Ist die Ehe ein Auslaufmodel?    |
giggi unregistriert
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Wie fast jeder von Euch habe ich auch im TV und im Radio von dem Vorschlag der "guten " Frau Pauli gehört. Sie möchte Die Ehe ja zeitlich auf 7 Jahre begrenzen.
Nachzulesen unter:
http://www.tagesschau.de
Was ist Eure Meinung?
Meine sieht so aus:
giggi
[geändert von giggi am [TIME]1190276527[/TIME]]
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20.09.2007 10:18 |
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Aschenputtel unregistriert
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Tja, da hat wohl eine Frau Pauli ein absolut neuartiges und ein noch nie erforschtes Phänomen als Zeitlimit gesetzt.
Dass nach ca. 7 Jahren die ersten dicken Probleme kommen, dass man um diesen Zeitpunkt herum automatisch Standortbestimmung betreibt, und dass sich nach 7 Jahren schon gewisse Tendenzen feststellen lassen ist ja nun wirklich nichts NEUES mehr.
Ich sehe ihren Vorschlag als Legalisierung der ''Flucht aus der Ehe''. Mehr ist das nicht.
Ehe war früher eigentlich die Bedeutung für den ''Bund für´s Leben''. Dass es genau dieser nicht ist, hat sicherlich unterschiedliche -und zum Teil ernste- Ursachen, aber im Großen und Ganzen heiratet man doch nicht, weil man nur sieben Jahre zusammen sein will. Das wäre es wohl nicht wert........man denke nur mal an die immensen Zusatzkosten......
OK, Scheidungskosten würde es einsparen, aber alle 7 Jahre Hochzeit feiern, geht auch ins Geld
Die Frau hat einfach zu früh den Mund aufgemacht und denselben zu spät wieder geschlossen
LG
Bärbel
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20.09.2007 10:41 |
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Michael
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 19.02.2006
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Ein ziemlich krasser Gedanke m.E.
Ich glaube, dass das nicht wirklich eine Chance hat - und das wissen die Herren und Damen Politiker auch. Meiner Meinung nach sollte mal wieder gezeigt werden: wir leben noch...
Nach 7 Jahren wieder aktiv Ja zur Ehe sagen? Würde für mich und die beste Ehefrau von allen keinen großen Unterschied machen - schließlich muss man jeden Tag neu Ja zum Leben und all seinen Umständen sagen.
LG
Michael
__________________ Alles wird gut!
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20.09.2007 10:43 |
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Oz
Administrator
     

Dabei seit: 05.12.2005
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Religion: neuapostolisch
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Schon ein etwas krasser Vorschlag der guten Frau. Na ja so muss ja irgend etwas populistisches bringen um sich für die Wahl zum CSU Vorsitz bekannter zu machen
__________________ Carpe Diem
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20.09.2007 10:53 |
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saba unregistriert
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Hmmm, ich könnte das ja noch austesten.
LG saba
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20.09.2007 10:59 |
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Nette

Administratorin
     

Dabei seit: 29.05.2006
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Oh, dann wäre das jetzt schon meine vierte "Ehe-Periode", dreimal 7 Jahre plus 2 haben wir ja schon hinter uns.
Wie kommt man eigentlich auf so eine komische Idee? Weil man neidisch ist, keine schöne, dauerhafte Ehe führen zu können? Das wäre die einzige Erklärung für mich.
Schief geht es mit und ohne Heiraten, Zeitlimit oder sonstwas
Und gut geht es auch, wenn man will...
__________________ Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt.
(Wilhelm Busch, "Die fromme Helene")
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20.09.2007 11:01 |
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mrsrobinson unregistriert
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alsooo, wenn ich ganz ehrlich sein soll..
ich mußte auch über die 7 jahre schmunzeln, und irgendwie auch darüber, aus wessen mund das kam;
und klar, man sollte nicht unter der vorraussetzung eine ehe eingehen mit dem gedanken, nach einer bestimmten zeit wieder auseinander zu gehen, das gäb ein schönes durcheinander: erst mal unsicherheit auf beiden seiten, dann eheverträge, den ganzen hausrat so kaufen, daß man ihn durch zwei teilen kann, kinder möglichst erst nach 7 jahren (fragt sich nach welchen..nach dem ersten oder erst nach den zweiten 7 jahren? und mit dem ersten partner oder mit dem danach?) und vom glaubensstandpunkt aus gesehen sowieso unhaltbar. darüber muß man nicht diskutieren..
aber der gedanke, nach einer zeit sagen zu dürfen, es reicht und geht nicht mehr, ohne das großartig begründen zu müssen vor gericht etc, ist doch nicht sooo schlecht.
wer weiß denn, wieviele ehepaare noch zusammen sind, und wollen das gar nicht mehr. aus finanziellen gründen, aus gesellschaftlichen gründen, keine ahnung was noch..
50 jahre verheiratet? schön, alle achtung..nur wer weiß, wer von den beiden in der zeit unter irgendwelchen verhältnissen gelitten hat, die dem partner zuzuschreiben waren und nun zwar "vergessen" sind, aber überflüssig waren..
wie man sich verändert, jeder für sich, und wie schwer das vielleicht ist, noch alles auf einen nenner zu bringen..
wie schwer es auch manchen ist, "treu" zu sein, warum auch immer...
also gründe gäb es schon, sowas zu befürworten, aber wie das ablaufen und geregelt werden sollte, wüßte ich auch nicht.
achso: ich oute mich auch als lange verheiratet..und würde es immer wieder tun.
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20.09.2007 11:51 |
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saba unregistriert
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Ist doch ein interessantes Modell.
Eben kein jobsharing oder carsharing....
Auf Lebenszeit gedacht ist es ein justmarriedsharing....
Eben zeitgemäß.
So sollte doch vieles sein.
Okay, man sollte das jetzt nicht Ernst nehmen.
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20.09.2007 12:34 |
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Jeanette unregistriert
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mein Gedanke dazu war nur:
die gute Frau ist in einer Partei, die sich christlich nennt - lesen die keine Bibel?
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20.09.2007 18:29 |
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netti unregistriert
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Nun....
ich musste direkt schmunzeln
Der Gedanke , dass man ne Menge Geld sparen könnte kam mir auch direkt.....
Aber Spaß beiseite :
Trotzdem ich in Scheidung lebe ist die Ehe doch was besonderes für mich und durch so eine Zeitlimitierung bekommt das ganze einen etwas komischen Beigeschmack.
LG
Netti
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20.09.2007 20:27 |
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Meerschweinchen

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 15.05.2007
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Der einzige hintergrund ist einzig und alein mal wider das Geld. Alle siben jahre neu bestätigun heis auch alle 7 jahre Blchen.
__________________ Gib mir Kraft für einen Tag
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20.09.2007 20:35 |
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netti unregistriert
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Eine Scheidung kostet einen wohl mehr Kohle als alle 7 Jahre seine Ehe zu verlängern
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20.09.2007 20:56 |
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Perle
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 08.03.2007
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ach nää, im Zweifel alle 7 Jahre
- ein neues Gesicht
- neue Mucken
- neuer "Alltag"
ach nää, ich halt was ich hab, manchmal mucken wir beide...
und nach 2 x 7 Jahren kann ich (meistens) sagen: Ich halts gerne
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20.09.2007 21:29 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
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Hat die gute Frau auch mal an die Kinder gedacht? Grübel, wohl alles Halbbrüder und Halbschwestern, Trennungskindet, etc.? Oder gar keine mehr, weil man sich nicht mehr traut?
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21.09.2007 08:58 |
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mrsrobinson unregistriert
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"ich finde. was unsere familien gerade durchmachen, eingekeilt zwischen gabriele pauli und eva hermann - das ist schon ganz schön viel."
katharina reiche, cdu - vize -fraktionschefin
hatse recht
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21.09.2007 10:05 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 07.06.2007
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aloha
so nachdem sich jetzt alle aufgeregt haben, kommen wir mal zum sachlichen teil,
die gute frau pauli, spricht für den staat, bzw für die politik, sie hat sich eine statistik genomen und sie ausgewertet und siehe da es kam raus, das nach 6-8 jahren die meisten sich scheiden lassen, was dem staat unsummen kostet, weil ist halt ein verwaltungsakt und manchmal beschäftigt es auch richter, von der seite her ziemlich gut nachvollziehbar,
ethik und moralische grundsätze zählen hier nicht großartig, weil der status der ehe hat sich ja über die zeit auch geändert,
der grade objektive
Excalibur
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21.09.2007 10:14 |
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mrsrobinson unregistriert
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ach naja, was ich witzig finde, das es eben ausgerechnet (boah, das ist ne schublade
) eine frau pauli gesagt hat (läster), möglicherweise hat sie ja ihre gründe, nix von einer langlebigen ehe zu halten, und vielleicht braucht sie ja auch aufmerksamkeit, ist ja recht ruhig um sie geworden..aber sie sieht gut aus, nicht wahr?
| Zitat: |
ethik und moralische grundsätze zählen hier nicht großartig, weil der status der ehe hat sich ja über die zeit auch geändert,
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jo, da hast du recht.aber ist das nun gut oder nicht gut, daß der ehestatus sich so geändert hat? fragen wir doch mal frau hermann...
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21.09.2007 10:25 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 07.06.2007
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das kommt drauf an
die ehe war früher eine versorgungsgemeinschaft, man mute frau versorgen, frau hat kinder gekriegt und essen gekocht, zumindest in den breitengraden, ein blick nach skandinavien zeigt, das dort die frauen seit alters her viel mehr eine aktive rolle im polit. wirschatflichen und sozielan leben inne hatten, ist halt historisch bedingt;
was ist denn die ehe heute, ich meine nicht für die einzelne person, sonder für den staat, weil die ehe ist eine institution, mit dem biblischen/christlichen sinne der ehe, hat das nix mehr gemein;
Excalibur
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21.09.2007 10:31 |
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mrsrobinson unregistriert
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em...der staat bin ich ja auch
und für mich ist ehe keine institution, und für viele andere auch nicht..
man heiratet im allgemeinen, weil man sich liebt und zusammenbleiben will, für immer, und darum ist der gedanke der frau pauli birnig.
und so manche ehe würde vielleicht noch bestehen, wenn man die treue ernst genommen hätte und sich mehr bemüht hätte, aber genau so, wie gesagt, gibt es ehen, die besser nicht mehr bestehen würden, weil einer oder beide drunter leiden.
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21.09.2007 10:41 |
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saba unregistriert
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Vielleicht sollte man auch mal berücksichtigen, dass eine Frau Pauli ja keine 25 mehr ist...
Und von der Warte her macht es vielleicht auch Sinn, mal eine Ehe für 7 Jahre zu "testen"
Denn, nach dem Modell ändert sich ja kaum was. Wahrscheinlich ist alles vorab im Ehevertrag geregelt, getrennte Konten sowieso - Netti, das wird bestimmt spottbillig :-)
Versorgen muss man sich gegenseitig nicht, jeder geht seinem Job nach, plant halt für 7 Jahre eine gemeinsame Zukunft, im Vorfeld ist schon dafür gesagt, dass es ab Tag 1 nach 7 eben nicht mehr so ist. Man weiß woran man ist
Keine großen emotionalen Erschreckungen, die Psychologen haben weniger Arbeit. Wehe nur, wenn man nach Jahr 7 Tag 1 noch zusammen bleiben will. *Das* geht dann nicht mehr so einfach
Für eine Frau, die über 40 Jahre recht gut so gelebt hat, ist das bestimmt mal eine erstrebenswerte Variante.
Frau Pauli und Frau von der Leyen hätten wahrscheinlich nur enormen Redebedarf.
Aber köstlich, ich amüsier mich gerade ...
LG saba
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21.09.2007 10:49 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 07.06.2007
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Religion: keine Angabe
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es soll wohl ehen geben, die auch über jahrzehte hin gut und besser waren
aber wieviele ehen bestehen doch nur noch auf dem papier, weil es sich totgelaufen hat, man trennt sich nur nicht mehr, wegen gesellschatflicher konventionen oder weil es geld kostet, ist dsa vllt besser,
ich behaupte mal ein jeder ist bei der eheschließung mit dem vorsatz dabei das ist es jetzt auf ewig, aber menschen ändern sich mit der zeit, vllt lebt man sich auseinander und und und, sollte man da nicht liebe dann einen strich ziehen anstatt immer die heiligkeit der ehe zu zitieren,
die ehe ist eine institution, es ist ja ein verwaltungsakt, ehe ist es in dem sinne auch wenn du mit deinem partner zusammenlebst, treu bist, ihn liebst usw, an dem schein doer dem ring liegts nicht;
Excalibur
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21.09.2007 11:17 |
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mikeurs unregistriert
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Hallo liebe NEF-Ler!
Naja, also die gute Frau Pauli denkt mit der Verkürzung auf 7 Jahre Ehe wohl nicht weit.
Wäre so ein Gedanke in den 1950er geboren worden, würde es heute den Bilderbogen in der UF nicht in der Form geben.
Für mich sind "langlebige" Ehen eher Vorbild als Abschreckung. Jeder Tag in einer Beziehung oder Ehe sollte als Geschenk angesehen werden. Klar gibt es Höhen und Tiefen. Aber würde es die Probleme nicht geben, wüsste mann/frau nicht, was der Partner für einen wertvollen Halt gibt.
So geht es mir in meiner jetzigen Beziehung. Daher sehe ich die Ehe nicht als Auslaufmodell. Meine Freundin und ich haben uns sowohl für eine Verlobung als auch das Heiraten entschieden. Somit versteht ihr dann meine Meinung.
Für mich ist die Ehe eine Partnerschaft mit tieferer Bindung für das ganze Leben und nicht nur einen kurzen Zeitabschnitt.
Liebe Grüsse
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24.08.2008 19:46 |
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netti unregistriert
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Ehe....ein Auslaufmodell? |
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Nö ...ist sie nicht
!!!
Nach meiner Trennung habe ich gesagt: Nee...ich heirate nie nie nie nie mehr.
Mittlerweile muss ich mich korrigieren:
Mit dem Richtigen, würde ich diesen Schritt immer wieder wagen.
Und zwar nur aus Liebe und ohne Angst , dass es wieder schief läuft.
Man hofft ja schließlich , dass man/frau aus seinen Fehlern gelernt hat.
LG
Netti
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25.08.2008 12:06 |
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Helga unregistriert
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So ist das richtig, liebe netti
LG Helga die schon 36 Jahre verheiratet ist.
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25.08.2008 12:55 |
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Dania unregistriert
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Es ist schön, wenn sich ein Paar zusammenfindet und dabei völlig darin übereinstimmt einander zu lieben, zu mögen wie jeder ist, mit all seinen Schwächen und Macken.
Wie schon in einem anderen Thread erklärt, eine Beziehung muß immer wieder neu definiert werden, dann bleibt sie beständig und interessant, die Liebe verflüchtigt sich dann nicht.
Trotzdem, kommt es dahin auf Grund diverser Entwicklungen, daß sich ein Paar sagen muß, es funktioniert nicht mehr, dann halte ich es auf jeden Fall für richtig, die Beziehung zu beenden, alles andere ist unbefriedigend, ist niemandem mit gedient und verschließt möglicherweise die Wege zu einer neuen, erfüllten Partnerschaft.
Dennoch, Glückwunsch an alle, die zufrieden und glücklich auf eine langjährige Ehe zurückblicken können. Für ein Auslaufmodell halte ich die Ehe auch nicht.
Dania
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25.08.2008 14:03 |
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ruth

Forenkönigin
   

Dabei seit: 13.04.2008
Beiträge: 1.217
Gästebuch: deaktiviert
Religion: neuapostolisch Herkunft: nrw
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Heute erst las ich, dass in diesem (oder war es das vorherige?) Jahr die Eheschließungen wieder abgenommen haben.
Dazu las ich, dass die Frauen, die heiraten, ihren Interessen und Hobbys weiter nachgehen wollen, während die Männer dieses ihren Frauen nicht zugestehen wollen.
Kann man bei solchen Einstellungen überhaupt eine Partnerschaft legalisieren?
Liebe Grüße!
__________________ Liebe Grüße von Ruth
Welt, du bist uns zu klein;
wir gehn durch Jesu Leiten
hin in die Ewigkeiten:
Es soll nur Jesus sein.
(G. Tersteegen, 1738)
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25.08.2008 17:04 |
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netti unregistriert
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Nun, das klassische alte Bild einer Ehe sieht sicherlich so aus, dass der Mann arbeiten geht und die Frau den Haushalt und die Kinder übernimmt.
Die Frau hat, wenn überhaupt früher nix besonderes gelernt und hat schnell geheiratet. meist mit 20 oder noch eher.
Das ist heute nunmal anders.
Frauen haben einen Beruf, sind bedingt dadurch älter , wenn sie einen Partner finden. Und nehmen sicher auch nicht mehr den Erstbesten.
Sie erlauben sich eine eigene Idee und Vorstellung von ihrem Leben zu haben.
Das sowas bei manchen Herren der Schöpfung noch nicht angekommen ist , ist mehr als schade.
Wenn dann eine Frau neben Kind, Arbeit,Hobby und Haushalt noch einen nörgelden Mann hat , der für so ein leben kein Verständnis hat, muss meiner Meinung nach irgentwann etwas schief laufen.
Also,
funktionieren tut eine Ehe nur, wenn beide an einem Strang ziehen.
Sicherlich gibt es auch Frauen, die mit dem "alten Rollenbild" zufrieden sind. Das ist ein anderes Thema, aber sicher für diese Ehepaare in Ordnung.
LG
Netti
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25.08.2008 17:17 |
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Helga unregistriert
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Ja netti, ich habe mit 20 Jahren geheiratet.
Ja, ich habe nachdem mein erstes Kind geboren wurde aufgehört zu arbeiten.
Ja, ich habe mich um Haushalt und Kinder gekümmert.
Ja, ich habe nur Einzelhandeskauffrau gelernt.
Ja, ich bin jetzt immer noch nur Hausfrau und (Tages) Mutter.
Ja, ich bin immer noch mit dem selben Mann verheiratet.
Ja ich bin eine Langweilerin, aber ich bin glücklich in diesem "alten Rollenbild".
Ich würde mir nie erlauben, über eine berufstätige Mutter abfällig zu schreiben oder reden. Ich habe große Achtung davor, wenn sie alles schafft.
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25.08.2008 18:24 |
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netti unregistriert
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Öhmmmm,
ja Helga, ich habe mit 23 geheiratet
nein, ich habe nachdem mein erstes Kind geboren wurde nicht komplett aufgehört zu arbeiten
ja, ich habe mich um Haushalt und Kinder gekümmert mit Unterstützung meines Mannes und meiner Mutter
ja, ich habe nur Krankenschwester gelernt
ja , ich bin jetzt fast vollzeit berufstätig , weil ich alleine geld verdiene für mich und meiner Kinder, aber mit Unterstützung in der Kinderbetreuung immer noch durch den Vater der Kinder
Ja , ich bin bekloppt, dass ich das alls so mache...könnte locker von Unterhalt (auf den ich freiwillig verzichte) und hartz 4 leben
Ich würde nie über eine "nur" Mutter abfällig schreiben.Ich beneide sie mitunter ab und an
ich wollte mit meinem Beitrag nur schreiben , dass sich das Rolenbild der Frau in den letzten 50 Jahren doch ein wenig geändert hat.
LG
Netti
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25.08.2008 19:22 |
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saba unregistriert
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Hallo Helga,
und jetzt, nachdem du es soviele Jahre so machst ... hättest du Lust oder kann man es "umdrehen"? Kann dieser Abschnitt auch vorbei sein?
Ich frage einfach so weil, ich weiß nicht.... in meiner Vorstellung .... angenommen ich würde jetzt in den nächsten 5 Jahren mit Kinder anfangen, hätte ich wahrscheinlich keine Lust mehr jemals wieder arbeiten zu gehen :-))
LG saba
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25.08.2008 19:29 |
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