grüße
Waage


Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
11.05.2010 12:30 Waage ist offline E-Mail an Waage senden Beiträge von Waage suchen Nehmen Sie Waage in Ihre Freundesliste auf
Stier
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Könnte man doch bloß mal in die Köpfe der "Verantwortlichen"
blicken, damit man weiß, wie sie ticken Weinen Weinen Weinen


Ansonsten ist es wohl so, wie Du schreibst Tosamasi !
Zwar werden die "Nachfrager" in der Zahl evtl. größer, aber die breite
Masse interessiert sich nicht dafür.

Ja, hat sogar große Angst davor.
Ein merkwürdiges Erleben gestern:
(ich überlegte, ob es richtig ist, es reinzuschreiben, seuffffffzzzzz
aber ich hätte gerne Antworten darauf und weiß doch wohl im Voraus,
wie soll da jemand drauf antworten ??!!)

Also, viele schöne Stunden im Kreis der Gemeinde verbracht,
unterhielt ich mich noch sehr lange (allein) mit einem lieben Menschen.
Nach Stunden großes Grinsen , wurden wir "überrascht" von einem.
Mein Gesprächspartner sagte .....und es klang entschuldigend....
wir haben uns nur sehr nett unterhalten...aber nicht über unseren Glauben verwirrt
Ich: was wäre falsch daran, uns darüber zu unterhalten, wir standen
"noch" in der Kirche.
Könnte ich vergiftend wirken ?????????????????
Ich war irritiert.
Aber....wie gesagt, das möchte ich unbedingt betonen, es war schööön.
11.05.2010 13:06
Willibald Willibald ist männlich
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Ist es euch schon einmal aufgefallen, wie wenig das Wort "Christen" in unserer Kirche gebraucht wird? Wie erstaunt Geschwister sind, wenn in einer Predigt dieser Begriff vorkommt und die Gemeinde einmal nicht als "Gotteskinder", sondern als Christen angesprochen werden?

Wahrscheinlich ist das immer noch ein andauerndes Nachwirken aus der Botschaftszeit, als die "allgemeine Christenheit" den Gegensatz zu den "erwählten Gotteskindern" darstellte und "Christen" eben Weltmenschen waren, von denen sich Gotteskinder distanzieren mussten.

Solange dieses Denken noch in den Köpfen steht, solange wird auch ein toleranter Umgang mit den anderen Konfessionen schwierig. Und zwar nicht durch die Schuld der anderen, sondern durch unsere eigene Überheblichkeit!

Willibald
11.05.2010 15:12 Willibald ist offline Beiträge von Willibald suchen Nehmen Sie Willibald in Ihre Freundesliste auf
joas
hat hier alles im Griff ...




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Hallo,

in meiner Gemeinde wird oft von Christen oder christlichen Werten geredet. Das Wort Gotteskind ist bei allen Priestern kein häufig verwendetes Wort. Natürlich wird es auch hin und wieder gebraucht. Abgrenzende Predigten lernte ich erst in anderen Gemeinden und von höheren AT's kennen.

Natürlich sind einige Geschwister verwundert darüber. So gab es ja das Kinderlied:

Ich bin ein Gotteskind, das macht mich froh. In dieser letzten Zeit, bete ich so...

Im neuen Kinderliederbuch heißt das Lied Gotteskind jetzt:

Gott ist mein Vater, er hat mich lieb, ihn hab ich auch sehr gern, ihn, meinen Herrn...

Darüber war manches alte Semester enttäuscht. Die Kinder dürften das neue Lied bevorzugen und ich bin froh, dass heute solche oben genannten, von Erwachsenen ausgesuchte, für Kinder (und mich) sinnfreien Texte verzichtet wird.

Man könnte Zeichen erkennen, dass doch eine gewisse Änderung gewünscht (?) ist...

Gruß joas
11.05.2010 16:49 joas ist offline E-Mail an joas senden Beiträge von joas suchen Nehmen Sie joas in Ihre Freundesliste auf
poehle poehle ist weiblich
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fantasie schreibt:

@poehle mir gehts nicht darum, was wir möchten, was neuapostolische Kirchenmitglieder möchten oder Menschen aus anderen Konfessionen. Es geht mir um die Lehre, denn die ist maßgeblich für das, was letztlich möglich bzw. nicht möglich ist.

Liebe fantasie,
ich glaube das wird ein Wunschdenken bleiben mit den gemeinsamen Gottesdiensten.

Übrigens, ich habe es geschrieben weil ich es wirklich begrüßen würde!

LG

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11.05.2010 18:56 poehle ist offline Beiträge von poehle suchen Nehmen Sie poehle in Ihre Freundesliste auf
Willibald Willibald ist männlich
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Wir sollten aber auch den Blick einmal auf die positiven Seiten lenken:
Dasselbe, was Joas schilderte, erlebe ich in immer mehr Gemeinden, nämlich dass sich AT bemühen, Jesus in den Mittelpunkt zu stellen, über Mitchristen in toleranter und wahrhaft christlicher Weise zu sprechen.

Auch die Bemühungen - leider oft nur auf Bezirks- oder Gemeindeebene - um gute Nachbarschaft durch Teilnahme an Runden Tischen der Religionen, durch gegenseitige Besuche, durch die Einbindung in die Langen Nächte der offenen Kirchen, Aufnahme in die ACK usw. gehen in die richtige Richtung.

Schön wäre es, wenn auch von Seiten der Kirchenleitung endlich ein en entscheidender Impuls kommen würde. Das Bemühen der Basis findet nach meinem Empfinden keinen rechten Widerhall auf der Ebene der Gebietskirchen und von der NAKI (die originär für Projekte der Ökumene zuständig ist) gibt es nur Schweigen ...

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!
11.05.2010 22:32 Willibald ist offline Beiträge von Willibald suchen Nehmen Sie Willibald in Ihre Freundesliste auf
giggi
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Mein Gefühl sagt mir : die Zeit ist noch nicht reif dafür.
12.05.2010 08:49
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Zitat:
Original von giggi
Mein Gefühl sagt mir : die Zeit ist noch nicht reif dafür.


...oder der Druck noch nicht groß genug?

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tosamasi

12.05.2010 10:29 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
netti
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Wenn ich das alles hier so lese, bin ich froh nicht mehr mittendrin zu sein.

Ich glaube meine Seele hätte sich schon völlig aufgerieben.

Der link von fantasie war übrigens sehr interessant und hat den momentanen Sclhingerkurs der NAK gut beschrieben.
12.05.2010 10:59
tosamasi tosamasi ist weiblich
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Udo, man möchte bekommen, aber nichts hergeben.

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tosamasi

12.05.2010 11:05 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
Udo
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Unsere Kirche hat da ein echtes Probs, so wie es von fantasie benannt wird, das Lehrverständnis.

Stammapostel Fehr hat, als er die Öffnung unserer Kirche anschob, wohl sehr viel weiter gesehen und gedacht, als es seinerzeit offensichtlich war. Er war seiner Zeit um Jahre voraus. Woran ist das festzumachen?

Bis vor wenigen Jahren gab es nur die Lehre der Apostel, der übergeordneten Botschafter an Christi statt und das Volk Gottes hörte und glaubte ohne zu fragen. Heute sieht das anders aus. Das ist durchaus ein nicht unereheblicher Verdienst des häufig gescholtenen Internets.

Die Musik wird heute von den Gottesdienstbesuchern, von den Geschwistern mitgestaltet. Nicht unbedingt erwünscht und immer erhört. Es ist jedoch eine permanente Geräuschkulisse, wo der Ausschaltknopf (noch) im Verborgenen bleibt.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Udo: 12.05.2010 11:38.

12.05.2010 11:37
extranjero
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Mich stört etwas an dieser Ökumenischen Diskussion (nicht hier, sondern zwischen der Evangelischen, Katholische und den andern Kirchen). Es ist zur Zeit ja so, dass vor allem die grossen zwei sagen, was in einen ökumenischen Gottesdienst gehört und was nicht. Ich finde das irgendwie doch auch ein wenig Arrogant. Wenn man echte Ökumene will, dann muss man zusammensitzen und sich einigen was hinein gehört und zwar so, dass nicht nur die grossen damit einverstanden sind, sondern auch die kleineren Glaubensgemeinschaften. Es ist doch zu einfach zu sagen ihr wollt nicht in die Ökumene. Ich glaube Ökumene wäre auch für die NAK denkbar, allerdings bin ich ebenfalls der Meinung, man muss nicht um jeden Preis in die Ökumene.
12.05.2010 21:10
Alicia
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Zitat:
Original von extranjero
...............
Wenn man echte Ökumene will, dann muss man zusammensitzen und sich einigen was hinein gehört und zwar so, dass nicht nur die grossen damit einverstanden sind, sondern auch die kleineren Glaubensgemeinschaften

Hey!

Das ist doch mal ein Satz,den ich voll unterstreichen kann.

Wenn-dann müßte es allen gerecht werden.

Jeder dürfte etwas einbringen.

Meine Meinung-nicht realisierbar.

Jeder möchte doch immer möglichst viel von sich und seiner Kirche einbringen.

Da tun sich alle Kirchen und Glaubensgemeinschaften nichts-denn jeder ist überzeugt seins ist das richtige.Und jeder kämpft um seinen Platz und seine Besonderheiten....

Gute Nacht später,Alicia

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 12.05.2010 21:34.

12.05.2010 21:33
fantasie
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...

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 04.09.2010 18:22.

12.05.2010 21:40
Jeronimo
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Zitat:
Original von extranjero
Mich stört etwas an dieser Ökumenischen Diskussion (nicht hier, sondern zwischen der Evangelischen, Katholische und den andern Kirchen). Es ist zur Zeit ja so, dass vor allem die grossen zwei sagen, was in einen ökumenischen Gottesdienst gehört und was nicht. Ich finde das irgendwie doch auch ein wenig Arrogant. Wenn man echte Ökumene will, dann muss man zusammensitzen und sich einigen was hinein gehört und zwar so, dass nicht nur die grossen damit einverstanden sind, sondern auch die kleineren Glaubensgemeinschaften. Es ist doch zu einfach zu sagen ihr wollt nicht in die Ökumene. Ich glaube Ökumene wäre auch für die NAK denkbar, allerdings bin ich ebenfalls der Meinung, man muss nicht um jeden Preis in die Ökumene.


Das könnte möglicherweise auch daran liegen, daß die beiden Grossen mit jeweils(!) etwa 24 bis 25.000.000 Mitgliedern die relativ *kleinen* NAK mit ca. 1,5 % der Mitgliederzahl nicht so ganz als gleichwertigen Partner ansieht....

Wie war das mit der Augenhöhe ?


Für alle gilt allerdings zu allererst, daß man von seinem hohen Roß herunter steigt und nicht mehr die alleinige *Wahrheit* für sich beansprucht. Ändert sich daran nichts, wirds nie was ernsthaftes mit Ökumene. Und da können wir *Schafe*, ganz egal welcher Konfession, machen was wir wollen, solange wir uns nicht erkennbar auf die *Hammelbeine stellen* und laut und vernehmlich blöken, werden die Anliegen, Sorgen, Nöte und Gedanken wie mans besser machen könnte, ungehört bleiben.


Was meinen Verein angeht habe ich da wenig Hoffnung. Der von überkommenen Traditionen, uneingeschränktem Machtanspruch, dunklen Geschäften und Dingen, die wir vermutlich garnicht wissen wollen beseelte Verein altersstarrsinniger Kardinäle wird niemals einen reformorientierten Papst wählen. Der müsste auch jünger sein, damit für alle Beteiligten eine gewisse Kontinuität erkennbar wird. Das aber wird man künftig wohl vermeiden, der *Betriebsunfall* mit dem über 26 Jahre dauernden Pontifikat Johannes Paul II. wird so schnell nicht wieder passieren....
Wenn ich mich recht erinnere hat man gerade von ihm auch anderes erwartet als das was man gewohnt war.
Und selbst wenn denn mal jemand gewählt werden sollte mit dem man anderes verbinden könnte als die Vertretung mittelalterlicher Ansichten, irrationaler Moralvorstellungen und Sturheit wird die Kurie ihn sich schon zurecht stutzen....

Inwieweit das von gewissen Kreisen überhaupt ernst gemeint ist, können wir vermutlich alle nicht beurteilen. Es wäre mal interessant, bei entsprechenden Gesprächen still unterm Tisch zu sitzen und zuzuhören. Da wüsste man, was seriös ist im Dialog - und was nur Opium fürs Volk.
12.05.2010 21:51
extranjero
unregistriert
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Hi

Soviel ich weiss, laufen Ökumenische Gottesdienst vor allem nach dem Vorbild der Katholiken und Evangelischen Kirchen ab, aber vielleicht täusche ich mich da ja auch.
Dann zu den Mitglieder: Es hat viele Orthodoxe Gemeinden und dann einige Evangelische. Die Nak strebt ja zu mindest in vielen Regionen der ACK ein Beobachterstatus an. Im Moment sagt man von der ACK, der Exklusivitätsgedanke passe nicht in die Ökumene, bei den Katholiken spielt dies jedoch keine Rolle, das meine ich mit dem Unterschied gross und klein. Es sind alle gelich aber gewisse sind gleicher.

Aber wenn wir hier schon dabei sind. Was gehört euer Meinung nach in einen Ökumenischen Gottesdienst?
12.05.2010 21:53
Stier
unregistriert
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Zitat:
von Extranjero...allerdings bin ich ebenfalls der Meinung, man muss nicht um jeden Preis in die Ökumene.


Da gebe ich Dir allerdings zu 100 Prozent recht...aber wahrscheinlich
nicht so, wie Du Dir das gedacht hast:

DER PREIS sollte nicht sein: Heuchelei, Unwahrheit nach innen und außen.
Verbiegen um zu passen,( anstatt zu Lernen und im christlichen Sinn
umzudenken.)
12.05.2010 23:19
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