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Notleidende vor den Herrn tragen |
Udo unregistriert
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| Notleidende vor den Herrn tragen |
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„Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen“; so betet Jeremia in der Anfechtung zu Gott; „denn du bist mein Ruhm“.
Thema: Notleidende vor den Herrn tragen
Predigtwort: Sonntag, 27.06.2010
Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.
(Markus 2, 5)
„… Deine Sünden sind dir vergeben!“ sagt Er zu dem armen Gichtbrüchigen, welcher zu Ihm gebracht wurde mit einem Glauben, der alle Schwierigkeiten überwand, der trotz derselben durchdrang mit jener Beharrlichkeit des Glaubens, welche genährt wird durch das Bewusstsein der Not und der Gewissheit, dass in Ihm, den man sucht, Kraft zu finden ist.(1)
„… ist das nicht auch für uns seltsam und unerwartet, dass Jesus dem Gelähmten -für den seine vier Freunde sogar das Dach abgedeckt haben, dass er zu Jesus gelangen konnte - die Sünden vergibt? Ja, sagen wir es ruhig: ... nur die Sünden vergibt? Hätten wir nicht auch zuerst erwartet, dass er die lahmen Beine des Mannes heil macht und der wieder laufen kann?
Da ist nun noch etwas ... das müssen wir wissen: Zurzeit Jesu war es völlig klar, dass ein Gebrechen des Leibes immer auch mit einem seelischen Mangel zu tun hat. Der Gelähmte etwa - so dachte man - hat auch irgendeine Schuld auf sich geladen, die sich eben in seiner Lähmung äußert. Wenn Jesus ihm die Sünden vergibt, dann bringt er eigentlich auch schon seine körperliche Heilung auf den Weg! Anders gesagt: Es gibt keine Heilung nur des Leibes. Und das gilt auch umgekehrt: Wenn die Seele gesund wird, dann wird auch der Körper gesund.
Wir heute sehen das deutlich anders. Zwar haben seelische Leiden oft genug auch körperliche Auswirkungen. Krankheit und Behinderung des Leibes hinterlassen auch in unserer Seele Spuren. Aber nicht jedes Leiden kommt von seelischen Mängeln her oder ist gar die Folge von Sünde und Schuld“. (2)
„… Bedenkenswert ist, wie Sündenvergebung hier geschieht: nämlich einfach, weil Gott es in Jesus zusagt. Ein Wort genügt. Das Wort schafft, was es aussagt: „Er sprach und es wurde“; wir kennen das aus der Schöpfungsgeschichte. Vom Kreuz ist nicht die Rede. Jesus sagt nicht: "Im Hinblick auf meinen späteren Kreuzestod vergebe ich dir schon einmal im Voraus die Sünden." Sündenvergebung ist also nicht notwendig an das Kreuz gebunden. Dass Jesus zur Vergebung unserer Sünden sterben musste - dieses geläufige Bild stammt von Paulus. Doch Paulus steht mit dieser Meinung innerhalb des Neuen Testaments ziemlich alleine. Keiner der vier Evangelisten geht darauf näher ein (Ausnahme: Matthäus 26, 28), im Gegenteil: jeder von ihnen schreibt klar und deutlich, dass Gott auch anders Sünden vergeben kann: einfach, weil er es will, wenn Menschen bereuen und ihm vertrauen. Er braucht nicht Kreuz und Tod, um vergeben zu können. Der Gott, der Blut und Opfer braucht, um versöhnt zu werden, ist genau der Gott, von dem Jesus uns erlösen wollte.
Nein, Jesus musste sterben, weil er uns unsere Sünden bereits vergeben hatte - und damit die gesamte damalige religiöse Ordnung infrage stellte und gefährdete. Unsere Sünden wurden nicht am Kreuz vergeben - sie waren schon längst vergeben, als Jesus ans Kreuz ging. Unsere Geschichte macht das ganz deutlich: Sündenvergebung geschieht in Jesu Leben, in seinem Kommen zu uns von unserer Schuld gelähmten Menschen und in unserem Kommen zu ihm, weil wir von ihm Hilfe und Heilung erhoffen, weil wir an ihn glauben.
So sagt unsere Heilungsgeschichte über beides - Erlösung und Kreuz - etwas Wichtiges aus. In Geschichten wie dieser geschieht Erlösung - von einem falschen Gottesbild genauso wie von lähmender Schuld. Doch das Kreuz war für diese Erlösung nicht unbedingt notwendig.
Das Kreuz fasst Jesu Lehre noch einmal ganz komprimiert zusammen: vom liebenden und uns nicht fallen lassenden Gott hatte er erzählt, und nirgends wird dieser Gott so sichtbar wie in Kreuz und Auferstehung. Sünde hatte er vergeben, und nirgends ist die Sündenvergebung so sichtbar geworden wie am Kreuz. Gott hat das Kreuz nicht gebraucht, um Sünden vergeben zu können. Unsere Geschichte zeigt uns, dass Gott auch anders Sünden vergeben kann“.(3)
Fußnoten:
1 John Nelson Darby – Betrachtung über Markus – Synopsis – Kap.2
2 Pfr. Manfred Günther - Mücke (bei Gießen), am 18.10.2009 (Kirche Groß-Eichen)
3 Pfr. Kai Scheiding - Minden / Westfalen, am 07.04.2002 (Schifferkirche)
-------------------eigene Gedanken-----------------------------------
„Einer für alle – alle für einen“; es sind nicht die vier Musketiere; es sind fünf Freunde. Sie haben Kenntnis bekommen von Jesus und seinem Wirken, hören von den wundersamen Heilungen durch ihn, und die Freunde suchen nun einen Weg zu Jesus zu finden, als sie hören, dass Jesus wieder in Kapernaum weilt. Aber da ist die Menschenmenge, die den Weg versperrt. Was sollen sie tun? Vor dem Haus, in dem Haus, alles voll von Menschen, die Jesus sehen oder hören wollen. Da gibt es kein durchkommen.
Die Freunde suchen nach einem neuen (anderen) Weg, um zu Jesus zu gelangen. Dieser Weg ist schwieriger als der, der auf ebenem Boden durch die Tür direkt zu Jesus führt. Dieser neue (andere) Weg erfordert Kreativität. Dieser neue Weg erfordert Innovation und die Freunde sind innovativ. „Der Zweck heiligt die Mittel“, heißt es, und so werfen die vier ‚Sitten und Gebräuche‘ über Bord, wie unnötigen, hinderlichen Ballast und tragen ihren gelähmten Freund auf das Dach, öffnen dieses mit ihren Händen und lassen den Freund hinab vor die Füße Jesu.
Sind wir auch solche Freunde, die Menschen tragen (können)? Freunde, die in ihren Gebeten das Anliegen anderer Menschen Gott zu Füßen legen und alles seiner Hilfe anbefehlen? Freunde, die sich nicht durch äußere Umstände entmutigen lassen und dabei auch einmal ungewöhnliche Wege gehen, um an das Ziel zu gelangen? Freunde, die ihre Fähigkeiten und Gaben in den Dienst des Nächsten stellen?
Wie handelt Jesus? Wie sind seine Reaktionen?
Zuerst einmal, was er nicht tut. Er ist milde und gütig und beschwert sich nicht bei den Eindringlingen ob der plötzlichen Störung. Immerhin spricht er gerade vor einer großen Anzahl Menschen, als er durch die Aktion in seiner Rede unterbrochen wird. Gleichwohl Jesus um den Glauben der Männer weiß, ihre Beweggründe kennt, ihre hoffnungsvollen Blicke sieht, Jesus lobt diesen Glauben nicht.
Jesus setzt einen anderen und weitaus wichtigeren Schwerpunkt und packt damit das Übel bei der Wurzel. Sicherlich, auch er weiß, wie wichtig Gesundheit ist. Sicherlich freut ihn auch der Glaube der Männer. Aber ihn, den Sohn Gottes berührt etwas Anderes, ein anderer Notstand, es ist die Not der Menschen in der Sünde gefangen zu sein. Sünde trennt von Gott, und um diese Trennung aufzuheben ist Jesus in die Welt gekommen. Das bewegt das Herz des Sohnes und so spricht er die Worte:
Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.
Wie oft sind wir gefangen (gelähmt) in oder durch unsere Sünden. Da sind die großen und die kleinen, die bewussten oder unbewussten. Und auch für uns gibt es nur diesen einen Weg: wir müssen zu Jesus kommen und dürfen uns nicht entmutigen lassen auf diesem Weg zu gehen. Wir können und dürfen Jesus vertrauen. „Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen“, beherzigen wir die Worte des Propheten Jeremia.
Es ist kein anderer Name unter dem Himmel aus dem uns Heil werden könnte, und weil Gott alle Menschen liebt, hilft er ihnen immer wieder neu. Nur kommen müssen die (wir) Menschen schon selbst.
Zu Jesus
kommen, auch so, wie der Mann, der sich auf den Dienst seiner Freunde verlassen durfte,
sich nicht entmutigen lassen, so wie die vier Freunde, die nach Lösungen suchten,
ihm vertrauen, und
den Glauben einsetzen, so wie der Gelähmte es tat.
Und Jesus stellt keine Fragen. Er gibt Antworten. Wenn wir um unserer Sünden willen zu ihm kommen, dann fragt er nicht:
wie oft warst du im Gottesdienst?
wie viel Geld hast du geopfert?
warum arbeitest du nicht mit in der Gartenpflege, beim Blumenschmuck?
weshalb singst du nicht im Chor, gleichwohl ich dir die Gabe dazu schenkte?
seine Antwort lautet: komm her mein Kind, ich habe dich je und je geliebt. Und das ist unser Trost und kann letztlich nur unser Trost sein (oder werden), das Wissen um Gottes Liebe.
Liebe Grüße
Udo
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24.06.2010 12:29 |
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helfu14 unregistriert
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Herzlichen Dank für Deine Gedanken. Da steckt noch ganz schön viel "Amt" in Dir.
Zu den letzten 4 Fragen, die Jesus nicht stellt, sind meine Gedanken :
Ich selbst stelle mir diese Fragen. Brauch ich nicht den Gottesdienst, muß ich nicht aus meinen, freien Stücken opfern, mich kirchlich beteiligen, soweit ich das kann ? Gott schenkt mir seine volle Liebe, seine volle Gnade, und was geb ich ihm ?
Ich geh nicht für Jesus in die Kirche, für mich. Ich will doch neue Kraft schöpfen, will solche Gedanken hören, wie ich sie gerade gelesen habe, um mir meine eigenen Gedanken dazu zu machen.
LG Helmut
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24.06.2010 12:58 |
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Udo unregistriert
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Danke Helfu
im Gegensatz zu unserer Kirche sehe ich das mit dem Amt ein wenig differenzierter, Gott gibt, er nimmt aber nicht, das tun Menschen;
ergo....? ich betrachte mich noch immer als Amtträger, weil:
in der ganzen HS kann ich keine Stelle finden, wo...
aber das war jetzt "off topic" und wenn du willst, kannste es löschen.
Ich mache in Kürze zu dem Thema einen neuen Thread auf
LG
Udo
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24.06.2010 13:03 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


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Tja ein schönes Zitat.
Was ist aber wenn es einem gerade so geht wie mir, man tritt ins Gebet, Freunde und Bekannte tun es auch, man tut seine Pflichten, macht und tut und dennoch da ist nichts mit Gottes Hilfe, eher im Gegenteil jede Stunde wird eigentlich immer länger und man weiß so recht nicht ein noch aus.
Da möchte man doch gern dieses Wort glauben, aber irgendwie......
mit besten Grüßen
Excalibur
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24.06.2010 14:01 |
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Nette

Administratorin
     

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Solche Stunden kenne ich auch. Aber ich für mich habe die Erfahrung gemacht, dass es ohne den Glauben, ohne das Gebet, ohne die Fürbitte noch schwerer gewesen wäre.
Ich kenne jemanden, der sagte immer: gehabte Leiden habe ich gerne.
Man muss hindurch, einen anderen Weg gibt es nicht.
Kopf hoch, Du hast jetzt mindestens einen Fürbeter mehr an Deiner Seite!
Nette
__________________ Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt.
(Wilhelm Busch, "Die fromme Helene")
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24.06.2010 14:30 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


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Ich denke, dass das Gebet -auch wenn es nicht erhört wird- auch einen psychologischen Aspekt hat. Es macht zunächst Hoffnung auf Hilfe.
Wenn man schon Gebetserhörungen erlebt hat, ist dieser Effekt besonders groß. Dann hält sich auch eventuelle Enttäuschung in Grenzen, nach dem Motto: Wer weiß, wofür es gut war.
Das haben wir alle sicher schon erlebt.
Manchmal geht uns auch im Rest unseres Lebens nicht auf, wofür es gut gewesen sein soll, aber wir wissen ja auch nicht, welche Folgen sonst eingetreten wären.
Ich denke oft, wenn das und das nicht passiert wäre, hätte ich das und das nicht gemacht, was für die Situation folgerichtig war, sondern wäre da und da angekommen. Gut, es wäre im Verlauf nicht das passiert, was mir so großen Kummer macht, aber wäre es anders anders gewesen?
Bisschen wirr, aber ich hoffe ihr versteht, was ich sagen will.
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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24.06.2010 15:10 |
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Waage

Administratorin
     

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| Zitat: |
Original von tosamasi
Bisschen wirr, aber ich hoffe ihr versteht, was ich sagen will. |
ääääääääääh, ja!
Es ist halt die Einsicht, dass wir nicht in die Zukunft sehen können und nicht alle Faktoren abschätzen und beeinflussen können. Gott kann das und das wissen wir, auch wenn wir manchmal meinen, wir könnten es ebenso gut.
Das Gebet hat, finde ich, noch einen, ebenfalls psychologischen Effekt: Manchmal weiss man ja selber nicht, wie die Hilfe aussehen soll, die Gott schaffen soll. Ein Gebet hilft, seine eigenen Wünsche und Vorstellungen konkret auszudrücken (um dann zu sagen: Dein Wille geschehe). Das Gebet ist quasi schon ein Prozess, eine Entwicklung in uns.
(Aber ich glaube, ich komme fast etwas vom Thema ab)
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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24.06.2010 15:51 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


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| Zitat: |
Original von Waage
Das Gebet hat, finde ich, noch einen, ebenfalls psychologischen Effekt: Manchmal weiss man ja selber nicht, wie die Hilfe aussehen soll, die Gott schaffen soll. Ein Gebet hilft, seine eigenen Wünsche und Vorstellungen konkret auszudrücken (um dann zu sagen: Dein Wille geschehe). Das Gebet ist quasi schon ein Prozess, eine Entwicklung in uns.
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Ich muss gestehen, das kommt bei mir selten vor. Meistens sag ich nur mein Anliegen und bitte um Hilfe, wobei ich selbst nicht weiß, auf welchem Wege sie kommen könnte, bzw. wie genau sie aussehen soll. Das ist im Moment bei mir grad Thema und in diesem Fall eigentlich sogar aussichtslos, jedenfalls von meiner Warte aus...
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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24.06.2010 17:42 |
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poehle

lebende Forenlegende
 

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Original von tosamasi
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Original von Waage
Das Gebet hat, finde ich, noch einen, ebenfalls psychologischen Effekt: Manchmal weiss man ja selber nicht, wie die Hilfe aussehen soll, die Gott schaffen soll. Ein Gebet hilft, seine eigenen Wünsche und Vorstellungen konkret auszudrücken (um dann zu sagen: Dein Wille geschehe). Das Gebet ist quasi schon ein Prozess, eine Entwicklung in uns.
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Ich muss gestehen, das kommt bei mir selten vor. Meistens sag ich nur mein Anliegen und bitte um Hilfe, wobei ich selbst nicht weiß, auf welchem Wege sie kommen könnte, bzw. wie genau sie aussehen soll. Das ist im Moment bei mir grad Thema und in diesem Fall eigentlich sogar aussichtslos, jedenfalls von meiner Warte aus... |
Liebe tosamasi, wenn ich darf denke ich gerne an dich
der liebe Gott möge die Situation für dich erträglich machen
Excalibur es ist sicher nicht schön wenn man glaubt oder sieht es geht irgendwie nicht vorwärts, fühl dich nicht alleine gelassen, der liebe Gott kennt auch deine Situation, da möchte ich gerne mit dran denken.
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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24.06.2010 20:27 |
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Dania unregistriert
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| Notleidende vor den Herrn tragen |
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Wenn ich in Zusammenhang mit meinem Gebet an den psychologischen Effekt denken würde oder müßte oder wie auch immer, hätte ich das Gefühl meinem himmlischen Vater eine Rolle zuzuschreiben. Das möchte ich nicht und so steht Gott in seinem Wirken, seinen Möglichkeiten für mich sehr viel höher als jede Psychologie.
Trage ich Gott meine Anliegen vor, dann tue ich das in tiefem Glauben, in tiefer Demut, begleitet von dem Wissen, Gott hilft. Das habe ich immer wieder erlebt. Auf Gott kann ich bauen, kann ich trauen, kann mich verlassen. Von Gott geführt zu werden, damit hält keine noch so gute effiziente Psychologie einen Vergleich aus.
Auch für mich hat es schon Augenblicke gegeben, in denen ich notleidend an meiner Seele war, bis hin zur Verzweifelung und der Frage, Gott, hast Du mich nicht mehr lieb, bin ich nicht mehr dein Kind?
Nicht immer umgehend, aber immer zur rechten Zeit habe ich die göttliche Liebe und Fürsorge für mich dann auf die eine oder andere Weise wahrnehmen dürfen. Immer wieder neu ein Grund zu tiefer Dankbarkeit.
Dania
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26.06.2010 14:50 |
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Stier unregistriert
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Also ich hab es gerade erlebt:
Mein Sohnemann, 82 geboren, wollte plötzlich unbedingt noch zum Bund.
Nicht einfach nur so;sondern sich verpflichten.
Mir war klar rein reden geht nicht,gilt nicht,dürfen Mütter nicht.
Also, ich hab ja noch einen ganz da oben zum Reden.
Das habe ich fleisig ausgenutzt.
Natürlich habe ich meinem Sohn nichts davon verraten.
Heut ist es endgültig...........er wurde abgelehnt
mit ganz banalen Argumenten: Nasenscheidewand wäre krumm
und deshalb können ja möglicherweise vermehrt Infekte auftreten.
Komisch, in den fast 29 Jährchen ist uns das nicht aufgefallen.
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26.06.2010 16:06 |
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fred unregistriert
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Ist wieder sehr lang geworden |
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Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: »Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!« (Neue Genfer Übersetzung, Mk 2,5, aus: Heilung eines Gelähmten)
Zur Vergebung der Sünden: „Dieser hohe Artikel des Glaubens ist die einige, höchste und schwerste Kunst des Christen, daran wir, solange wir hier leben, genug zu lernen haben, und niemand darf etwas Neues, Höheres und Besseres suchen.“ (Martin Luther)
„Gottes Zuspruch der Vergebung ist immer zugleich die Zusage eines Neuanfangs in seiner Begleitung.“ (Hans Joachim Eckstein)
Dachschaden in Galiläa
Während Jesus predigt, beginnt das orientalische Flachdach zu bröckeln. Vier Männer scharren mit handwerklichem Geschick ein Loch in das Dach aus Zweigen, Heu, Schilf, Stroh und Lehm. Es rieselt ordentlich auf Jesus und die Hörer herunter während die Menge unten mucksmäuschenstill nach oben gafft. Ein Mann mit Bart streckt seinen Kopf durch das Loch, vergewissert sich, dass die Koordinaten stimmen und eilends werden von acht Händen weitere Stücke aus dem Dach gerissen. Wie ein Schwebebett taumelt die Matratze mit dem verkrüppelten Kranken an langen Seilen durch die Lücke und kommt vor Jesus zu liegen.
Totenstille. Der Kranke sagt nichts. Die Freunde starren durchs Loch und zittern vor Anspannung. Die Menschenmenge im Haus, dessen Fenster und Türen von Menschen verdunkelt wird, sieht Jesus jetzt in voller Grösse, weil nun Licht von oben einfällt. Der Kranke klagt nicht, er bittet um nichts, er liegt da in seiner ganzen inneren und äusseren Gelähmtheit. Ein Mann, der sich schon vor langer Zeit aufgegeben hatte. Ein Mann, der mit sich selber nichts mehr anfangen kann. Ein Mensch, der nicht mehr laufen kann. Ein Mensch, bei dem nichts mehr läuft. Was tut Jesus? Ist er ausser sich, weil die Männer grossen Sachschaden angerichtet haben? Wird er sie verfluchen, weil sie es wagten, seine Predigt zu unterbrechen? Wird er von ihnen denken, sie hätten selber einen Dachschaden?
Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. (Markus 2,5)
Jesus knüpft bei seiner Predigt an. Fangt neu an und glaubt an das Evangelium, war seine Botschaft. Dass die Freunde Glauben hatten, das hat Jesus klar erkannt. Jesus sieht in die Herzen der Menschen und er weiss, dass dieser kranke Mann vor ihm, noch so gerne aus seiner Blockade, aus seiner Lähmung herauskommen möchte, aber er schafft es nicht. Er war so hilflos, dass seine Freunde ihn zu Jesus tragen mussten. Wie gut ist es, wenn Mann solche Freunde hat! Jesus erkennt, dass der Kranke teilhaben will, an diesem Neuen, von dem Jesus in allen seinen Predigten sprach. Das Wesentliche im Herzen dieses Mannes ist schon geschehen, darum spricht ihn Jesus mit “Sohn” an. Jesus ist selber der Sohn Gottes und weil er uns sein himmlischer Vater eins sind, kann er im Namen des Vaters sprechen und sagen: du bist jetzt auch ein Sohn. Deine Sünden sind vergeben. Du bist ein Kind Gottes geworden und das Reich Gottes steht dir offen.
Weil das Reich Gottes in Jesus Christus angebrochen ist, kann Jesus Christus selbst mit Menschen neu beginnen, die mit sich selber nichts anzufangen wissen. Jesus setzt Menschen in Bewegung, bei denen gar nichts mehr läuft. (nach: http://www.kalorienbomben.org/155_-_Fuen...Dachschaden.pdf)
Joachim Gauck
Er sei mit Leib und Seele Pfarrer gewesen, sagte Joachim Gauck, Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, in „Bild am Sonntag“. Allerdings wurde ihm der Glaube nicht intensiv in die Wiege gelegt. Er wuchs in einer Seemannsfamilie auf, in der sich die Frömmigkeit – wie er sagt – in Grenzen hielt.
„In der Kirche bin ich dann Menschen begegnet, die vom Geheimnis einer jenseitigen Kraft erfüllt waren, die sich in Jesus Christus personifizierte. Das wollte ich genauer wissen. Und indem ich hinschaute, habe ich Ängste verloren und Kräfte gewonnen. Darum ist mir der Glaube so wichtig. Denn trotz aller Zweifel, die ich im Leben hatte, hat er mich immer wieder stark gemacht. Der Zweifel ist ein Geschwisterkind des Glaubens... Mir begegnete in den Menschen, die mir von Gott und Jesus Christus erzählt haben, eine Kraft, die diese Leute nicht allein haben konnten. Die kommt aus so großer Ferne, dass wir sie nicht exakt beschreiben können. Wir haben nur Näherungsbegriffe dafür. Im christlichen Glauben ist Jesus Christus der größte Näherungsbegriff zur Wirklichkeit Gottes.“
Was ist das Schwerste am Glauben? „Ich musste lernen, nach Auschwitz an Gott zu glauben. Dann verlieren sich die Kinderbilder.“ (aus: Christ in der Gegenwart Nr. 26 vom 27.06.2010)
meine persönlichen Gedanken zum Bibelwort
Warum kümmern wir uns dreimal im Jahr so sehr um die Gelähmten im Jenseits und nicht viel mehr um die in Vernunft, Seele und Körper Gelähmten, Beschädigten, Verkrüppelten unter den Lebenden in Familie, Verwandtschaft, Gemeinde, Nachbarschaft, Kollegen und sonstigen Personen mit denen wir Kontakt haben?
Weil versucht wird, das Heil für uns Lebende in die Zukunft zu verschieben und wir, ähnlich der alttestamentlichen Gesetzlichkeit, als Lebende „nur“ durchhalten sollen bis zur Wiederkunft Jesu. Jesus will, dass wir jetzt die Fülle, die von Gott gegeben ist, in unserem Leben genießen und trotz des Genusses Gottes Heil schon jetzt erfahren, schon jetzt im Reich Gottes und im ewigen Leben zu leben beginnen. Dieses gegenwärtige Leben im Reich Gottes beginnt in meinem Herzen und wächst langsam auf den Nächsten zu, durch Annahme seiner Andersartigkeiten, durch die Einübung des Nicht-Richtens, durch Liebe zu allen Menschen und Lebensformen auf dieser Erde.
Niemand weiß, was nach dem Tod passiert und wie Gott seine Verheißungen in der Zukunft ausführen wird. Paulus hat in seinen Aussagen über die Auferstehung der Toten und Lebenden einigermaßen logisch von Christi Tod und Auferstehung auf Tod und Auferstehung der verstorbenen und lebenden Gläubigen geschlossen. Über das, was nach dem Tod passiert wusste und sagte er nichts. Paulus, der erste Theologe im Neuen Testament, baute seine Aussagen auf Jesus auf und nicht in der Weiterführung der Endzeit-Szenarios der Propheten im Alten Testament, die sich als krönender Abschluss in der Offenbarung wiederfinden.
Weil Jesu und Gottes Liebe zu den Menschen so schwer begreifbar war und ist, nie in die jeweilige Zeit zu passen scheint, nicht kalkulierbar ist und sich nicht machtvoll verwalten lässt, wurden die – aus menschlicher Sicht der jeweiligen Schreiber nachvollziehbaren – endzeitlichen Gedanken des Alten Testaments in die Schriften des Neuen Testaments eingebaut – je weiter sie zeitlich von Jesus entfernt sind, desto mehr.
Im Bibelwort steht: „deine Sünden SIND dir vergeben“! Meine Sünden sind mir auch vergeben. In der Sündenvergebung mache ich mir dies bewusst, danke Gott mit ganzem Herzen dafür und nehme mir vor, es in Zukunft besser zu machen! Wenn ich für Verstorbene bete, versuche ich ihnen zuzurufen, dass Gott ihnen nie etwas nachtragen wird, weil schon alles vergeben ist – wenn Gott es zulässt, dass meine Gebete so etwas können. Zumindest weise ich Gott darauf hin, dass er sein Erbarmen und seine Gnade auch für die Verstorbenen gelten lassen soll, denn er hat allen ja schon vergeben.
Wieso bitte ich Gott nicht nur, so wie ich das gelernt habe? Gott ist für mich zu einem Dialogpartner geworden mit dem ich reden kann, wir mir dir. Wieso sollte ich nicht sagen „Denk dran, Du hast (mir) versprochen, dass … dann tu das doch auch für alle anderen Lebenden und Toten. Du bist doch die Liebe“ Hiob hat mit Gott rumgerechtet – na und? Damit hat Hiob gegen die Gesetzte des alten Bundes verstoßen und musste erst klein bei geben, bis Gott zu ihm sagte: „Du hast recht gehandelt“. Diese Gesetze gelten seit Jesu Leben nicht mehr. Jesus hat als Teil Gottes seine Anleitungen zum Lieben in die Welt gegeben und darin alle Gebote einfließen lassen. Wer liebt, redet miteinander – oft so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Das ist gut so. Dann lebt mein Glaube. Dann lässt Gott sich gerne erinnern und ich lasse mir gerne etwas von ihm sagen – in meinem Herzen vom Heiligen Geist in mir als Gottes Wort für mich persönlich erkennbar gemacht. Das muss nichts mit den Inhalten von Predigten zu tun haben. Gott hat seine Wege zu und in mir.
Wenn ich für jemanden bete, egal ob lebend oder verstorben, dann sage ich nicht nur „Och, hilf dem mal“ oder „Sie/Er hat mir gesagt: denke an mich. Und das tue ich hiermit“. Fürbitte ist auch mehr, als für jemand begleitend zu beten, sozusagen zusätzlich, weil's die Menge macht. Fürbitte ist für mich, anstelle Desjenigen zu beten, – der mich darum gebeten hat oder auch nicht – denn ich weiß ja nicht, ob Die-/Derjenige noch beten kann. Fürbitte setzt für mich die Bereitschaft voraus, sozusagen als vollwertiger Ersatz dieser Person/Seele zu beten, als wenn ich der Einzige wäre, der diesen Gebetsinhalt nun betet. Und das kann ich ohne das Erkennen und Ergreifen der unendlichen Liebe und Gnade Gottes nicht. Dafür brauche ich auch keine religiösen Konstrukte und Vorgaben. Da zählt nur: Gott und ich.
Diese unendliche Liebe und Gnade Gottes beinhaltet uneingeschränktes Erbarmen, uneingeschränkte Barmherzigkeit für alle Menschen/Seelen. Darin kann ich selbst Heil erleben, heile werde. Dann wächst in mir das gleiche Erbarmen, die gleiche Barmherzigkeit Gottes. Damit und darin gilt es zu leben. Dann fange ich bei den Lebenden an: in Familie, Verwandtschaft, Gemeinde, Nachbarschaft, Kollegen und sonstigen Personen mit denen ich Kontakt habe. Hier kann ich üben – Schrittchen für Schrittchen. Will ich Erbarmen mit einem Vergewaltiger haben? Will ich Erbarmen haben mit Einem, der Jemanden querschnittsgelähmt oder geistig behindert geschlagen hat? Will ich das können wollen??? Erbarmen mit den Opfern habe ich natürlich überschwänglich. Spende ich auch dafür? Kann ich den Anblick und die Gegenwart der bleibend Geschädigten ertragen – will ich das? Ich will reflexhaft mit Täter und Opfer lieber nichts zu tun haben, weil solche Täter ja eigentlich keine Menschen sind (- ich würde so etwas ja nie tun (?) -) und will verdrängen, dass ich auch mal so ein Opfer sein könnte und mache so einen Bogen darum. Das ist nicht in Jesu Sinn. Er hat liebend gedacht, geredet, gehandelt – gegen alle Normen – und musste deshalb sterben und sagte nach Lukas' Bericht „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34)
Wir vergeben ja oft jahrzehntelang nicht: ein kränkendes Wort, ein Übergangen-werden, Regelüberschreitungen, eine Übervorteilung, eine Lüge, einen Vertrauensbruch, andersartiges Verhalten, vermeintliche Aufmüpfigkeit, einen falschen Blick, viele andere Nichtigkeiten und große Benachteiligungen. Wie ehrlich können aus diesem Blick Gebete für Verstorbene sein, wenn wir hier unter Lebenden wegen Unversöhnlichkeit nicht für unsere Nächsten beten wollen. Lassen wir uns von Jesus für das Jetzt unter den Lebenden anleiten und motivieren – handeln wir danach: Nehmen wir Gedanken und Aussagen für den Umgang mit Verstorbenen, die Mitmenschlichkeit beinhalten, als Aufforderungen für den Umgang mit den Lebenden zur Hand. Dann kann ich meine Liebe für die Lebenden einfach auf die Verstorbenen ausweiten und Gott entsprechend bitten. Dann handelt Gott – unabhängig von allen vermeintlich unumgänglichen Ritualen.
Religiöse Konstrukte und Rituale können uns Gläubigen helfen, unverständliche Geheimnisse greifbar zu machen. Wenn sie so helfen, dann ist es für uns gut. Gott gibt sich dann auch gerne da hinein. Aber nicht, weil es so sein muss, sondern weil es uns hilft. Gott hilft uns, weil er uns liebt und nicht „Dies und Das ist heilsnotwendig, damit Gott uns sein Heil geben kann“!
In der Geschichte mit dem Gelähmten ist vom Glauben der Freunde die Rede, nicht vom Glauben des Gelähmten. Ich nehme an, dieser hat eher resigniert oder war am Verzweifeln – zweifelte also. Glauben und Zweifel sind also nicht nur Geschwisterkinder in einem Menschen, sondern können auch über mehrere Menschen verteilt sein. Über die Freunde könnte man auch sagen, sie hatten einen Fürglauben. Sie haben für ihren gelähmten Freund als vollwertiger Ersatz geglaubt und gehandelt. Das zeigt, wie relativ Alles für Jesus ist – Hauptsache, es passiert in und aus Liebe. Die Sünden waren schon längst vergeben. Jesus hat diese Vergebung nur deutlich gemacht und zugesprochen. Liebe macht den Weg zur Vergebung frei: untereinander und für das Erkennen und die Annahme der schon längst geschehenen Vergebung Gottes.
Liebe Grüße
Fred
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von fred: 26.06.2010 23:54.
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26.06.2010 23:50 |
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