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Guter Vater/Ehemann-Gute Mutter/Ehefrau |
Aschenputtel unregistriert
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Guter Vater/Ehemann-Gute Mutter/Ehefrau |
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Angeregt durch den Nachbarthread folgende Frage:
Was ist für Dich ein guter Vater/Ehemann und eine gute Mutter/Ehefrau?
Wer mag, kann ja mal seine (Wunsch-)Vorstellungen zu jedem Begriff schreiben
Schön fände ich, wenn man die Überlegungen jedes einzelnen erst mal einfach so stehen lässt, damit niemand den Eindruck bekommt, sich für seine Vorstellungen rechtfertigen zu müssen.
Bin gespannt auf viele interessante und möglicherweise neue Aspekte. Ich muss mir allerdings auch erst mal ein paar Gedanken darüber machen
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30.06.2010 11:28 |
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Waage

Administratorin
     

Dabei seit: 17.06.2009
Beiträge: 2.182
Gästebuch: aktiviert
Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Ba-Wü früher NRW
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| RE: Guter Vater/Ehemann-Gute Mutter/Ehefrau |
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Und das bei 30 Grad im Schatten.....
Wir haben es bei der Fragestellung ja mit 2 Persönlichkeitskombinationen zu tun: Vater - Ehemann, Mutter - Ehefrau. Ich möchte, wenn ich weiterschreibe, das mal geschlechtsneutral ausdrücken, indem ich Partner - Elternteil verwende. Ich finde nämlich, dass das, was einen "guten" Vater und Ehemann ausmacht, gar nicht so weit entfernt ist von dem, was eine "gute" Mutter und Ehefrau auszeichnet.
Zunächst mal ist es für mich wichtig, dass mein Partner versucht, beiden Rollen gerecht zu werden und in mir ebenfalls nicht nur den Elternteil oder nur die Partnerin sieht. Das gilt dann umgekehrt selbstverständlich auch für mich.
Eine Familie ist für mich vergleichbar mit einem Unternehmen: Jeder bringt sich ein, jeder darf auch davon profitieren. Jeder nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Sicher ist es so, dass es innerhalb der Aufgaben, die es in einer Familie gibt, Regelungen und Vereinbarungen über die Verteilung gibt. Aber für mich ist es z.B. wichtig, dass immer dann, wenn ein Partner gerade sehr viel zu tun hat, der andere, auch wenn er eigentlich "nicht zuständig" ist, ganz selbstverständlich mit anpackt, ohne "raushängen zu lassen", dass es eigentlich nicht seine/ihre Aufgabe ist. (Gilt genauso für die Kinder, aber hier geht es ja in erster Linie um Partnerschaft).
Im Nachbarthread wurde die Kommunikation angesprochen: Ein ganz zentrales Thema in Partnerschaft und Familie. Ein guter Partner fühlt sich zuständig für gute Kommunikation und wälzt nicht die Verantwortung dafür auf den anderen Partner ab. Hört sich vielleicht hergeholt oder doof an, aber ich weiss, wovon ich da rede. Nichts ist mühsamer als die Verständigung mit einem Menschen, der sich alles "aus der Nase ziehen" lässt aber selbst bis ins Kleinste informiert werden möchte.
Das waren mal so ein paar Gedanken.
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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30.06.2010 14:11 |
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mrsrobinson unregistriert
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| Zitat: |
von Aschenputtel
Was ist für Dich ein guter Vater/Ehemann und eine gute Mutter/Ehefrau |
hm..es reicht wohl nicht, wenn ich schreibe, "ICH",oder?
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30.06.2010 15:48 |
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poehle

lebende Forenlegende
 

Dabei seit: 16.11.2005
Beiträge: 5.567
Gästebuch: deaktiviert
Familienstand: Single Religion: neuapostolisch
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Hallo Aschenputtel, ich bin ja nun nicht in einer Partnerschaft und hoffe ich darf trotzdem antworten, denn ich bin ja Mutter
Für mich war immer wichtig das meine Kinder an erster Stelle stehen.
Mein Lebensmotto ist heute noch: Ich möchte meinen Kindern das Gefühl geben ich bin für sie da wenn sie mich brauchen!
Ich gebe zu bei meinem Ersten habe ich Fehler gemacht die habe ich bei meiner Kurzen nicht gemacht aber dafür andere.
Ja ich gestehe ein ich bin keine Übermutter und habe sicher auch Fehler gemacht und doch pflege ich ein gutes Verhältnis zu meinen Kids.
Sie sind mein Lebensmittelpunkt.
Ich bin dem lieben Gott dankbar für die Beiden sie sind ein Geschenk für mich!!
LG
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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30.06.2010 15:51 |
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Aschenputtel unregistriert
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@mrsrobinson
Das fand ich jetzt wirklich irgendwie knuffig
Nein, echt. Das kann nicht jeder von sich behaupten...also ich zumindest nicht von mir. Umso bewundernswerter finde ich das, wenn es andere können.
Aber was ich eigentlich mit diesem Thread bezwecken wollte, habe ich scheinbar nicht ganz deutlich machen können. Im Nachbarthread kam eben diese Frage auf.
Und ich dachte mir, es könnte vielleicht mal ganz hilfreich oder interessant für uns sein, wenn jeder mal äußert, welche Vorstellungen er bezüglich des Vater-Mutter-Bildes bzw. Ehemann/-frau hat. Es können auch ruhig utopische Wunschvorstellungen bzw. "Mindestanforderungen" genannt werden...ganz egal...
Ich könnte jetzt vielleicht auch sagen, dass ich da meine Eltern vor Augen habe, aber das nützt ja nichts, weil die niemand kennt
Also ein wenig konkreter müsste man schon werden. Ich persönlich bin immer noch am überlegen....hmm..ist gar nicht so einfach
@ poehle
Klar, hier soll sich jeder dazu äußern. Ob Teenie, Oma, verheiratet, Single, Mann, Frau etc... Es soll ja gerade diese unterschiedliche Vorstellung des Einzelnen sein, die vielleicht zum Nachdenken anregt.
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30.06.2010 16:11 |
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Anja unregistriert
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Gut, mmmmhhh....
Das wichtigste ist - finde ich - immer sich zu bemühen, alles richtig zu machen.
Den Wunsch, es richtig und gut zu machen - und dann versuchen es umzusetzen.
Die Bedürfnisse des Kindes, des Partners nicht zu übersehen.
Nicht nur an sich - sondern auch an seine Familie zu denken.
Partnerschaft bracht Zusammenhalt - keine Egoisten
Liebe braucht Verständnis - kein verbiegen
Glück ist - wenn alle dabei glücklich sind
Ich lebe mit meinem Kind alleine - aber meine Eltern leben es mir vor.
Ich habe hier irgentwo mal gelesen:
Niemanden etwas antun, was ich selbst nicht erleben möchte.
Weiß nicht mehr wo und von wem.
Bei Kindern:
Nie zu vergessen, es sind Kinder - keine kleinen Erwachsenen.
Sie brauchen Vorbilder, Fürsorge , Zeit und Liebe.
Kinder lernen von der Mama, vom Papa
Was ein Kind lernt
Ein Kind, das wir ermutigen, lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen, lernt Offenheit.
Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt, lernt Achtung.
Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken, lernt Freundschaft.
Ein Kind, dem wir Geborgenheit geben, lernt Vertrauen.
Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt, zu lieben und zu umarmen und die Liebe dieser Welt zu empfangen.
(Verfasser unbekannt)
Keiner von uns kann es perfekt machen - behaupte ich mal
Aber man kann es von Herzen versuchen.
Das zählt für mich als gute Mutter, guter Vater.
In einer Partnerschaft nie vergessen miteinander zu reden.
Anerkennen was der andere für einen macht.
Sei es die Hausarbeit, Kindererziehung, Beruf.
Klar geht das im täglichen Leben oft als normal durch.
Aber wenn ich es nicht mehr achte - ist es der erste Schritt zur Selbstverständlichkeit.
Aus Selbstverständlichkeit kann schnell Gewohnheit werden.
Aus Gewohnheit - Gleichgültigkeit
Den oder die Partner/in nicht als Eigentum ansehen.
Sich als gleichwertig betrachten - sich mit allen Fehlern, Schwächen und Stärken annehmen.
Und noch so viel mehr .....
Liebe ist....
Wenn es einen Menschen gibt,
einen der dich wirklich liebt.
Der dich nimmt wie du bist
und immer fair zu dir ist.
Der dich achtet und versteht,
alle Wege mit dir geht.
Nur mit Liebe, ohne List,
stets ehrlich mit dir ist.
Der gerne deine Meinung hört,
den anders sein und denken nicht stört.
Der auf das Gute in dir baut
und dir grenzenlos vertraut.
Der mit jedem Kummer vertrauensvoll zu dir eilt,
Glück und Sorge mit dir teilt.
Der dich in die Arme nimmt,
auch wenn du mal bös bist und verstimmt.
Der ein wahrer Freund und Partner ist für dich,
den enttäusche nicht und laß niemals ihn im Stich.
Denn das alles ist das größte Glück der Welt,
Liebe die zwei Menschen zusammen hält.
(Verfasser unbekannt)
Ok, ihr habt es sicher schon gemerkt - ich liebe Gedichte
Ich versuche meinem Kind eine gute Mutter zu sein.
Ihr Werte, Liebe, Fürsorge und Nächstenliebe vorzuleben - mein Sonnenschein steht immer an erster Stelle.
Allerdings nehme ich mir ein Wochenende im Monat Mama - Auszeit.
Treffe mich mit Freunden und bin einfach nur ich Frau.
Während meine Kleine bei den Großeltern eine Nacht verbringt.
Das sehen einige als nicht gut an. Aber ich finde, das es uns gut tut und nicht schadet. Sie braucht eine glückliche und ausgeglichene Mama und die braucht auch mal ne Auszeit.
Vielleicht trifft sich dann auch mal ein liebevoller Papa - denn uns zwei gibt es nur im Doppelpack
LG Anja
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anja: 30.06.2010 19:39.
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30.06.2010 19:36 |
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mrsrobinson unregistriert
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Ich meine das völlig ernst; nicht, weil ich mich so toll finde.
Ich meine, wenn man ganz man selbst ist und keine bestimmte Rolle "spielt", aber versucht, so gut wie man es eben kann, das zu geben, was der Andere- ob Partner oder Kind (übrigens braucht auch ein Kind Eltern mal als "Partner")- braucht; und man will es gut machen, dann wird es gut.
Das bedeutet doch nicht, man macht nichts falsch.
Und weil du diese Assoziation aus dem Nebenthread hast: ich finde es schrecklich, wenn man gedankenlos und oberflächlich jemanden oder eine Gruppe verteufelt, ohne mal dahinter zu sehen...
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30.06.2010 19:41 |
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Kathi-Bine unregistriert
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Ein jeder diene mit der Gabe, die er empfangen hat
Wenn "sie" besser den Finanzminister machen kann und "er" dafür großer Bügelmeister, warum nicht?
Wenn "er" besser kocht und "sie" dafür das Auto perfekt putzt, warum nicht?
Wichtig ist das Gleichgewicht, nicht dass sich jemand unbegabt fühlt
und gar nix macht.
Dem Anderen zuhören...auch das ist eine Gabe.
Und als Mama: Mein Vorbild ist Sharon Osbourne
Grüßle, Bine
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30.06.2010 20:27 |
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Aschenputtel unregistriert
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| Zitat: |
Original von mrsrobinson
Ich meine das völlig ernst; nicht, weil ich mich so toll finde. |
Und ich habe das auch völlig ernst genommen und es hat mich von Herzen angerührt
| Zitat: |
Original von mrsrobinson
Und weil du diese Assoziation aus dem Nebenthread hast: ich finde es schrecklich, wenn man gedankenlos und oberflächlich jemanden oder eine Gruppe verteufelt, ohne mal dahinter zu sehen... |
Tut mir leid, mrsrobinson, hier weiß ich absolut nicht wie Du das meinst.
Nachbarthread war "was ist nur mit den Frauen los...". Da ist es zu dieser Frage gekommen, und ich fragte ob man dies als extra Thema mal aufgreifen sollte. Bist Du so lieb und erklärst was Du meinst?
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30.06.2010 21:55 |
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netti unregistriert
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Ich will doch garnix kaufen
Außerdem brauch ich einen Eimer
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01.07.2010 23:07 |
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Kathi-Bine unregistriert
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Gute Reise
PS: Ist ein alter Insider (dies als Info für "jüngere Fories")
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02.07.2010 11:35 |
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Helga unregistriert
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Ich finde, das ist sehr schwierig zu beantworten
Jeder Mensch ist ein Unikat. Jeder Mensch hat einen ausgeprägten Charakter.
Das man seinem Partner treu ist, ist für mich selbstverständlich. Das gleiche erwarte ich auch von meinem Partner.
Für mich stehen meine Kinder und Schwiegerkinder (und Enkel) immer an erster Stelle. Und meinem Mann geht es glaube ich auch so - habe ich jedenfalls immer so empfunden - so ergibt es sich selbstverständlich, dass man auch den Traumpartner hat
Ich denke schon, dass man viel miteinander reden sollte, damit man immer weiß wie es dem Partner geht.
Mit den Kindern sollte man auch immer im Gespräch bleiben - schon kleine Kinder verstehen "altersgerechte" Gespräche.
Also unter dem Strich - Gespräche führen zu einer guten Partnerschaft - zu einem guten Familienleben.
Fehler werden immer gemacht - sonst wären wir nicht mehr hier
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02.07.2010 17:59 |
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mrsrobinson unregistriert
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Wo wären wir denn dann, Helga??
Übrigens kann ich mir bei dir sehr gut vorstellen, dass du eine gute Frau und Mutter bist
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02.07.2010 21:18 |
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