Seelen im Jenseits |
joas
hat hier alles im Griff ...
 

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Hallo,
am letzten Sonntag hörte ich in der Predigt einen euch vielleicht bekannten Ausspruch. Sinngemäß hieß es: "Die Seelen aus dem Jenseits schauen auf uns, also müssen wir ein Gott gefälliges Leben führen um Vorbild zu sein.". Ich habe diese Aussage gar nicht so wahrgenommen. Allerdings ergab sich am Abend danach ein Gespräch zu dieser Thematik. Eine Schwester hat sich bei dieser Aussage sehr unwohl gefühlt und ich kann es auch nachvollziehen warum.
Wer fühlt sich schon gerne beobachtet? Im Lichte des Evangeliums kann ich diese Aussage nicht so ganz nachvollziehen. Ich will eigentlich nicht darauf eingehen, ob die Seelen überhaupt auf uns schauen können, nach unseren Vorstellungen. Ist aber der o.g. Schluss nicht sogar fahlässig, weil sich Geschwister unter Druck gesetzt fühlen?
Warum soll ich denn mein Leben nach Gott ausrichten? Voraussetzung für mich ist die Liebe Gottes. Als Antwort darauf, versuche ich für meinen Nächsten dazu sein, in welcher Form auch immer. Wenn ich nur handele, weil Gott auf mich schaut, muss ich doch versagen. Glaube ist eben kein Leistungssport, mit dem ich mir die Gnade Gottes erspielen kann. Schlussendlich scheitert doch jeder Mensch vor Gott an der Einhaltung der Gebote (Paulus). Einzig Jesus Christus bringt mir das Heil und somit die Liebe Gottes und seine Gnade.
Ich finde es traurig, dass immer noch versucht wird, das Evangelium als Druck misszuverstehen, alle Gebote erfüllen zu müssen.
Ähnlich empfinde ich "Brückenbilder" zum Entschlafenen-GD. "Wenn du nicht bereit bist zu helfen, bist du Schuld dass die Seele nicht zu Gott kommen kann." Natürlich bin ich aufgerufen zu beten. Aber macht Gott die seine(!!!!) Errettung einer Seele von menschlichen Unzulänglichkeiten abhängig?
In Anlehnung an einen Beitrag der letzten Tage rufe ich zum "Zerpflücken meiner Worte" auf.
Gruß joas
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29.06.2010 15:27 |
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mrsrobinson unregistriert
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Hallo Joas,
dein letzter Satz ist nicht besonders motivierend
Ob bis jetzt darum noch niemand geantwortet hat??
Also zum Thema:
Ich weiß zur Zeit nicht, wie die NAK dazu steht, man oder ich oder du könnte in der Broschüre "Jenseitsglaube" mal nachsehen.
Meine Meinung ist: Falls Verstorbene überhaupt darauf achten, was ihre Hinterbliebenen hier tun (ich glaube aber schon, dass es eine Art Verbindung geben kann), wird es sie nicht sehr interessieren, ob wir uns gottgefällig oder gut oder sündlos etc verhalten.
Zumal niemand wirklich sagen kann, was Gott gefällt, was das Tun und Handeln angeht.
Zum Kern deiner Aussage (wenn ich es richtig verstanden habe..): wenn eine Erlösung der Seelen von unserem Verhalten abhängig wäre, wären sie arm dran. Denn was ich einem Menschen als Sünde ankreide, ist vielleicht gar keine, und du hast recht: es gab Aussagen, die ich selbst heute nicht mehr nachvollziehen kann, aber es ist doch vielleicht ganz gut, wenn man hier und da eine andere Sichtweise bekommt. Aber ich empfinde es als nicht schlimm, mal anders gedacht zu haben- das wird auch in der jenseitigen Welt keinen gejuckt haben
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29.06.2010 18:16 |
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Udo unregistriert
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Menschen wissen doch sehr wenig bis gar nichts über diesen Bereich und auch die bekannten "ich war tot" Erlebnisse sind spärlich und besagen letztlich auch nichts Genaues, meine ich. Es sind bestenfalls Momentaufnahmen. AUch das Evangelium ist äußerst sparsam mit Hinweisen. (Verklärung Jesu - Lazarus)
Daraus irgendetwas abzuleiten halte ich für unangebracht.
Ich kann mich durchaus joas Meinung anschließen.
Gruß
Udo
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29.06.2010 18:34 |
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Muckelmaus

Forenmama

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| Zitat: |
Original von joas
am letzten Sonntag hörte ich in der Predigt einen euch vielleicht bekannten Ausspruch. Sinngemäß hieß es: "Die Seelen aus dem Jenseits schauen auf uns, also müssen wir ein Gott gefälliges Leben führen um Vorbild zu sein.".
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Ahhrrr,bei so einer Aussage hätte ich mir denjenigen,der sowas von sich gegeben hat,geschnappt und mal Tacheles geredet.Das erinnert mich an den Ausspruch,den ich vor ein paar Jahren mal hörte:"Wenn Ihr Eure Wohnungen verlasst,dann verlasst sie stets ordentlich und aufgeräumt.Denn wenn der Herr Jesus kommt und uns heimholt,dann werden unsere Wohnungen für die anderen Menschen Wallfahrtstätten sein."
Dass es höchste Zeit wird,dass alle Amtsträger richtig theologisch ausgebildet werden,brauche ich, glaube ich, jetzt nicht zu erwähnen.
Aber zurück zum Thema:
ich denke schon,dass die Seelen im Jenseits uns sehen können.Aber wie genau sie das alles wahrnehmen können,können wir natürlich nicht genau sagen,weil wir es nunmal nicht wissen.Das einzige ,was uns bleibt,sind unsere Empfindungen in Bezug auf die Verstorbenen.Es gibt Menschen,die diese Seelen sehen und sogar mit Ihnen in Kontakt treten können.Es kann eine schöne Gabe sein,aber sie kann auch eine Belastung sein.Dass gerade Verstorbene,die jüngst in die Ewigkeit gegangen sind,versuchen sich bei Ihren Angehörigen auf irgendeiner Weise bemerkbar zu machen,ist für viele eine tröstende Erfahrung,da sie ja noch immer irgendwie da sind.Ich habe aus solchen Erfahrungen gelernt,dass alles nunmal irgendwann ein Ende hat und diese Zeit,die man hier auf der Erde ist,versuchen zu geniessen und das Leben einfach zu leben ohne sich zuviele Gedanken über Jenseits und Co. zu machen.
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29.06.2010 19:36 |
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tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


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Ich glaube nicht, dass die jenseitigen Seelen am Diesseits interessiert sind. Das haben sie längst hinter sich gelassen. Sie hätten auch nicht immer Freude an ihren Diesseitigen.
Ich bin auch nicht überzeugt, dass wir ins Jenseits wirken können. Was wäre das für ein Gott der seine Allmacht von ein paar (im Ganzen gesehen) Gläubigen hier abhängig macht, bzw. auf sie verzichtet.
Da machen wir Gott mal wieder ganz klein.
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
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29.06.2010 20:08 |
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Michael
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 19.02.2006
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Ich (als aktiver "Dogmatiker"
)empfinde solche Aussagen sowie solche "Brückenbilder" ganz und gar nicht als Druck, sondern eigentlich als Motivation im positivsten Sinn:
- Erstens glaube ich nicht, dass das Heil der Seelen abhängig davon ist, wie speziell ich mich verhalte.
Ich kann aber eine Hilfe sein, und das umso mehr, als ich mich darum bemühe, mich vorbildlich zu verhalten. Wo mir das nicht gelingt -und ich glaube, da liegt der große Unterschied- , da kann ein anderer Vorbild und Hilfe sein, der sich auf dem Gebiet, in dem es mir noch an Vorbildlichkeit fehlt, schon besser geschlagen hat.
- zweitens denke ich nicht, dass wir uns nach menschlichen Maßstäben beobachtet fühlen müssen. Was meines Erachtens nach "beobachtet" wird, ist wohl eher unser Seelenzustand, als dass was wir (irdisch gesehen) gerade tun oder lassen. Und, wie oben schon erwähnt, glaube ich, sind wir da nur dann von Interesse, wenn wir, um es mal neuapostolisch auszudrücken, besonders "leuchten".
Ansonsten wendet sich dass Interesse wohl eher anderen zu. Aber was wir speziell im Irdischen tun, dürfte tatsächlich eher uninteressant sein für die Ewigkeit...
Michael
__________________ Alles wird gut!
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29.06.2010 20:30 |
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poehle

lebende Forenlegende
 

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Unser Stammapostel Leber sagte doch einmal:
"Wir wissen nicht wie es drüben ist aber wir glauben und das tut uns gut"
das sagt doch alls oder?
Joas über diesen Satz hätter ich mich auch aufgeregt: "Die Seelen aus dem Jenseits schauen auf uns, also müssen wir ein Gott gefälliges Leben führen um Vorbild zu sein.".
Und wie Michael schreibt glaube ich auch nicht das dass der Seelen von unserem Verhalten abhängig ist.
Liebe Grüße in die Ewigkeit
__________________ Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
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29.06.2010 21:08 |
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Dania unregistriert
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Mir ist es täglich neu ein Anliegen, für meine Lieben, die schon drüben sind zu beten und darüber hinaus für viele andere Gruppen und z. T. auch namentlich Menschen, die in meinem Leben Spuren hinterlassen haben. Damit schaffe ich für mich eine enge und innige Verbidung zu denen, die nicht mehr hier auf Erden weilen.
Inwieiweit unsere Heimgegangenen an unserem Erdenleben Anteil nehmen, vielleicht unsere Entscheidungen beeinflussen können, daß wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht, wie sich ihr Aufenthalt in den Ewigkeitsbereichen für sie gestaltet. Wir können eigentlich nur über das Gebet eine gute Verbindung pflegen und alles andere liegt in Gottes Hand.
Mal wird es auch für uns den Zeitpunkt geben, wo wir diesbezüglich keine Fragen mehr haben werden, weil dann alles klar ist.
Dania
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29.06.2010 23:11 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.10.2008
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Hallo,
vielen Dank für eure Antworten. Ich denke auch, dass ich durch eine Vorbildwirkung niemanden im Jenseits überzeugen kann. Desto wichtiger sehe ich das Gebet für alle Verstorbenen an, dass Gott ihnen wie uns Gnade schenken solle. Ich persönlich habe mit solchen Aussagen auch keine Probleme, da sie für mich schon "erledigt" sind. Aber andere Geschwister haben damit eben Probleme. Ich denke, dass wir alle noch mehr drafu drängen müssen, dass wir nicht durch Leistung oder besondere Taten vor Gott glänzen können, sondern unser Leben nach Jesus Christus ausrichten, weil Gott uns so liebt und das Heil aus Jesus Christus für uns da ist.
Gruß joas
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30.06.2010 07:56 |
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Waage

Administratorin
     

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| Zitat: |
Original von joas
Hallo,
Ich denke, dass wir alle noch mehr drafu drängen müssen, dass wir nicht durch Leistung oder besondere Taten vor Gott glänzen können, sondern unser Leben nach Jesus Christus ausrichten, weil Gott uns so liebt und das Heil aus Jesus Christus für uns da ist.
Gruß joas |
...Es geht ja auch gar nicht ums "glänzen". Gott sieht unser Allerinnerstes an, die innere Einstellung, aus der heraus wir unsere Werke tun. Ihm kann man eh' nichts vorspiegeln. Ich habe so die Vorstellung, wenn Seelen aus der Ewigkeit "auf uns schauen" , ist es nicht mal so sehr unser Lebenswandel, den sie wahrnehmen, sondern unser Seelenzustand bzw. das, was aus unserer Seele "herausströmt" - also Liebe, Wärme usw., eben Empfindungen. Es ist ja die Seele, die in der Ewigkeit ist und die ist sicherlich nicht an unserem Leben als solchen interessiert,dass sie quasi mit einem Fernglas auf die Erde herabschaut. Meine "Theorie" ist, dass vielleicht, so wie wir "die Seele" nicht sehen können, die jenseitige Welt die "körperliche Welt" nicht sehen kann aber dafür ausschließlich unsere geistige Welt. Ist nur meine Theorie...
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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30.06.2010 08:10 |
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struwwel

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Ich denke auch, dass es nicht um unseren Lebenswandel geht, sondern darum, was aus unseren Seelen herausströmt.
Kleines Erleben am Rande: am kommenden Samstag will ich ich mit den Sonntagsschulkindern den Altarschmuck machen. In der letzten Unterrichtsstunde habe ich ihnen hierzu die Geschichte vom glanzlosen Stein, vom Opal erzählt, der durch die Berührung einer warmen Hand leuchtet und strahlt.
In dieser Geschichte heißt es abschließend:
[...]Es gibt so viele Menschen auf der Erde, arm und reich, klein und groß, gebildet und einfach, die alle nur die Berührung einer warmen Hand, eines lieben Wortes, einer kleinen Zärtlichkeit, einer wohlwollenden Geste, eines teilnehmenden Blickes, einer helfenden Tat bedürfen, um aufzustrahlen [...]
Und ich denke, dass es in der Ewigkeit viele Sellen gibt, die Empfindungen dieser Art aufnehmen.
__________________ Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
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30.06.2010 09:28 |
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Anja unregistriert
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@ struwwel
Leider funktioniert der link irgentwie nicht.
Würde die Geschichte gerne mal lesen
LG Anja
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30.06.2010 19:47 |
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struwwel

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Gestern morgen hat der Link noch funktioniert.
Habe ihn jetzt durch einen anderen ersetzt.
Vielen Dank für den Hinweis.
LG vom Struwwel
__________________ Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
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01.07.2010 08:19 |
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Dania unregistriert
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In den GD wird öfter die Verbindung zwischen hüben und drüben betont und im Gebet auch hergestellt. Das bedeutet, wir sind verbunden mit all unseren Lieben die uns schon vorausgegangen sind. In gewisser Weise ist das trostvoll für uns, aber ich betrachte es auch als eine Aufforderung, die Arbeit der Friedensboten drüben mit zu unterstützen, in dem ich in meinen täglichen Gebeten in besonderer Weise für alle unerlösten Seelen eintrete, für manche Gruppen und einzelne Menschen auch besonders.
Da es die Verbindung zwischen Himmel und Erde gibt, werden auch unsere Gebete ganz sicher drüben ankommen und auch Auswirkungen haben, davon bin ich ganz fest überzeugt.
Dania
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01.07.2010 10:54 |
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struwwel

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Ich denke, es gibt drüben viele Seelen, die mit großem Hass erfüllt sind, weil sie viel erleiden mussten.
Und ich denke auch, das es viele Seelen / Bereiche gibt, an die noch niemand gedacht hat.
Auch ich bin fest davon überzeugt, dass meine Gebete, meine Fürbitten, eine Auswirkung auf die dortigen Seelen haben.
Struwwel
__________________ Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
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01.07.2010 13:33 |
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joas
hat hier alles im Griff ...
 

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Hallo,
| Zitat: |
Original von Dania
...in dem ich in meinen täglichen Gebeten in besonderer Weise für alle unerlösten Seelen eintrete, für manche Gruppen und einzelne Menschen auch besonders.
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ich denke, anknüpfend an die Tradition in Makk, muss man sogar für alle Seelen beten, denn wer weiß schon, wer erlöst ist? Es ist ja unsere Hoffnung, aber mit Gewissheit kann ja niemand sagen, dass unsere Lieben erlöst sind. Im Übrigen ist für mich das Gebet das einzige was wir tun können.
Letzten Sonntag ging es ja um die Freunde, die den Gelähmten zu Jesus brachten. Wir hatten ein anderes Wort. Gestern gab ein auswärtiger Prediger eine kurze Zusammenfassung. Sinngemäß hieß es, dass wir durch unseren Glauben den Seelen in der jenseitigen Welt helfen könnten. Wurde das bei euch näher ausgeführt, wie das passieren soll?
Gruß joas
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von joas: 01.07.2010 14:16.
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01.07.2010 14:15 |
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Anja unregistriert
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| Zitat: |
Original von struwwel
Gestern morgen hat der Link noch funktioniert.
Habe ihn jetzt durch einen anderen ersetzt.
Vielen Dank für den Hinweis.
LG vom Struwwel |
jetzt funktioniert es.
Zum Thema:
Was die Seelen im Jenseits mitbekommen, das weiß wohl keiner.
Aber ich denke schon, das Liebe und Gebete eine Brücke bilden können.
Ich spreche öfters mit jemanden, den ich sehr geliebt habe.
Ich glaube nicht, das die Lieben im Jenseits das wortwörtlich hören können.
Aber vielleicht spüren sie, das jemand in Liebe an sie denkt?
Meine Tochter fragte auch einmal: Mami schauen mir Gott oder Uropa jetzt etwa beim duschen zu?
Ich glaube, wenn man Kindern sagt: Gott und die Verstorbenen sehen alles - wird es manchmal kompliziert
Wenn es als moralischer Zeigefinger benutzt wird, finde ich es so nicht in Ordnung. Man sollte ohne Druck aus dem Herzen nach den Werten leben. Ohne Zwang zu jeder Zeit an die Lieben denken.
Gott wird sich der Seelen annehmen - ob wir da so groß Einfluß haben?
Das heißt aber nicht, das wir nicht an sie denken, für sie beten sollten.
Wirklich tot ist nur der, der vergessen ist.
Das hat meine Oma immer gesagt.
LG Anja
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Anja: 01.07.2010 19:39.
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01.07.2010 19:36 |
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Detlef
jenseits von gut und böse;-)


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| Zitat: |
Original von Anja
Wirklich tot ist nur der, der vergessen ist.
Das hat meine Oma immer gesagt.
LG Anja
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das spricht mich besonders an: Danke Anja!
__________________ Mit der Liebe ist es, wie mit den Broten und Fischen bei der sogenannten Speisung der 5000:
Du hast scheinbar nie genug davon!
WANN fängst Du endlich an auszuteilen??
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01.07.2010 20:41 |
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Anja unregistriert
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Bitte, freut mich
Ich mag das hier auch sehr gerne.
Der Tod ist ein Horizont
und ein Horizont ist nichts anderes
als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.
( unbekannt )
Ich glaube das es irgentwann, irgentwo und irgentwie ein Wiedersehen gibt.
Dann werden wir vielleicht auch erfahren, ob unsere Gebete gehört oder gespürt wurden.
Gute Nacht, LG Anja
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01.07.2010 22:00 |
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