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Kirchliche Verlobung (nicht) möglich?   |
Meerschweinchen

jenseits von gut und böse;-)


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30.08.2008 21:48 |
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Detlef
jenseits von gut und böse;-)


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| Zitat: |
Original von Nadine
Wo wäre das denn möglich? (neugierig bin)
Ich habe halt gesagt bekommen, dass eine Verlobung nur innerhalb des Heimatbezirkes möglich ist.
Wie viel daran wahr ist, weiß ich nicht. Ich habe auch mit Kugelblitz und Kuschelbär an deren Hochzeit gesprochen. Der Evangelist, der die beiden getraut hat, hätte mit dieser Verlobung keine Probleme, aber es ist eben ein ganz anderer Bezirk, auch wenn es nicht weit weg von uns ist.
Aber ob das sooooo einfach ist, bezweifle ich doch sehr... |
..also dann kontaktiert doch vielleicht doch einmal persönlich diesen Evangelisten oder kommt zu einem Kurzurlaub hier in den Norden (das ist dann natürlich schon wieder ein bißchen weiter, kostspieliger und vermutlich ohne Freunde/Verwandte etc..)..da dürft Ihr mir gerne eine PN zukommen lassen und dann fände sich eine Lösung.
Es müsste aber doch ein mutiges Priesterlein in Euerer Nähe geben, der für Euch den Segen Gottes erbittet..das gibt es doch garnicht..ich kenne leider keine Brüder persönlich in den südlichen Gefilden unseres Landes..aber ich glaube einfach nicht, dass sich da niemand findet!
mutmachende Grüße
Detlef
__________________ Mit der Liebe ist es, wie mit den Broten und Fischen bei der sogenannten Speisung der 5000:
Du hast scheinbar nie genug davon!
WANN fängst Du endlich an auszuteilen??
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30.08.2008 22:33 |
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Meerschweinchen

jenseits von gut und böse;-)


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Genau ich werde mich Heute mal Durchfragen
__________________ Gib mir Kraft für einen Tag
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31.08.2008 07:22 |
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Nadine unregistriert
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Danke für Eure Mut machenden Worte.
Aber ich habe das dumpfe Gefühl, dass der Norden wirklich nicht so konservativ eingestellt ist wie der Süden Deutschlands.
Ich wohne noch nicht allzu lange hier in der Gegend. Daher kenne ich die ganzen Leute hier nicht so gut. Aber Schatz meint, dass man den ganzen Bezirk hier mehr oder weniger vergessen kann.
Und da wo ich herkomme, ist es genauso...
Ich bin echt froh, dass ich endlich von meinem alten Bezirk weg bin, da hat es mir nicht so gut gefallen wie hier.
LB ist ein echt schöner Bezirk, ohne Frage. Aber was die konservative Einstellung angeht, schenken sich diese beiden Bezirke wirklich nichts!
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31.08.2008 08:29 |
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Meerschweinchen

jenseits von gut und böse;-)


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Schon Mal darüber Nachgedacht ganz wo anders hin zu ziehen ?
Ich Liebe Meine Alte Heimat auch und Besonders die Herzliche Liebe Gemeinde.
Als ich zu meine Freund ( also jetzt schon Lange Mann ) zog musste ich mich doch ganz schön umstellen. Hier sind wir dann noch mal in eine Andre 30 Kilometer entfernte Stat gezogen .
Jetzt stehlt sich eventuell die Frage in meine Alte Heimat zurück zu ziehen
vor 1 1/2 Jahren hätte ich sofort hier Geschrieen aber nun haben wir hier Liebe Freunde Gefunden und Betrachten das ganze mit einen Weinenden und einen Lachenden Auge.
Aber wen man nicht Beruflich gebunden ist und nicht an der Gegend Hängt wäre das einen Möglichkeit
__________________ Gib mir Kraft für einen Tag
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31.08.2008 08:47 |
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Nadine unregistriert
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Ich bin doch erst hierher gezogen.
Mein Freund hat hier ein Haus gekauft, in dem wir uns beide wohl fühlen. Ich habe hier auch Freunde gefunden und erst die Schule gewechselt.
Ich will nicht schon wieder umziehen. Mir gefällt dieses Kaff hier sehr gut...ich wüsste auch nicht wohin.
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31.08.2008 08:51 |
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Stier unregistriert
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Weglaufen ist auch keine Lösung bzw. nein,falsch von mir- da muß ich natürlich sagen, für den ein oder anderen bleibt natürlich nur die Lösung des Weggehens.
Aber wenn man sich ansonsten wohl fühlt und das Umfeld und alles stimmig ist, dazu noch ein Haus , also eine Heimat gefunden hat, sollte
man nicht wegen eines Problems weglaufen.
Die Erfahrung meinerseits hat gezeigt, dass der Alltag überall ist.
Er läuft einem also (leider
..) nach.
Sogar übers Wasser auf eine Insel
.
Weiterhin zeigt mir die Erfahrung, das eine blühende wunderbare
Gemeinde, Gemeinschaft sich verändern kann.
Zieht man also wegen des Glaubens in eine andere Gemeinde, in der
ja scheinbar Harmonie, Freude, Toleranz, Offenheit, Liebe usw. herscht,
kann es sich leider auch ändern.
Ich bin nicht weggelaufen, musste aber natürlich meine Konsequenzen
ziehen, um Überleben zu können.
Das war sehr sehr hart.
Ist es immer noch.
Aber trotzdem, ich liebe meine selbstgewählte Heimat innig.
Außerdem hab ich auch ein kleines Haus (was durch die Lebensumstände noch ein bis´chen geschrumpft ist
..)
Auch bin ich überzeugt, dass der liebe Gott mich genau hier an diesen Platz gestellt hat und so stehe ich halt hier meine "Frau"
.
...und das wichtigste zum Schluss...
wenn sich etwas negativ verändern kann, so kann es das doch auch positiv.
Also Geduld haben und derweil seinen Weg gehen, auch wenn er
einen anders führt, oder der Weg anders verläuft , als wir kleine Menschlein uns das so gedacht haben.
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31.08.2008 12:35 |
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giggi unregistriert
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Nein, weglaufen ist keine Lösung.
Der Alltag oder die Probleme die nicht gelösst wurden holen uns wieder ein, auch über Landesgrenzen.
Also ich habe einmal hier unseren Priester gefragt, es gibt keinen Verlobungssegen wenn die Partner schon zusammen leben.
Ein alter Zopf!
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31.08.2008 13:47 |
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bambo1 unregistriert
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Wir hatten heute Morgen in NRW einen Zentralgottesdienst unseres Bezirksapostels Brinkmann. Dort hat er uns als Motto gegeben: Nicht lockerlassen - festbleiben!
Außerdem erwähnte er den Jakob ("Ich lasse Dich nicht, denn Du segnest mich"), der - nur um den Segen zu bekommen - sogar seinen Vater und seinen Bruder betrogen hat!
Als er das sagte, fiel mir sofort Euer "Problem" ein und ich dachte, ich muss Euch das mitteilen, vielleicht hilft es Euch!
Weiterhin einen schönen Sonntag!
bambo1
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von bambo1: 01.09.2008 12:05.
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31.08.2008 15:17 |
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Nadine unregistriert
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Ja vielen Dank!
Das hilft sogar sehr weiter!!! :-)
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31.08.2008 17:16 |
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mikeurs unregistriert
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Hi Giggi!
Die Thematik mit "alten Zöpfen" kann schon seeeeeeeeeeeeeehr nervig sein.
Ich selbst hatte mal ein Weihnachtstreffen der Familie bei dem fast in jedem dritten Satz das Wort "Tradition" vorkam. Mir haben sich die Haare gesträubt.
Eine Kirche kann doch nur überleben, wenn sie sich den aktuellen Zeiteinflüssen stellt und nicht am "Alten" hängen bleibt.
Bei uns in der Region gibt es einen sehr treffenden Satz, wenn es um Modernisierung geht: "Mein Großvater hat an diesem Berg schon aufwärts gebremst, mein Vater auch. Dann brems ich aus Tradition auch den Berg aufwärts." In diesem Fall stelle ich mich gegen Modernisierung. Und so sehe ich es bei der Kirche als Institution auch. Sie stellt sich gegen die Veränderungen im persönlichen Leben. Und ich dachte immer, die NAK ist "Up-to-Date" was gesellschaftliche Veränderungen angeht. Aber die "alte Bischoff-Denke"[im Stand von 1956] existiert leider doch noch in sehr vielen Köpfen, was das Zusammenleben vor der Ehe angeht!!!
Liebe Grüsse
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31.08.2008 17:41 |
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Alicia unregistriert
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Gerade habe ich alle Beiträge gelesen zum Thema Verlobung.*Kopf schüttel*Das es das noch gibt.Ich habe damals auch schon mit meinem Freund zusammen gelebt und wir haben sogar versucht ein Baby zu bekommen
Jau,vor der Hochzeit
Wir waren doch schon ein paar Jahre zusammen-und warum nicht Sex vor der Ehe?Man springt ja nicht sofort mit jemanden ins Bett
Und wir hätten uns trotzdem kirchlich verloben können-war in der Überlegung.Aber das war nicht das Problem,unser Hauspriester hat sogar dafür gebetet,das es mit dem Kinderwunsch klappt-bis fest stand,das ich leider keine bekommen kann
Und jede Beziehung,ob verlobt oder verheiratet kann doch in die Brüche gehen.Mein Freund konnte damals auch nicht damit leben,nie eigene Kinder zu haben.Aber warum soll man nicht zusammenziehen und sich dann verloben?
Selbst manch ein heut so vorbildlicher Amtsbruder "mußte" heiraten,weil ein Baby unterwegs war-unser damaliger Vorsteher auch
Meine Geschwister waren alle brav und sind erst am Tag der Hochzeit zusammen gezogen-da mußten sie sich mit manchen Macken erst arrangieren.Ich bin da eher für vorher testen-besser als vielleicht eine Scheidung
Aber Garantie gibt es eh nicht-egal welchen Weg man geht.Aber Verlobung verweigern-weil man schon zusammen lebt?
Ich finde,die Kirche sollte sich nicht so ins Privatleben einmischen.Egal um was es geht.Aber an meinem Beispiel sehe ich-denn das ist schon einige Jahre her-es liegt meist daran,auf wen man trifft.Und bei uns war es ja noch schwierig,weil er sehr gläubig war und ich-nicht so
Die einen sehen es lockerer-die anderen hängen an den alten Traditionen.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 11.04.2010 10:47.
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11.04.2010 10:11 |
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Jeronimo unregistriert
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| Zitat: |
Original von Alicia
Aber Verlobung verweigern-weil man schon zusammen lebt? Ich finde,die Kirche sollte sich nicht so ins Privatleben einmischen. |
Zu diesem interessanten Thema könnte sich ja hier mal ein Amtsträger äussern, ganz explizit zu der Frage, was das Privatleben der Gemeindemitglieder die Kirche überhaupt angeht?
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11.04.2010 11:00 |
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helfu14 unregistriert
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Das Privatleben der Geschwister geht die Kirche reichlich wenig an. Wenn allerdings der kirchliche Segen zu einer Verlobung gewünscht wird, dann geschieht dies ja auf Wunsch der Geschwister. Und keine Sorge, heute gibt es den Verlobungssegen, so er denn gewünscht wird, auch wenn das Paar schon zusammen lebt.
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11.04.2010 13:30 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Hallo,
| Zitat: |
Original von helfu14
Und keine Sorge, heute gibt es den Verlobungssegen, so er denn gewünscht wird, auch wenn das Paar schon zusammen lebt. |
das ist falsch. Wer zusammen lebt kann nach den Hausregeln keinen Segen zur Verlobung empfangen. Alles andere ist Handeln gegen "geltendes Kirchenrecht". Ich sage hiermit nicht, dass ich solche Regelungen gut finde, mich wundert aber, dass viele AT die Regeln, die momentan gelten, nicht zu kennen scheinen. Das dann einige Geschwister das Gefühl haben, dass kein klarer Kurs der Kirche mehr zu erkennen ist, wundert mich nicht. Man stelle sich vor, jemandem wird dieser Segen "verweigert" und in der Nachbargemeinde wird das nun völlig anders gehandhabt. Da ist der Ärger doch abzusehen...
Gruß joas
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11.04.2010 13:36 |
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Jeronimo unregistriert
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| Zitat: |
Original von joas
Hallo,
| Zitat: |
Original von helfu14
Und keine Sorge, heute gibt es den Verlobungssegen, so er denn gewünscht wird, auch wenn das Paar schon zusammen lebt. |
das ist falsch. Wer zusammen lebt kann nach den Hausregeln keinen Segen zur Verlobung empfangen. Alles andere ist Handeln gegen "geltendes Kirchenrecht". Ich sage hiermit nicht, dass ich solche Regelungen gut finde, mich wundert aber, dass viele AT die Regeln, die momentan gelten, nicht zu kennen scheinen. Das dann einige Geschwister das Gefühl haben, dass kein klarer Kurs der Kirche mehr zu erkennen ist, wundert mich nicht. Man stelle sich vor, jemandem wird dieser Segen "verweigert" und in der Nachbargemeinde wird das nun völlig anders gehandhabt. Da ist der Ärger doch abzusehen... |
Was helfus durchaus begrüssenswertem Statement zur Frage des *einmischens* der Kirche in private Angelegenheiten angeht, bezweifle ich, daß das alle Amtsträger (welcher Konfession auch immer) genauso sehen. Beispiele lassen sich ganz sicher ohne Mühe haufenweise finden....
Zur Frage einer Verlobung - die die Kirche auch dem Grunde nach nichts angeht - steht es natürlich jedem frei, einen gewünschten festlichen Rahmen auch unter Einbeziehung seiner Kirche zu suchen und zu finden.
Joas Darstellung, daß zusammen lebende keinen Segen zur Verlobung empfangen könne, ist eben ganz genau so ein einmischen in Dinge, die die Kirche nichts angeht, zumindest nicht im 21. Jahrhundert.
Daß in Kirchen keine klare Linie zu erkennen ist - kein ausschliessliches NAK-Problem übrigens - ist vermutlich ganz wesentlich den *Amtsträgern* zuzurechnen, hier im Thread gibts ja schon ein sehr schönes Beispiel dazu. Und die Gläubigen sollen sich offenbar aus dem ganzen hü und hott das für sie passende raussuchen....
Seriös ist anders....
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11.04.2010 14:30 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


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Nun zugegeben, die kirchlichen Regularien sind so manchesmal absurd, aber gerade hier zeigt sich, wie wankelmütig doch so manchesmal das Volk ist.
Nun man sagt zurecht, die Kirche (was immer Kirche in der Hinsicht auch sein soll) geht das Privatleben des Glaubensvolkes nichts an, da höre ich mich nicht Nein sagen.
Aber mit dem akzeptieren einer Kirchenlehre und einer Moraltheologie erlaubt man der Kirche automatisch Einfluss auf alle Lebensbereiche, eben auch auf Partnerschaft und Sexualität und das ist auch Wunsch der Gläubigen, denn die wollen ja eine Richtlinie haben zu dem was gottwohlgefällig sei oder eben nicht.
Also entweder eine Kirchenlehre akzeptieren und damit leben das es eben auch ins Privatleben reicht oder eben keine Kirchenlehre hinnehmen und als Konsequenz aus der Kirche austreten. Es gibt da noch die dritte Möglichkeit einer Reformation, aber.....
Ich gebe aber ununwunden zu, die Sexualmoral und Partnerschaftsmoral der aktuellen christlichen Kirchen ist alles andere als menschlich, viel mehr ist es restriktiv und unmenschlich, da sollte man sich mal so langsam von "finsteren" Mittelalter trennen.
Excalibur
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11.04.2010 18:29 |
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Jeronimo unregistriert
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| Zitat: |
Original von Excalibur
Nun zugegeben, die kirchlichen Regularien sind so manchesmal absurd, aber gerade hier zeigt sich, wie wankelmütig doch so manchesmal das Volk ist.
Nun man sagt zurecht, die Kirche (was immer Kirche in der Hinsicht auch sein soll) geht das Privatleben des Glaubensvolkes nichts an, da höre ich mich nicht Nein sagen.
Aber mit dem akzeptieren einer Kirchenlehre und einer Moraltheologie erlaubt man der Kirche automatisch Einfluss auf alle Lebensbereiche, eben auch auf Partnerschaft und Sexualität und das ist auch Wunsch der Gläubigen, denn die wollen ja eine Richtlinie haben zu dem was gottwohlgefällig sei oder eben nicht. |
Ach Excalibur.... glaubst Du wirklich, daß sich da mehr als ein paar ganz wenige Einzelfälle dran hält oder richtet ? Ich hoffe nicht.
Und ganz abgesehen von den aktuellen Berichten zu massenhaftem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche jedweder Glaubensrichtung sollten die Kirchen dazu übergehen, nicht Regeln für andere aufzustellen, die die eigenen Leute weder einhalten können noch wollen.
| Zitat: |
| Also entweder eine Kirchenlehre akzeptieren und damit leben das es eben auch ins Privatleben reicht oder eben keine Kirchenlehre hinnehmen und als Konsequenz aus der Kirche austreten. Es gibt da noch die dritte Möglichkeit einer Reformation, aber..... |
Auch das entweder/oder sollte in diesen aufgeklärten Zeiten der Vergangenheit angehören.
| Zitat: |
| Ich gebe aber ununwunden zu, die Sexualmoral und Partnerschaftsmoral der aktuellen christlichen Kirchen ist alles andere als menschlich, viel mehr ist es restriktiv und unmenschlich, da sollte man sich mal so langsam von "finsteren" Mittelalter trennen. |
Wohl wahr, wobei ich *restriktiv* und *unmenschlich* noch etwas verschärfen muß - in menschenverachtend und wenigstens zum Teil hochgradig kriminell.
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11.04.2010 19:18 |
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Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


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Geht es eigentlich auch mal weniger plakativ?
Es tut mir leid, aber werter Jeronino, Sie und ich haben vollkommen unterschiedliche Inhaltliche Ebenen angesprochen, soll heißen: Sie haben meine Aussage vollkommen fehlinterpretiert.
Eine Lehre zur Moral greift immer in alle Lebensbereiche ein. Insofern ist ihre Forderung hinsichtlich des "Was geht die Kirche mein Privatleben an" falsch formuliert. Ein moralischer Standpunkt ist eben universell, ob jener Standpunkt nun falsch oder richtig ist, stellen wir dahin.
Ich hatte es erwähnt, die Gläubigen erwarten einen Moralischen Codex und insofern darf man sich dann nicht wundern, wenn er auch bis ins Schlafzimmer geht, denn es ist die Aufgabe der Kirche und das wird auchvon den Gläubigen eingefordert Rat und Hilfe in jeder Lebenssituation zu sein und wenn es die Lehrmeinung ist, das Sex vor dem ersten Kind nicht gottwohlgefällig sei, dann ist das meiner Meinung nach zwar inhaltlich falsch, aber die Kirche ist nur ihrer Aufgabe nachgekommen. Man kann nicht einerseits sagen, hier Kirche verrate mir mal was ich tun soll um ein Gott gefälliges Leben zu führen und wenn einem die eine oder andere Regel dann nicht gefällt sagen, also da und dort halte dich als Kirche mal raus, ein wenig inkonsequent.
Natürlich kann und soll man über den Sinn und Unsinn der einzelnen Aspekte von Moraltheologie diskutieren.
Ihre Ausführung zu den Missbrauchsfällen ist insofern unrichtig, das Vergewaltigung und Missbrauch oft nur wenig mit dem Ausleben von Sexualität als Sexualität zu tun hat, sondern oftmals was mit Macht und Machtstrukturen - ich gehe davon aus, das Ihnen das hinlänglich bekann ist, aus diesem kühlen Grunde halte ich eine Verlinkung mit der Enthaltsamkeit und dem Zölibat für thematisch unangemessen. Auch wenn solche Verfehlungen gern von entsprechenden Interessensgruppen instrumentalisiert werden.
Ich kann Ihren Ausführungen zur christlichen Moraltheologie nicht folgen, zumindest nicht in dem Teil wo Sie auf kriminell kommen, fragwürdig ja, restriktiv ja, unmenschlich auch, aber kriminell?
Beste Grüße in die Nacht und eine erfolgreiche Arbeitswoche wünscht
Excalibur
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12.04.2010 00:38 |
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Jeronimo unregistriert
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| Zitat: |
Original von Excalibur
Geht es eigentlich auch mal weniger plakativ? |
Nein.
| Zitat: |
| Es tut mir leid, aber werter Jeronino, Sie und ich haben vollkommen unterschiedliche Inhaltliche Ebenen angesprochen, soll heißen: Sie haben meine Aussage vollkommen fehlinterpretiert. |
Was gibt es daran fehl zu interpretieren: (Unterstreichungen von mir)
| Zitat: |
Original von Excalibur
Nun zugegeben, die kirchlichen Regularien sind so manchesmal absurd, aber gerade hier zeigt sich, wie wankelmütig doch so manchesmal das Volk ist.
Nun man sagt zurecht, die Kirche (was immer Kirche in der Hinsicht auch sein soll) geht das Privatleben des Glaubensvolkes nichts an, da höre ich mich nicht Nein sagen.
Ich gebe aber ununwunden zu, die Sexualmoral und Partnerschaftsmoral der aktuellen christlichen Kirchen ist alles andere als menschlich, viel mehr ist es restriktiv und unmenschlich, da sollte man sich mal so langsam von "finsteren" Mittelalter trennen. |
Ich kann vieles vertragen, bin auch in gewisser Hinsicht durchaus leidgeprüft und einigermassen belastbar - irgendwo hat jedoch alles seine Grenzen....
| Zitat: |
Original von Excalibur
Ihre Ausführung zu den Missbrauchsfällen ist insofern unrichtig, das Vergewaltigung und Missbrauch oft nur wenig mit dem Ausleben von Sexualität als Sexualität zu tun hat, sondern oftmals was mit Macht und Machtstrukturen - ich gehe davon aus, das Ihnen das hinlänglich bekann ist, aus diesem kühlen Grunde halte ich eine Verlinkung mit der Enthaltsamkeit und dem Zölibat für thematisch unangemessen. |
Das mir unterstellte habe ich bitte wo getan ???
Es dürfte unbestritten sein, daß gewisse Berufe Menschen mit pädophilen Neigungen geradezu magnetisch anziehen, sicher auch wegen der Machtstrukturen - aber auch wegen des erleichterten Zugangs zu Kindern und Jugendlichen. Belege dafür sind eben auch die aktuell bekannt gewordenen Missbrauchsfälle.
| Zitat: |
Original von Excalibur
Ich kann Ihren Ausführungen zur christlichen Moraltheologie nicht folgen, zumindest nicht in dem Teil wo Sie auf kriminell kommen, fragwürdig ja, restriktiv ja, unmenschlich auch, aber kriminell? |
Bitte... wie soll man das Kondomverbot - mitsamt den altersstarrsinnigen und grenzdebilen Äusserungen des Papstes, daß der Gebrauch von Kondomen das Aids-Problem in Afrika verschlimmere denn bezeichnen - wenn nicht als kriminell ?
Solche Äusserungen sind nicht nur saudumm, sondern hochgradig gefährlich.
Und das ist nur ein Beispiel.... ich habe da noch eine ganze Menge mehr auf Lager....auch, aber nicht nur im Zusammenhang mit Missbrauch.
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12.04.2010 01:49 |
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Alicia unregistriert
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@Jeronimo
Ich finde auch,du stapelst da etwas zu hoch.Ich weiß,manche Themen bringen einen durchaus dazu.Natürlich ist es unpassend,wenn sich die Kirche ins Privatleben einmischt.Da bin ich deiner Meinung.Aber da hat Excalibur schon recht-wir lassen sie.Es ist nun mal für viele Gläubige schwer das zu trennen.Man geht in die Kirche,glaubt daran das die Worte des Priesters von Gott gegeben sind und sieht dann die Regeln.Ob sinnvoll oder nicht.Natürlich ist es dann nicht einfach-dagegen zu leben.Das ist ganz klar und verständlich.Aber hochgradig kriminell?Wenn die NAK eine Verlobung verweigert,weil ein Paar schon zusammen wohnt???Denn darum ging es hier doch eigentlich!!
Das Thema war Verlobungssegen-ja oder nein.
Natürlich ist das Kondomverbot wieder etwas anderes,unsinnig,gefährlich für viele-keine Frage.Aber hochgradig kriminell?Ich finde das auch übelst und rege mich auf,wenn ich wieder irgentwelche Meldungen höre.Aber hochgradig kriminell ist was anderes.Die Mißbrauchfälle zum Beispiel.Wie du aber jetzt von dem Thema Verlobungs-Segen auf Mißbrauch kommst-ist mir allerdings auch nicht ganz klar.Sicher gibt es diese Fälle auch in Kirchen-keine Frage.Doppelt schlimm und unermeßliches Leid für die Opfer-auch klar.Aber es ist immer noch so,das 85% aller Mißbrauchfälle in der Famile passieren.Nur das wäre nicht so Medienwirksam-obwohl das Leid und die Folgen-es durch einen geliebten und vertrauten Menschen zu erleben-oft noch größer sind.So was ist für mich hochgradig kriminell-aber nicht wenn die Kirche empfiehlt kein Sex vor der Ehe zu haben oder keinen Verlobungssegen geben möchte.
Und wenn jemand schreibt die Sex und Partnerschaftsmoral ist nicht menschlich-glaube ich ja eher,es ging auch genau darum.Um die Regeln in Bezug auf Partnerschaft,Sex vor der Ehe,Zusammenleben usw.
Gruß,Alicia
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 12.04.2010 09:02.
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12.04.2010 08:36 |
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Jeronimo unregistriert
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| Zitat: |
Original von Alicia
@Jeronimo
Ich finde auch,du stapelst da etwas zu hoch.Natürlich ist es unpassend,wenn sich die Kirche ins Privatleben einmischt.Da bin ich deiner Meinung.Aber da hat Excalibur schon recht-wir lassen sie. |
Lassen wir sie wirklich, wollen wir sie lassen ? Gäbe es dieses Thema dann ?
| Zitat: |
Aber hochgradig kriminell?Wenn die NAK eine Verlobung verweigert,weil ein Paar schon zusammen wohnt???Denn darum ging es hier doch eigentlich!!
Das Thema war Verlobungssegen-ja oder nein. |
Ganz genau - und wenn Du meinen Beitrag evtl. noch einmal in Ruhe liest, wirst Du ganz sicher feststellen, daß sich meine Aussage *hochkriminell* ganz und garnicht nicht auf die Verweigerung einer kirchlichen Verlobung bezog.
| Zitat: |
| Natürlich ist das Kondomverbot wieder etwas anderes,unsinnig,gefährlich für viele-keine Frage.Aber hochgradig kriminell?Ich finde das auch übelst und rege mich auf,wenn ich wieder irgentwelche Meldungen höre.Aber hochgradig kriminell ist was anderes. |
Wie nennst Du es denn, wenn eine Organisation, der man uneingeschränktes Vertrauen schenkt, verantwortlich ist für unermessliches Leid und den Tod von Millionen Menschen ?
Christlich ?
| Zitat: |
| Die Mißbrauchfälle zum Beispiel.Wie du aber jetzt von dem Thema Verlobungs-Segen auf Mißbrauch kommst-ist mir allerdings auch nicht ganz klar. |
Auch hier gilt wieder: Beitrag nochmal lesen und Du wirst erkennen, daß das eher eine Randbemerkung war.
| Zitat: |
| Und ganz abgesehen von den aktuellen Berichten zu massenhaftem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche jedweder Glaubensrichtung sollten die Kirchen dazu übergehen, nicht Regeln für andere aufzustellen, die die eigenen Leute weder einhalten können noch wollen. |
Daraufhin unterstellte mir allerdings Excalibur..
| Zitat: |
| Original von Excalibur Ihre Ausführung zu den Missbrauchsfällen ist insofern unrichtig, das Vergewaltigung und Missbrauch oft nur wenig mit dem Ausleben von Sexualität als Sexualität zu tun hat, sondern oftmals was mit Macht und Machtstrukturen - ich gehe davon aus, das Ihnen das hinlänglich bekann ist, aus diesem kühlen Grunde halte ich eine Verlinkung mit der Enthaltsamkeit und dem Zölibat für thematisch unangemessen. |
.... das ich das nicht unkommentiert hinnehme, wirst Du nachvollziehen können.
| Zitat: |
| Sicher gibt es diese Fälle auch in Kirchen-keine Frage.Doppelt schlimm und unermeßliches Leid für die Opfer-auch klar.Aber es ist immer noch so,das 85% aller Mißbrauchfälle in der Famile passieren.Nur das wäre nicht so Medienwirksam-obwohl das Leid und die Folgen-es durch einen geliebten und vertrauten Menschen zu erleben-oft noch größer sind. |
Bedauerliicherweise ist es richtig, daß der alltägliche Missbrauch in Familien in den allermeisten Fällen bei weitem nicht so medienwirksam ist wie die aktuellen Fälle aus kirchlichen (und anderen) Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Das heißt aber nicht, das er unbemerkt und unbeachtet bleibt.
Gerade Kirche jedoch - gleich welcher Konfession - erhebt einen hohen Anspruch an Moral und Ethik, verlangt in hohem Maße Vertrauen und Hingabe.
Geschieht dort Mißbrauch und wird dieser noch dazu gezielt geduldet und über Jahrzehnte bis in höchste Kreise geradezu mafiöser Strukturen verschleiert und vertuscht, ist das - ganz abgesehen von der strafrechtlichen Bewertung - nicht nur erbärmlich und verabscheuenswürdig sondern hochgradig kriminell und nicht zuletzt von der Gesellschaft entsprechend zu bewerten, zu ächten und zu ahnden.
Ich verstehe Deine Ausführungen natürlich nicht so, daß Du Missbrauch in Familien als doppelt schlimm, Missbrauch durch Geistliche dagegen nur einfach schlimm oder weniger schlimm ansiehst. Ich denke das hast Du auch so nicht gemeint.
| Zitat: |
| So was ist für mich hochgradig kriminell-aber nicht wenn die Kirche empfiehlt kein Sex vor der Ehe zu haben oder keinen Verlobungssegen geben möchte. |
Das habe ich bitte wo so bewertet und geschrieben ? Ich neige durchaus zu klaren Worten und gezielt provokativen Aussagen, keine Frage - aber so weit würde selbst ich mich kaum aus dem Fenster lehnen....
| Zitat: |
| Und wenn jemand schreibt die Sex und Partnerschaftsmoral ist nicht menschlich-glaube ich ja eher,es ging auch genau darum.Um die Regeln in Bezug auf Partnerschaft,Sex vor der Ehe,Zusammenleben usw. |
Richtig. Was erwachsene Menschen im Vollbesitz ihrer geitigen Kräfte in(!) oder vor der Ehe miteinander tun oder auch nicht, geht die Kirche nichts an. Im 21. Jahrhundert sollte das selbst die rückständigste und verkrustetste Kirche versuchen zu erkennen und umzusetzen. In puncto Glaubwürdigkeit und Akzeptanz in der Gesellschaft würde ihr das ganz sicher nicht schaden. Kommen wird in der Richtung aber eher nichts, man lebt lieber noch ein paar Jahrhunderte fern jeder Realität und gern auch fern eines durch Verstand gesteuerten Denkens.
Kommt dazu dann noch massenhafter und planmässiger Missbrauch durch sogenannte *Würdenträger* - es ist ja nicht so, daß sich das ganze auf Deutschland und dort auf ein paar wenige Fälle beschränkt - und sucht die Kirche geradezu zwanghaft die Schuld bei anderen und findet immer noch kein offenes Wort für die Opfer, macht sie sich Kirche vollends unglaubwürdig, zum Schaden er Gesellschaft.
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12.04.2010 09:26 |
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Jeronimo unregistriert
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| Zitat: |
Original von Alicia
| Zitat: |
Original von Jeronimo
.......................................
Lassen wir sie wirklich, wollen wir sie lassen ? Gäbe es dieses Thema dann ?
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Sorry Jeronimo,auf alles kann ich jetzt nicht reagieren,muß sofort zur KG.
Aber du solltest dann auch weiter lesen.Denn direkt danach habe ich geschrieben,das es schwer ist für Gläubige das zu trennen. |
Eben. Darum sollte die Kirche versuchen, klare Verhältnisse zu schaffen, durch modernes Denken und Umsetzung der möglicherweise erlangten Ergebnisse desselben in wenigstens halbwegs realitätsnahe Vorschläge für uns Gläubige.
| Zitat: |
| Das Mißbrauch IMMER schlimm ist-brauche ich nicht zu betonen.Du weißt garantiert wie ich es meine.Hatte ich ja schon mal was dazu geschrieben. |
Sicher, nur hatte mich Deine *Doppelt-schlimm-Darstellung* etwas verwundert.
| Zitat: |
Aber du springst sehr schnell auf Dinge an und in die Luft
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Und ganz besonders wenn man versucht mir Dinge in den Mund zu legen oder zu verdrehen.
| Zitat: |
| Also bitte nicht aufregen und es so verstehen wie es gemeint ist. |
Danke, dito.....
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12.04.2010 10:15 |
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Nachfolger unregistriert
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| Zitat: |
Original von helfu14
Das Privatleben der Geschwister geht die Kirche reichlich wenig an. Wenn allerdings der kirchliche Segen zu einer Verlobung gewünscht wird, dann geschieht dies ja auf Wunsch der Geschwister. Und keine Sorge, heute gibt es den Verlobungssegen, so er denn gewünscht wird, auch wenn das Paar schon zusammen lebt. |
Kirchlicher Segen? Ich hatte ja gehofft, damals den Segen Gottes erhalten zu haben, wenn auch in einer kirchlichen Zeremonie. Wenn die Kirche die Durchführung der Zeremonie von meinem Privatleben abhängig macht, und mir das nicht passt, dann habe ich verschiedene Möglichkeiten - Kirche wechseln, etc. Die für mich persönlich wichtigste und einleuchtendste ist aber jene, dass Gott seine Handlungsfähigkeit nicht an schwache und fehlerhafte Menschen binden wird: Wo Er segnen will, wird Er segnen - auch ohne Zeremonie. Und Gott sieht das Herz an, und nicht irgendwelche äußeren Begleitumstände. Insofern hat Helmut mit seinem Schlusssatz schon recht: Gott wird den Verlobungssegen sowieso spenden, auch wenn die Kirche den Verlobten das entsprechende Zeremoniell verweigert.
Viele Grüße
vom Nachfolger
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12.04.2010 10:20 |
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Alicia unregistriert
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| Zitat: |
Original von Jeronimo
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Eben. Darum sollte die Kirche versuchen, klare Verhältnisse zu schaffen, durch modernes Denken und Umsetzung der möglicherweise erlangten Ergebnisse desselben in wenigstens halbwegs realitätsnahe Vorschläge für uns Gläubige.
| Zitat: |
| Das Mißbrauch IMMER schlimm ist-brauche ich nicht zu betonen.Du weißt garantiert wie ich es meine.Hatte ich ja schon mal was dazu geschrieben. |
Sicher, nur hatte mich Deine *Doppelt-schlimm-Darstellung* etwas verwundert.
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Klare Verhältnisse sind immer gut.
Deshalb versuche ich eine Erklärung.Obwohl ich fand,man konnte es eigentlich recht gut verstehen
Ich schrieb ja schon,das es nicht überall in der NAK so ist,das ein Paar keinen Verlobungssegen bekommt-nur weil sie schon zusammenen wohnen.Eine einheitliche Lösung wäre wünschenswert-klar.
Mit doppelt schlimm meine ich in Bezug auf Mißbrauch durch Geistliche egal welcher Religion-weil es meiner Meinung nach überhaupt nicht zusammen paßt.Glaube und Gewalt.
Mit oft schlimmer meine ich,das die Folgen eines Mißbrauchs innerhalb der Famile-durch eine vertraute Person-oft schlimmere Folgen hat,als Mißbrauch durch einen Fremden.Und viel öfter vorkommt-nur nicht so hochgepuscht wird wie bei der Kirche.Nicht das wir uns falsch verstehen-es ist gut das es nicht verschwiegen wird.Nur so kann der Kreislauf der Gewalt durchbrochen werden.Beides ist für Opfer ein Albtraum und viel zu wenig bestraft.Das kenne ich aus dem Bekanntenkreis und von der Arbeit.Von Eltern oder Verwandten allgemein sind Kinder abhängig und lieben sie-das macht es oft noch schlimmer.Was ich allgemein darüber denke,habe ich ja schon im geschützten Bereich unter"Hört das eigentlich nie auf"im letzten Beitrag dort geschrieben.Da du mir daraufhin eine PN geschickt hast-denke ich,du weißt noch was ich über Mißbrauch denke.
Aber in diesem Thread ging es ja nicht um das Thema Mißbrauch,sondern um Verlobungssegen.
Und um die Frage,wie weit sich die Kirche ins Privatleben einmischen darf.Dazu habe ich ja oben weiter schon etwas geschrieben.Ich finde das es nicht auf die äußeren Umstände ankommt,sondern auf die Herzenseinstellung.Zusammen wohnen und deshalb keinen Verlobungssegen bekommen,ist für mich unlogisch und nicht der heutigen Zeit angemessen.Hauptsache die beiden lieben sich von Herzen.Aber wie gesagt,ich kenne es anders mit dem Verlobungssegen.Das es durchaus auch geht,wenn man schon zusammen wohnt.
Ich habe das Thema Mißbrauch nur aufgegriffen,weil du es plötzlich ins Spiel brachtest.Und ich habe sehr wohl verstanden worauf sich dein kriminell bezog-nur nicht in welchem Zusammenhang du dann auf das andere Thema kamst
Denn das hat ja nichts mit Verlobung und allgemeinen Vorstellungen und Regeln oder Partnerschaftsmoral der Kirche zu tun.Das sind schlimme Straftaten,die keine Kirche befürwortet.Leider kommt es auch dort vor.Aber das hat mit den Tätern an sich zu tun-nicht mit der Kirche.Überall gibt es leider solche Menschen-egal ob Kirche,Famile,Sportverein oder sonst wo.Das muß man schon vom kirchlichen trennen-finde ich.Denn die Kirche möchte diese Gewalt garantiert nicht.
Und ich finde es gut,das du schreibst was du denkst-aber manchmal reagierst du schon sehr heftig.Das hat aber wohl jeder bei bestimmten Themen.
Und ich habe glaube nichts geschrieben,wo du sagen könntest-ich drehe dir das Wort um.
Ich denke,es ist ok.
Gruß,Alicia
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 12.04.2010 12:11.
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12.04.2010 12:08 |
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