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Zum Ende der Seite springen Streit vor den Kindern 3 Bewertungen - Durchschnitt: 9,333 Bewertungen - Durchschnitt: 9,333 Bewertungen - Durchschnitt: 9,333 Bewertungen - Durchschnitt: 9,33
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ruth ruth ist weiblich
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Streit vor den Kindern Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Letzte Tage fragt mich ein 25 Monate altes Kind:
"Pappa - böse?"
Ich ganz entsezt:
"Nein, nein, Pappa ist nicht böse."
Das Kind überlegt und fragt dann:
"Mamma - böse?"
Das Kind wägt hin und her,
wer ist denn eigentlich böse?


Muss ein 2 Jahre altes Kind schon solche Streitereien zwischen Mamma und Pappa mitkriegen und sich fragen:
Ist Mamma oder ist Pappa böse?


Liebe Grüße!

__________________
Liebe Grüße von Ruth

Welt, du bist uns zu klein;
wir gehn durch Jesu Leiten
hin in die Ewigkeiten:
Es soll nur Jesus sein.
(G. Tersteegen, 1738)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von ruth: 26.05.2008 13:54.

26.05.2008 13:53 ruth ist offline Beiträge von ruth suchen Nehmen Sie ruth in Ihre Freundesliste auf
Aschenputtel
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Eigentlich sollte man niemals vor Kindern streiten, aber wie das so im Alltag nun mal ist, wird das eben fast überall schon mal passiert sein.

Grundsätzlich ist das erstmal nicht schlimm, denn auch Kinder können schon begrenzt begreifen, dass die Welt eben nicht immer nur rosarot ist, und auch Papa und Mama mal Unstimmigkeiten haben.

Wichtig ist nur dabei, dass Kinder niemals in so einen Streit mit hinein gezogen werden, oder zum Spielball werden. Außerdem sollte man mit Kindern auch sehr intensiv reden, wenn sie etwas von einem Elternstreit mitbekommen haben. Vieles wird nämlich schlicht und ergreifend falsch verstanden und in kindlicher Phantasie dann schon mal dramatisiert. Das kann man ganz leicht entschärfen, indem man dem Kind erklärt warum, wieso Mama oder Papa jetzt eben mal sauer waren.

Letztenendes sollte man den Kindern aber auch zeigen, dass es nach jedem Streit auch ein versöhnliches Ende haben kann. Entweder kommt man sich als Partner entgegen oder man versucht GEMEINSAM eine andere Lösung zu suchen. Wichtig ist, dass die Kinder sehen, dass einem die Streitbeilegung und der Frieden in der Familie wichtig ist.
26.05.2008 14:29
Dania
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Streit vor Kindern Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Liebe Aschenputtel,

Deinen Ausführungen kann ich voll und ganz zustimmen.

Eines darf ich vielleicht noch erläuternd anfügen: Ein Kind wird seelisch auch von dem berührt, was sich nonverbal zwischen den Erwachsenen abspielt. Entsprechend reagiert es mit z. B. Hyperaktivität, Passsivität oder Einnässen etc. Eltern sollten schon darauf achten, daß sie absolut ehrlich zu ihrem Kind sind, d. h. auch, ihre innere Befindlichkeit muß kongruent sein mit ihren äußerlich wahrnehmbaren Gesten, Mimik, Tonart in der gesprochen wird.
Kinder haben sehr feine Antennen, man kann ihnen nichts vormachen, von daher also ist immer Ehrlichkeit ein strikt zu beachtendes Kriterium für die gesunde seelische Entwicklung eines Kindes.

Wie Du schon sehr richtig betont hast, reden, klären, auch einsichtig machen für gewisse Vorgänge und Maßnahmen, ist ein guter Weg in der Erziehung, um die Erkenntnis leitenden Prozesse immer wieder neu zu aktivieren.

Dania
26.05.2008 16:05
Michael Michael ist männlich
jenseits von gut und böse;-)




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Wichtig ist m.E., wenn Kinder mal wirklich einen Streit erlebt haben, dass man nichts beschönigt, sondern es so lässt, wie es ist - das heißt aber und vor allem auch, nicht zu sagen: "Mama (oder Papa) ist heute einfach doof/uneinsichtig/kapiert wieder mal gar nichts."

Wahre Größe zeigt sich dann darin, wirklich wertfrei zu bleiben und dem Kind zu sagen: das kommt schon wieder in Ordnung, manchmal streiten sich sogar Erwchsene, oder wenn selbst das in Frage steht: wir haben dich beide trotzdem lieb und es ist nicht deine Schuld.

Michael smile

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Alles wird gut!
26.05.2008 23:16 Michael ist offline E-Mail an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf
Niramelian Niramelian ist weiblich
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Ich finde das Kinder ruhig mal mit bekommen sollen
wenn die Eltern mal Zoff haben.
Man muß ihnen nicht die heile Welt vorspielen
die es so wie so nicht gibt.
Es läßt sich manchmal gar nicht vermeiden
das man unterschiedliche Meinung ist.
Wichtig ist, das die Kinder mitbekommen
das Mama und Papa sich lieb haben
und sich wieder versöhnen.

Und wenn ein kleines Kind, was noch lernen muß,
mal sagt ob : Mama oder Papa : böse ist
sollte man das auch nicht überbewerten.

Was sich unsere Jungs erlaubt haben als sie noch
klein waren....
und wenn ich das überbewertet hätte...... wech

Also bitte, bei so einem kleinen Kind....... smile

__________________
LG Silke

wer Schreibfehler findet darf sie behalten
27.05.2008 00:10 Niramelian ist offline E-Mail an Niramelian senden Beiträge von Niramelian suchen Nehmen Sie Niramelian in Ihre Freundesliste auf
giggi
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Fragen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Als mein erster Mann und ich uns getrennt haben waren die Kinder noch sehr klein.
Sie haben fast allles mitbekommen. Wir haben zwar nicht gestritten, aber die Gesten und ....auch das Schweigen haben sie mitbekommen.

Mein Sohn hat viel später nachgefragt. Warum konntet ihr nicht sagen was ihr meint? Warum konntet ihr darüber nicht auch einmal streiten?

Leider konnte ich ihm keine Antwort geben

Meine Eltern haben sich Alles gesagt und mein Papa hat eine sehr laute Stimme. Damals (50 Jahre her) habe ich immer gemeint sie haben sich nicht mehr lieb.

Beides greift Kinderseelen an, das ist meine Meinnung.

giggi
27.05.2008 07:50
Engelkinder
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Hallo!

Ja beides greift die Kinderseele an, aber wenn man ihnen zeigt das es auch Streit gibt und das man sich danach wieder versöhnen kann, und das man sich ganz doll noch lieb hat, dann geht es m.E.
Denn wenn man nur immer eitel Sonnenschein vorlebt, spüren die Kinder es trotzdem und können sich, denke ich, schlechter in ihrem Umfeld zur Wehr setzen, oder damit umgehen wenn sie mal in Konfliktsituationen sind.

( ist mein Empfinden)
27.05.2008 09:22
insomnia insomnia ist männlich
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traurig Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Oh Mann oh Mann, das ist uns gestern noch passiert!
Wegen einer Kleinigkeit!
Unsere Große wurde Zeuge ... ...und auch der halbe Stadtteil... das Fenster stand auch noch auf... Oh ist das peinlich!

Als ich als Kind einmal mitbekam wie sich meine Eltern gestritten haben, da wurde mir ganz Angst und Bang und daran kann ich mich jetzt noch erinnern.

Kinder, auch die Kleinen bekommen das ganz gut mit.
Die haben sich dann meist in ihre Zimmer verkrümelt wenn die Luft mal etwas dicker wurde.

Gruss Markus
27.05.2008 10:25 insomnia ist offline E-Mail an insomnia senden Homepage von insomnia Beiträge von insomnia suchen Nehmen Sie insomnia in Ihre Freundesliste auf
ruth ruth ist weiblich
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Kampf ums Kind Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Na also, ich weiß nicht, wenn ein 2-jähriges Kind sich entscheiden soll,
ist der Pappa der böse oder
ist die Mamma die böse.
M.E. sollten 2-jährige Kinder nicht unterschätzt werden.


In einer Trennungssache erlebte ich folgendes:

Ein knapp 2-jähriges Kind lebte beim selbstständigen/fast arbeitslosen Vater,
und war bei der Mutter, wenn diese nicht arbeiten musste.
Eigentlich schön.

Die Mutter telefonierte mit dem Kind und sagte:
(so ähnlich): bald bist Du IMMER bei mir.
Das Kind schrie: Nein, nein, Pappa.
Mutter: Doch ...

Ist der Kampf ums Kind heute so?

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Liebe Grüße von Ruth

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29.05.2008 17:35 ruth ist offline Beiträge von ruth suchen Nehmen Sie ruth in Ihre Freundesliste auf
Hase
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Bei trennungen sind kinder doch immer die dummen. sorry aber die tun mir dann am meisten leid. Also ich bin ja eher einer der strengeren väter auf diesem planeten und oft bekommen wir auch zoff wegen der kinder und ich finde wenn es nicht ausartet können die kinder das auch ruhig mit bekommen sonst meinen sie es wäre das ganze leben eine rosa wolke. was mich aber dann gewundert hat als meine familie in mutter kind kur war haben die kinder heimweh nach mir bekommen. also bin ich vielleicht doch nicht so schlimm. es ist ja ein unterschied ob jeden tag andauernd gestitten wird oder ob das MAL vorkommt und wichtig ist auch das die kinder auch mit bekommen das der streit auch wieder beigelegt wird und alles wieder ok ist
31.05.2008 07:12
Engelkinder
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@ ruth

ja zum Teil ist der Kampf um die Kinder leider heute immernoch so.

Aber es gibt auch sehr schöne "Vorbilder" wo es besser funktioniert.

Mein Bruder hatte auch am Anfang, eigendlich bis dieses Jahr, den Kampf seine Tochter zu sehen, bis meine Schwägerin begriffen hat, das meine Nichte ihren Papa immer lieben wird. Jetzt darf er sie sehen, sobald er Zeit, egal ob er dran wäre oder nicht, ( mein Bruder ist Fernfahrer)

Ich hab aber auch ein sehr positives Beispiel in der Gemeinde, wo es in der Hinsicht gar keine Probleme gibt.
31.05.2008 07:50
netti
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Mein Mann und ich sind auch ein positives Beispiel.

Wir haben zwar die übliche Regelung, dass die Kinder jedes 2. WE bei mir sind.Aber trotzdem können sie auch in der Woche zu Mama und Papa wie sie möchten.

Meine Tochter wohnt ganz bei ihrem Papa , mein Sohn bei mir.

Auch in der Phase unserer Trennung haben wir es irgentwie hinbekommen nicht vor den kids zu streiten. Es gab sogar einige Abend an denen wir uns als Eltern mit den Kindern zusammengesetzt haben um mit den Kindern unserer Situation, die sie ja schließlich ganz besonders getroffen hat zu besprechen.
Heute hat mein Sohn Schulfest und dort werden wir als Familie aufkreuzen.

Sicherlich haben mein Noch- Mann und ich Differenzen, aber diese Sachen werden am Telefon besprochen , am Besten noch vormittags , wenn die kids in der Schule sind.Weil die bekanntlich riesige Ohren bekommen können. Augenzwinkern

LG
Netti
31.05.2008 09:44
ruth ruth ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von ruth
Klagen oder verschweigen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

So nach dem Motto: wie man es macht, macht man es falsch:

Trifft ja nicht nur auf frische Trennungen zu:

Klage ich den Kindern mein erlebtes Leid mit ihrem Vater, bin ich die Böse, die lästert, und den Vater schlecht macht,

schweige ich, weil es zu schrecklich ist, und ich die Kinder nicht belasten will, ist es auch falsch.
Die Kinder verstehen mich dann schließlich nicht,

außerdem kennen sie ja auch nur meine selbst miterlebten Fehler, und erheben (evtl) den "armen abgeschobenen" Vater.

Belastet man die Kinder oder verschont man sie besser, welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Liebe Grüße!

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Liebe Grüße von Ruth

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31.05.2008 18:03 ruth ist offline Beiträge von ruth suchen Nehmen Sie ruth in Ihre Freundesliste auf
Dania
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Streit vor den Kindern Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Liebe Ruth,

meinem pädagogischen Touch entsprechend und auch aus gemachter Erfahrung bin ich der Meinung, es ist immer richtig Kindern die Wahrheit zu sagen, und zwar möglichst neutral und nur das sollte gesagt bzw. beantwortet werden was gefragt wird, andernfalls droht die Gefahr die Kinder zu überfordern.
Mit zunehmendem Alter bilden sich die Kinder selbst ihr Urteil, ihre Meinung z. B. zur Trennung der Eltern. Können sie dabei zurückgreifen auf wahrheitsgemäße, aber ihrem jeweiligen Altern entsprechenden Aussagen, fällt es ihnen leichter das Geschehene zu bewerten und auch zu verarbeiten und entsprechend ihren gemachten Erfahrungen werden sie sich dann dem einen oder beiden Elternteilen zuwenden.

Dania
31.05.2008 19:39
mheidrun
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RE: Streit vor den Kindern Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich kann dazu nur aus eignen Erfahrungen sagen: Ich habe immer versucht den Kindern altersgerecht zu erklären, dass Streit zwar etwas sehr unschönes ist, aber hin und wieder einfach vorkommt. Und ich fand es immer sehr wichtig, dass die Kinder dann auch gespürt haben, dass es eine Versöhnung gab.

Als meine erste Ehe zerbrach, haben wir beide Erwachsenen es leider nicht hinbekommen, die Kinder komplett aus allem rauszuhalten. Das tut mir sehr sehr leid und wann immer es eine Möglichkeit gibt, sage ich das auch den Kindern. Ich denke es ist sowieso sehr gut, den Kindern auch mal "Entschuldigung" zu sagen, wenn man spürt, dass man sie mit dem eignen Verhalten traurig gemacht hat.

@ruth: diese Frage (belastet man die Kinder oder verschont man sie besser) ist ganz schwierig zu beantworten. Ich habe in der Trennungszeit und auch nach her lange Zeit versucht, sie zu schonen. Es war im Zurückschauen nicht immer richtig. Mein Bischoff gab mir mal den Rat, den Kinder (logisch erst wenn sie vom Alter es erfassen können) so neutral wie möglich zu erklären, was abgelaufen ist. Dazu gehört dann auch, die eignen Fehler einzuräumen. Das fällt mir oftmals sehr schwer ... also das neutrale .... zu tief sind die Verletztungen. Auf der anderen Seite hat erst vor kurzem mein 10 jähriger Sohn mir vorgeworfen, dass ich ihn ja all die Jahre "angelogen" hätte. Gemeint war, dass ich ihm nicht ALLES erzählt habe.

Ich glaube dies ist wirklich ein Drahtseiltanz, immer mit der Gefahr abzustürzen.

Lieben Grüße
heidrun
16.07.2008 14:08
rettsan-zittau
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Streitigkeiten vor den Kindern Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Zusammen....

also ich bin 20 Jahre alt und bin Scheidungskind seit ich 5 bin und vor mir und auf meinem Rücken wurden die Streitigkeiten meiner Ganzen Familie ausgetragen und ich leide mittlerweile an Schweren Depressionen und habe Schwere Traumatisierungen und ich kann euch eins sagen....eure Kindern werden solche Ereignisse niemals vergessen und werden den Schaden des Lebens mit sich tragen.

Sollte ich nur erfahren oder mitkriegen das ihr eure Streitigkeiten vor den Kindern austragt oder auf dem Rücken euerer Kinder kann ich euch sagen da werd ich Fuchsteufels wild......denn Kinder sind keine Erwachsene und sind von solchen Ereignissen grundsätzlich Fernzuhalten.....

Kinder sind unsere Zukunft und sollen wohlbehütet Aufwachsen.
29.10.2010 10:45
fazerBS fazerBS ist weiblich
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Zitat:
Kinder sind unsere Zukunft und sollen wohlbehütet aufwachsen.

Da kann ich nur JA zu sagen.

Aber: in einen Glaskasten stecken können und sollen wir sie auch nicht. Letztendlich ist das Leben wie es ist: mit Höhen und Tiefen, Freud und Leid. Das ist in der Familie so, im engeren Umkreis je nach Alter der Kinder (Kindergarten, Schule, Kirche, ...) und auf der ganzen Welt

Bewusst Leid herbei zu führen, das sollte wirklich verboten werden.

Manchmal ist eine Scheidung notwendig zur Verhinderung von größerem Leid.
29.10.2010 14:03 fazerBS ist offline E-Mail an fazerBS senden Beiträge von fazerBS suchen Nehmen Sie fazerBS in Ihre Freundesliste auf
rettsan-zittau
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das ist schon klar....aber Streit vor Kindern austragen ist das letzte......
29.10.2010 14:12
Mama-Schaf Mama-Schaf ist weiblich
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Also ich kann nur sagen, dass mein Mann und ich uns auch schon vor den Kindern gestritten haben. Wenn es geht, verschieben wir das auf den Abend. Bis dahin haben sich ohnehin unsere erhitzten Gemüter beruhigt.

Ich habe auch mit den Kindern darüber geredet, dass es normal ist, sich mal zu streiten, auch wenn man schon erwachsen ist.

Mit unserer Nachbarin habe ich mich mal richtig verstritten. Das war ziemlich schlimm für mich und wahrscheinlich auch für sie. Mein Mittlerer hatte mich dann mal gefragt, ob sie böse ist. Das habe ich dann verneint. Ich habe ihm erklärt, dass wir einen Streit haben, das aber nichts mit ihm zu tun hat. Wenn er möchte, kann er sie trotzdem besuchen und das hat er auch verstanden. Zu Festlichkeiten beschenken die Kinder sie und umgedreht.

Natürlich sollte man einen Streit nicht auf dem Rücken der Kinder austragen. Ich musste solches auch als Kind ertragen. Meine Eltern haben sich hauptsächlich abends gestritten, wenn wir Kinder im Bett waren. Es flogen richtig die Fetzen. Wir haben alles mitbekommen, weil wir vor Angst nicht schlafen konnten.

LG Andrea

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29.10.2010 21:52 Mama-Schaf ist offline Homepage von Mama-Schaf Beiträge von Mama-Schaf suchen Nehmen Sie Mama-Schaf in Ihre Freundesliste auf
pepe
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Hey zusammen und erstmal ein liebes Hallo ´=)

Zu diesem Thema fällt mir immer wieder ein Bericht ein den ich letzte Woche gesehen habe. Da saßen die Eltern den ganzen Tag zu Hause am Computer und haben ein Browsergame nach dem anderen gezockt. In der Zeit mussten sich ihre Kinder selber beschäftigen. Und wenn dann ein Kind nciht mehr allein spielen wollte, kam es zum riesen Streit.

Dann haben sich erst die Partner untereinander gestritten und das Kind stand direkt daneben und dann wurde die komplette schuld auf "die nervigen Plagen" geschoben.

Sowas würde ich mit meinen Kindern niemals machen, so ein Verhalten ist wirklich das letzte. Da frage ich mich doch, wieso so jemand überhaupt schwanger wird und warum ein Kind in solch eine Zukunft hineingeboren wird.
Das ist wirklich ein fieses Game. =(

Anm. der Administration: versteckte Werbelinks aus Beitag entfernt

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Admin: 31.03.2011 11:08.

19.01.2011 12:44
Acumen
ist neu hier ...




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Also ich finde, es kommt auch sehr auf das Alter des Kindes an. Gerade, wenn das Kind wirklich sehr jung ist und noch nicht abstrahieren kann, wer und warum wer gerade böse ist, finde ich es problematisch. Besonders, weil Kinder die Fehler dafür als erstes bei sich selbst suchen. Daher kurz zoffen ist okay, aber das richtige Streiten verlegt man dann vielleicht doch auf etwas später.

Ich habe das früher als Kind auch immer als sehr grausam angesehen und als die Ehe meiner Eltern in die Brüche gegangen ist, ging für mich damals die Welt unter. Wenn man klein ist, hat man eben doch noch das Gefühl, dass eine Ehe ein Bund für die Ewigkeit ist. Augenzwinkern
29.03.2011 21:20 Acumen ist offline E-Mail an Acumen senden Beiträge von Acumen suchen Nehmen Sie Acumen in Ihre Freundesliste auf
isissarah isissarah ist weiblich
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RE: Fragen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Zitat: giggi
Als mein erster Mann und ich uns getrennt haben waren die Kinder noch sehr klein.
Sie haben fast allles mitbekommen. Wir haben zwar nicht gestritten, aber die Gesten und ....auch das Schweigen haben sie mitbekommen.

Mein Sohn hat viel später nachgefragt. Warum konntet ihr nicht sagen was ihr meint? Warum konntet ihr darüber nicht auch einmal streiten?

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giggi


Das finde ich auch. Jedoch sollte man mit den kleinen Kindern darüber reden,dass man eine Meinungsverschiedenheit hat. Denn wenn man ihnen alles verschweigt, merken sie es sowieso alleine.

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31.03.2011 22:51 isissarah ist offline Beiträge von isissarah suchen Nehmen Sie isissarah in Ihre Freundesliste auf
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