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Zum Ende der Seite springen Johannes 14, 8 - 10
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fred
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Johannes 14, 8 - 10 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

»Herr«, sagte Philippus, »zeig uns den Vater; das genügt uns.« – »So lange bin ich schon bei euch, und du kennst mich immer noch nicht, Philippus?« entgegnete Jesus. »Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: ›Zeig uns den Vater‹? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Was ich euch sage, sage ich nicht aus mir selbst heraus. Der Vater, der in mir ist, handelt durch mich; es ist alles sein Werk. (NGÜ - Neue Genfer Übersetzung)

meine persönlichen Gedanken zum Bibelwort
Jesus und der Vater sind eins. Daher kann Gott, der Vater, nur in und durch Jesus Christus erkannt werden. Nicht nur damals durch die Jünger, oder nur in und durch Diejenigen, die sich als besonders in der Tradition der Jünger und ihrer folgenden Aufgaben und Taten sehen und berufen fühlen, wurde Gott erkannt oder kann Gott heute erkannt werden. Jeder, der heutzutage Christus glaubt bzw. an Christus glaubt, sieht Gott. Mittels des historischen Christus und der Berichte über ihn, kann im Glauben, Gott erkannt werden – von jedem Menschen persönlich, ohne Vermittlung und Vollmacht Anderer. Wie geht denn das – der historische Christus ist doch tot?

Dafür gibt es den Heiligen Geist – ein Teil Gottes, des Vaters und des Sohnes. Jeder Mensch, der Jesus darum bittet, dass der Heilige Geist bei ihm einziehen möge, ihn erfüllen möge, erhält den Heiligen Geist. Der Glaube daran und bitten darum, reichen völlig aus. Es reicht deshalb aus, weil Jesus sagte „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ (Joh 14,12-14).

Jeder Mensch, der an Jesus glaubt, kann im Namen Jesu den Heiligen Geist erbitten, damit er über ihn kommt, wie er über Jesus kam (vgl. Mt 3,16 – das passiert natürlich ohne Taube, denn der Heilige Geist kam WIE eine Taube, nicht als Taube). Das Tun ist in diesem Fall das Bitten in Jesu Namen. Dieses Bitten in seinem Namen führt dazu, dass der Heilige Geist unvermittelt auf den Bittenden kommt – konfessionsunabhängig, ja sogar religionsunabhängig.

Gott hat sich uns Menschen als Sohn geschenkt, damit wir ihn erkennen können. Gott schenkt uns den Glauben, von dem wir meinen, dass wir selbst glauben könnten. Dieser Glauben kommt aus dem Heiligen Geist, denn ohne den Heiligen Geist können wir weder glauben, noch Gott durch und in seinem Sohn erkennen. Dann können wir bitten, dass der Heilige Geist in uns einzieht und uns erfüllt. Das ist ein Paradox, ein Zirkelbezug, ein sich im Kreis drehender, auf sich selbst verweisender Verweis, aber es ist Gottes Wahrheit und Wirklichkeit.

Der Heilige Geist wirkt auch von außerhalb in uns Menschen. Er ist ein Teil Gottes – wieso sollte er das nicht können und nicht tun? Wir Menschen nehmen diese Wirkung zunächst nicht war. Erst, wenn wir meinen, das wir „unseren“ Glauben gefunden haben, dann merken wird, aber wissen noch nicht, dass der Heilige Geist, also Gott in seiner unendlichen Liebe bei uns war und uns Glauben geschenkt hat. Bis wir etwas von Gott merken, hat er schon lange an uns gewirkt – aus Liebe.

Damit wir nicht allein sind und Jesus bei und in uns haben können, ist der Heilige Geist für uns, außerhalb und in uns vorhanden, auch ohne besondere Handlungen. Dadurch ist Jesus bei und in uns und damit der Vater selbst. Der dreieinige Gott, der unvorstellbare und ferne Gott ist ganz nahe bei uns, nicht nur überall in der Schöpfung, sondern in uns. Er ist der nahe Gott, der Gott in unserem Leben und Alltag geworden.

Das alles ist im 14. Kapitel des Johannes-Evangeliums beschrieben (incl. der Verse 15 – 31) – einfach und direkt. Alle Menschen können und sollen von Gott her Jünger sein, ohne Unterschiede vor Gott und auch nicht auf dem Weg zu Gott. Unterschiedliche Aufgaben und Begabungen gibt es – ja, das ist korrekt, aber keine Unterschiede vor Gott. Vor Gott kann niemand besser beten, als der Andere. Vor Gott kann niemand besser glauben, als der Andere. Vor Gott kann niemand den Weg zu ihm besser gehen, als der Andere. Titel und Namen zählen bei Gott nichts – jeder muss zusehen, dass er schon hier im Leben so wird, wie Gott ihn gedacht hat – incl. der persönlichen Schwächen. Dann nimmt er alles als Geschenk Gottes und wächst so sehr in der Liebe Gottes, dass er einfach zum ewigen Leben bei Gott taugt. Ich wünsche uns allen einen Gottesdienst, die Nähe Gottes und seine annehmende Liebe spürbar macht.

Liebe Grüße
Fred

Biblischer Zusammenhang
Jesus Christus – der Weg zum Vater
1 »Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern!«, ´sagte Jesus zu seinen Jüngern.` »Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! 2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? 3 Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. 4 Den Weg, der dorthin führt, wo ich hingehe, kennt ihr ja.« 5 »Herr«, sagte Thomas, »wir wissen doch nicht einmal, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg dorthin kennen?« – 6 »Ich bin der Weg«, antwortete Jesus, »ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich. 7 Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Ja, ihr kennt ihn bereits; ihr habt ihn bereits gesehen.«
Wer den Sohn sieht, sieht den Vater
8 »Herr«, sagte Philippus, »zeig uns den Vater; das genügt uns.« – 9 »So lange bin ich schon bei euch, und du kennst mich immer noch nicht, Philippus?« entgegnete Jesus. »Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du da sagen: ›Zeig uns den Vater‹? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Was ich euch sage, sage ich nicht aus mir selbst heraus. Der Vater, der in mir ist, handelt durch mich; es ist alles sein Werk. Glaubt es mir, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist. Wenn ihr immer noch nicht davon überzeugt seid, dann glaubt es doch aufgrund von dem, was durch mich geschieht. 12 Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird die Dinge, die ich tue, auch tun; ja er wird sogar noch größere Dinge tun. Denn ich gehe zum Vater, 13 und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit durch den Sohn die Herrlichkeit des Vaters offenbart wird. 14 Wenn ihr mich11 in meinem Namen um etwas bitten werdet, werde ich es tun.« (NGÜ - Neue Genfer Übersetzung)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fred: 21.07.2010 09:18.

21.07.2010 09:10
fred
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zu Vers 6 ... Sein ICH BIN umfaßt beides: den Zugang zu Gottes Wahrheit wie damit zugleich den Zugang zum wahren Leben. ... In Jesus offenbart sich Gott selbst. ... Denn Gott ist Gott nicht für sich selbst, sondern für die, die er liebt. ... Darum konzentriert sich aber auch entsprechend das ganze Verhältnis zu Gott im Verhältnis zu Jesus. Allein in Jesus ist Gott den Menschen zugänglich: »Niemand kommt zum Vater außer durch mich«. ... so gibt es seit der Sendung Jesu durch eben diesen Gott zu Jesus als dem alleinigen Zugang zu Gott keinerlei Alternative, weil der Gott Israels sich in der Sendung seines eigenen Sohnes zur Rettung für jeden, der an ihn glaubt, in letztgültiger, unüberbietbarer Weise als der, der Gott ist, indem er die Seinen liebt, erwiesen hat. ...

zu den Versen 9-11 ... Auch in Zukunft, nach seinem Tode, wird es so sein, wie es bisher war: Wer Jesus im Glauben gesehen hat, hat in ihm den Vater gesehen. ... Denn in Jesus ist Gott (ewig-»bleibend«) offenbar; in Jesu Worten und Taten spricht und handelt Gott; alle Vollmacht Jesu ist ihm von Gott gegeben. Zugleich gilt aber auch umgekehrt: Nur Jesus offenbart Gott; es ist Gottes ureigene Vollmacht, die er seinem Sohn übertragen hat ...

(von: Ulrich Wilckens, aus: Das Evangelium nach Johannes, in Das Neue Testament Deutsch (NTD), digitale Ausgabe 2001)
21.07.2010 09:17
Pippilotta
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Hej Fred,

wieder schöne Gedanken - und doch muss ich eine Aussage herausholen:

Zitat:
Dafür gibt es den Heiligen Geist – ein Teil Gottes, des Vaters und des Sohnes. Jeder Mensch, der Jesus darum bittet, dass der Heilige Geist bei ihm einziehen möge, ihn erfüllen möge, erhält den Heiligen Geist. Der Glaube daran und bitten darum, reichen völlig aus. Es reicht deshalb aus, weil Jesus sagte „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ (Joh 14,12-14).

Jeder Mensch, der an Jesus glaubt, kann im Namen Jesu den Heiligen Geist erbitten, damit er über ihn kommt, wie er über Jesus kam (vgl. Mt 3,16 – das passiert natürlich ohne Taube, denn der Heilige Geist kam WIE eine Taube, nicht als Taube). Das Tun ist in diesem Fall das Bitten in Jesu Namen. Dieses Bitten in seinem Namen führt dazu, dass der Heilige Geist unvermittelt auf den Bittenden kommt – konfessionsunabhängig, ja sogar religionsunabhängig.


Mmhh, ein sehr heikles Thema, insbesondere unter Beachtung der Glaubensartikel.

Ohne eine Grundsatzdiskussion lostreten zu wollen merke ich an, das es "fahrlässig" ist zu behaupten, der heilige Geist - ich zitiere:

>Jeder Mensch, der Jesus darum bittet, dass der Heilige Geist bei ihm einziehen möge, ihn erfüllen möge, erhält den Heiligen Geist. Der Glaube daran und bitten darum, reichen völlig aus.<

Ich bin felsenfest davon überzeugt, das der HG auch außerhalb unserer Kirche wirkt, das obliegt der Souverintät Gottes, durch die versiegelung habe ich jedoch die Gewissheit die Kraft des HG zu haben. Aus meinem Glauben heraus halte ich das Apostelamt schon als "Mittler/Spender des HG und von daher halte ich eine Versiegelung für wichtig um in den Genuß der Kraft aus dem HG zu gelangen. Ich möchte damit jedoch nicht ausschließen das auch Gläubige Geschwister anderer Konfessionen oder Unversiegelte diese Kraft besitzen.

Ansonsten sehr schöne Ausführungen, denn niemand kann zum Vater kommen, der nicht das Opfer Jesus Christus annimmt und Jesus als Sohn Gottes anerkennt. Ohne diesen Glauben würde es keine Sündenvergebung geben, denn es wären letztlich "wirklose Worte vom Altar". Ohne Sündenvergebung widerum könnten wir nicht in das Näheverhältnis mit Gott rücken.
Glaube an Jesus bringt uns zu Gott.

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das ewige Leben", alles bewirkt aus Jesus Christus. Wer den Sohn annimmt, der nimmt Gott an.

Bis heute Abend ;-)

__________________
Es wird aussehen, als wäre ich tot,
und das wird nicht wahr sein....
Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein,
mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein,
du wirst Lust haben, mit mir zu lachen.
Und du wirst
manchmal dein Fenster öffnen,
gerade so zum Vergnügen....
Und deine Freunde
werden erstaunt sein,
wenn sie sehen,
dass du den Himmel anblickst
und lachst.

„Antoine de Saint-Exupéry“
21.07.2010 10:28 Pippilotta ist offline E-Mail an Pippilotta senden Homepage von Pippilotta Beiträge von Pippilotta suchen Nehmen Sie Pippilotta in Ihre Freundesliste auf
fred
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Hej Pippilotta,

Zitat:
Original von Pippilotta
Ohne eine Grundsatzdiskussion lostreten zu wollen merke ich an, das es "fahrlässig" ist zu behaupten, der heilige Geist - ich zitiere:
- siehe unten in "> ...<" -
Ich bin felsenfest davon überzeugt, das der HG auch außerhalb unserer Kirche wirkt, das obliegt der Souverintät Gottes, durch die versiegelung habe ich jedoch die Gewissheit die Kraft des HG zu haben. Aus meinem Glauben heraus halte ich das Apostelamt schon als "Mittler/Spender des HG und von daher halte ich eine Versiegelung für wichtig um in den Genuß der Kraft aus dem HG zu gelangen. Ich möchte damit jedoch nicht ausschließen das auch Gläubige Geschwister anderer Konfessionen oder Unversiegelte diese Kraft besitzen.


ich denke nicht, dass meine Glaubensüberzeugung
>Jeder Mensch, der Jesus darum bittet, dass der Heilige Geist bei ihm einziehen möge, ihn erfüllen möge, erhält den Heiligen Geist. Der Glaube daran und bitten darum, reichen völlig aus.<
fahrlässig ist.

Ohne den Heiligen Geist würde es die Christenheit nicht mehr geben, schon gar nicht 2000 Jahre lang. Die Gabe des Heiligen Geistes, wie ich sie in meiner Glaubensüberzeugung beschreibe, steht gleichwertig neben der Spendung des Heiligen Geistes durch Apostel. Es kommt auf den Glauben des Empfangenden an. So, wie der Empfangende glaubt, so gibt sich Gott in den Glauben Desjenigen hinein und zieht in Form des Heiligen Geistes beim Empfangenden ein. Die Gewissheit jedoch, hängt vom Glauben und den Erfahrungen des Glaubenden mit Gott ab. Es kann einen Mittler/Spender des Heiligen Geistes geben, muss es aber nicht.

Jeder muss für sich entscheiden, wie er Zugang zum Heiligen Geist erlangen will und sollte jede andere Art des Geisterhaltes für gleichrangig erachten. Allein der Glaube an Jesus Christus und seinen "Vertreter", den Heiligen Geist, ist ausschlaggebend - von Gott her. Das glaube ich so. Es ist mir in den letzten Jahren zur Gewissheit geworden. Gottes Liebe macht keine Unterschiede und läßt sich überall finden, wo sich auch nur eine kleinste Möglichkeit ergibt, seine Liebe mit und durch den Heiligen Geist in einen Menschen auszugießen.

Liebe Grüße
Fred

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von fred: 21.07.2010 18:00.

21.07.2010 17:54
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