Hallo |
AnaRed unregistriert
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Pia
Dein Geschriebenes erinnert mich an Nichtraucher, die aber selber einmal geraucht haben. Ganz selten habe ich ( und ich spreche immer "nur" von mir :-) ) erlebt, das diese Toleranz oder weniger Toleranz zeigen - denen die "noch" Süchtigen sind. Bei Jemand der noch nie geraucht hat, findet man mehr Verständnis. Ja fast fanatisch ( möchte ich einmal sagen )- weil man es ja geschafft hat - stehe sie dem Schwächeren gegenüber.
Man könnte auch sagen, eine Situation hat mehrere Ab oder Aufstufung - kommt darauf an, wie weit man schon gekommen ist und wo man steht, oder ?
Das mit dem Stillsitzen, sehe ich wie Du - doch für Kinder die es von Natur aus nicht können und schwer erlernen müssen - denen bringt eine schnelle Aussage - eben nichts.
Ganz im Gegenteil, der Druck der Eltern und Kinder wächst.
Was hatte der schlaue Sprücheklopfer davon? Ist seinen Unmut los geworden, hat endlich einmal gesagt was er denkt?
Klar, entsteht durch Störungen im GD kurzfristig Lücken oder ein Gefühl von, das Nervt jetzt.
Was nichts daran ändert, das es nicht mutwillig oder bösartig ist. Es ist niemand darauf aus, den GD extra zu stören - aber wir müssen ja auch damit umgehen.
Dazu möchte ich Dir sagen, als AD(H)S`lerin, nehme ich jedes Geräusch und jede Regung von anderen war - und zwar intensiv.
Mich stört alles, wenn es danach ginge.
Eine innige Vorbereitung, ein Herz und das Wissen warum ich dort hin gehe, mir meiner eigenen Fehler und derer Anderer, sowie Mitgefühl und das daraus resultierende Verständnis - machen es mir leichter.
Glaub mir, es gelingt mir nicht immer - aber ich bemühe mich.
Auch mein Text soll kein Angriff sein oder Jemanden verletzen.
Es entspringt dem Geschriebenen und dem was ich dazu fühle.
LG AnaRed
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25.06.2009 10:16 |
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Pia unregistriert
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Hm.. ich sprach von einem gesunden Mittelmaß. Und das sollte für beide Seiten gelten. Genauso wie die Sache mit der Toleranz.
Es gibt vielleicht Geschwister, die, wie du schon sagst, aus welchen Gründen auch immer, alles als Störung empfinden. Vielleicht können die auch nichts dazu und wären gerne anders?
Ich hab jetzt nicht genau verstanden, ob du mich als 'Sprücheklopfer' meinst. Auf jeden Fall fühle ich mich damit nicht angesprochen
.
Pia
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25.06.2009 11:10 |
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bambo1 unregistriert
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@netti:
Ich habe auch vor 20 Jahren schon meine Kinder meine Kinder im Gottesdienst gestillt - hinten, in der letzten Bank. Das ging sehr unauffällig und es hat keinen gestört! (gehört jetzt zwar nicht wirklich zum Thema, musste ich nur grad mal loswerden)
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25.06.2009 11:11 |
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AnaRed unregistriert
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Hallo Pia,
Vielleicht können die auch nichts dazu und wären gerne anders?
Den Gedanken fand ich für mich gut, da ich weiss das ich "nicht" tolerant bin, bei denen die "nicht" tolerant sind
Ist ja auch alles menschlich und das soll keine Ausrede sein oder etwas abschwächen.
Nein, Dich habe ich nicht direkt angesprochen, sondern ich habe es allgemein bezogen. Schön das Du es "nicht" persönlich nimmst
Wie gesagt, soll keinen angreifen oder verletzen. Es mischen sich Gedanken und Gefühle aus dem geposteten, auch vom Inhalt - aber auch aus der Erfahrung.
Es ist nicht einfach, per Tasten und Sprache das zu Erklären und vor allem rüber zu bringen - was man wirklich meint. Habe da ein tolles Buch
darüber gelesen, die Kunst der Kommunikation.
Was ja nicht heisst, das wenn man ein Buch liest, unfehlbar oder Experte ist.
Ich fand den Hintergrund und das Überlegte: z.B. andere Nationalität, Geschlecht usw. sehr aufschlussreich.
LG AnaRed
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25.06.2009 12:10 |
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netti unregistriert
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@ bambo1
Das mag ja sein....hab ich vor 14 Jahren auch gemacht......und mich würde es niemals stören, aber es gab Zeiten und Gemeinden, wo es nicht erwünscht war.
ich habs hier schon mal erzählt:
Als meine Tochter geboren wurde, vor 14 Jahren, kam unser damaliger Vorsteher zu mir und sagte, dass ich ja jetzt "unrein" sei und die nächsten Wochen vielleicht besser zu hause bleiben solle (das ist kein Witz!)
Ich habe diese Aussage ignoriert und unsere Tochter wurde ca. 2 Wochen nach der Geburt getauft....allerdings von einem anderern AT.
LG
Netti.....die sich entschuldigt , dass sie etwas vom Thema abgekommen ist.
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25.06.2009 12:10 |
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AnaRed unregistriert
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25.06.2009 12:24 |
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Stier unregistriert
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@ Pia......ich habe nicht geschrieben, dass die Kinder in Afrika
rumlaufen, sondern sie sind mittendrin, wie Du schreibst, GENAU!
und da spielen sie lieb und wenn jemand weint, dann kommt eine
"Tante" und nimmt das weinende Kind an sich und entlastet die Mutter.
Ob Kinder rumlaufen oder lieb auf dem Boden spielen, sei es mit
einem Auto, einem Pferdchen oder nur Pixibuch...ist doch was
anderes.
Erklär mal einem 1 Jährigen das Stillsitzen.
Das kann man häppchenweise einführen und tut es ja auch.
In diesem Thread ging es ja auch hauptsächlich um die Kinder,
die von Natur-ob krankheitsbedingt-oder nur Zappelphilip es eben
nicht können, also ein besonders "heftiges Gefühl gegen das Ruhen"
Übrigens, hat sich meine Sicht mit jedem Kind mehr verändert.
Anfangs hab ich auch nur mein Kind auf dem Schoß gehabt.
Mit meiner Tochter gab es von Geburt an keine Störungen.
Ich wäre damals nie auf die Idee gekommen, das Kind rumlaufen
oder spielen zu lassen.
Aber das nicht alle Kinder gleich sind, zeigte mir schon meine
ganz eigene Brut
...und so manches, was ich vorher großkotzig von mir gegeben
habe, musste ich im Lauf der Zeit schamrötend revidieren
spätestens 4. Kind belehrte mich eines Besseren.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Stier: 25.06.2009 13:34.
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25.06.2009 12:31 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 01.09.2008
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: aus dem tiefen Süden
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| Zitat: |
Original von Pia
Wenn ich das heute so sehe, fehlt in meinen Augen manchmal, bei einigen, so das gesunde Mittelmaß. Der GD ist und bleibt was besonderes und ich finde es auch nicht schlimm, eher im Gegenteil, wenn Kinder lernen, dass sie auch mal für eine gewisse Zeit still sitzen und ruhig sein müssen. Was ich meine, ist, so habe ich es jedenfalls immer gehalten: GD ist nicht Kindergarten. Und mal ehrlich: es sind ja eigentlich auch 'nur' 3 Jahre, dann gehen sie doch eh in die Vorsonntagsschule (die gab es damals auch noch nicht).
...
Mir persönlich wäre es zu unruhig, wenn die Kinder während des GDs im Kirchenschiff herumlaufen oder ähnliches. Und mir ist auch noch nicht aufgefallen, dass in einem Übertragungs-GD z.B. aus Afrika, die Kinder durch die Gegend laufen und herumspielen. Eher im Gegenteil, sie sind einfach mittendrin und dabei.
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Pia, ich stimme dir zu. Ich habe auch vier unterschiedliche Kinder in ebenso unterschiedlichen Gemeinde 'großgezogen', und mir wäre es nicht in den Sinn gekommen, eine Spielzimmermentalität einführen zu wollen.
Man sollte sich des Hauses Gottes bewusst sein, und auch darüber, weshalb man dort hingeht.
Natürlich sieht man heute vieles lockerer, Unterschiede von Gemeinde zu Gemeinde gab es auch damals schon. Aber da unser Gottesdienst ja hauptsächlich aus Predigt besteht, muss man sich, wenn man folgen will, konzentrieren können dürfen, (obwohl der eine oder andere eine Störung vielleicht als Abwechslung genießt). Es dürfte auch sicher manchem At schwerfallen, die Konzentration, den Faden zu behalten.
Insofern ist es gut, dass es die Kinderräume gibt, wenn man schon die ganz Kleinen zum Stillsitzen erziehen will.
| Zitat: |
| Als meine Tochter geboren wurde, vor 14 Jahren, kam unser damaliger Vorsteher zu mir und sagte, dass ich ja jetzt "unrein" sei und die nächsten Wochen vielleicht besser zu hause bleiben solle (das ist kein Witz!) |
Netti, das habe ich noch nie und nirgends gehört. Hast du dir diese Bemerkung erklären lassen?
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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25.06.2009 12:47 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
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| Zitat: |
| Als meine Tochter geboren wurde, vor 14 Jahren, kam unser damaliger Vorsteher zu mir und sagte, dass ich ja jetzt "unrein" sei und die nächsten Wochen vielleicht besser zu hause bleiben solle (das ist kein Witz!) |
Ähm, vielleicht war er orthodoxer Jude (verkappter)?
netti, da Du ein Mädchen bekommen hast sogar noch länger als bei éinem Jungen
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25.06.2009 13:40 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
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Nun ja, die Gemeinden scheinen verschieden zu sein - die Geschwister auch.
Ich saß auch mit einem schreienden Baby im Änterzimmer (mit Tonübertragung, aber die konnte ich teilweise auch nicht hören) und musste mir dann hinterher noch einiges von Geschwistern anhören.
Unser Apostel hat sich bei der Heiligen Versiegelung nicht beschwert - obwohl meine da so laut gebrüllt hat, dass ich von der Handlung nix mitbekommen habe. Er meinte nur: na, das wird mal eine gute Sängerin
- ich glaub ich hab rote Ohren bekommen
, weil mit das Gebrüll peinlich war. Ich war schon während des GD vom "Kinderzimmer" in die Toilette gegangen (andere Nebenräume gab es nicht), weil sie partout nicht aufhören wollte.
Bei uns in der Gemeinde haben wir einen kleinen Jungen, der schon mal zwischendurch "Amen" oder so sagt, sich beim Chorgesang auf die Bank stellt und mitdirigiert oder ähnliche Dinge halt. Das stört mich nicht. Und ofr, wenn ein Kommentar "von hinten" kommt, sieht man die Geschwister grinsen. Wir sind froh um die Kinder, die wir haben.
@AnaRed: dazu fällt mir aus dem GD von gestern ein: hat sich schon mal jemand bei Dir oder Deinem Sohn bedankt? Oft haben die Kinder auch besondere Gaben (und nicht nur ein besonderes Handicap). Vielleicht schockst Du den nächsten "Angreifer" mal und bedankst Dich einfach für seine / ihre Geduld
.
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25.06.2009 13:56 |
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AnaRed unregistriert
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Ich find immer wieder toll, wie viel ich hier schon nach ein paar Stunden lesen kann.
Scheint ein immerwährendes Thema zu sein und eben Alltag.
Das mit dem Bedanken, finde ich eine glänzende Idee
, lacht.
Wir werden sehen und ich werde es Euch gerne berichten, erst gestern habe ich den "berühmten" Sonnatgsschullehrer" umarmt.
Er drückt sich seither so durch die Ecken und sieht immer angespannt aus.
Da kann meine Wut dann irgendwann auch verrauchen.
Erinnert mich an die Aussage von *kratz*kratz,..wer war das noch? weiss nicht mehr,....
Mit dem Kämpfen wohl selber damit oder so,......
Schließlich sind Fehler neue Chancen,man sollte es allerdings trotzdem nicht strapazieren
LG AnaRed
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25.06.2009 20:01 |
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Limale unregistriert
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Bei uns gibt es Vorsonntagsschule nur 1 x im Monat und erst für Kinder ab 4 Jahre. Das ist wohl auch sehr unterschiedlich. Warum, weiß ich nicht. Gibt es eine offizielle Regelung?
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26.06.2009 16:56 |
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AnaRed unregistriert
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@Limale
Weiss ich leider auch nicht
Ich wollte doch kurz berichten, dass ich heute mit meinem Junior auf einem Schulfest war. Es ist eine besondere Schule, für genau diese Kinder. Mein Kleiner geht da 2 X wöchentlich hin, zum "Sozialen Gruppentraining".
Was ich sah und empfand faszinierte mich und ich denke nicht nur mich.
Kleine, bunte Klassenräume, auch genug Möglichkeiten sich Körperlich auszupowern - das ganze Schulgebäude glich eher einer Fantasiewelt. Geschwungene Treppen und Geländer, abgesetzte Wände und kleine Vorhöfe, genauso wie verwinkelte Eingänge - doch kein Klassenraum war wie der Andere.
Trotzdem war Ruhe und Struktur darin zu finden, genauso wie Ordnung und durchdachte Wege, die bremsten - umleiteden ohne das man wirklich bewusst etwas wahrnahm.
Im Freien gabs genug Möglichkeiten, durch architektonisches Geschick - sich aktiv zu betätigen oder sich zurück zu ziehen.
Eine Vertreterin der Unicef war anwesend mit dem Thema:
"20.Jahrestag der Kinderrechtskonventionen:"
Diesen haben 1989, fast alle Länder der Welt unterschrieben.
Sie legten damals fest, welche Rechte für alle Kinder der Welt gelten sollen.
Kinder umramten den Tag mit Spiel, Musik, Gesang und kleinen Vorträge.
Ein Lied hat mich festgehalten und das habe ich so - obwohl schon oft gehört - noch nie so wahrgenommen.
Peter Maffey - Über 7 Brücken musst Du gehen.
Die ganze Schule war feierlich geschmückt und überall waren Stände, Spiele und Herausforderungen - für die zukünftigen Erwachsenen. Das Programm war bunt und abwechslungsreich gestaltet,Thema war auch, die 10 wichtigsten Kinderrechte als Spielangebot (Wegweiser).
1. Recht auf Gleichheit
2. Recht auf Leben und Gesundheit
3. Recht auf Schutz vor Gewalt und Ausbeutung
4. Recht auf Bildung und Ausbildung
5. Recht auf freie Meinung, Information und Beteiligung
6. Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung
7. Recht auf Betreuung bei Behinderung
8. Recht auf Familie, elterliche Fürsorge, sicheres Zuhause
9. Recht auf gewaltfreie Erziehung, Frieden, Privatsphäre
10.Recht auf Namen und Staatsangehörigkeit
Ich war beeindruckt, wieviel man tun kann - wenn man Interesse, Mittel und Möglichkeiten hat - was Kinder betrifft.
Wir fandens toll.
LG AnaRed
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27.06.2009 20:53 |
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AnaRed unregistriert
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Ich wollte Euch daran Teil haben lassen, dass ich mit unserem Vorsteher und meinem HP vor kurzer Zeit ein Gespräch hatte.
Es ging um den Vorfall im Kindergottesdienst und ADHS/Kinder in der Kirche und der Umgang damit.
Zu meiner Freude darf ich Euch berichten, das vieles gelöst wurde.
Das Gespräch verlief trotz vorheriger Bedenken, sehr positiv und einig.
Heraus kam nun, das immer ein 2. Betreuer anwesend sein werde - um die Kinder mitzupflegen und zu unterrichten.
Das die zukünftigen Betreuer informiert und geschult werden und wenn es glückt, Bezirksweit unterwiesen.
Doch in unserer und der Nachbargemeinde auf jedenfall.
Mit dem damaligen Gottesdienstbetreuer, werden wir (Vorsteher, er und ich) noch einmal einen "Table" haben um das Ganze zu besprechen und entgültig zu bereinigen.
Danke auch an Euch und Eure Meinungen und Euer Mitgefühl, sowie konstruktive Kritik und Anregung.
Ich bin dankbar, dass ich sehen und erleben darf - das sich alles zum Wohl auch hier wendet und ich/wir nicht alleine stehen.
LG AnaRed
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09.08.2009 13:24 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
Beiträge: 1.933
Gästebuch: aktiviert
Religion: neuapostolisch
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Manchmal geht es doch über Gespräche - wie schön für alle Beteiligten! Weiter so und viel Erfolg mit der Umsetzung.
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10.08.2009 21:01 |
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AnaRed unregistriert
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ja, danke fazer,....
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16.08.2009 12:35 |
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Dania unregistriert
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Du wirst in Dir auch den wohltuenden Frieden wahrgenommend haben, der sich einstellt, wenn Kommunikation im Guten möglich wird und Konflikte bereinigt werden können.
Darüber freue ich mich mit Dir und wünsche weiterhin einen guten Verlauf.
LG Dania
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16.08.2009 14:28 |
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AnaRed unregistriert
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Ja, es hat mich rießig gefreut, dass "allein" durch Gespräche etwas bewegt werden konnte.
Ich freue mich auf die Umsetzung und bin mir sicher, das diese nicht so reibungslos sein wird.
Doch dem vorherigen 1000 mal besser gestellt und glücklich "nicht" über einen Sieg, sondern über Bewegung und Herz.
LG AnaRed
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23.08.2009 11:58 |
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AnaRed unregistriert
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Es hat sich noch mehr bewegt.
Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit bei den Religionslehrer/innen und Kindergottesdienstbetreuern des Bezirks, eine Präsentation über das Thema AD(H)S zu halten.
Mein Vorsteher sprach mich an und trotz Zitter-Schwitz-Paniksorgen, sagte ich zu.
Es lief alles gut und ich bin dankbar, über das Interesse und den regen Austausch.
Fand ich vor Wochen noch unvorstellbar und nun wendet sich so vieles zum Guten.
Das wollte ich Euch nicht vorenthalten udn freue mich immer noch, dass es möglich war - Aufklärungsarbeit für unsere Kinder - zu tun.
Liebe Grüsse, AnaRed
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17.11.2009 16:55 |
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Dania unregistriert
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Liebe AnaRed,
danke, daß Du uns von Deinem so positiven Erleben berichtest. Das tzut auch mir richtig gut, zu lesen, wie erfolgreich Du gewesen bist, Dir selbst, aber auch besonders den betroffenen Kindern zum Wohl.
Weiterhin wünsche ich Dir, daß sich noch viel Gutes für Dich bewegt.
LG Dania
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17.11.2009 21:21 |
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giggi unregistriert
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Das ist gut so. Nicht immer müssen "Fachleute" solche Vortäge halten, sondern Betroffene und Mitbetroffene.
Wie will glaubhaft etwas erklären wenn ich selbst nicht weiss wie es ist.
Mach weiter so AnaRed!
lg
Giggi
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von giggi: 17.11.2009 21:54.
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17.11.2009 21:54 |
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AnaRed unregistriert
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Danke, für Eure lieben Worte
Es müssen nicht immer "Fachkräfte" sein,... einerseits ja und auch nein,...
Die 2 Vorträge waren in einer Woche und ehrlich gesagt,.... war ich nach dem Letzten voll matsch.
Ich war dermaßen erschöpft, das ich am ( nächsten Tag) Liebsten im Bett geblieben wäre,.. das war die negative Seite,....
Doch das Wichtigste ist und bleibt die Fürsorge und Aufklärung für unsere Kinder.
Damit "eingefleischte" Erwachsene erkennen mögen - wie sehr unsere Kinder leiden und wie wir Sie gemeinsam unterstützen können.
Einen Rollstuhlfahrer schmeiß ich auch nicht aus seiner Hilfe und weise in darauf hin - das er gehen kann, nur weil ich 2 Beine sehe.
Liebe Grüsse, AnaRed
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18.11.2009 13:53 |
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Dania unregistriert
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Liebe AnaRed,
daß Du voll matsche warst nach der getanen Liebestat für unsere Kinder, kann ich gut verstehen. Da kommt einiges zusammen. Die eigene Erfahrung, daß Leid, die Sorgen, die Frage wie wirke ich beim Vortrag, wie wird er angenommen, erziele ich das Resultat was mir vorschwebt usw.? In solchen Momenten sind die Gefühle stark betroffen und entsprechend fühlst Du Dich, wenn die Anspannung dann nachläßt.
Trotzdem, Du hast es gut gemacht und es wird auch alles gut wietergehen. Das wünsche ich Dir jedenfalls.
LG Dania
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18.11.2009 19:46 |
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fazerBS

Moderatorin
   

Dabei seit: 21.01.2005
Beiträge: 1.933
Gästebuch: aktiviert
Religion: neuapostolisch
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AnaRed, so ist es richtig. Geh mal ruhig in die Offensive - offenbar kommt das an. Manchmal muss man den anderen auch sagen, was man braucht. Sie lesen es einem nicht immer an den Augen ab.
Weiter viel Erfolg.
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18.11.2009 22:41 |
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struwwel

Administratorin
     

Dabei seit: 03.08.2004
Beiträge: 3.269
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch
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Wir Lehrkräfte wünschen uns immer wieder Workshops zu diesem Thema. Sei es zum Umgang mit AD(H)S-Kindern, sei es Hindergrundwissen, wie solche Kinder "ticken".
Leider ist es sehr schwer, an solche Informationen (von Betroffenen) zu kommen.
__________________ Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
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19.11.2009 07:57 |
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Iris unregistriert
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Ganz wichtig ist das Kinder mit ADHS sehr leicht abzulenken sind um konzentriert arbeiten zu können ist ein Platz am Fenster im Klassenzimmer nicht so geeignet. Der Platz vorn beim Lehrer ist am besten geeignet. Das Kind immer wieder miteinbeziehen, z.B. kannst Du mir mal helfen , die meisten Kinder sind Dankbar über solche Art von Aufmerksamkeit weil sie meistens nur als Störenfriede in die Ecke gestellt werden. So kommen sie auch leichter in die Gruppe. Loben bringt mehr wie meckern. Konsequenz ist wichtig und Regelmäßigkeiten.
Ein strenger , gerechter , gradliniger Lehrer ist besser wie zuviel "Augen zudrücken."
Vielleicht hilft Dir das ein wenig.
Iris
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19.11.2009 20:16 |
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BirgitCA unregistriert
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| Zitat: |
Original von AnaRed
Danke, für Eure lieben Worte
Es müssen nicht immer "Fachkräfte" sein,... einerseits ja und auch nein,...
Die 2 Vorträge waren in einer Woche und ehrlich gesagt,.... war ich nach dem Letzten voll matsch.
Ich war dermaßen erschöpft, das ich am ( nächsten Tag) Liebsten im Bett geblieben wäre,.. das war die negative Seite,....
Doch das Wichtigste ist und bleibt die Fürsorge und Aufklärung für unsere Kinder.
Damit "eingefleischte" Erwachsene erkennen mögen - wie sehr unsere Kinder leiden und wie wir Sie gemeinsam unterstützen können.
Einen Rollstuhlfahrer schmeiß ich auch nicht aus seiner Hilfe und weise in darauf hin - das er gehen kann, nur weil ich 2 Beine sehe.
Liebe Grüsse, AnaRed |
Also, ich denke, ein besserer Fachmann (oder Fachfrau) als du haette doch den Vortrag gar nicht halten koennen...du kannst am besten erklaeren, was in euch vorgeht und was euch hilft...leider wird nur von den anderen oftmals mehr anerkannt, was sog. Fachleute sagen und nicht, was Betroffene erzaehlen...
Ich finde deinen Mut ganz toll...du waechst an dieser Aufgabe Tag fuer Tag...ganz super!!!
Ich wuensche dir viel Mut und Kraft, weiter zu machen...
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22.11.2009 18:30 |
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AnaRed unregistriert
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| Dania, fazerBS, struwwel, Iris, BrigitCA |
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Liebe Dania,
liebe fazerBS,
liebe struwwel,
liebe Iris und
liebe BrigitCA.
Ich habe mich sehr über Eure Antworten und Ermutigungen gefreut.
Eines viel mir bei dem Gelesenen auf, es ist nicht einfach von dem Durchlebten zu erzählen.
Wenn ich überlege wieviel dem Ganzen voraus ging, könnt Ihr Euch vorstellen wie oft man am Boden lag und liegt.
Ich bin mir sicher, dass manche irgendwann aufgeben (egal auf welche Weise),weil Sie keine Kraft mehr haben.
Doch ich wünsche mir, das der liebe Gott die Kraft, den Mut und Trost weiterhin gibt .
Damit sich Lebenssituationen (nicht nur in dem benannten Thema) zum Besten lenken und Herzen sich auch bewegen werden, wenn Arbeit damit verbunden ist.
Damit die Liebe "wirklich" waltet und durch Taten erkennbar ist.
Dankbar,....
Liebe Grüsse, AnaRed
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23.11.2009 10:23 |
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Dania unregistriert
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Liebe AnaRed,
daß hast Du schön gesagt, damit die Liebe waltet und durch Tagen erkennbar ist.
Das sollte unser aller Anliegen, Aufgabe und Wollen sein. Für manchen lieben Mitmenschen wäre dann die Last nicht mehr so schwer.
Dir wünsche ich weiterhin viel Kraft, viel Segen Gottes.
LG Dania
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23.11.2009 13:36 |
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AnaRed unregistriert
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Über die Weihnachtstage erfüllte sich nach 8 Jahren ein Herzenswunsch meines Kindes, er verbrachte die Tage bei seinem Vater und seiner Familie.
Große Sorgen und viele Gebete gingen dem Vorhaben voraus.
Als wir am 25. im GD (fremde Gemeinde) saßen, sprach ein AT von Engeln "auch einmal" in Menschengestalt sichtbar, ich schickte gedanklich alle meinem Sohn mit, lächelt.
Als ich meinen Kleinen endlich wieder hatte, zeigt er mir auf seinem neuem Handy etwas unerklärliches
.
Auf dem Video ist ein weißes Kleid bzw. eine Gestalt erkennbar, die "nicht" anwesend war, aber auf dem Video sichtbar.
Fakt ist, das die Person nicht teilnahm an den Festlichkeiten dort und nachts um 1.00 Uhr den Kindern voraus lief.
Was mein Kleiner um die Uhrzeit dort macht? Fragt nicht *g*,....
Ich habe mich sehr gefreut,....................
LG AnaRed
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29.12.2009 17:22 |
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