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Philipper 2, 14.15 - Handeln nach dem Evangelium |
fred unregistriert
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| Philipper 2, 14.15 - Handeln nach dem Evangelium |
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14 Tut alles ohne Murren und ohne Bedenken, 15 damit ihr untadelig und lauter seid; »fehlerlose Kinder Gottes« mitten in einem »verdrehten und verkehrten Geschlecht«, unter dem ihr strahlt wie Sterne in der Welt (NTD – Das Neue Testament Deutsch, übersetzt von Gerhard Friedrich)
14 Verbannt alle Unzufriedenheit und alle Streitsucht aus eurer Mitte, 15 denn ihr sollt ein tadelloses Leben führen, das in keiner Weise vom Bösen beeinflusst ist. Wenn ihr als Kinder Gottes mitten in dieser verdorbenen und heillosen Welt vorbildlich lebt, werdet ihr unter euren Mitmenschen wie Sterne am Nachthimmel leuchten. (NGÜ – Neue Genfer Übersetzung)
meine persönlichen Gedanken zum Bibelwort
Das Leben des Einzelnen und der Gemeinde nach Christi Evangelium kann nicht losgelöst vom Verhältnis zur Welt bzw. zum Umfeld gesehen werden. Christi Evangelium ist kein Selbstzweck für die Gläubigen. Am Verhalten der Christen zur Welt, d.h. zum Nächsten zeigt sich das Handeln nach dem Evangelium. In Familie und Gemeinde können die ersten Schritte im Leben nach dem Evangelium geprobt und verinnerlicht werden. Nach dieser Übung erfolgt das Leben in Christi Sinn und Wesen – nach dem Evangelium – im Alltag und dem oft eher unchristlichen Umfeld. Von daher ist das Bibelwort incl. Vers 15b zu sehen.
Als einzelner Christ kann ich meinen persönlichen Glauben in der Gemeinschaft der Gemeinde entwickeln und abgleichen. Nachfolgen und bekennen geschieht überwiegend außerhalb der Gemeinde in der Welt und Mitarbeit trotz der Welt, in der ich so viel anderes Schönes tun kann. Ohne den Bezug zur Welt ist das Handeln nach dem Evangelium Christi nicht möglich.
Die Gemeinde ist Teil des Werkes Gottes. Das Werk Gottes ist die Welt in ihrer Gesamtheit! Die Christenheit könnte man den „gläubigen Teil“ davon nennen. Ab- und Ausgrenzungen von der Welt, d.h. dem Werk Gottes sowie vom Rest der Christenheit haben nichts mit Christi Evangelium zu tun. Offenheit und einschließende Liebe gegenüber Allem und Jedem sind Jesu Weg und DIE Herausforderung für Christen in der Welt. Offen und in Liebe seinen Weg auf Gott hin gehen, sein Leben nach Gott ausrichten. Die Herausforderung dabei ist, trotz aller Offenheit, seinen persönlichen Weg zu Gott nicht zu verlassen, auch wenn er aufgrund der liebevollen Zuneigung zu den Mitmenschen mancherlei Schlenker macht.
Diese Offenheit, Liebe und zutiefst ernst gemeinte Anerkennung und Gleichstellung aller Menschen, aller Konfessionen, aller Religionen mit sich selbst und seinem Glauben ist die Freiheit in Christus, die wir so gerne hinter Regeln und Lehren verstecken. Das erscheint zunächst einfacher, da man die Verantwortung für sein Leben und seinen Glauben auf diese Regeln und Lehren abwälzen kann. Zeitweise, wenn man im Stress untergeht, mag das in Ordnung sein, aber nicht grundsätzlich und auf Dauer.
Irgendwann, in einer (sogenannten) Lebenskrise halten und greifen die Regeln und Lehren nicht mehr und hat man verlernt, eigenständig verantwortlich seinen Glauben zu hinterfragen und mit Gottes Antworten zu pflegen. Dann steht gleich alles in Frage: Glaube, Mitchristen, Gemeinde, Kirche, Gott. Wenn da nicht gemeinsam mit Gott in einer Zweierbeziehung das persönliche Vertrauen gepflegt wurde, dann kann jetzt alles zusammen brechen. Ich meine jetzt nicht die Trauerphasen nach dem Verlust von lieben Menschen, durch wirtschaftliche bzw. natürliche Katastrophen oder durch (schwerste) Krankheiten/Diagnosen. In solchen Phasen verliert sich zunächst auch oft der Glaube. Aber in einer inneren Verarbeitung der Trauer über den Verlust von Menschen, totalen Verlust der finanziellen Versorgung, Verlust von Haus und Heim, den bleibenden Verlust der Gesundheit, also dem Verlust von allem Gewohnten, von allem Bekannten und von allen Zukunftsperspektiven kehrt der Glaube meist wieder zurück – total verändert, wie die gesamte Gegenwart und Zukunft, aber meist kommt das Vertrauen in Gott in irgendeiner Art und Weise zurück. Spätestens dann sind die Regeln und Lehren zerbrochen, weil man sich auf Grund seiner Verfassung außerhalb dieser einstigen Sicherheiten sieht und/oder weil man von vielen Bekannten, auch Gemeindemitgliedern, gemieden oder vergessen wird. Da zählt dann, dass ich vorher gelernt habe, selbstverantwortlich mit meinem Glauben umzugehen und eine persönliche Beziehung zu Gott aufgebaut habe, die die menschlichen Enttäuschungen in und nach einer Lebenskrise abfedern kann.
Wenn ich Offenheit und Leben in einer liebenden Haltung gelernt habe, dann kann ich wahrscheinlich besser mit krassen Situationen und Lebensphasen umgehen und bekomme diese Offenheit und liebevolle Hilfestellungen von wenig bekannten und wildfremden Menschen zurück. Gott hat da so seine Mittel und Wege und meine Offenheit und liebevolle Ausstrahlung tragen auch ihr Teil dazu bei. Es muss nicht immer so leidlich gut verlaufen, aber die Chancen, dass es so passieren kann, sind besser, wenn man eigenverantwortlich lebt und glaubt.
Wenn ich offen, eigenverantwortlich und liebevolle lebe und glaube, dann setzen sich Freude und Motivation zum Leben nach Christi Evangelium durch – dann sind murren und zögern keine Option, weil ich gar kein Bedürfnis danach habe. Ich folge Christus, frei und aus eigener Entscheidung, ohne angeschoben oder ermahnt zu werden. Die Mitarbeit und das sich Einbringen in der Gemeinde sind dann nur ein Ausschnitt meines Lebens nach Christi Evangelium. Gemeinde und Gemeinschaft in ihr sind wichtig, sollen aber kein Rückzugsort zum Verkriechen sein, sondern neben Gebet, Bibellese und eigenen Erfahrungen mit Gott ein Sprungbrett für das Leben in Christi Sinn im Alltag in der Welt sein. Ich wünsche uns allen einen positiv motivierenden Gottesdienst, damit wir ein lesbarer Brief Christi werden.
Liebe Grüße
Fred
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von fred: 27.07.2010 22:08.
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27.07.2010 22:08 |
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fred unregistriert
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| RE: Philipper 2, 14.15 - Handeln nach dem Evangelium |
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Handeln an Menschen ist Handeln an Jesus / Gott
Wer euch aufnimmt, der nimmt Mich auf => Lohn Mat 10,40-42
Wer ein Kind in Meinem Namen aufnimmt, der nimmt Mich auf Mat 18,5
Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt ihr Mir getan Mat 25,34-45
Wer ein Kind in Meinem Namen aufnimmt, der nimmt Mich auf Mar 9,37, Luk 9,48
Wer euch zu trinken gibt, weil ihr Christus angehört => Lohn Mar 9,41
Hananias und Saphira: Ihr habt nicht Menschen, sondern Gott belogen Apg 5,4
Wenn ihr euch an den Brüdern versündigt, versündigt ihr euch an Chr. 1Ko 8,12
Wer dies missachtet, missachtet nicht Menschen, sondern Gott 1Th 4,6-8
(aus: Thematische Pfadfinder zur Bibel von Roland Hofmann)
Nachfolge Jesu
Die Schüler eines jüdischen Rabbi gehörten für die Zeit ihrer Ausbildung zum Haushalt ihres Lehrers und bildeten mit ihm eine Lern- und Lebensgemeinschaft. Bei öffentlichem Auftreten ging der Meister voran, seine Schüler »folgten ihm« in angemessenem Abstand »nach«.
Das Erscheinungsbild Jesu muss in vielem dem eines solchen Rabbi mit dem Kreis seiner Jünger (wörtlich: »Schüler«) geglichen haben. Doch hatte Jesus keinen festen »Haushalt«, und seine Jünger waren angewiesen, seine Heimatlosigkeit und Ungeborgenheit zu teilen (Mt 8,19-20 par). Sie mussten für ihre Ausbildung auch nichts bezahlen, wie es sonst üblich war; wie ihr Meister und mit ihm lebten sie in äußerster materieller Anspruchslosigkeit, ganz vertrauend auf die Fürsorge Gottes, der für sie in besonderer Weise zum »Vater« wurde, wie er es für Jesus war (Abba; Mt 6,9.11.25-34; 10,9-10; 12,1).
Für das Zustandekommen des Jünger- oder Nachfolgeverhältnisses ging die Initiative nicht – wie sonst üblich – vom Bewerber aus, sondern von Jesus; er »beruft« (Mk 1,16-20; 2,13-14), wen er will (Mk 3,13; Joh 15,16). Der Ruf löst aus allen weltlichen Sicherungen und menschlichen Bindungen und setzt menschliche Rechte, Ansprüche, Pflichten souverän außer Kraft (Mk 1,16-20; 2,13-14; Lk 9,59-62; Mt 10,37; vgl. 1Kön 19,19-21; ferner Mt 12,46-50; 19,10-12). Wer den Ruf annimmt, muss mit seinem Leben abgeschlossen haben (Mk 8,35 par; Lk 14,26); er darf sich selbst »nicht mehr kennen« (muss sich selbst »verleugnen«), er muss damit rechnen, in dieser Welt verkannt, verachtet und wie ein Verbrecher hingerichtet zu werden (Mk 8,34 par; Mt 10,38 par).
Wie die Zeichen und Wunder Jesu – und anders und mehr noch als sie alle – ist der Jüngerkreis Jesu ein Zeichen der anbrechenden Gottesherrschaft (Reich Gottes), und in diesem Sinne ist er »Salz der Erde«, »Licht der Welt«, »Stadt auf dem Berge« (Mt 5,13-16). Die Jünger, die schon durch ihre Existenz und Lebensweise Zeugnis ablegen für die anbrechende Gottesherrschaft, werden von Jesus ausgesandt, durch Wort und Tat das Kommen der Gottesherrschaft zu verkünden und zu bezeugen; sie werden an Auftrag und Werk Jesu beteiligt (Mk 3,13-15; Lk 9,1-6; 10,1-12.16).
Nachfolge und Jüngerschaft haben zu verschiedenen Zeiten jeweils unterschiedliche Ausprägungen erfahren. Die grundsätzlich getroffene Entscheidung zur Nachfolge und die darin angelegten Konsequenzen sind jeweils in unterschiedlichen Maßen konkret »abgerufen« und real eingefordert worden. So hat schon von den Jüngern des irdischen Jesus nicht jeder einzelne den Zeugentod sterben müssen (Joh 21,21-22); nicht jeder wurde gerufen, Jesu ruheloses Wanderleben und seine Heimatlosigkeit mit ihm zu teilen (Lk 10,38-42; Joh 11,1-3); nicht alle wurden auf den Weg radikalen Besitzverzichts (Mt 27,57; Lk 19,2.8) oder auf den der Ehelosigkeit mitgenommen (vgl. 1Kor 7,7; 9,5); nicht jeder wurde zur Wortverkündigung ausgesandt (Lk 9,1-2; 10,1; vgl. Apg 13,1-3). Doch die grundsätzliche Bereitschaft zu all dem ist unabdingbare Voraussetzung und Konsequenz jeglicher Jüngerexistenz (Lk 14,25-35). In jedem Fall ist der Jünger Jesu nicht mehr fraglos in dieser Welt verwurzelt, weil er schon der neuen Welt Gottes angehört (Lk 12,32-34; Joh 17,14-16; 1Kor 7,29-31); aber er weiß sich dieser Welt doch aufs tiefste verpflichtet, weil er ihr das Zeugnis schuldet von eben jener neuen Wirklichkeit, die mit der Sendung Jesu von Gott her in diese vergehende Welt einbricht (Mt 5,13-16; Joh 17,17-19; 1Petr 2,11-17; Mt 17,24-27).
Der Auftrag des Auferstandenen lautet: »Machet zu Jüngern alle Völker« (Mt 28,19). Das bedeutet die Herauslösung der Menschen aus der vergehenden, von Sünde und Tod gezeichneten Welt und ihre Eingliederung in die kommende Welt Gottes, die von Gottes Gerechtigkeit und Gottes ewigem Leben bestimmt ist – eine Neubegründung und Neuorientierung des ganzen Lebens, wie sie in der Taufe geschieht (Mt 28,19b; vgl. Röm 6; Kol 3,1-4). »Machet zu Jüngern« bedeutet darüber hinaus: »Lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe« (Mt 28,20a); damit ist zuerst und vor allem die Bergpredigt (Mt 5–7) gemeint. Jüngerschaft und Nachfolge heißt also nachösterlich: aus der empfangenen Taufe leben und in Jesus und mit ihm (vgl. Mt 28,20b) den von ihm gewiesenen Weg gehen. Da dies grundsätzlich die Berufung eines jeden Christen ist, werden in der Apostelgeschichte alle Christen konsequenterweise als »Jünger« bezeichnet (Apg 6,1-2.7; 9,1-2.19.25-26.38; 11,26.29; 13,52 usw.).
(aus: Kleines Lexikon zur Lutherbibel (KLLu0508))
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27.07.2010 22:09 |
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Gina

Moderatorin
   

Dabei seit: 22.02.2008
Beiträge: 1.509
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: NRW
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tja, so ist das. Mach deinen Job an welcher Stelle auch immer in Gottes Werk und zwar " ohne mullen und knullen." Dann liegt Segen drauf.................
__________________ "Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell hinein..." (NAK-Gesangbuch)
Webalbum
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28.07.2010 21:58 |
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struwwel

Administratorin
     

Dabei seit: 03.08.2004
Beiträge: 3.269
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Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch
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| Zitat: |
Original von Gina
tja, so ist das. Mach deinen Job an welcher Stelle auch immer in Gottes Werk und zwar " ohne mullen und knullen." Dann liegt Segen drauf................. |
Zitat aus dem Gottesdienst:
Tu das, was du kannst,
mit dem, was du hast,
dort, wo du bist.
__________________ Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
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29.07.2010 17:08 |
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dlareg
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.07.2010
Beiträge: 78
Gästebuch: aktiviert
Religion: neuapostolisch
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Sorry, aber darauf muss ich antworten.
Erstens einmal, woher weisst du, dass da der Segen darauf liegt? Gibt es hier einen Automatismus?
Ich könnte jetzt einige Gegenbeispiele, aus eigener Erfahrung und aus der Erfahrung anderer anführen.
Klar, ich gebe zu, das ist eine Frage wie man Segen definiert. Aber z.B. ein persönlicher Freund, der als Vorsteher alles für die Gemeinde gegeben hat. Mit dem Erfolg, dass die Gemeinde nach und nach kleiner geworden ist, weil immer mehr Geschwister aus wirtschaftlichen Gründen abgewandert sind. Seine Ehe ist zerbrochen, und er ist jetzt krank, kommt nicht mehr in die Gottesdienste, weil er das alles nicht verkraftet hat, wo ist da der Segen?
Und du kannst mir glauben, der hat immer alles gemacht, "ohne mullen und kullen", und genau daran ist er zerbrochen.
Und ist der Job, den man machen soll, auch immer der richtige? Könnte man nicht manch anderes besser machen, aber man traut sich nicht überhaupt danach zu fragen, weil man eben so erzogen wurde? "Tut alles ohne Murren", das wurde leider in der Veragangenheit sehr oft mißbraucht, und wird es zum Teil auch heute noch.
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30.07.2010 10:37 |
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giggi unregistriert
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Ja der Segen ist nicht immer gleich sichtbar.
Vieles was wir als Menschen erleben liegt in unserer und nicht in Gottes Hand.
Es immer unser freier Wille was wir tun und was wir lassen.
Arbeiten wir mit und das ohne Murren und .....
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30.07.2010 10:46 |
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dlareg
hat hier alles im Griff ...
 

Dabei seit: 09.07.2010
Beiträge: 78
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Religion: neuapostolisch
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Und noch etwas: Es gibt genug biblische Beispiele, wo jemand mit Murren und erst nach einigem Zögern den Auftrag Gottes erfüllt hat.
Und auch Jesus hat dieses Gleichnis gebracht (hab jetzt leider keine Bibel zur Hand), wo der Vater dem einen Sohn was befiehlt, der sagt er wird es tun und macht es nicht, der Vater befiehlt es dem anderen Sohn, der sagt er wird es nicht tun und tut es dann doch. Und der wird von Jesus gelobt.
Nur bei uns wird, auch unter Bezugnahme auf diese Wort, immer erwartet dass wir alles gern und freudig tun, immer unsere Erfüllung dabei finden und den Segen sichtbar erleben. Tut mir leid, das spielt es so nicht. War in der Vergangenheit nur bedingt so, auch wenn das immer verklärt wird, und geht heute überhaupt nicht mehr.
Man muss auch den Mut haben, nein zu sagen, Dinge nicht zu tun, wie es überall üblich ist, ohne gleich "Segensverlust" zu befürchten
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30.07.2010 10:53 |
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Dania unregistriert
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Alles tun, um das man gebeten wird oder was einem zuweilen auch aufoktroyiert wird, ohne Selbstprüfung, ob man das überhaupt will, kann, möchte oder wie auch immer, belastet letztendlich unser Seelengefüge bis hin zu somatischen Auswirkungen. Das kann nicht im Sinne Gottes sein und es ist auch keine Möglichkeit, in besonderer Weise Gottes Segen auf sich zu ziehen. Was und wen Gott segnen möchte, daß entscheidet er allein, sonst niemand.
Deshalb ist es sicherlich gut, wir verhalten uns entsprechend unserem Menschsein, ich meine, entsprechend den Bedingungen nach denen wir Menschen hier auf Erden unser Leben meistern können oder sollten.
Dazu gehört meiner Meinung nach auch, daß wir nicht einem fremdbestimmten Leben zustimmen, sondern uns selbstbestimmt orientieren und handeln.
Entscheiden wir uns aber für die Annahme einer Aufgabe, dann sind wir aufgefordert sie ohne murren und knurren zu erfüllen. Das wird dann auch gelingen, weil wir es möchten.
Dania
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30.07.2010 11:40 |
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giggi unregistriert
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Es stimmt Dania etwas tun ohne Selbstprüfung ist nicht immer recht. Deshalb sage ich jetzt offen wenn ich etwas nicht tun möchte oder kann.
Dann habe ich auch keine Bauchschmerzen oder ein schlechtes Gewissen.
Wenn ich aber mitarbeite oder mich einspannen lasse tue ich es mit ganzem Herzen ohne Hintergedanken.
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30.07.2010 13:13 |
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