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Mitarbeit - überall gewünscht?  |
joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Religion: neuapostolisch
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Liebe giggi,
genau das Thema hatten wir vor einiger Zeit. Wenn ich als Leiter (Apostel, Bezirksältester, Vorsteher usw.) Mitarbeiter haben möchte, muss ich ihnen auch erlauben, eigene Ideen einzubringen. In der Vision 2010 wird das expilizit benannt. Jeder muss davon ausgehen, dass Bruder und Schwester ihr Bestes in der Mitarbeit geben und nicht etwas machen, um mich zu ärgern. Leider sehen viele Leiter ihre Funktion eher als General statt als Koordinator und Helfer. Im Übrigen ist das für mich auch ein Grund, warum weniger Brüder bereit sind, ein Amt zu übernehmen. Wenn ich sehe, wie da von tw. oberster Stelle gemaßregelt wird, hätte ich auch keine Lust mitzuarbeiten.
LG joas
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17.07.2010 13:05 |
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fred unregistriert
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Zur Not reicht ein Priester pro Gemeinde (auch für 1000 oder mehr Geschwister), als kirchen-offizieller Ansprechpartner, für die Erledigung notwendigster offizieller Aufgaben und für Gottesdienst-Elemente, die kirchlich gesehen, von einem Priester zu erledigen sind.
Alles andere können die Geschwister untereinander und miteinander machen. Sich begrüßen, sich beseelsorgen, die Kirche erhalten (vielleicht mittels Förderverein), miteinander musizieren, Andachten durchführen (z.B. 30 Min. Andacht und danach 15 + X min. offizieller Gd: Gebet, Sakrament(e), Gebet, Segen), einen Hausdienst bestreiten (anstelle von Diakonen), Trauerbegleitung machen, sich um Kranke kümmern, und vieles mehr: 90 % von dem, was ATs in neaup. Gemeinden tun, können die Geschwister genauso gut oder besser tun.
Das ist jetzt ziemlich krass gedacht, aber vielleicht wird es in den nächsten Jahrzehnten notgedrungen so laufen müssen, wenn man nicht mit vielleicht 100 Gemeinden in ganz Deutschland auskommen will, mit ewig langen Fahrzeiten für die Geschwister.
Ich hab' nur mal laut gedacht.
LG Fred
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von fred: 17.07.2010 14:33.
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17.07.2010 14:31 |
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giggi unregistriert
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..... dazu kommt noch die Zerrissenheit viel ATs und Geschwister.
Es kommt dauernt etwas Neues , was ja nicht schlecht ist, das gleiche Neue wird kurze Zeit später wieder über den Haufen geschmissen.
Das Alte wieder hervor gekramt und weiter geht es wie vorher.
Eine klare Linie gibt es kaum noch.
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17.07.2010 14:39 |
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giggi unregistriert
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Lieber Excalibur die grossen Kirchen haben auch ihre Mitarbeiter. Wie
Messmer oder in Deutschland Küster genannt, Messdiener, Kindergrärtnerinnen und andere Angestellte.
Der Geistliche der grossen Kirchen arbeitet auch nicht ehrenamtlich, sondern er übt den Beruf eines Geistlichen aus.
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17.07.2010 14:43 |
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Aschenputtel unregistriert
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| Zitat: |
Original von fred
Alles andere können die Geschwister untereinander und miteinander machen. Sich begrüßen, sich beseelsorgen, die Kirche erhalten (vielleicht mittels Förderverein), miteinander musizieren, Andachten durchführen (z.B. 30 Min. Andacht und danach 15 + X min. offizieller Gd: Gebet, Sakrament(e), Gebet, Segen), einen Hausdienst bestreiten (anstelle von Diakonen), Trauerbegleitung machen, sich um Kranke kümmern, und vieles mehr: 90 % von dem, was ATs in neaup. Gemeinden tun, können die Geschwister genauso gut oder besser tun.
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Naja, also bis auf die Andacht mit GD kenne ich die anderen Dinge aus der Praxis. Dazu braucht man wirklich keinen AT
@ giggi
Ja, dass Ideen manchmal einfach abgewürgt werden ist leider so. Dann heißt es beharrlich sein und nicht locker lassen....und manchmal einfach den Ansprechpartner wechseln oder die Konfrontation suchen.
Letztens habe ich mich für eine sehr DIREKTE Äußerung meinerseits bei einem AT der KL versucht zu entschuldigen (weil man das ja noch so'n bisschen von klein auf gewohnt ist
), wurde aber abgewunken mit der Begründung: "War doch vollkommen in Ordnung-OFFENHEIT ist gewünscht!"
Ich weiß, das ist noch nicht überall so, aber alles entwickelt sich doch...manchmal halt sehr langsam
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17.07.2010 15:22 |
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struwwel

Administratorin
     

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| Zitat: |
Original von Excalibur
Wenn der von Dir genannte Amtsträger in Beruf, Familie und Kirche so eingebunden ist, dann ist das mehr als suboptimal und es würde mich wundern, wenn es nicht genug Menschen in der Gemeinde geben würde, die da nicht Aufgaben in der Gemeinde übernehmen könnten um die Amtsträger zu entlasten. |
Zwischen übernehmen "können" und übernehmen "wollen" ist ein riesiger Unterschied.
Und genau hier liegt das Problem.
In jeder Gemeinde gibt es zig Geschwister, die in irgendeiner Funktion mitarbeiten könnten. Aber es sind immer nur wenige, die mitarbeiten wollen.
Kleines Beispiel: wir sind nach einer Gemeindefusion (3 zu 1) eine Gemeinde mit schätzungsweise 150-200 Geschwistern. 3-4x im Jahr gibt es einen Brunch. Es sind immer die gleichen, die hinterher aufräumen und sauber machen...
__________________ Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
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19.07.2010 08:42 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 07.06.2007
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Religion: keine Angabe
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@ giggi
Warum soll der Geistliche denn auch kein Geld kriegen, wobei das unterschiedlich ist, ein Papst erhält zum Beispiel kein Geld, sondern nur das was er zum Leben braucht, da gibt es Variationen, immerhin ist das sein Beruf, für den er viel Zeit aufwendet und so ein Studium ist auch nicht billig.
Was ich aber meinte ist direkt in der Gemeinde, da gibt es Menschen die sich um die Organisation kümmern, die Musik, Finanzen, wenn etwas renoviert werden muss, Bibelkreise, Gesprächskreise, Selbsthilfegruppen und und und. Wer sich mal die Mühe macht Gemeindewebseiten aufzurufen stellt sehr schnell fest, es gibt ein großes Team die gemeinsam organisieren. Das sind alles ganz normale Gemeindemitglieder, die sich aber bereit erklärt haben und von der Gemeinde in diese Position gewählt wurden.
@ Struwwel
Wenn aufräumen und Gartenarbeit das einzige ist, wo man von Amtskörpers Gnaden mitwirken darf ist mir das schon klar.
Es ist immer eine etwas fadenscheinige Ausrede, es würde kaum jemand wollen.
Es klang hier schon an, Eigeninitiative wird doch oftmals abgewürgt - da würde ich auch nicht mehr wollen und ich will auch nicht mehr, ich kann meine Energie auch sinnvoll verschwenden.
Ich erinnere nur an den Versuch Bibelkreise zu installieren, es muss natürlich ein Amtsträger anwesend sein und das leiten, ich frage mich warum?
E.
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19.07.2010 09:33 |
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giggi unregistriert
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@Excalibur .... ich meinte mit die üben den Beruf eines Geistlichen aus, weniger das Geld. Ich meinte damit die Zeit die unsere Geschwister besonders die Brüder noch neben Beruf, Familie ... aufbringen können , nicht wollen.
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19.07.2010 10:13 |
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struwwel

Administratorin
     

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| Zitat: |
Original von Excalibur
@ Struwwel
Wenn aufräumen und Gartenarbeit das einzige ist, wo man von Amtskörpers Gnaden mitwirken darf ist mir das schon klar.
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@ Excalibur
Sorry, Du hast meine Antwort falsch verstanden.
Deine Aussage war: es würde mich wundern, wenn es nicht genug Menschen in der Gemeinde geben würde, die da nicht Aufgaben in der Gemeinde übernehmen könnten um die Amtsträger zu entlasten.
Und meine Antwort: Zwischen übernehmen "können" und übernehmen "wollen" ist ein riesiger Unterschied.
Und genau hier liegt das Problem.
Was ich damit sagen will: Um einen Amtsträger zu entlasten, muss man selbst kein Amtsträger sein. Es gibt zig verschiedene Aufgaben, die ohne weiteres jedes andere Geschwist übernehmen könnte, so es denn wollte... Sei es als Lehrkraft, sei es bei der Mitarbeit z.B. für einen Kindergottesdienst, sei es beim Besuch von Kranken, sei es beim Fahrdienst, sei es in der Organisation eines Festes, usw.... Natürlich ist es einfacher zu sagen: AT XY macht das...
Wenn man der Meinung ist, dass aufräumen und Gartenarbeit das einzige ist, wo man von Amtskörpers Gnaden mitwirken darf, so ist das in meinen Augen ein Klischee-Denken und Ironie.
__________________ Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
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19.07.2010 12:50 |
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Waage

Administratorin
     

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| Zitat: |
Original von struwwel
Was ich damit sagen will: Um einen Amtsträger zu entlasten, muss man selbst kein Amtsträger sein. Es gibt zig verschiedene Aufgaben, die ohne weiteres jedes andere Geschwist übernehmen könnte, so es denn wollte... Sei es als Lehrkraft, sei es bei der Mitarbeit z.B. für einen Kindergottesdienst, sei es beim Besuch von Kranken, sei es beim Fahrdienst, sei es in der Organisation eines Festes, usw.... Natürlich ist es einfacher zu sagen: AT XY macht das...
Wenn man der Meinung ist, dass aufräumen und Gartenarbeit das einzige ist, wo man von Amtskörpers Gnaden mitwirken darf, so ist das in meinen Augen ein Klischee-Denken und Ironie. |
Zu der Thematik passt doch wunderbar das Textwort, das wir gestern hatten aus 1. Kor. 10, 23 u. 24, wo unter anderem die Rede davon ist, dass wir nicht unseren eigenen Vorteil suchen sondern den des Anderen. Will in diesem Fall sagen - Mitarbeit in der Gemeinde, ganz gleich ob als AT oder "Geschwist", einfach, um dem Anderen, dem Ganzen, zu dienen, nicht, weil ich AT bin oder obwohl ich kein AT bin sondern einfach aus dem Bedürfnis heraus, meinen Mitgeschwistern Gutes zu tun.
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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19.07.2010 14:13 |
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fantasie unregistriert
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 04.09.2010 19:30.
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19.07.2010 14:48 |
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Waage

Administratorin
     

Dabei seit: 17.06.2009
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| Zitat: |
Original von fantasie
Ansonsten - könnte es sein, dass die Leute nicht mitarbeiten wollen, weil sie kaum was mitzureden haben? Wenn man immer nur zum Einsatz gerufen wird, selbst aber kaum Gestaltungsmöglichkeiten hat und sich nicht wirklich einbringen darf bzw. Ideen und Vorschläge ständig abgeblockt werden, weil man immer erst noch die Hierarchieleiter hoch fragen muss und von dort dann ein nein kommt - da würde ich auch den Spass verlieren und mich nicht mehr zur Verfügung stellen. |
Aus eigenen Beobachtungen weiss ich, dass der Mensch oft auch ein Gewohnheitstier ist. Wenn immer dieselben sich einschalten, gibt es halt auch viele, die denken: Wunderbar, die machen das toll und die machen das immer - und sie denken nicht darüber nach, dass es auch mal anders laufen könnte. Und die, die es immer machen, denken: Also, eigentlich könnten die anderen auch mal.....
Oft scheitert es einfach an der Kommunikation, weil die, die es immer machen, sich nicht zu fragen trauen, ob andere auch mal wollen und die, die mal wollten, trauen sich nicht zu fragen, ob sie mal dürfen (oder so)
Wenn bei uns Gemeindeaktivitäten sind, (Seminare, Blutspendeaktion, Gäste-GD mit Vesper usw.), werden vorher Listen ausgelegt, in die sich Helfer und Kuchenspender usw. eintragen können. Das funktioniert recht gut. Sicher sind auch immer wieder dieselben Namen zu lesen, aber die Arbeit wird insgesamt doch auf viele Schultern verteilt.
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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19.07.2010 14:59 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 07.06.2007
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Religion: keine Angabe
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Es wäre an dieser Stelle vielleicht hilfreich ein neues Thema zu eröfnen und entsprechende Beiträge zu verschieben.
Ich denke es geht Hand in Hand, Fantasie und auch ich haben bereits darauf hingewiesen, Eigeninitiative wird geblockt oder eben als das Drängen in den Vordergrund gewertet, warum auch immer.
Wenn ich also im Großen nichts machen darf und kann, warum sollte man dann im kleinen noch wollen, sollen es doch die machen die auch im Großen dürfen und scheinbar alles richtig machen.
Da kommt dann natürlich das Gefühl auf, für Teller und Tassen spülen bin ich gut genug, aber um einen Bibelkreis zu machen, dafür bin ich zu unfähig? Das man da nicht mehr will versteht jeder, vor allem wenn mehr als einmal vernünftige und durchführbare Vorschläge abgelehnt werden.
Gemeinschaft funktioniert nur, wenn jeder alles machen könnte und es nicht in ein Kastenwesen mündet, aber genau das Problem gibt es noch oft in den neuapostolischen Gemeinden, da helfen auch keine Listen, sondern da müssen die Menschen gezielt angesprochen werden und sie müssen erleben das auch sie etwas bewegen können und auch ihre Ideen und Vorschläge auf offene Ohren stoßen.
E.
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19.07.2010 15:11 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 01.09.2008
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Ich muss hier Excalibur zustimmen. Es sind immer die gleichen Arbeiten, bei denen Mitarbeiter wollen sollen. Dabei wäre es schon wichtig, in Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden, eigene Gestaltungsmöglichkeiten zu haben. Schon bei der profanen Putzarbeit gab es zu meiner Zeit Vorschriften was wie wann wo benutzt werden sollte.
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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19.07.2010 19:45 |
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Waage

Administratorin
     

Dabei seit: 17.06.2009
Beiträge: 2.182
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Ba-Wü früher NRW
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Ich habe das Thema "Mitteilung" auf Wunsch eines Fories geteilt und die Beiträge, die sich auf das Thema "Mitarbeit in den Gemeinden" bezogen, hierher verschoben mit der Bitte um weitere lebhafte Diskussion.
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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20.07.2010 14:36 |
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dlareg
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.07.2010
Beiträge: 78
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Religion: neuapostolisch
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Aus meinen bisher gemachten Erfahrungen bie der Mitarbeit seh ich zwei Hauptprobleme. Auf der einen Seite gibt es eingefahrene Schienen, die nur ungern verlassen werden, auf der anderen Seite kann man immer wieder Desinteresse feststellen.
Mit den eingefahrenen Schienen meine ich, dass es viele Arbeiten gibt, die in der Gemeinde bereits verteilt sind. Und auch wenn die, die es tun, sich ständig über die viele Arbeit beklagen, wachen sie auf der anderen Seite mir Argusaugen darüber, dass ihnen niemand diese Arbeit wegnimmt. Das zieht sich durch alle Bereiche der Arbeit, egal ob es Reinigung, Gottesdienstvorbereitung, Unterricht oder Seelsorge ist. Ich könnte da einige Beispiele aufzählen.
Das andere Problem ist meiner Erfahrung mach ein Desinteresse. Alles, was über das Herkömmliche hinausgeht, wird nur mit grosser Unlust erledigt. Von Zeit zu Zeit gibt es dann äußerst motivierte Geschwister, die etwas Neues versuchen. Aber sie stossen dann oft auf so wenig Begeisterung von Anderen, das die Motivition dann schnell auch wieder abnimmt.
So weit ich das beurteilen kann, hat das alles zu verkrusteten Strukturen in vielen unserer Gemeinden geführt. Und wenn dann versucht wird, diese Strukturen aufzubrechen, scheitern viele daran. (Auch wenn das beispielsweise ein Apostel versucht, dauert es sehr, sehr lange, bis das tatsächlich in den Gemeinden ankommt.)
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20.07.2010 17:14 |
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Gina

Moderatorin
   

Dabei seit: 22.02.2008
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Hallo zusammen,
generell denke ich, ist Mitarbeit immer gewünscht und Jeder an seinem Platz, ein Teil des Ganzen.
Will sagen: Wenn ein Vorsteher oder Priester, Diakon weiß der oder die ist für eine Aufgabe gut geeignet, wird er diese Aufgabe auch immer wieder an eine solche Person vergeben. Diese kann sich dann jemanden oder welche dazuholen die unterstützend helfen. Dabei gibt man weiter wie dieses oder jenes gehandhabt wird. Also - man wird mit einer Aufgabe betraut und bildet einen Arbeitskreis.
Es gibt doch aber auch etliche die glauben für eine Aufgabe geeignet zu sein und kriegen eigentlich nichts gebacken. Mal ganz vorsichtig ausgedrückt .........................................
Brunch ? Da gibt es bei uns auch Listen die zwei Schwestern auslegen die schon Erfahrung damit haben wieviel man wovon für so und soviel braucht. Die beiden können ihr Wissen weitergeben falls nötig. Ich persönlich frage kurz vor einem Brunch noch einmal nach ob wir alles zusammenbekommen haben oder ob noch etwas fehlt. Wenn dem so ist, kann ich noch schnell helfen. Wenn sich anschließend schon 6 Leute in der winzigen Küche auf die Füße treten, muß ich da nicht auch noch hinein. Es gibt innerhalb einer Gemeinde soooo viel Arbeit. Wenn ich eine Idee habe spreche ich mit den Leuten, die unseren Vorsteher unterstützen. Sie wägen ab ob das von Nutzen sein könnte und klären es dann mit ihm ab. Entweder diese Idee wird gebraucht oder nicht , dann muß ich nicht beleidigt den Kopf einziehen, dann hat es einfach nicht gepasst. Viele Dinge kann man auch so , ganz still tun, ohne daß ein anderer sie mitbekommt. Beispiel : Man nimmt einen kleinen Euroschein in die Hand und während der Begrüßung strahlen des anderen Augen, denn Er oder Sie hat sehr wenig. Niemand bekommt das mit. Man drückt sich stumm und gut ist es. Wenn man allerdings nichts tun kann ohne daß andere es mitbekommen, finde ich - sollte man seine gesamte Einstellung zur Mitarbeit, noch einmal überdenken.
Liebe Grüße
Gina
__________________ "Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell hinein..." (NAK-Gesangbuch)
Webalbum
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21.07.2010 06:56 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 07.06.2007
Beiträge: 4.187
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Religion: keine Angabe
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Nach dem letzten Posting, also ist man doch auf die Gnade des Amtskörper angewiesen.
wenn jemand eine Aufgabe übernehmen möchte oder einen Vorschlag hat, dann kann man in der Regel schon davon ausgehen, dass die Person davon Ahnung hat, ich lese da doch wieder heraus, dass jeder Vorschlag oder Eigeninitiative als Drängen in der Vordergrund und Geltungsbedürfnis interpretiert wird.
Wenn jemand versucht sich einzubringen, jenseits dessen was ihm per Gnade des Amtskörpers zugestanden wird und abgelehnt wird und dann nicht mehr will, dann muss der Abgelehnte nicht seine Einstellung überdenken, sondern jene die beständig alles ablehnen.
E.
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21.07.2010 09:18 |
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Udo unregistriert
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| Zitat: |
Excalibur:
Nach dem letzten Posting, also ist man doch auf die Gnade des Amtskörper angewiesen. |
JA. Ich habe das so beobachtet und erlebt. Stimmt die Chemie zwischen Person, die mitarbeiten möchte, und der Gemeindeleitung, Bezirksleitung nicht, dann wird es nichts mit mitarbeiten. Dann kann die Begabung oder der Wunsch noch so groß sein, es wird ausgebremst. Leider, leider...auch im Gemeindekreis, (doch überschaubar und klein) gibt es diese Machtkämpfe.
Die einzige(n) und alleinige(n) Ausnahme(n) ist (sind):
Kirche putzen,
Blumenschmuck,
Gartenarbeit,
Parkplatz fegen,
sagt
Udo
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21.07.2010 11:09 |
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Gina

Moderatorin
   

Dabei seit: 22.02.2008
Beiträge: 1.509
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: NRW
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also erstens ist das in jeder Firma so das man nicht unbedingt zu allen Kollegen das gleiche Verhältnis hat und zweitens kennen wir alle nur das Sonntagsgesicht unserer Glaubensgeschwister. Ein Vorsteher weiß da ein wenig mehr und kann sicherlich besser beurteilen, betet viel für seine Entscheidungen, läßt Liebe einfließen und Weisheit. Ein Chef kann es seinen Mitarbeitern auch nie allen recht machen aber einer muß das Sagen haben.
Noch ein kleines Beispiel zur Gemeinde : Da ist jemand der viel Geld hat. Kauft und sponsert überall. Ist ja lobenswert aber wissen wir ob derjenige anschließend damit umgehen kann ? Will sagen - es gibt welche die mit der Zeit meinen sie hätten die Gemeinde gekauft und ein Wörtchen mitzureden.
Gruß Gina
__________________ "Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell hinein..." (NAK-Gesangbuch)
Webalbum
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22.07.2010 07:08 |
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giggi unregistriert
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Oh ja Gina die gibt es bei uns auch.
So nach dem Motto : Das habe ich angeschafft, da habe ich meine Beziehungen spielen lassen und ........
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22.07.2010 09:16 |
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Dania unregistriert
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| Mitarbeit - überall gewünscht? |
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Ja, ich denke schon, Mitarbeit ist erwünscht, aber - nur von bestimmten Personen -. Meldet sich nicht die richtige Person für eine bestimmte Arbeit, wird sie ausgebremst - gnadenlos.
Leider mußte ich auch beobachten, daß Geschwister, die zur Mitarbeit bereit waren, gar nicht beachtet, wie Fremdkörper in der Gemeinde behandelt worden sind und ihre Mitarbeit nicht erwünscht war. Ist das ein Ausdruck christlicher Nächstenliebe?
Manchmal frage ich mich, was manche Geschwister aus den Gottesdiensten mitnehmen.
Naütrlich, hier ist es schon mehrfach angeklungen, man kann nicht alle lieben, aber man kann ale achten und repektieren, auch ihren Willen zur Mitarbeit.
Scheint aber zuweilen alles noch übungsbedürftig zu sein.
Dania
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22.07.2010 09:46 |
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saba unregistriert
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In den letzten Tagen kam mir in den Sinn, es wäre auch mal hilfreich zu wissen, welche Gemeinde wie gepolt ist. Es müsste so eine Internetbewertung von Gemeinden geben, wie eine Hotelbewertung
Für umziehende Geschwister erleichtert das erheblich die Suche; die Geschwister, die aus diversen Gründen "gezwungen" sind, die und die Gemeinde zu besuchen, können sich im Vorfeld auf Gegebenheiten einstellen etc..
Vielleicht sollte dieses mobbingpaper von BezÄlt i.R. in jeder Gemeinde am schwarzen Brett ausgehangen werden. Jedenfalls kam mir die Idee aktuell
LG saba
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22.07.2010 10:52 |
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giggi unregistriert
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| RE: Mitarbeit - überall gewünscht? |
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| Zitat: |
Original von Dania
Leider mußte ich auch beobachten, daß Geschwister, die zur Mitarbeit bereit waren, gar nicht beachtet, wie Fremdkörper in der Gemeinde behandelt worden sind und ihre Mitarbeit nicht erwünscht war. Ist das ein Ausdruck christlicher Nächstenliebe?
Manchmal frage ich mich, was manche Geschwister aus den Gottesdiensten mitnehmen.
Naütrlich, hier ist es schon mehrfach angeklungen, man kann nicht alle lieben, aber man kann ale achten und repektieren, auch ihren Willen zur Mitarbeit.
Scheint aber zuweilen alles noch übungsbedürftig zu sein.
Dania |
Nein man kann nicht Alle lieben, aber respektieren sollte man Jeden.
Leider bin ich auch in der Übungsphase und versuche zu Jedem nett und freundlich zu sein. Ab und zu kommt dann mein Sternzeichen (Widder) durch.
Kürzlich habe ich mich auch mit einer Schwester in der Gemeinde darüber unterhalten. Diese Schwester hilft überall wo es brennt.
Sie macht den Reli. Unterricht abwechseln mit einer anderen Schwester.
Da fallen dann auch so Sprüche wie : "Ich habe mal wieder die Bücher neu eingebunden." oder "Die Stifte für die Flipchart habe ich angeschafft."
Das kränkt oder nicht?
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22.07.2010 11:07 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 07.06.2007
Beiträge: 4.187
Gästebuch: deaktiviert
Religion: keine Angabe
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Es zeigt sich hier eine ganz unterschiedliche Eben der Mitarbeit.
Ich möchte eben weg davon Nicht-Amtsträger immer nur für "niedere" Arbeiten zu gebrauchen, sondern bewusst Gestaltungsmöglichkeiten schaffen.
Es ist eben Nonsens zu denken der Vorsteher wüsste alles am besten und wer was kann, der ist auch nur ein Mensch und oftmals geht es nach Nase.
In einer Gemeinde gibt es viele Gaben und Möglichkeiten, nun müssen nur noch die alten Strukturen des Zentralismus überwunden werden, es muss Mut gefasst werden und vor allem müssen die Gemeindemitglieder, die nicht ein Amt tragen, endlich als wertvolle Mitarbeiter ernst genommen werden. Es ist nämlich so das eigentlich die Amtsträger die Diener sind und nicht die, die befehlen was wie zu geschehen hat.
Ob nun Diakon der Stammapostel, um im neuapostolischen Kontext zu bleiben, es ist deren Aufgabe die Belange und Vorschläge der Gemeinde ernst zu nehmen und mit den Gemeindemitgliedern darüber zu reden, was man wie machen könnte und Verantwortung zu delegieren und sich nicht wie ein General aufzuführen. Nur leider sieht die Realität anders aus.
E.
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22.07.2010 11:25 |
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saba unregistriert
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Excalibur,
ich habe es persönlich erlebt: Die Realität sieht ganz anders aus. Es gibt noch Ältestenbezirke, wo jede Entscheidung (auch oder insbesondere der Mitarbeit) mit dem Bezirksamt abgesprochen wird und daran nicht zu rütteln ist.
Es auch ein Unding, das aus der Gemeinde, als Geschwist, Wünsche geäussert werden zur (musikalischen) Mitgestaltung eines GDs. Und damit meine ich nur das "Vor- oder Nachprogramm". Es ist nicht gewünscht, sich groß darüber Gedanken zu machen, geschweige diese zu benennen und anzufragen. Das ist sogar eine große Frechheit, um einmal die Brisanz und Realität in der Deutlichkeit zu benennen. Allein ein BezAmt oder AP ist dafür verantwortlich.
Also, zu deinem letzten Absatz kommt es erst gar nicht.
LG saba
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von saba: 22.07.2010 11:44.
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22.07.2010 11:33 |
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giggi unregistriert
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Davon rede (schreibe) ich die ganze Zeit.
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22.07.2010 12:01 |
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