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Zum Ende der Seite springen R. Fehr - Betrachtungen eines Ruheständlers 7 Bewertungen - Durchschnitt: 6,00
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saba
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R. Fehr - Betrachtungen eines Ruheständlers Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Ihr,

soeben habe ich aus dem Briefkasten das Buch von R. Fehr - Betrachtungen eines Ruheständlers geholt.
Erschienen im Mai 2010.

Das soll jetzt keine Werbung sein, allerdings hat mich schon das Vorwort sehr neugierig gemacht. Allerdings steht auch gleich links lesbar: "Kein Teil des Buches darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors fotokopiert etc.... werden".
Sinngemäß fängt das Vorwort also an, dass Stap i.R. Fehr im Ruhestand endlich die Zeit fand und den Mut, online zu gehen und sich mit gewissen Foren zu beschäftigen, sie kennen zu lernen.

Ich finde es jetzt sehr spannend und denke, Happy Kadaver wird zum Lesetag mutieren.

LG saba

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von saba: 01.06.2010 10:32.

01.06.2010 10:31
h.e.a.
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Wem nutzt diese späte Einsicht von Stammapostel i.R. Fehr? Es wäre sinnvoll gewesen, schon während seiner Amtszeit Online zu gehen. Spätestens nach seinem europaweit übertragenen "Kritikergottesdienst" hätten beim ihm die Alarmglocken läuten müssen. Er hatte die Außenwirkung der Kritiken nach meiner Meinung richtig eingeschätzt, aber die Innenwirkung der Kritiken in der NAK total unterschätzt. Seine größte Fehlentscheidung war, seinen Duzfreund Saur als Bezirksapostel für Süddeutschland zu setzen, nachdem dieser in Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland seine Visitenkarte abgegeben hat.Vielleicht ist Stammapostel Fehr i.R. gerade online und liest mit. Ich stehe zu meinen Aussagen.
Stammapostel i.R. Fehr hätte das Prinzip der Eigenverantwortung im Glauben von Stammapostel Urwyler konsequent und schnell fortentwickeln müssen. Jetzt ist es dazu gekommen, dass viele Gläubige in der NAK Eigenverantwortung praktizieren vermehrt aber ohne NAK.
LG
von
H.E.A.
01.06.2010 11:19
Gina Gina ist weiblich
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Hallo h.e.a.,

das finde ich jetzt aber gar nicht lieb von dir........ da kenne ich dich ein wenig anders. Du als Arzt weißt doch am besten dass alles wachsen muß. Er hat sich sehr viel Mühe gegeben und natürlich auch Fehler gemacht, dass wird er irgendwann selber gemerkt haben. Aber jetzt wollen wir uns doch einmal fragen wozu diese wiederum gut waren.
Wenn man seine Aufgaben mit Gebet und Flehen angeht und es läuft irgend etwas komisch, hat das auch einen Grund.
Solch eine Aufgabe schafft man ausschließlich in und mit Gottes Hand. So wie ich das kenne, stellt sich der Mensch gaaanz hinten an.
Sei jetzt nicht beleidigt, wollte dir nicht zu nahe treten.

Gruß
Gina Giveme5

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01.06.2010 12:15 Gina ist offline E-Mail an Gina senden Beiträge von Gina suchen Nehmen Sie Gina in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Gina
Er hat sich sehr viel Mühe gegeben und natürlich auch Fehler gemacht, dass wird er irgendwann selber gemerkt haben. Aber jetzt wollen wir uns doch einmal fragen wozu diese wiederum gut waren.
Wenn man seine Aufgaben mit Gebet und Flehen angeht und es läuft irgend etwas komisch, hat das auch einen Grund.


Schieflaufen kann viele Gründe haben. In der Schule und im Leben sagt man: Hausaufgaben nicht gemacht.
Nicht, dass ich das hier unterstellen will, aber mit diesem "wozu es gut war" kann man sich im Leben schier alles zurecht biegen.

Für manche ist manches Schiefgelaufene sogar ganz schlecht und eben für gar nix gut. Wir hatten einen Autounfall ohne Fremdbeteiligung mit einem (zum Glück nur) Sachschaden von über 25 000,- Euro, worunter wir nach vier Jahren immer noch leiden. Wozu war der gut, wären wir auf den nächsten Kilometern sonst zu Tode gekommen?

Das sind doch alles relativierende Spekulationen.

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01.06.2010 12:57 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
Stier
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Liebe Gina Knuddel
erstmal....ich freue mich, dass mal wieder jemand Mut hat, zu schreiben.

Lieb ist H.e.a. vlt. nicht Augenzwinkern .., aber gut und richtig auf den Punkt gebracht.
Kritik, die
viele Meinungen widerspiegelt.
So kurz,knapp und zackig gesagt, ohne scheinbare Emotionen,eben sachlich.


Im Punkt Saur sind wir uns ja doch so ziemlich alle einig.
Manch einer hat Schlimmes aus dieser Ära zu beklagen, ich weiß
da so Einiges .

Einen Einwurf von mir ,H.e.a ....Einsicht kommt nie zu spät !!
Besser spät als nie Jo!

Natürlich hast Du damit zutiefst recht "Stammapostel i.R. Fehr hätte das Prinzip der Eigenverantwortung im Glauben von Stammapostel Urwyler konsequent und schnell fortentwickeln müssen."
!!!!

Dazu hatte er nicht das Format, wage ich zu sagen.
Urwyler und Fehr, gegensätzlicher ging es meiner Meinung nach nicht.

Ob er alles in Gottes Hand gelegt hat, kann und will ich nicht beurteilen.

Aber....wenn Gina und ich und viele "etwas in Gottes Hand legen"
im Vertrauen, ist das gut und richtig für uns......hat aber nichts mit den
Entscheidungen eines Richard Fehr zu tun.
Das kann jeder nur für sich ganz allein entscheiden.
01.06.2010 13:17
Stier
unregistriert
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PS: Saba...........vlt. magst Du uns ja mit eigenen Worten und
Zitaten ein bis`chen teilhaben lassen, an den Erkenntnissen eines
Ruheständler´s.

Ich tät mich sehr interessieren.
01.06.2010 13:23
saba
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Stier at all,

ich möchte keine langen, ausführlichen Zitate schreiben, weil ich Rechte des Autoren schon respektiere.

Gerade habe ich die ersten 70 Seiten durch und habe nochmal zum Thema Eigenverantwortung nachgeblättert, weil mich h.e.a.'s Kommentar zum "Prinzip der Eigenverantwortung im Glauben" schon irgendwie schockierte. Mir war diese Trennung, wie sie h.e.a. beschreibt, nicht so bewusst, mir ist auch nicht bewusst, ob es so gewollt ist: Eine Eigenverantwortung im Glauben und eine im persönlichen/privaten Leben. Denn auf Seite 28 schreibt der Stap. i.R. sinngemäß, dass er zu führenden Männern unserer Kirche kurz nach seinem Dienstantritt äußerte, dass man Glaubensgeschwistern in ihrem persönlichen Umfeld und privaten Leben mehr Freiheit und eigene Entscheidungen lassen soll. Meiner Meinung nach beinhaltet solch eine Aussage doch alles. Oder wie seht ihr das?

Nebenbei: Wie weit darf ich aus einem Buch - nun zitieren ist es ja nicht richtig... aber darf ich so schreiben wie oben?

Sehr berührt hat mich bis jetzt auch das Kapitel Auswirkungen ab Seite 51. Einfach die gesamten körperlichen Beschwerden während der Reisen oder hinterher, was man so nicht erfährt. Das macht total menschlich, nah. Ich meine, wenn mein Mann auf Samoa einen Schlaganfall hätte, würde ich wohl auch im Dreieck springen...

LG saba
01.06.2010 14:24
h.e.a.
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Liebe Saba,
an Deinen Ausführungen siehst Du schon, dass meine Ansichten sich grundsätzlich von Stammapostels Fehrs Meinung unterscheiden. Ich bin der Meinung, dass Stammapostel Fehr i.R. und seine Mitarbeiter überhaupt nicht das Recht hatten, Freiheiten und Entscheidungen von Geschwistern zu beschneiden oder ihnen mehr Freiheiten zuzugestehen. Eigenverantwortung bedeutet, dass ich persönlich entscheide, was für mich glaubensmäißig gut ist und was ich lieber lassen möchte. Die Amtsträger haben die Aufgabe das Evangelium und die frohe Botschaft von Jesus zu verkünden und damit hat sichs. Was der Einzelne daraus macht, sollte seine freie Entscheidung bleiben.
LG
von
H.E.A.
p.s. Ich frage mich: was treibt ihn dazu, Geschehnisse in seiner Amtszeit zu relativieren wie z.B. in seiner "Kukuckspredigt"- das schlechte Gewissen?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von h.e.a.: 01.06.2010 20:24.

01.06.2010 20:15
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Zitat:
Original von h.e.a.
Ich bin der Meinung, dass Stammapostel Fehr i.R. und seine Mitarbeiter überhaupt nicht das Recht hatten, Freiheiten und Entscheidungen von Geschwistern zu beschneiden oder ihnen mehr Freiheiten zuzugestehen. Eigenverantwortung bedeutet, dass ich persönlich entscheide, was für mich glaubensmäißig gut ist und was ich lieber lassen möchte. Die Amtsträger haben die Aufgabe das Evangelium und die frohe Botschaft von Jesus zu verkünden und damit hat sichs. Was der Einzelne daraus macht, sollte seine freie Entscheidung bleiben.


klatschen

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01.06.2010 22:01 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
saba
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Lieber h.e.a.

Ja, dass sagen wir heute.
Aber der Begriff der Eigenverantwortung wurde vor 25 Jahren geprägt. Und das darf auch nicht vergessen werden in einer (Kirchen)entwicklung.
Meiner Meinung nach vergisst du diesen Entwicklungsschritt.

LG saba
01.06.2010 22:11
Ullsteiner
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Dem stimme ich voll zu.
Im Buch Sirach, ich hoffe das ist richtig, steht an einer Stelle:
"... und was deines Amtes nicht ist, da lass deinen Vorwitz".

Das sollte doch für jeden eine Selbstverständlichkeit sein.

Grüsse
Ullsteiner
01.06.2010 22:13
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Hallo ihr Lieben,

wie viele von euch wissen, bin ich 53 Jahre alt. Konfirmiert wurde ich mit 14 Jahren und dann, im Jahr danach, habe ich mich selber entschieden neuapostolisch zu bleiben. Der typische Kampf den jeder Jugendlicher führt, was will ich und wer bin ich eigentlich. Mir hat nie jemand etwas verboten. Den Fernseher kannte ich damals schon längst, die Kirmes auch. Ich habe sie aber trotzdem gemieden weil ich keinen Bock hatte dumm angemacht zu werden, von Leuten die stark alkoholisiert waren. Mein Lehrlingsgehalt betrug damals 40 DM im Monat und davon mußte man auch noch eine Fahrkarte kaufen. Also, gar kein Geld für sowas. Eis essen und Minigolf nebst langen Spaziergängen mit vielen Jugendlichen, das war unsere Freizeit oder wir trafen uns irgendwo zuhause. An diesen Abenden haben wir Mappenlieder geschmettert dass die Heide wackelte und die Nachbarn im Flur lauschten. Dadurch konnten wir fast alles auswendig. Wenn wir Jugendgottesdienst hatten, war fast das ganze Kirchenschiff Jugendchor. Da wir Hauptgemeinde waren kamen alle Jugendlichen aus dem Bezirk, mit Bussen angereist. Wenn wir gesungen haben hat bald das Dach abgehoben. Ich denke, jeder sucht sich irgendwann aus was er möchte. Wenn ich mich heute einbringe indem ich helfe die Kirche zu putzen, Blumenschmuck und auch wieder Chor, ist das meine Entscheidung ob und wie lange ich das machen kann. Ich erwähne das hier aber nicht um mich herauszustellen. Soll nur ein Beispiel zur freien Entscheidung sein.

Liebe Grüße
Gina

Glauben wir denn wirklich uns ein Urteil darüber zu erlauben zu können, was ein Stammapostel darf und was nicht ?

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02.06.2010 07:57 Gina ist offline E-Mail an Gina senden Beiträge von Gina suchen Nehmen Sie Gina in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Ullsteiner,
Sirach war in der Tat ein kluger Mensch. Ich finde es nicht ketzerisch, Kritik an den Aussagen eines Buches in üben. Das ist in unserem Kulturkreis nicht unüblich, denke an Reich-Ranicki.
Hallo Saba,
Du darfst die gesamtgesellschaftliche Situation zu Stammapsotels Fehrs Amtszeit nicht außer acht lassen. Zu Stammapostel Bischoffs Amtszeit würde ich Dir Recht geben, vielleicht auch noch zu Stammapostel Schmidts Amtszeit.
Ich habe es in meiner eigenen Familie erlebt. Durch Übernahme von Eigenverantwortung lassen sich auch Lebens- und Glaubenskrisen bewältigen. Der Preis kann aus neuapostolischen Glaubensverständnis allerdings hoch sein. Mir ist es wichtig, dass den Familienmitgliedern Toleranz und Verständnis für die jeweilige Lebenssituation entgegen gebracht wird und dass unsere Kindern gern nach Hause kommen. Ich wünsche mir eine solche Situation auch für die Gesamtkirche.
LG
von
H.E.A.
02.06.2010 08:03
h.e.a.
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Hallo Gina,
das ist doch schön, dass Du eine solche Entwicklung genommen hast. Viele Dinge, die Du schilderst, habe ich ähnlich erlebt. Auch mich wirst Du auf keinem Kirmesplatz finden, weil mir die Atmossphäre dort nicht zusagt. Mit Fernsehen habe ich schon sehr früh angefangen, hauptsächlich wegen Sandmännchen, Fury, Lessie und Augsburger Puppenkiste. Die hätten mir bei einem Fernsehverbot, das es bei meinen Eltern nicht gegeben hat, damals schon gefehlt.
Ich wende mich nur gegen neuapostolischen Fundamenalismus. Ich bin übrigens auch gegen den Fundamentalismus der Aussteiger. Für mich waren viele Aussteiger früher neuapostolische Fundamentalisten, die jetzt nur mit umgekehrtem Vorzeichen agieren.
LG
von
H.E.A.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von h.e.a.: 02.06.2010 08:21.

02.06.2010 08:18
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Dabei seit: 07.06.2007
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Darf man sdarüber urteilen was ein Stammapostel darf und was nicht?
Na ja klar, der Mann ist schließlich nur der oberste und erste Diener und nicht der Beherrscher der Gemeinde.

Jetzt wird Bücher schreiben Mode, sei es drum.
Es gibt da aber so einen kleinen Punkt der mich stört, es kommt zu spät. All die Einsichten die jetzt so langsam kommen sind nicht unbedingt neu, hätte man den Mut gehabt schon vor Jahren die Stimme zu erheben und die Stimmen deren die eine Veränderung anmahnten ernst genommen, anstatt dagegen zu predigen, dann gäbe es vielleicht jetzt einige Probleme weniger.
Normalerweise sage ich ja auch, besser späte Einsicht als nie, aber ob sich mit der späten Einsicht noch Entwicklungen rückgänig machen lassen?

Zur Frage was man zitieren darf, einzelne Abschnitte mit zentralen Thesen/Standpunkten und so geht, der Passus kopieren bezieht sich ja auf nicht legitimierte Vervielfältigung, aber es spricht nichts dagegen bzw. man hat keine Handhabe, wenn ich Zitate aus einem Buch mit ordnungsgemäßer bibliographischer Angabe in einem wissenschaftlichen Aufsatz verwende.
Wobei ich das mit dem kopieren seltsam finde, bisher war es mir zum Beispiel gestattet für Seminare auch geschütztes Material zu kopieren, ich musste nur kenntlich machen, das es nur zur Vorbereitung und nur zur Verwendung im Seminar bestimmt ist.

Excalibur

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Excalibur: 02.06.2010 08:29.

02.06.2010 08:23 Excalibur ist offline Beiträge von Excalibur suchen Nehmen Sie Excalibur in Ihre Freundesliste auf
giggi
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Meine Betrachtung des Ruheständlers Stammapostel i. R. R. Fehr Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nun will etwas dazu sagen was ihr geschrieben habt.

Stammapostel i. R. Richard Fehr ist nur einer von sieben Stammaoostel die wir bisher hatten. Jetzt haben wir den 8. Stammapstel.
Jeder dieser Stammapostel war und ist anders in seiner Person, seiner Zeit und....

Fehler hat jeder dieser Stammapostel gemacht, weil sie Menschen sind und noch nicht Gott gleich.

Wenn Stammapostel i. R. Fehr nun in einem Buch schreibt das er Fehler gemacht hat, finde ich das sehr ehrlich.

Negatives Urteilen hin oder her, das muss jeder Schreiber selbst für sich entscheiden.

Eine Frage hätte ich da noch:

Möchte Jemand das Amt des Stammapostels mit allen seinen Belastungen, Reisen uws. aufsich nehmen? Hinterher noch Hähme ernten?

Dankbar schaue ich auf die Männer die viel von Ihrer Freizeit, Zeit mit der Familie opfern um eine Kirche , nein um Diener Gottes zu sein.


Da ich einige Männer die ein höhers Amt tragen und ihre Familie kenne , weiss ich das auch wo von ich hier schreibe.


Stammapostel Steckeisen, Stammpostel Urwyler oder auch Stammapostel Fehr haben auch ihre Gesundheit dafür geopfert.
02.06.2010 09:41
Dania
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Nein, ich denke nicht, auch nicht von den hier Schreibenden wird ein Stammapsotel mit Häme belegt. Warum auch? Fakt ist, jeder Stap zu seiner Zeit hat sein Bestes für das Kirchenvolk gegeben, gewollt.

Zunehmend hat es aber sowohl bei den oberen KL als auch unter den gemeinen Geschwistern Erkenntnisse gegeben, Zweifel, Fragen, die unbeantwortet geblieben sind. Für mich ist das die fehlende Transparenz, die ich auch heute sehr vermisse. An höherer Stelle ist man sehr genau darüber im Bilde was gesagt, modifiziert werden muß usw., aber das Problem ist, vieles, fast möchte ich sagen alles, was bisher gelehrt worden ist, wurde ja absolut gesetzt. Es hatte an allen Aussagen keinerlei Zwiefel zu geben, alles hatte so geglaubt zu werden, wie es vom Altar gesagt wurde. Das ist auch sehr lange so von den Gläubigen praktiziert worden, und ich kann sehr gut verstehen, daß die heute Älteren (zu denen ich ja auch zähle) ein Problem mit Veränderungen haben. Sie sehen wirklich und wahrhaftig ihren Glauben in Gefahr, daß Glaubensziel. Sie empfinden es so, alles was gut war bisher löst sich in Wohlgefallen auf, sie verspüren keinen Boden mehr unter den Füßen, fühlen sich im Glauben nackt, hilflos und ohnmächtig und fragen sich, was sollen wir denn nun glauben? Dabei wird übersehen, d. h. uns Älteren sind diese Gedankengänge nie gegenwärtig gewesen, sind auch bisher nicht von uns verlangt worden, daß Glaube lebendig sein muß, es muß Bewegung geben und Bewegung heißt eben auch Modifizierung.
Deshalb empfinde ich es als Nachteil, ich möchte nicht so hart sagen, Versagen von Seiten der KL das die erkannten notwendigen Veränderungen nicht in Angriff genommen worden sind bzw. nur sehr zögerlich umgesetzt werden. Würde man das, wovon man sehr wohl weiß, es ist mehr als Zeit für die notwendige Umsetzung, schnellstens in Angriff nehmen, bewältigen, würde für Transparenz sorgen, die jetzt auf jeden Fall fehlt, hätten alle Gläubigen die Möglichkeit zur Neuorientierung, zur gewohnten und ersehnten Sicherheit im Glauben zurückfinden zu können.

Warten wir ab, was der Sonntag bringen wird.

Dania
02.06.2010 11:18
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Zitat:
Original von Gina
Hallo ihr Lieben,

wie viele von euch wissen, bin ich 53 Jahre alt. Konfirmiert wurde ich mit 14 Jahren und dann, im Jahr danach, habe ich mich selber entschieden neuapostolisch zu bleiben. Der typische Kampf den jeder Jugendlicher führt, was will ich und wer bin ich eigentlich. Mir hat nie jemand etwas verboten. Den Fernseher kannte ich damals schon längst, die Kirmes auch. Ich habe sie aber trotzdem gemieden weil ich keinen Bock hatte dumm angemacht zu werden, von Leuten die stark alkoholisiert waren. Mein Lehrlingsgehalt betrug damals 40 DM im Monat und davon mußte man auch noch eine Fahrkarte kaufen. Also, gar kein Geld für sowas. Eis essen und Minigolf nebst langen Spaziergängen mit vielen Jugendlichen, das war unsere Freizeit oder wir trafen uns irgendwo zuhause. An diesen Abenden haben wir Mappenlieder geschmettert dass die Heide wackelte und die Nachbarn im Flur lauschten. Dadurch konnten wir fast alles auswendig. Wenn wir Jugendgottesdienst hatten, war fast das ganze Kirchenschiff Jugendchor. Da wir Hauptgemeinde waren kamen alle Jugendlichen aus dem Bezirk, mit Bussen angereist. Wenn wir gesungen haben hat bald das Dach abgehoben. Ich denke, jeder sucht sich irgendwann aus was er möchte. Wenn ich mich heute einbringe indem ich helfe die Kirche zu putzen, Blumenschmuck und auch wieder Chor, ist das meine Entscheidung ob und wie lange ich das machen kann. Ich erwähne das hier aber nicht um mich herauszustellen. Soll nur ein Beispiel zur freien Entscheidung sein.

Liebe Grüße
Gina

Glauben wir denn wirklich uns ein Urteil darüber zu erlauben zu können, was ein Stammapostel darf und was nicht ?


Liebe Gina, danke für deinen ehrlichen Beitrag Knuddel
ich habe mich sehr darüber gefreut!
Für mich hat Stammapostel Fehr eine wahnsinnige Ausstrahlung und ich bewunderte seine Gradlinigkeit. Ich achte und schätze ihn immer noch sehr!
Würde mir niemals herausnehmen über ihn zu urteilen.
Für mich hatte er Vorbildfunktion!

LG

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02.06.2010 11:34 poehle ist offline Beiträge von poehle suchen Nehmen Sie poehle in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Excalibur
Darf man sdarüber urteilen was ein Stammapostel darf und was nicht?
Na ja klar, der Mann ist schließlich nur der oberste und erste Diener und nicht der Beherrscher der Gemeinde.

Jetzt wird Bücher schreiben Mode, sei es drum.
Es gibt da aber so einen kleinen Punkt der mich stört, es kommt zu spät. All die Einsichten die jetzt so langsam kommen sind nicht unbedingt neu, hätte man den Mut gehabt schon vor Jahren die Stimme zu erheben und die Stimmen deren die eine Veränderung anmahnten ernst genommen, anstatt dagegen zu predigen, dann gäbe es vielleicht jetzt einige Probleme weniger.
Normalerweise sage ich ja auch, besser späte Einsicht als nie, aber ob sich mit der späten Einsicht noch Entwicklungen rückgänig machen lassen?


Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe das Buch noch nicht, kann also über den Inhalt noch nichts sagen. Aber die Crux liegt schon darin, dass alle Gebötlein damals zu Gottes Willen stilisiert wurden. Deshalb wirkt die Relativierung heute so unglaublich.

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tosamasi

02.06.2010 12:38 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
saba
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Nun ja, mittlerweile bin ich auf Seite 161, Kapitel Fanatismus.

Aber zuvor fand ich ein auch sehr interessantes Kapitel, Titel Problemchen. Ab Seite 155. im Lesen kamst du - Stier - mir in den Sinn.
z.B. gehts ums Thema Fernsehverbot. Ein offizielles Fernsehverbot der obrersten Kirchenleitung gab es nach dem Wissen von R. Fehr nie. Es ist ihm aber bewusst, dass in verschiedenen Gebietskirchen diese Verbote ausgesprochen wurden. (Meine Frage: kann man als Stap soetwas dann nicht unterbieten, oder obliegt es der eigenen Gebietskirchenführung wegen Statuten??) Er sieht das Thema auch im Zusammenhang mit "Führungskraft". Jede Führungskraft bringt seine "persönliche Färbung" mit hinein.
Der mir immer noch im Kopf schwirrende Satz, den vor Jahren swisslady schon im nakchat nach dem GD äusserte, findet sich hier jetzt auch wieder: Der Weg sollte nicht schmaler gemacht werden, als er ist. Allerdings auch nicht breiter.

Was ich jetzt sehr interessant finde, ist die sehr persönliche Einschätzung vom Stap Fehr. Er schreibt, dass er persönlich immer wieder erstaunt ist, wie manchen Menschen an solchen Dingen zerbrechen (Rauchen, Miniröcke, lange Haare, Hosenanzüge, Bärte etc), während andere zwar auch darunter leiden, aber dennoch keinen Schaden nehmen.
Diese Aussage finde ich sehr wichtig, weil sie - wie ich finde - einen sehr markanten Punkt generell darstellt. Irgendwie die Aussage, was man Seelen, Herzen antun kann, ohne dies gewollt, propagiert zu haben, ohne zu wissen, was man antun kann, oder das nachempfinden zu können. Bei Manager beruflich denke ich vergleichbar: dass man die auf die Menschheit loslassen kann.... Also ich ziehe den Hut, dass diese ehrliche Aussage aufgeschrieben wurde. Er wünscht, dass durch die Zeit der Schmerz verschwinden kann.

Zum Thema Fanatismus finde ich auch eine gute Aussage.
Sinngemäß, dass es an jedem Mitglied der Kirche liegt, seinen Glauben "nur" 100%ig aber damit realistisch zu leben und bleiben bis zu letzt. 150%ig, Fundamentalismus bringt nichts. Der Aussage ist zuvor eine Begebenheit geschildert, die ich sehr lehrreich finde.

Generell muss ich sagen, dass das Buch sprachlich offen gehalten ist. Sehr humorvoll, teilweise etwas sarkastisch, mit umgangssprachlichen Deutsch wie "ist Blödsinn" usw usf....

LG saba
02.06.2010 13:00
Gina Gina ist weiblich
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Liebe Giggi tup4 .................

und hoffentlich schreiben noch mehr Leute Bücher.

Liebe Grüße
Gina

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02.06.2010 13:13 Gina ist offline E-Mail an Gina senden Beiträge von Gina suchen Nehmen Sie Gina in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von h.e.a.

Hallo Saba,
Du darfst die gesamtgesellschaftliche Situation zu Stammapsotels Fehrs Amtszeit nicht außer acht lassen. Zu Stammapostel Bischoffs Amtszeit würde ich Dir Recht geben, vielleicht auch noch zu Stammapostel Schmidts Amtszeit.
Ich habe es in meiner eigenen Familie erlebt. Durch Übernahme von Eigenverantwortung lassen sich auch Lebens- und Glaubenskrisen bewältigen. Der Preis kann aus neuapostolischen Glaubensverständnis allerdings hoch sein. Mir ist es wichtig, dass den Familienmitgliedern Toleranz und Verständnis für die jeweilige Lebenssituation entgegen gebracht wird und dass unsere Kindern gern nach Hause kommen. Ich wünsche mir eine solche Situation auch für die Gesamtkirche.
LG
von
H.E.A.


Hallo h.e.a.
Ich möchte dir auch noch einmal zum Begriff Eigenverantwortung antworten. Dieser Begriff ist mir kirchlich erst zwischen 1997-98 zum allerersten Mal aufgetaucht in einem Gespräch mit einem Geschwist. Es kann daran liegen, dass ich aus der DDR komme und 1991 in "den Westen" zog und sowieso alles neu war. Aber bewusst vorher hatte ich diesen Begriff noch nie in Zusammenhang mit Kirche gehört. Und deshalb ist für mich dies persönlich eine Entwicklung nicht von 25, sondern nur von 13-14 Jahren und für diese Zeitspanne enorm, auch für die Gesamtkirche gesehen.

LG saba
02.06.2010 13:17
fantasie
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@saba
Es hat noch nie jemand behauptet, die NAK hätte ein FernsehVERBOT ausgesprochen oder ein KinoVERBOT oder ein KirmesVERBOT.
So etwas kann eine Kirche doch gar nicht. Aber sie hat deutlichst gepredigt und immer wieder in ihren Zeitschriften durch entsprechende "Glaubenserlebnisse" deutlich gemacht, dass das alles "Stätten der Welt" sind, an denen ein "Gotteskind" nichts zu suchen hat und sie hat mti den Folgen gedroht, die eintreten würden, wenn man es doch machen würde.

Bei uns (Württemberg) wurde beispielsweise der Fernseher als "Fenster zur Welt" deklariert. Da kommen ungute Geister herein, wenn man dieses Fenster öffnet. Ich habe als Kind auch nur zu gerne bei Nachbarn Fjuri und Lassie geschaut, aber stets mit total schlechtem Gewissen.
Im Grunde bin ich in meiner ganzen Kindheit mit einem schlechten Gewissen herumgelaufen.

Ging es um schulische (!) Besuche von Kino oder Theater, so wurde beim Vorsteher Rücksprache gehalten "soll sie mit oder nicht" was von Kirchenseite immer verneint wurde. Gotteskinder haben an diesen Stätten der Welt nichts verloren.

Ich bin diese Thematik eigentlich leid, weil sie seit Jahren im Internet immer wieder hochkocht. Aber ich bin es auch leid, mir von Kirchenseite sagen zu lassen, davon habe man überhaupt nichts gewusst und das seien regionale Ausrutscher kleiner Amtsträger gewesen. Das ist eine Lüge, um es deutlich zu sagen.

Wenn Herr Fehr wirklich nichts davon gewusst hat, warum kam dann irgendwann gerade von ihm der Ausspruch, man müsse den schmalen Weg freigrasen von den Geböt- und Verbötlein. (wie er es nannte)?

Wenn er wirklich nichts davon gewusst hat, dann hat er in den 60er, 70er und 80er Jahren wohl nie die kirchlichen Zeitschriften "Unsere Familie"und"Der gute Hirte", "Jugendfreund" usw. gelesen. Da stand nämlich alles drin. In jeder Ausgabe. Gebetsmühlenartig wurde das wiederholt und in kleinen eindrücklichen Glaubenserlebnisschen geschildert, was mit Gotteskindern passiert, die sich nicht daran halten.
02.06.2010 13:29
joas
hat hier alles im Griff ...




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Hallo,

also wozu haben wir denn einen Stammapostel? Dieser muss auch, wenn er Auswüchse sieht, diese unterbinden. In der Praxis ist das natürlich etwas schwieriger, denn auch heute gibt es unterschiedliche Ansichten in den einzelnen GK, obwohl ich denke, dass St. Leber schon einiges nicht gut findet, wie es gehandhabt wird.

Zu den von fantasie angeführten Kirchenzeitungen der 60er-80er, ich würde sagen auch der frühen 90er Jahre kann ich nur sagen, dass ich das Glück hatte, dass sowhol meine Eltern, als auch unser Kinderpriester uns damit verschont haben. Wenn ich das heute lese, stehen mit die Haare zu Berge.

Gruß joas
02.06.2010 13:37 joas ist offline E-Mail an joas senden Beiträge von joas suchen Nehmen Sie joas in Ihre Freundesliste auf
giggi
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Das Unterschiede in den Gebietskirchen innerhalb Deutschalnds oder... sind finde ich persönlich auch nicht so prickelnd.

Die Lehre unserer Kirche sollte darunter aber nicht leiden.
Vieles verstehe ich auch nicht mehr und es wäre wirklich wünschenswert Vieles auf einen Nenner zubringen.

Da es die NAK nicht nur in Mitteleuropa gibt sind auch kulturelle Einflüsse zubedenken.
Was wir hier locker und einfach sehen , kann zu Beispiel in Osteuropa zu Konflikten mit der restlichen Bevölkerung führen.


Mehr Tranzparent ja , aber wie ?

Mitteilungen nach dem GD so eine 1/2 Stunde oder länger.

Oder in der Zeitschrift " UF" oder per Internet ?


@ Liebe Dania

Den Stammapostel mit Häme belegen meinte ich auch jetzt keinen Schreiber aus dem NEF der das tut.

Aber ich habe oft , oft es von Gl. Geschwistern gehört.

Nicht nur in Deutschland sondern auch hier in der Schweiz.

@Saba

Der Stammapostel i. R. Fehr hat davon gewust und es hat sich etwas geändert.
02.06.2010 13:46
saba
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@ giggi.
Ja, das schrieb ich ja, dass er davon gewusst hat.

@ fantasie,

ich schrieb doch, dass es ihm bewusst ist, dass solche Verbote ausgesprochen wurde. Er hat davon gewusst, aber die oberste Kirchenleitung (also zu deutsch er selbst), hat sowas nie angeordnet.

LG saba

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02.06.2010 13:53
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Ein offenes Verbot hat es nie sein können. Aber was ist denn anders, wenn vom Zurückbleiben am Tag des Herrn geredet, oder besser damit gedroht wird. Und dass der Fernseher "die Welt ins Haus bringt" wurde genau so auch bei uns gesagt. Trotzdem hatten wir ab 1961 einen Fernseher, obwohl wir in einem rein neuapostolischen Haus wohnten, und mein Vater und mein Onkel im Amt waren. Mein Onkel hatte keinen, aber 1966 bei der Fußballweltmeisterschaft saß er in unserem Wohnzimmer, ebenso ein Evangelist und späterer Vorsteher und Hirte, der noch mit im Haus wohnte. Augenzwinkern

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@saba

Thema "Eigenverantwortung"
Aus meiner Erinnerung kann ich sagen, dass unter Stap. Urwyler dieser Begriff im Zusammenhang mit der Teilnahmen am Abendmahl eingeführt wurde (und nur dort). Vorher durften bestimmte Gruppen nämlich nicht am Abendmahl teilnehmen, danach stelle man es ihrer Entscheidung frei, ob sie teilnehmen wollten oder nicht.

Bis zu meinem Austritt ca 1993/94 war auf anderen Gebieten in meinem Umfeld nie von Eigenverantwortung die Rede. Allerdings nahm man sich damals zunehmend die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie man seine Freizeit verbrachte. Und der Kirche blieb nichts anderes übrig als es zu dulden und die Gebötlein abzuschaffen...
02.06.2010 13:59
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Ach ja, noch was.
Offziell gab es keine Verbote für uns und das sollten wir auch bei Fragen so beantworten. Dass aber hintenrum nicht alles erlaubt war, weil die ewige Seligkeit davon abhing, bezeugt doch eine Doppelmoral.

Nach außern, wir dürfen alles, nur wir tun nicht alles. Wenn man konsequent weiter denkt, war das unehrlich, weil eine Bestrafung für entsprechendes Verhalten angesagt war. Und eine Strafe kann es eigentlich nur bei Übertretung eines Verbotes geben.

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02.06.2010 14:00 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
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Hallo fantasie, genau so war es. Es war damals rein auf diese Abendmahlsgeschichte bezogen. Bei dieser Deutung hatte es aber immer ein drohendes Geschmäckle, nach dem Motto: Wenn's nicht richtig ist sind wir nicht verantwortlich.

In einem anderen Zusammenhang habe ich Eigenverantwortung nie erwähnen gehört.

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