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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


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Seelsorge
heißt das predigen? Ist es das Vermitteln von religiösen Inhalten, verstehen wir darunter das Zubereiten der Seele? Oder ist es praktische Lebenshilfe, sind es Trost und gute Ratschläge? Muss ein Seelsorger Amtsträger sein oder ist Seelsorge eines Amtsträgers zumindest mehr wert, als ein Besuch, als Trost, als Beistand von Bruder und Schwester?
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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01.08.2010 18:42 |
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detlef
jenseits von gut und böse;-)


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Seelsorger sein kann m.E. Jede/r und somit nicht zwangsläufig an ein "Amt" gebunden.
Seelsorge hat für mich etwas mit unmittelbarer Nähe und dementsprechendem tiefen
Vertrauen zu tun...dann kann man sich öffnen und das "Sorgen" zulassen.
Seelsorge hat vermeintlich dem Wort gemäß etwas mit "Sorge um/für eine Seele" zu tun: das kann aber eben auch! die ganz praktische Hilfe sein, die mir jemand gezielt angedeihen lässt und mir dadurch eine "Sorge/Last von der Seele" nimmt.
Seelsorge kann das ganz einfache?? Zuhören genauso beinhalten (abladen von Sorgen/Nöten) wie
das Raten/Anraten zu Hilfe soweit es in der Kompetenz der/des Seelsorgers liegt oder eben der konkrete Hinweis auf solche Kompetenzen(Ärzte etc.pp)
Seelsorge sollte m.E. auch immer etwas mit der Triebfeder "Nächstenliebe" zu tun haben und dem
Verständnis heutiger Zeit gemäß auch immer etwas mit Hilfe zur Annäherung an Gott zu tun haben (soweit wir als Menschen überhaupt dazu fähig sind).
Seelsorge hat für mich NICHTS! zu tun mit: Jemanden "auf Linie" bringen, sein Gottes- und Glaubensbild mit Macht und ohne Respekt dem Gegenüber quasi aufzuzwingen usw. usf..: damit verursache ich möglicherweise eher größere Konflikte/Belastungen/Verunsicherung (und es hat auch nicht viel mit der von Jesu gemeinten Nächstenliebe zu tun)
S. stellt für mich also den Versuch/das Angebot zur Hilfe (welcher Art auch immer) aus dem
Verständnis/der Motivation der Liebe dar.
Detlefs pers. Ansicht zum Thema
Seelsorge
liebe Grüße
__________________ Mit der Liebe ist es, wie mit den Broten und Fischen bei der sogenannten Speisung der 5000:
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WANN fängst Du endlich an auszuteilen??
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01.08.2010 22:49 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


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Das Wort beinhaltet: für die Seele sorgen. Manchmal wird das eben rein religiös ausgelegt, das ewige Seelenheil in den Vordergrund gestellt.
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tosamasi
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01.08.2010 22:53 |
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Alicia unregistriert
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@Detlef
Gefällt mir sehr gut deine Sichtweise von Seelsorge.
Liebe Grüße.Alicia
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02.08.2010 00:29 |
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Dania unregistriert
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Lieber Detlef,
Deine Gedanken zu diesem Themen gehen voll konform mit meiner Sichtweise. Deshalb lieben Dank für Deinen Beitrag.
Ein Aspekt der Seelsorge ist nach meiner Erkenntnis auch das sich an erfahrene Seelsorge anschließend in einem ausbreitende Gefühl des tiefen Friedens, der Gewißheit, ich bin nicht allein.
Versuche ich selbst, geboren aus Nächstenliebe, meinem Nächsten seelsorgerisch beizustehen, dann ist es auch ein besonderes Erleben für mich, die Gebende. Meine Seele wird berührt, ich fühle mich wohl und empfinde die gute Verbindung zu Gott ganz besonders innig.
Dania
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02.08.2010 08:59 |
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Waage

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| Zitat: |
Original von detlef
Seelsorge sollte m.E. auch immer etwas mit der Triebfeder "Nächstenliebe" zu tun haben und dem
Verständnis heutiger Zeit gemäß auch immer etwas mit Hilfe zur Annäherung an Gott zu tun haben (soweit wir als Menschen überhaupt dazu fähig sind).
...
Detlefs pers. Ansicht zum Thema
Seelsorge
liebe Grüße |
Seelsorge ohne Nächstenliebe??? - Ist in meinen Augen gar nicht möglich. Dann wäre der Begriff völlig falsch gewählt. Das wäre wirklich "nur" predigen - jemanden "auf Linie" bringen wollen.
Anderer Gedanke: "Seelsorger" sein heißt m.E. auch um seine eigene Seele "besorgt" zu sein, sich um ihre Entwicklung zu bemühen, nach ihrem Wohlergehen zu schauen.
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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02.08.2010 11:23 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


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Ich habe schon von "guten" Predigern, aber "schlechten" Seelsorgern gehört. Da ist wieder die Frage, wenn Gott die Amtsträger auswählt, wie wir im 5. Glaubensartikel lesen können, nach welchen Gesichtspunkten wählt er?
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tosamasi
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02.08.2010 12:17 |
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Excalibur
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Religion: keine Angabe
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Tja die Wege des Herrn sind unergründlich.
Aber mal ernsthaft, ich würde seelsorgerische Fähigkeiten nicht von irgendeinem Amt abhänig machen, auch hier sollte gelten, wer kann - der soll.
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02.08.2010 13:07 |
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fred unregistriert
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| Zitat: |
Original von detlef
Seelsorger sein kann m.E. Jede/r und somit nicht zwangsläufig an ein "Amt" gebunden.
...
S. stellt für mich also den Versuch/das Angebot zur Hilfe (welcher Art auch immer) aus dem
Verständnis/der Motivation der Liebe dar.
Detlefs pers. Ansicht zum Thema Seelsorge |
Lieber Detlef, ich stimme Dir voll und ganz zu.
- Übrigens - Frauen beseelsorgen sich untereinander sehr oft - mangels weiblicher Ansprechpartner und weil sie einerseits pragmatischer und andererseits einfühlsamer in solchen Dingen sind und eher das Bedürfnis für Seelesorge-Gespräche untereinander besteht, auch wenn es meist nicht auffällt, dass das eine oder andere Gespräch Seelsorge war.
Das ist als Hinweis für alle Seelsorger gedacht und als Impuls für uns Männer, es unter Männern und zwischengeschlechtlich im privaten Umfeld mehr zu tun.
Zur Seelsorge kann ich folgendes Buch sehr empfehlen: "Keine Angst vor der Seelsorge: Praktische Hilfen für Haupt- und Ehrenamtliche" von Wolfgang Wiedemann von 2009, 246 Seiten, Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht (http://www.amazon.de/Keine-Angst-vor-See...e/dp/3525624077)
Liebe Grüße
Fred
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fred: 02.08.2010 13:52.
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02.08.2010 13:09 |
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detlef
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| Zitat: |
Original von tosamasi
Ich habe schon von "guten" Predigern, aber "schlechten" Seelsorgern gehört. |
..gehört???....erlebt tosamasi!
es ist nach meinem Erleben oft so: der Mensch, der wunderbare, inhaltsreiche und nachdenkenswerte Predigten wie am "Fließband" hält ist deswegen nicht zwangsläufig auch ein einfühlsamer Seelsorger.
Ich gehe da mit Excalibur konform: der "Prediger" sollte eben auch hauptsächlich predigen und der "Seelsorger" sollte seine Hauptaufgabe darin auch wirklich sehen können. Aber davon sind wir in unserer Kirche (nicht zwangsläufig aber oft!) meilenweit entfernt.
Ich denke aber auch, der "gezielte" Einsatz in einer Gemeinde scheitert oft wirklich am einfachen Punkt "Personalmangel". Solange wir alles von "Ämtern" abhängig machen berauben wir uns selbst größter "Schätze"...aber das ist nun einmal Fakt und davon wird man so sehr schnell nicht wegkommen befürchte ich.
Man erkennt zwar den Mangel und versucht ihn u.a. dadurch zu beheben, dass At i.R. für bestimmte Aufgaben (auch seelsorgerischer Art) herangezogen werden können aber das ist auch eher ein ziemlich fruchtloser Versuch gewesen (zumindest in unseren Breiten)..dem steht meistens die Alters- und Gesundheitsstruktur der At i.R. (und der oft entschiedene Einspruch ihrer Ehefrauen
) entgegen.
liebe Grüße
Detlef
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02.08.2010 13:49 |
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giggi unregistriert
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| Zitat: |
Original von tosamasi
Ich habe schon von "guten" Predigern, aber "schlechten" Seelsorgern gehört. Da ist wieder die Frage, wenn Gott die Amtsträger auswählt, wie wir im 5. Glaubensartikel lesen können, nach welchen Gesichtspunkten wählt er? |
Das werden wir wohl hier nie ganz erfahren.
Seelsorge beinhaltet für mich auch die Sorge um die eigene Seele.
Will ich alles meiner Seele zumuten?
Will ich alles genau wissen?
Oder wäge ich ab ob ich Dies oder Jenes lese, höre oder mir ansehe ?
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02.08.2010 13:53 |
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tosamasi

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| Zitat: |
| SEELSORGE ist allerdings etwas mit geistlichem Auftrag, von Gott gesandt, was auch eine beauftragte Verkündung, eines persönlichen Gotteswortes mit einschliesst. |
schrieb rinky u.a. hier
Insofern dünkt mich, dass es doch eher um Amtsträger geht, die dann aber einen Kombinationsauftrag hätten. Allerdings sieht man das in anderen Kirchen genauso. Die Frage ist aber, ob eine entsprechende Ausbildung/Schulung erfolgt. Also nicht nur für "gehaltvolles" Predigen.
Das aber zeigt schon, dass es mit dem Heiligen Geist alleine nicht getan ist.
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tosamasi
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02.08.2010 14:11 |
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detlef
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@giggi
ich weiß nicht, ob es das so genau trifft: das, was Du beschriebst, ist doch eher SeelVORsorge oder?
Ich meine das z.B. so: wenn ich um die Gefahren des Rauchens bezüglich Krebserkrankung weiß und deswegen Nichtraucher bin. treffe ich eine gewisse Vorsorge. Oder ich gehe zu einer "Vorsorgeuntersuchung" und eine eventuell gerade ausgebrochene Krankheit kann relativ schnell und nachhaltig unter Kontrolle gebracht werden weil ich eben dafür sorgen konnte, dass schon im Frühstadium behandelt wird.
So ähnlich (in diesem Sinne) sehe ich Deine Gedanken, die eigene Seele betreffend.
Aber trotzdem muß ich eines tolerieren: Es gibt zig-Mill. Menschen, die nie eine Zigarette angefasst haben und die trotzdem -sagen wir einmal - Lungenkrebs haben.
Ich meine eben: VORsorge ist wichtig aber nicht unbedingt das Wesentliche. Genau so kann ich meine Seele nicht immunisieren ( Motto aus "alter" Zeit: Gift probiert man nicht).
Ich muß irgendwann feststellen: krank!! - vielleicht schwerkrank: und jetzt bedarf ich der wirklichen, einfühlsamen und wirksamen Seelsorge.
Und da lasse ich niemanden an mich heran, dem ich nicht vertraue!
liebe Grüße
Detlef
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02.08.2010 14:14 |
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Waage

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Ich mische mich jetzt einfach mal ein, obwohl giggi angesprochen war, weil ich den gleichen Gedanken wie Giggi weiter oben auch schon angesprochen hatte.
SeelenVORsorge schreibt Detlef. Ja - ist so. Wobei die Sorge um die eigene Seele nicht nur reine Vorsorge ist sondern durchaus auch "echte" Seelsorge sein kann. Bin ich in seelischer Not und erkenne das, schaue ich doch zunächst mal, ob ein Griff in die seelische "Hausapotheke" ausreicht, um wieder ins Lot zu kommen. Umgekehrt kann auch SeelenVORSorge von aussen, nicht nur durch mich selbst, stattfinden.
So wie Ärzte sich aktive Patienten wünschen, die am Heilungsprozess mitwirken, weil das zu einem besseren Ergebnis führt, sollte es in der Seelsorge auch sein - Seelsorge von "außen" und an der eigenen Seele "von innen" - idealerweise Hand in Hand
__________________ Liebe Grüße
Waage
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02.08.2010 14:27 |
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giggi unregistriert
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Richtig Waage für mich ist Sorge um die eigene Seele nicht nur VORsorge, sondern auch ein Griff in die seelische Hausapotheke.
Der Spruch : "Gift probiert man nicht " gehört für mich in die Mottenkiste Detlef.
Meistens weiss man ja selbst was man der Seele, dem Herzen zumuten kann oder nicht.
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02.08.2010 16:14 |
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poehle

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| Zitat: |
Original von giggi
Richtig Waage für mich ist Sorge um die eigene Seele nicht nur VORsorge, sondern auch ein Griff in die seelische Hausapotheke.
Der Spruch : "Gift probiert man nicht " gehört für mich in die Mottenkiste Detlef.
Meistens weiss man ja selbst was man der Seele, dem Herzen zumuten kann oder nicht. |
Liebe giggi,
seiner Seele nicht alles zumuten musste ich auch erst lernen.
Ansonsten stimme ich Detlef zu, man muss kein Amt haben um sich um die Seele seiner Geschwister zu sorgen.
LG
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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02.08.2010 16:34 |
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detlef
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@giggi
"Gift pr..........." hast Du hoffentlich richtig eingeordnet: war absolut auf keinen User gemünzt sondern wie von Euch beschrieben: als "alter" Hut, der aber dennoch sehr oft noch präsent ist.
liebe Grüße
Detlef
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02.08.2010 16:38 |
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giggi unregistriert
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Ja habe ich Detlef keine Sorge !
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02.08.2010 17:21 |
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Anja unregistriert
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02.08.2010 20:18 |
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tosamasi

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Es gibt ja mancherorts Seminare für gehaltvolles Predigen. Vielleicht sollte man dem Gedanken von Seminaren für effektive Seelsorge mal näher treten. Nicht alles, was weiterbildet, schadet.
Detlef, wenn du den Personalmangel ansprichst, m.E. sollte jeder das tun, was ihm liegt, auch bei den At. Ich habe schon erlebt, dass die At, deren Predigt eher holprig war/ ist, dafür bzgl. Güte und Verständnis ganz oben rangieren.
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tosamasi
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03.08.2010 13:40 |
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detlef
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| Zitat: |
Original von tosamasi
Es gibt ja mancherorts Seminare für gehaltvolles Predigen. Vielleicht sollte man dem Gedanken von Seminaren für effektive Seelsorge mal näher treten. Nicht alles, was weiterbildet, schadet. |
-Gehört habe von diesen Seminaren (Predigt) auch schon...aber noch nicht sehr oft diesbezügliche positive Auswirkungen erlebt
-Eine "Lesereihe" zur Seelsorge gibt es ja seit einiger Zeit für die AT aus dem Bereich BAp Schumacher im monatlichen "Amtsblatt". Bisher aber hauptsächlich eher bescheidene Beschränkung auf Äußerlichkeiten wie:
"Wie verhalte mich wenn kritische Fragen gestellt werden" u.ä. etc.
Die eigentliche "Seelsorge" ist noch nicht wirklich angesprochen worden
| Zitat: |
Original von tosamasi
Detlef, wenn du den Personalmangel ansprichst, m.E. sollte jeder das tun, was ihm liegt, auch bei den At. Ich habe schon erlebt, dass die At, deren Predigt eher holprig war/ ist, dafür bzgl. Güte und Verständnis ganz oben rangieren. |
Natürlich! Das war ja u.a. auch Excaliburs Argumentation.
Aber es ist eben so, dass der "holprige Prediger" eben doch immer wieder predigen muß und der "Stern hinter dem Altar" trotzdem "seinen" seelsorgerischen Aufgaben nachkommen muß. Bei uns in der Gemeinde verbleiben jetzt aktuell 2 priesterliche Ämter für ca.!! 140 Geschwister: wen willst Du da noch nach "Gaben/Begabung" einsetzen??: Das war meine Intenion
liebe Grüße
Detlef
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von detlef: 03.08.2010 14:41.
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03.08.2010 14:39 |
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Dania unregistriert
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tosamasi, Deine Ausführungen machen ein Bedürfnis deutlich, dem in unserer Kirche wohl noch mehr nachhaltige Beachtung geschenkt werden sollte bzw. müßte. Soziale Kompetenz. Sie ist im Umgang mit Menschen, egal ob in der Kirche, im Beruf oder in der Familie von großer Bedeutung und Wichtigkeit.
Wer über sie verfügt, hat Vorteile, ganz eindeutig. Deshalb wäre es gut, die KL würde nicht generell bei den AT davon ausgehen und sie auch so einsetzen, daß sie gute, gehaltvolle Prediigten halten können, aber auch über Empathie und eben soziale Kompetenz ausreichend verfügen, um hilfreich in der Seelsorge agieren zu können. Für die Seelsorge sollten wirklich AT speziell ausgewählt und beauftragt werden, die entsprechend dafür ausgerüstet sind.
Dania
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03.08.2010 14:41 |
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detlef
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| Zitat: |
Original von Dania
....Für die Seelsorge sollten wirklich AT speziell ausgewählt und beauftragt werden, die entsprechend dafür ausgerüstet sind.
Dania |
Wobei ich noch einmal darauf hinweisen möchte: Dazu (qualifizierte Seelsorge) braucht es nicht zwangsläufig AT - da könnte man in fast jeder Gemeinde hervorragende Begabungen "anzapfen"....allerdings muß sich dann wohl auch zwangsläufig das doch sehr gefestigte Gesamtbild und Stellung des At ändern und daran dürfte es oft scheitern...möglicherweise sogar eher aus den Reihen der At als aus dem Geschw.kreis..
liebe Grüße
Detlef
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03.08.2010 14:51 |
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Waage

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| Zitat: |
Original von detlef
allerdings muß sich dann wohl auch zwangsläufig das doch sehr gefestigte Gesamtbild und Stellung des At ändern und daran dürfte es oft scheitern...möglicherweise sogar eher aus den Reihen der At als aus dem Geschw.kreis..
liebe Grüße
Detlef |
...wobei man da nur etwas offiziell installieren würde, was faktisch schon praktiziert wird
fred schrieb:
| Zitat: |
| - Übrigens - Frauen beseelsorgen sich untereinander sehr oft - mangels weiblicher Ansprechpartner und weil sie einerseits pragmatischer und andererseits einfühlsamer in solchen Dingen sind und eher das Bedürfnis für Seelesorge-Gespräche untereinander besteht, auch wenn es meist nicht auffällt, dass das eine oder andere Gespräch Seelsorge war. |
...und ich meine, dass sich nicht nur Frauen gegenseitig "beseelsorgen" sondern auch "Nicht-AT-Männer" untereinander oder "gemischt" - das hängt doch immer von den Umständen und dem Thema ab.
__________________ Liebe Grüße
Waage
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03.08.2010 15:24 |
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Excalibur
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Religion: keine Angabe
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Immer wieder das Amt, warum?
Warum soll man den qualifizierten Psychotherapeuten, der kein Amt hat, denn nicht dazu heranziehen?
Es heißt immer Gaben sollen eingebracht werden.
Ich denke aber ein gewichtiger Punkt wird etwas ausgeblendet und zwar die "Chemie" zwischen den Menschen, es kann der beste Seelsorger der Welt sein, wenn sie oder er mir unsympatisch ist wird das nichts.
Während ich den meisten hier im Forum unsympatisch und noch schlimmeres bin, finden sich aber doch so einige die in meiner Person Kraft, Trost und Hilfe in vielerlei Form finden.
Ich denke man muss vielmehr die Menschen in der Gemeinde mit aktivieren, jeder hat doch so seinen Bekannten und Freundeskreis, dort könnte man sich gegenseitig unterstützen und würde auch den "Personalmangel" kompensieren, dann wären die "hauptamtlichen" Seelsorger für die schweren Fälle frei.
Ich persönlich habe aber desöfteren erlebt, Seelsorge bedeutet noch oft auf neuapostolische Linie bringen und gar nicht auf die Belange der Seele eingehen.
E.
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03.08.2010 15:28 |
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poehle

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Familienstand: Single Religion: neuapostolisch
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Excalibur schreibt: Ich persönlich habe aber desöfteren erlebt, Seelsorge bedeutet noch oft auf neuapostolische Linie bringen und gar nicht auf die Belange der Seele eingehen.
so ganz kann ich das für mich nicht stehen lassen, es gibt durchaus ATs die einem den Rat geben wenn man profesionelle Hilfe braucht diese auch in Anspruch zu nehemen.
Kluge ATs raten immer dazu Fachleute aufzusuchen wenn man ernsthafte Probleme hat.
Excalibur wenn du einen Bandscheibenvorfall hast gehst du auch zum Arzt und wartest nicht darauf das ein Seelsorger dir die Schmerzen wegbetet.
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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03.08.2010 15:48 |
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Excalibur
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Religion: keine Angabe
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Den Vorwurf der generalisierden Aussage muss ich zurückweisen!
Ich kann den Vergleich mit dem Bandscheibenvorfall - schön wenn der Schmerz nachlässt - nicht nachvollziehen.
E.
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03.08.2010 15:57 |
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tosamasi

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Themenstarter
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Wenn man auf Personen außerhalb des At-Kreises OFFIZIELL zurück greift, könnte es natürlich sein, dass -wie bereits oft bei "Familien"gemeinden- (kleinere Gemeinden, die von bestimmten Familien dominiert werden) auch hier wieder auf diesen Kreis zurück gegriffen wird. Z.B. Vater Priester, Sohn Diakon, Tochter Dirigentin, andere Tochter Kindergruppe.
(Doch, das gibts
)
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tosamasi
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03.08.2010 17:45 |
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poehle

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| Zitat: |
Original von Excalibur
Den Vorwurf der generalisierden Aussage muss ich zurückweisen!
Ich kann den Vergleich mit dem Bandscheibenvorfall - schön wenn der Schmerz nachlässt - nicht nachvollziehen.
E. |
Excalibur, das war nur ein Beispiel!
Einen Vorwurf sehe ich in meinem Beitrag nicht!
Ein anderes Beispiel, wenn du Zahnschmerzen hast gehst du auch zum Zahnarzt und kein Seelsorger kann dir diesen Gang abnehmen.
Seelsorger können beraten und beten, aber niemals medizinische Entscheidungen treffen, mehr wollte ich gar nicht damit ausdrücken.
Apostel Zeitlewicz sagte einmal: Wir tragen heute noch die Altlasten was Psychotherapie angeht!
Heute wird für die Geschwister gebetet die ein seelisches Leiden haben und sie werden für eine Therapie unterstützt, was auch klug ist.
Jeder AT sollte sich aus medizinischen Dingen raus halten.
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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03.08.2010 18:22 |
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