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Festhalten um jeden Preis? |
ruth

Forenkönigin
   

Dabei seit: 13.04.2008
Beiträge: 1.217
Gästebuch: deaktiviert
Religion: neuapostolisch Herkunft: nrw
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| Festhalten um jeden Preis? |
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Jeder hat es schon erlebt,
eine Freundschaft, Partnerschaft oder Ehe geht so langsam "den Bach runter".
Sich mit abfinden, kämpfen, oder Festhalten um jeden Preis?
Zum einen hängt man ja aneinander, denkt an die netten Gemeinsamkeiten, weiß ggf. nicht, wie es danach weitergeht, denkt an die schönen Dinge, mag / liebt sich ja, wenn Kinder da sind, ist es eine besonde Frage (was wäre für die Kinder besser?) sind gemeinsame Eigentümer da (trotz Gütertrennung kauft man ein Haus gemeinsam, das verlangen die Banken), ist auch noch diese Problematik vorhanden.
Schafft man früh genug den "Absprung"?
Bringt die zu späteTrennung zuviel Probleme oder gar Hass?
Schafft man es, noch ein paar nette "Möglichkeiten" offen zu lassen?
Wie lange sollte man überhaupt warten?
Zu früh aufgeben
oder
Festhalten um jeden Preis?
fragt
__________________ Liebe Grüße von Ruth
Welt, du bist uns zu klein;
wir gehn durch Jesu Leiten
hin in die Ewigkeiten:
Es soll nur Jesus sein.
(G. Tersteegen, 1738)
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24.08.2008 19:52 |
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mikeurs unregistriert
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Hallo Ruth!
Den "richtigen" oder "falschen" Zeitpunkt für das Ende einer Beziehung wird es wohl aufs erste Mal nicht geben. In meiner jetzigen Beziehung habe ich gelernt, darum zu kämpfen. Auch wenn es schwer fällt. Klar kostet Kampf für eine Sache Kraft. Aber es lohnt sich.
Nur muss jeder einzelne sicher sein, dass er das Ziel der Sache erreichen will. Egal wo.
Sei es jetzt im Sport oder in einer Beziehung. Ohne Kampf für die Sache kann es nicht weitergehen.
Mein Partnerin und ich haben mehrmals darum gekämpft und sind dabei in der Beziehung immer ein schönes Stück weitergekommn und es wurde zugleich immer harmonischer.
Wie gesagt, ein 100%-Aussage für oder gegen den Kampf kann keiner geben. Nur eines ist von meiner Seite sicher zu sagen: Wenn der Partner oder die Partnerin sich nach einem Streit wieder versöhnen, ist es ein wunderschönes Gefühl. Und bei meiner Beziehung zugleich auch ein Zeichen FÜREINANDER!!
Liebe Grüsse
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24.08.2008 20:26 |
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Nadine unregistriert
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Hallo!
Also ich muss mikeurs (ist übrigens mein Partner^^) völlig Recht geben! Wir hatten SEHR viele Probleme, vor allem, weil uns kaum einer unsere Beziehung gegönnt hat. Vor allem mein Vater hasst ihn abgrundtief, was er meinen Schatz auch heftigst spüren ließ. Dazu kam noch, dass mein Lieber und ich ziemlich weit auseinander wohnten, das machte die Sache auch nicht gerade einfacher.
Den Rest hat mikeurs schon gesagt. Wenn sich BEIDE sicher sind, dann lohnt es sich auch zu kämpfen! Wir haben es KEINE Sekunde lang bereut, dass wir zueinander gehalten haben. Und wir werden auch weiterhin kämpfen! (siehe Forum: http://www.nak-elternforum.de/wbb2/board.php?boardid=27&sid=)
unter: Kirchliche Verlobung (nicht) möglich?
Ich hoffe, wir konnten Dir ein Stück weit weiterhelfen!
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24.08.2008 20:58 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
Beiträge: 1.933
Gästebuch: aktiviert
Religion: neuapostolisch
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Dazu lautet meine Antwort eindeutig "Nein".
Was nicht heißt, dass ich nicht lange kämpfen würde und versuchen würde Dinge und Einstellungen zu ändern - auch mit professioneller Unterstützung. Ich wäre aber nicht bereit zu kämpfen, wenn
- es nur einseitig wäre
- z.B. Gewalt im Spiel wäre und sich das nicht innerhalb einer gewissen Zeit ändern würde
- ich mich dafür aufgeben (nicht ändern!) müsste
- ...
Solange man Probleme erkennt, miteinander bespricht und versucht gemeinsame Lösungen zu finden: da lohnt sich ein Kampf auf jeden Fall!
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24.08.2008 21:48 |
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giggi unregistriert
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Um jeden Preis, nein! ! !
Wie FazerBS schon schreibt, wenn Gewalt ob körperlich oder auch verbal, dann nein.
Können Ehepartner miteinander reden, Probs. noch lösen, dann ja!
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24.08.2008 22:00 |
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bambo1 unregistriert
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Das ist auch meine Meinung: Kämpfen ja, aber nicht um JEDEN Preis, wie meine "Vorschreiber" schon erwähnten.
Mit liebevollen und (leider) auch weniger liebevollen Kämpfen konnte ich meine Ehe jetzt schon seit über 23 Jahren aufrecht erhalten. Für mich/uns hat sich der ständige Kampf gelohnt, wir stehen uns heute näher als je zuvor!
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24.08.2008 22:16 |
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Niramelian

Forenprinzessin
  

Dabei seit: 15.03.2008
Beiträge: 688
Gästebuch: aktiviert
Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: NRW
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Wenn die Liebe nur einseitig ist lohnt es sich nicht.
Man kann keine Liebe erzwingen.
__________________ LG Silke
wer Schreibfehler findet darf sie behalten
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24.08.2008 22:59 |
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mrsrobinson unregistriert
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| Zitat: |
| Sich mit abfinden, kämpfen, oder Festhalten um jeden Preis? |
abfinden bedeutet, resignieren. kämpfen kann ein versuch sein, der aber erfolglos sein kann, diese möglichkeit muss man mit bedenken. festhalten um jeden preis kann selbstaufgabe bedeuten- und das kann nicht gut sein.
| Zitat: |
| Zum einen hängt man ja aneinander, denkt an die netten Gemeinsamkeiten, weiß ggf. nicht, wie es danach weitergeht, denkt an die schönen Dinge, mag / liebt sich ja, wenn Kinder da sind, ist es eine besonde Frage (was wäre für die Kinder besser?) sind gemeinsame Eigentümer da (trotz Gütertrennung kauft man ein Haus gemeinsam, das verlangen die Banken), ist auch noch diese Problematik vorhanden. |
warum hängt man aneinander? die frage ist wohl ziemlich wichtig, denke ich. die netten gemeinsamkeiten und schönen dinge bleiben ja; und ich meine, ob man sich liebt oder nur mag, das ist ein großer unterschied. man mag ein eis, man mag die friseuse..aber den partner sollte man mehr als mögen. kinder haben irgendwann ihr eigenes leben. das finanzielle kann man regeln.
| Zitat: |
| Schafft man früh genug den "Absprung"? |
wann ist früh genug? bevor man 90 ist? den zeitpunkt muss man wohl selbst bestimmen.
| Zitat: |
| Bringt die zu späteTrennung zuviel Probleme oder gar Hass? |
probleme bringt eine trennung immer; hass..das liegt an beiden. warum sich hassen, wenn man sich eine weile viel gegeben hat? man kann hass, rache und ungute gedanken kultivieren, man kann aber auch daran denken, was man dem anderen verdankt.
ich hab hier was für dich:
Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
(Hermann Hesse)
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24.08.2008 23:32 |
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Dania unregistriert
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Meine Ehe ist dominiert worden vom Teufel Alkohol, also Suchtmittelabhängigkeit meines Ex-Mannes, Co-Abhängigkeit meinerseits.
So Betroffenen kann ich nur raten, dem Betroffenen e i n e Chance geben, um die Sucht zu überwinden. Gelingt dies nicht, ist jeder Kampf in aller Regel vergebens und es ist für den mitbetroffenen PartnerIn gesünder und richtiger sich dann aus der Beziehung zu lösen.
Dania
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25.08.2008 09:56 |
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Helga unregistriert
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Ja Dania, das ist ein Grund, da ist wirklich gar nichts mehr zu retten. Da kann ich dir nur beipflichten.
LG Helga
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25.08.2008 18:16 |
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