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Sollten Kleinkinder Englisch lernen? |
eltern32 unregistriert
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09.03.2010 17:23 |
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helfu14 unregistriert
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Englisch im Kindergarten ? Kenne ich nicht, bin allerdings auch nicht auf dem Laufenden, weil unsere Jungs erwachsen sind.
Wenn ich allerdings mitkriege, mit welcher Leichtigkeit kleine Kinder zweisprachig aufwachsen, wenn eben die Eltern zwei Sprachen sprechen, dann kann ich das nur befürworten. Für das, was die Kinder so spielerisch lernen, müssen sie als Jugendliche richtig pauken. Und ohne Englisch gehts wohl heute nicht mehr.
LG Helmut
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09.03.2010 17:37 |
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poehle

lebende Forenlegende
 

Dabei seit: 16.11.2005
Beiträge: 5.567
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Familienstand: Single Religion: neuapostolisch
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| Zitat: |
Original von helfu14
Englisch im Kindergarten ? Kenne ich nicht, bin allerdings auch nicht auf dem Laufenden, weil unsere Jungs erwachsen sind.
Wenn ich allerdings mitkriege, mit welcher Leichtigkeit kleine Kinder zweisprachig aufwachsen, wenn eben die Eltern zwei Sprachen sprechen, dann kann ich das nur befürworten. Für das, was die Kinder so spielerisch lernen, müssen sie als Jugendliche richtig pauken. Und ohne Englisch gehts wohl heute nicht mehr.
LG Helmut
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Stimmt Helmut,
Kinder im Kindergartenalter lernen schnell und eine Fremdsprache ist eine tolle Sache
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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09.03.2010 18:00 |
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Nette

Administratorin
     

Dabei seit: 29.05.2006
Beiträge: 3.872
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: PM
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Samuel könnte auch im Kindergarten Englisch "spielen" lernen, wenn wir wollten.
Erstens, das kostet extra Geld, was immer noch dazu kommt zu "Ausflug", "Clown", "Theater" usw.
Zweitens, was nützt es, wenn es einmal die Woche eine Stunde praktiziert wird und ansonsten zu Hause keine Möglichkeit dazu besteht (ich kann zwar "Unterhaltungsenglisch", aber es reicht nie und nimmer für eine Zweisprachigkeit).
Drittens: in der ersten Klasse fangen sie alle wieder bei Null an... Ich hab die Lehrerinnen gefragt, die rechts und links von mir wohnen und beide erste Klassen unterrichten, und sie haben beide übereinstimmend gesagt: es schadet nichts, aber es nützt auch nichts.
Nette
__________________ Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt.
(Wilhelm Busch, "Die fromme Helene")
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09.03.2010 18:30 |
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ruth

Forenkönigin
   

Dabei seit: 13.04.2008
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Meiner Erfahrung nach können Kinder nicht früh genug einen Klang im Ohr und einen Bezug für fremde Sprachen erhalten.
Hinzu kommt noch, dass sie (bereits im Kleinstkind-Alter) viele Lieder in englischer und weiteren Sprachen hören/mitsingen.
__________________ Liebe Grüße von Ruth
Welt, du bist uns zu klein;
wir gehn durch Jesu Leiten
hin in die Ewigkeiten:
Es soll nur Jesus sein.
(G. Tersteegen, 1738)
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09.03.2010 19:14 |
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ruth

Forenkönigin
   

Dabei seit: 13.04.2008
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Religion: neuapostolisch Herkunft: nrw
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Noch zum Sprachenunterricht:
Zum Thema "Wen ich besonders verehre" lobhuddelte ein Kind einen Klassenkameraden mit der Begründung: "Er kann zwei Sprachen" (Ausländerkind, Deutschkenntnisse mehr schlecht als recht).
Eben unterhielt ich mich noch mit einer Sprachenlehrerin darüber, die bestägte, dass die Annahme, ein Kind solle erst mal (die eigene Sprache) richtig sprechen lernen, ein Irrtum sei.
__________________ Liebe Grüße von Ruth
Welt, du bist uns zu klein;
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(G. Tersteegen, 1738)
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10.03.2010 22:01 |
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Meerschweinchen

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 15.05.2007
Beiträge: 3.770
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Niedersachen
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Meine Schwägerin Hat ihrer 3 Kinder Deutsch / Englisch erzogen
das ist das beste was man Machen Kann ich verstehe nämlich Kaum ein Wort Englisch und das ist Furchtbar .
Meine Schwägerin ihr Kleister ist 4 und vermutlicher Weise Sehr Sprach gewandt .
Er kann Deutsch und Englisch
Außerdem kann er ein Wenig Französisch ( sein Schwester ist 11 und Lernt dies Sprachen )
und da in den Kindergarten auch Russisch und Türkische Kinder sind
Spricht er auch die Sprache
Bloß niemand weiß was er sagt da er es ja im Türkischen und im Russischen nicht übersetzt bekommt .
Woher ich das Weiß der Kleine sagte neulich was Auf Türkisch ich verstand nix aber die Türkisch Mutti mit ihren Kindern
Sie haben eine Großen Nutzen davon und Kleine Kinder Lernen Einfacher
__________________ Gib mir Kraft für einen Tag
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10.03.2010 22:28 |
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Oz
Administrator
     

Dabei seit: 05.12.2005
Beiträge: 3.810
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Religion: neuapostolisch
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Ich habe mit meinen Kindern von geburt an Englisch gesprochen und es hat sich auf jeden fall bewährt.
__________________ Carpe Diem
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10.03.2010 22:43 |
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Waage

Administratorin
     

Dabei seit: 17.06.2009
Beiträge: 2.182
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Ba-Wü früher NRW
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Englisch im Kindergarten muss man sich ja nicht so vorstellen wie Englischunterricht in einer weiterführenden Schule mit Frontalunterricht usw. . Es läuft alles spielerisch ab mit Liedern, Reimen usw. Ich kenne es von meiner jüngeren Tochter. Englisch läuft bei den Kleinen ausschließlich übers Gehör, und das bleibt etwa bis zur 3. Grundschulklasse so. Eine Erzieherin prägte mal den Ausspruch: "Die Kinder baden quasi in der Sprache" - und so muss man sich das auch in etwa vorstellen. Sie bekommen ein Gefühl für die Sprache vermittelt, und selbst wenn sie eine Zeitlang nicht mit der Sprache konfrontiert werden, erinnern sie sich später leichter daran und nehmen Vokabeln und Grammatik intuitiver auf.
Meine Kleine hatte dann das Glück, ab der 1. Klasse bereits Englisch lernen zu können (was ja jetzt Standard ist) und nachmittags in der Schule zusätzlich noch an einer Englisch-AG teilnehmen zu können, was ihr viel Spaß gemacht hat. Entgegen den eigentlichen Regeln sollten die Kinder in der AG, die die 1. bis 4. Klasse umfasste, doch gelegentlich Begriffe mitschreiben, was meine Tochter dann auch eifrig tat, obwohl sie ja als Erstklässlerin noch gar nicht richtig schreiben konnte
Man konnte zwar nicht unbedingt alles lesen, was sie da aufgeschrieben hatte, aber sie konnte es vorlesen und wusste auch, was es bedeutet.
Ich weiss nicht, ob es nur an dem frühen Englischunterricht liegt oder ob sie generell eine Begabung für Sprachen hat; auf jeden Fall wechselt sie im Herbst in den bilingualen Zug eines Gymnasiums. Geschadet hat es ihr also nicht und Spass hat es ihr hundertprozentig gemacht!!
Fazit:
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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11.03.2010 10:32 |
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netti unregistriert
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Mein Sohn hat im Kindergartenalter Englisch gelernt. Allerdings nicht im selbigen sondern privat mit ein paar Freunden in einer Sprachschule.
Die Kinder hatten damals einfach nur Spass daran. Einige der Vokabeln , die er damals gelernt hat sind ihm bis heute im Gedächnis geblieben.
Mittlerweile hat er Englisch in der Grundschule und ich muss sagen , dass ihm der Sprachunterricht nicht darauf vorbereitet hat.
Eine Freundin von mir erzieht ihre Kinder zweisprachig (deutsch/englisch).
Der Vater ist Amerikaner und sprechen mit ihm nur englisch.
Da die Eltern in Südamerika aufgewachsen sind,sprechen sie untereinander portugisisch, was die kids nicht davon abhält auch in dieser Sprache viele Vokabeln zu kennen.
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11.03.2010 11:28 |
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Tulpina unregistriert
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Bei solchen Sachen denk' ich mir dann auch: Entweder von Geburt an oder zumindest intensiv oder gar nicht. So eine goldene Mitte funktioniert aus meiner Erfahrung nicht, und ich habe dieselben Erfahrungen gemacht wie netti. Erste Erfahrungen helfen einem in der Schule auch nicht weiter, weil einfach noch kein Gefühl für die Sprache entwickelt wurde. Allenfalls ein kurzer Einblick und ein paar Vokabeln. Das kann sicherlich auch Bildung sein, das Kind fördern und Interessen und Sprachgefühl in einer gewissen Art und Weise fördern. Solange das Kind aber nicht regelmäßig und zu einer gewissen Intensität damit beschäftigt wird, dann ist der Schritt, dieses wenige Wissen, das man dort erlangen konnte, einfach zu groß, um weiteres Kapital daraus zu schlagen.
Aber eine zweisprachige Erziehung von Geburt an finde ich bemerkenswert und würde es immer befürworten, wenn die Eltern dazu in der Lage sind. Das ist sicherlich auch für die Eltern nicht einfach und man muss dann immer zwischen de Sprachen hin- und herwechseln. Das kann auch zu einem Problem werden ...
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17.05.2010 16:48 |
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