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Scheidung - Schuldgefühle? |
Sonja unregistriert
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| Scheidung - Schuldgefühle? |
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Hallo, Ihr Lieben,
ich lebe seit 4 Monaten von meinem Mann getrennt mit dem ich 11 Jahre verheiratet war. Wir haben zwei Kinder.
Wir sind in beiderseitigem Einvernehmen und ohne Groll auseindergegangen.
Trotzdem kommt immer wieder Traurigkeit beim Gedanken daran, dass man es auch hätte gemeinsam schaffen können ...
Nun habe ich letzten Sonntag einen Beitrag im Radio gehört, indem es um Begleitung von Paaren in Problemsituationen und Trennung durch eine ev. Seelsorgerin ging.
Und sie sagte unter anderem, dass gerade bei religiösen Paaren oftmals die Schuldgefühle bei einerTrennung stark sind, gegen Gottes Willen gehandelt zu haben. Etwas, dass von Gott gegeben war, zerstört zu haben.
Mich haben diese Sätze emotional sehr berührt und ich habe für mich bemerkt, dass ich unterbewusst ähnliches fühle.
Wie ging es Euch mit Eurer Trennung? Habt Ihr ähnliche Schuldgefühle gehabt?
Liebe Grüße,
son(n)ja
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23.10.2008 16:42 |
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hartmut unregistriert
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Schuldgefühle nicht direkt,eher Traurigkeit.
Ganz so reibungslos lief es dann doch nicht ab,es musste ja auch zb ein Unterhaltsprozess stattfinden,da ich zb auch vor der Berentung stand.
Und hier war dann ein Zugewinnsausgleich zu machen
Ich fühlte mich seinerzeit nicht unbedingt von meinen damaligen Seelsorgern verstanden,hatte den Eindruck:Sie waren vor allem daran interessiert,dass die Ehe weitergeführt wird.
Eine Zeitlang ging meine geschiedene Ehefrau noch in die gleiche Gemeinde,da fiels dann doch schon schwer,sie zu begruessen oder mal ein Wort zu wechseln
Das hat sich aber gelegt,sie ist nun verzogen,wir sehen uns selten,aber ich habe keinen Groll mehr und auch keine Traurigkeit.
Ich denke mir auch dass wusste unser Vater im Himmel dass sich nach einigen Jahren,es waren bei uns dreizehn,die Wege trennen,wozu diese Ehe gut war auch das weiss er
PS Wir hatten keine gemeinsamen Kinder,habe aber trotzdem hier geantwortet,da solche Probleme auch bei kinderlosen geschiedenen Ehen vorhanden sind
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von hartmut: 23.10.2008 16:52.
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23.10.2008 16:51 |
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Sonja unregistriert
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| Zitat: |
Original von hartmut
PS Wir hatten keine gemeinsamen Kinder,habe aber trotzdem hier geantwortet,da solche Probleme auch bei kinderlosen geschiedenen Ehen vorhanden sind |
Lieber Hartmut,
das sollst Du auch unbedingt. Ich war zwiegespalten, wo ich den Beitrag poste, aber bei "Probleme mit dem Partner" passt es irgendwie auch nicht. Es ist ja ein "Problem mit mir selber".
Liebe Grüße,
son(n)ja
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23.10.2008 17:17 |
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netti unregistriert
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Hallo Sonja,
nur so am Rande......
Melde dich doch in der "Alleinlebenden Corner" an.
Da sind sicher einige , die dir antworten werden und Tipps haben.
Bandit und fazerBS sind dort die Moderatoren.
LG
Annette
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23.10.2008 18:39 |
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Dania unregistriert
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Hallo Sonnja,
nach 30 Jahren Ehe habe ich mich von meinem Mann getrennt und über einen ziemlich langen Zeitraum genau darunter gelitten. Fakt ist, Trennung, ob nach relativ kurzer Ehe oder nach langandauernder Beziehung ist ein Trauerprozeß der durchlaufen werden muß.
Die Trauerphasen sind durchaus vergleichbar mit den Gefühlen die nach dem Tod eines geliebten Menschen wahrnehmbar sind.
Trauer braucht Zeit und so braucht auch die Trennung Zeit, um verarbeitet zu werden. Laß Dir bitte diese Zeit und verdränge nicht, was nicht gut war in Deiner Beziehung, evtl. mit dem Gedanken, so schlimm war es doch nicht. Alles, wie es war, ist so gewesen und es ist nun wie es ist und über allem dürfen wir gewiß sein, am Throne Gottes war die Trennung schon lange bekannt. Das impliziert auch, wir können das Geschehene, daß was uns jetzt noch beschäftigt und Kummer macht, getrost in Gottes Hände legen, alles in seinen Händen lassen und alles aus seinen Händen nehmen. Ganz gewiß hast Du nicht gegen Gottes Willen gehandelt, der treue Gott legt andere Maßstäbe an.
Für eine gewisse Zeit wirst Du noch mit einem Gefühlschaos zu kämpfen, dich auseinanderzusetzen haben, aber dann spürst Du wie andere, richtigere Gedanken sich in Dir ausbreiten, Dich befähigen Dein Leben neu zu strukturieren, so wie Du es Dir gewünscht und vorgestellt hast.
Bezieh auch Eure Kinder in diese Traurigkeit ruhig mit ein. Sie fühlen sie sowieso und es ist für die Kinder leichter, auch richtiger, wenn sie erklärt bekommen das Traurigkeit im Moment der bestimmenden Faktor in Deinem Leben ist, evtl. auch im Leben Deines Ex-Mannes. Kinder fühlen sich dann gleichberechtigt, ernst genommen und können viel besser mit den Gegebenheiten umgehen, als wenn man sie außen vorläßt. Wenn es irgend geht, vermeidet wechselseitig negative Rede über den Ex-Partner. Versucht den Kindern zu verdeutlichen, daß es Gründe gibt, die bedingen, daß Ihr Euch nicht mehr liebhaben könnt, aber sie, die Kinder gleichermaßen wie gehabt von beiden Eltern geliebt werden.
Das ist z. B. eine gute Basis für die Zukunft, die Kinder lernen ganz selbstverständlich damit umzugehen, zu gewissen Zeiten sich beim Vater aufzuhalten und zu anderen Zeiten bei der Mutter. Sie sind dann fähig, die Veränderungen in ihrem Leben anzunehmen und gut damit zurechtzukommen.
LG Dania
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23.10.2008 19:50 |
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giggi unregistriert
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Schuldgefühle meinen Kinder gegenüber hatte ich.
Trauer das eine Ehe vorbei war, ja das hatte ich auch.
Endtäuschung mir selbst gegnüber.
Heute frage ich schon mal meinen Sohn was ich hätte tun sollen.
Er sagt : "Mutt, Du wolltes deine Kinder schützen. Du hast es recht gemacht."
Nach dem Tod eines Partners kann man immer noch sein Grab besuchen.
Bei einer Scheidung bleibt oft nichts mehr über.
giggi
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23.10.2008 20:22 |
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Phantom unregistriert
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Hallo Sonja,
auch ich wünsche Dir viel Kraft und Stärke in diesem Lebensabschnitt. Wie Dania schon schrieb werden die Gefühle und Empfindungen besonders intensiv wahrgenommen. Ich wünsche Dir, daß die Narben wieder verheilen und es Dir gelingt, ein Leben wiederaufzubauen, in dem es für Dich wieder Glück und Zufriedenheit gibt.
Liebe Grüße
Peter
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23.10.2008 20:30 |
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Jedro unregistriert
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Peter...Narbe bleibt Narbe und wird nie wirklich ganz verheilen...
Ich für meinen Teil habe kein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle. Mitunter kommt ein "leidtun" durch...aber letztendlich war es gut so wie es war. Liegt aber auch vllt. daran das ich jeweils in Freundschaft auseinander gegangen bin.
Schuldgefühle gegenüber den Kindern...ja, und das wird wohl immer so sein. Man muß halt nur lernen damit umzugehen...
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23.10.2008 22:20 |
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Phantom unregistriert
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| Zitat: |
Original von Jedro
Peter...Narbe bleibt Narbe und wird nie wirklich ganz verheilen...
Ich für meinen Teil habe kein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühle. Mitunter kommt ein "leidtun" durch...aber letztendlich war es gut so wie es war. Liegt aber auch vllt. daran das ich jeweils in Freundschaft auseinander gegangen bin.
Schuldgefühle gegenüber den Kindern...ja, und das wird wohl immer so sein. Man muß halt nur lernen damit umzugehen... |
Ich hab nix anderes behauptet, man nimmt sie nur irgendwann nicht mehr wahr :-)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Phantom: 24.10.2008 02:15.
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24.10.2008 02:10 |
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netti unregistriert
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Ein Schuldgefühl gegen Gottes Willen gehandelt zu haben bei meiner Trennung hatte ich nie.
Es war eher manchmal ein wenig Enttäuschung darüber , dass eine von Gott gesegnete Gemeinschaft ebenso scheitern kann , wie jede andere auch.
Ein schlechtes Gewissen habe ich nur meinen Kindern gegenüber. Die jetzt doch ein anderes Leben führen müssen. Anders als KInder die in einer intakten Familie aufwachsen mit Mama und Papa.
Mein Exmann und ich tuen alles mögliche für sie.Es gibt sogar noch gemeinsame Familienausflüge und Feiern. Aber trotzdem ist es anders.
Und wenn bei mir mal Tränen fließen, dann nur über die Enttäuschung , dass ich ihnen soetwas zugemutet habe.
Aber man lernt damit umzugehen.....das Leben geht ja weiter.
LG
Netti
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24.10.2008 08:48 |
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Dania unregistriert
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Das eine von Gott gesegnete Ehegemeinschaft auch scheitern kann, habe ich mir nicht wirklich vorstellen können, aber es ist so.
Als ich meinen Mann verließ, wurde mir das durch einen höheren Amtsträger in negativer Art und Weise vorgehalten, und ich habe mich erneut ernsthaft gefragt, mache ich einen Fehler, wenn ich einen alkoholkranken Mann nach 30 Jahren schwierigem Zusammenlebens, nun verlasse? Meine Antwort kam mir seinerseit ganz spontan über die Lippen,
der liebe Gott hat vielleicht auch bei meinem Mann eine andere Entwicklung sehen wollen?
Dieser Gedanke hat mir geholfen nicht zu glauben, ich hätte gegen Gottes Willen gehandelt und das sehe und empfinde ich heute noch so, bowohl, schmerzende Narben bleiben für den Rest des Lebens.
Meine Kinder waren ja z. Zeitpunkt der Trennung schon erwachsen, dennoch haben auch sie daran zu knacken gehabt und haben ein Weilchen gebraucht, um die Sicht zu entwickeln, die sie heute vertreten.
Ich kann aus tiefstem Herzen nach elf Jahren Alleinsein sagen, ich bin dankbar, daß alles so ist wie es ist. Besonders erfreue ich mich an dem guten Kontakt zu meinen Kindern und Enkelkindern.
Dania
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24.10.2008 14:01 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
Beiträge: 1.933
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Religion: neuapostolisch
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@Sonja: Ja, ich habe lange unter Schuldgefühlen gelitten, zumal auch von "kirchlicher Seite" sowohl von ATs als auch im GD immer nur Hinweise zum Erhalt der Ehe kamen. Das tut mir auch heute noch jedes Mal weh - momentan ist wieder so eine "Ehe-Phase" in den GDs.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir selbst den "Ehebruch" vergeben konnte (nach meinem Verständnis; es gab beiderseits keine anderen Partner). Ich konnte mein gegebenes Versprechen unter den gegebenen Umständen nicht halten - und das hat mir schwer zu schaffen gemacht, zumal ich so ein Typ bin "ein Mann, ein Wort".
Wie das mit dem Segen ist, weiß ich bis heute nicht. Einen Segen zur Hochzeit gibt es ja - und den habe ich danach dann auf mich bezogen, ohne ihn dem/der Anderen vorzuenthalten. Und ich fühle, dass mein jetziges Leben auch "gesegnet" ist. Was auch immer "die Kirche" darüber predigen mag - auch wenn es mal wieder weh tut.
Wir haben auch "alle Register" gezogen, aber es nützt nichts, wenn nur eine/r arbeitet. So wie Dania es auch geschrieben hat.
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27.10.2008 23:23 |
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Sonja unregistriert
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Hallo und vielen Dank für Eure vielfältigen Antworten,
ich denke, ich sollte klar stellen, dass ich die GD schon länger nicht besuche und somit auch keinen Seelsorger in der NAK habe, der mir hätte ein schlechtes Gewissen machen können.
Im Gegenteil habe ich aus der NAK eher gehört, wenn jd leidet, wäre es legitim bis notwendig, eine Ehe zu beenden.
Für mich scheint es logisch, dass gerade diejenigen, die wie ich, ihre Ehe in Freundschaft beendet haben, stärker unter Schulgefühlen leiden, da es ja scheint, als hätten diese Ehen erhalten weden können.
Ist es denn Gott, vor dem die Ehe geschlossen wurde?
Gibt es den von Gott (vom Schicksal?) bestimmten Partner?
Wußte Gott, dass uns dieses begegnen würde?
LG sonnja
PS: Gilt das als Bewerbung für die Alleinlebenden, oder muss ich da noch extra was formulieren? ;-)
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28.10.2008 20:30 |
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Jedro unregistriert
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| Zitat: |
Original von Sonja
Gibt es den von Gott (vom Schicksal?) bestimmten Partner?
Wußte Gott, dass uns dieses begegnen würde?
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Moin Sonnja
ich würde es anders ausdrücken...er ließ es zu (nach meinen Erfahrungen) und es war gut so....
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28.10.2008 20:58 |
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Pumuckel

Foren-Großmeisterin
 

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Familienstand: Geschieden Religion: neuapostolisch Herkunft: Nordrhein Westfalen
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"er ließ es zu" Warum???
Das heißt ja dann auch , das er es zuläßt das wir das Gebot gegen den Ehebruch brechen. Er läßt uns also bewußt sündigen. Nochmal: Warum???
Lieben Gruß
Pumuckel
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28.10.2008 21:33 |
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Jedro unregistriert
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Warum? Na...jez kommt das Bekloppte an unserem Glauben...
Gott wußte von Anfang an wie wir uns entwickeln...auch unseren eigenen Willen hat er ja uns gelassen. Und er wußte und oder weiß wie wir uns entscheiden...also ließ er alles bis dato erlebte bei einem jeden Einzelnen von uns zu...
Sach doch schon seit Jahren, wir sind nur Marionetten in einem riesengroßen Puppentheater...weil, es kommt sowieso alles so wie es kommen soll
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28.10.2008 21:54 |
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Dania unregistriert
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Wenn es denn so ist, würde ich zuweilen gerne einen anderen Ablauf beantragt haben, aber der wäre wohl nicht angenommen worden?
Dania
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29.10.2008 09:51 |
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Sonja unregistriert
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Irgendwo beisst sich da die Katze in den Schwanz ....
Was mich an Deinem deterministischen Weltbild stört, ist, dass Gott kein Gebot erlassen kann, von dem er weiß, dass Du es nicht halten kannst ...
Wenn also alles vorbestimmt ist, dann wären die Gebote von Menschen gemacht ...
Oder Gott ein Willkür-Herrscher.
Liebe Grüße,
Sonja
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04.11.2008 09:34 |
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fazerBS

Moderatorin
   

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Religion: neuapostolisch
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| Zitat: |
| PS: Gilt das als Bewerbung für die Alleinlebenden, oder muss ich da noch extra was formulieren? ;-) |
Ach ja, Du könntest Dich bei den Alleinlebenden "bewerben"
- also den Zutritt zur Gruppe beantragen. Wir würden Dich dann schon freischalten
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09.11.2008 23:19 |
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Iris unregistriert
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Schuldgefühle wegen der Trennung? Das ist glaube ich nicht das richtige Wort.
Ich bin ja nun auch noch mittendrin in dem ganzen Scheidungskram.
Hoffentlich bin ich in zwei Wochen wenigstens mit dem offiziellen Teil durch.
Ich hatte eher das Gefühl versagt zu haben.
Es ist ja nicht so das ich mich spontan zur Trennung entschieden habe.
Als mein Sohn zwei Jahre war habe ich schon darüber nachgedacht.
(Mittlerweile sind die Kinder 13 u. 10)
Beim ersten Mal hab ich in der Bibel nach Antworten gesucht.
Da kam dann so ein Wort wie :"Die Heilige soll sich nicht vom dem Heiden scheiden, es sei denn der Heide wünscht es."(Nicht wörtlich aber sinngemäß ich kenne leider nicht immer alle Bibelstellen aus dem Kopf wie einige andere hier.)Da mein Mann nicht getauft ist, habe ich das Wort natürlich auf uns Bezogen (nicht das ich glaube ich wäre Heilig, ich hab heilig für mich als Gläubig übersetzt.)
Dann ein anderes mal kam sinngemäß: "Du sollst dich nicht scheiden lassen und wer eine Abgeschiedene heiratet der ist ein Ehebrecher."
Ich habe es mir wirklich nicht leichtgemacht trotzdem habe ich irgendwie latente Schuldgefühle.
So nach dem Motto : das hast du nicht geschafft, da hast du versagt.
Vielleicht hast du nicht genug vergeben, warst nicht tolerant genug,
hast nicht genug für diese Beziehung getan? Nicht genug getan um Segen zu erhalten, hätte ich mehr gebetet oder wär ich öfter in die Gesangstunde gegangen hätte es was geändert???
Rational glaube ich es hätte sich nichts geändert, er hätte nur noch öfter auf meinen Gefühlen herumgetrampelt, nach dem Motto nachher vergibt sie mir ja doch wieder.
Aber im Herzen und in der Seele habe ich halt dieses Gefühl versagt zu haben.
Ich hoffe das laß ich bald hinter mir.
Iris
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01.10.2009 16:43 |
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