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joas
hat hier alles im Griff ...




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Hallo,

Zitat:
Original von mrsrobinson

mir fällt spontan eine Unterhaltung ein..

in der Schule haben wir uns über unsere verschiedenen Konfessionen unterhalten. Als ich "dran" war, mich zu outen, (nö, darüber muss jetzt nicht diskutiert werden, das war schon ok Augenzwinkern ), sagte die Dozentin "OOh..neuapostolisch! Ich war auf einer neuap. Beerdigung und mir ist aufgefallen, dass es nur darum geht, wie schlimm es in der Welt ist, und wie froh man sein kann, wenn man nicht mehr hier ist. Als wenn es keine Freude im Leben gibt!"
Ich konnte sie damit beruhigen, dass wir Nakis uns durchaus auch freuen können und gerne leben. Aber die Frage kann man sich schon stellen, wie man dazu steht. Es lohnt sich, mal darüber nachzudenken.


vor einiger Zeit besuchte ein ca. 10 Jahre alter "Gast" den KiGo unserer Gemeinde. Zum Schlusslied waren alle Kinder wieder im Kirchenraum. Der Chor sang ein Heimatlied. Außerhalb der Kirche fragte der Knirps, warum bei uns alle sterben wollen, so hatte er das Chorlied empfunden. Ich fand es interessant, dass schon im jungen Alter hingehört wird!

Gruß joas
29.07.2010 18:11 joas ist offline E-Mail an joas senden Beiträge von joas suchen Nehmen Sie joas in Ihre Freundesliste auf
struwwel struwwel ist weiblich
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Zitat:
Original von joas

Der Chor sang ein Heimatlied. Außerhalb der Kirche fragte der Knirps, warum bei uns alle sterben wollen, so hatte er das Chorlied empfunden. Ich fand es interessant, dass schon im jungen Alter hingehört wird!



Ein interessanter Aspekt unter der Überschrift "Wahrnehmungen": Nicht die Frage: wie nimmt der Glaubende die Welt wahr, sondern, wie wird der Glaubende wahrgenommen...

Gestern sagte es mein Vorsteher im Gottesdienst, zurückblickend auf unseren "Offenen Gottesdienst" und einem diesbezüglichen Zeitungsbericht (und kürzlich schrieb es Pipilotta in einem Beitrag): nicht vom Glauben erzählen, sondern sich so verhalten, dass wir nach unserem Glauben gefragt werden. Jo!

__________________
Ich bin verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du verstehst!
29.07.2010 18:23 struwwel ist offline E-Mail an struwwel senden Beiträge von struwwel suchen Nehmen Sie struwwel in Ihre Freundesliste auf
Anja
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RE: Wahrnehmungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Dania
( ... )

Was meine Aussagen in meinem ersten Posting in diesem Thread angeht, so habe ich geschrieben, sinngemaß, daß ein Gläubiger in aller Regel mit kritischen Lebensereignissen adäquater umgehen kann als ein Nichtgläubiger.
Letzere verfallen in derartigen schwierigen Situationen oftmals in eine absolute Hoffnungslosigkeit bis hin zu einer ausgeprägten Depression.
Ich habe also nicht ausgeschlossen, daß jemand so stark sein kann, daß er Schicksalschlägen nicht gut begegnen und sie kompensieren kann.

Dania


Das habe ich auch so verstanden Dania - nur sehe ich das nicht so.

Ich glaube es hält sich absolut die Waage. Überall gibt es solche und solche.

In aller Regel gehen Gläubige mit Krisen adäquater um - Nichtgläubige fallen oftmals in Hoffnungslosigkeit und Depression in gleichen kritischen Situationen.

So deine Aussage - ich stimme dem nicht zu.

Und ich weiß, das viele Nichtgläubige mit protestieren würden.

Mir gibt der Glaube an Gott Kraft und Halt, ebenso anderes - Nichtgläubige sind deshalb nicht automatisch weniger stark.

Es liegt in jedem Menschen - egal ob gläubig oder nicht.
Stärke und Schwäche sind oftmal völlig unabhängig vom Glauben - es liegt in der Persönlichkeit des Menschen.

Genauso wie nicht alle Gläubigen alles im Glauben gleich wahrnehmen - dazu sind die Menschen zu unterschiedlich.

Ich finde das so zu schreiben, das es bei Nichtgläubien öfters oder schneller vorkommt - ist nicht in Ordnung.

Ist nicht böse gemeint, aber da regt sich in mir einfach Protest, ich denke so eine Beurteilung steht keinem zu.

Du setzt Nichtgläubige da in der Bewältigung von kritischen Situation etwas herab - finde ich. Wenn sicher unbeabsichtigt.
Denn das ist sicher deine ureigene Wahrnehmung - wie du selber es für dich fühlst.
Es gibt überall beides - ich meine im Gleichgewicht.

Meine Wahrnehmung ist da eher ( es klang hier öfters an ) :

Das es sicher nicht nur am Glauben liegt - auch an der Prägung und Erlebnissen - wie stark man ist.
Oder wie man seine Umwelt wahrnimmt.


Was anderes zur Wahrnehmung Gläubiger oder speziell der NAK.
Kritisch genauso für die Außenwahrnehmung:

Das ist so wie mit dem Segen - wo auch geschrieben wird:
Wir bekommen ihn auf jeden Fall, andere haben aber auch die Möglichkeit.

Für mich hat jeder Gläubige das gleiche Recht.

Gott wird sicher ins Herz schauen und ob es für Gott da Grenzen zwischen den Konfessionen gibt?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Er ist doch ein Gott für alle.

Das ist auch etwas wo wir Gläubige von anderen wahrgenommen werden, als würden wir meinen -wären wir etwas besseres.

Manches was in unserer - in der NAK, bevor es Protest gibt - gesagt oder geschrieben wird, sehe ich kritisch in Bezug auf Außenwahrnehmung.

Ich habe einige Freunde und Bekannte, die nicht neuapostolisch sind.

Manche waren schon einmal mit im Gottesdienst.
Da kommen oft Fragen auf.

Zum Glück wird das in den letzten Jahren seltens - zumindest bei uns - gepredigt.

Im Anschluß an den Kindergottesdienst damals fragte mich mein Gast: Meine Oma ist nicht im Himmel, nur ihr kommt in den Himmel?

Da habe ich mir Gedanken um die Außenwahrnehmung gemacht und festgestellt, das vieles falsch interpretiert werden kann - was oft gar nicht so gemeint ist.

NAK ist meine Kirche und ich glaube von Herzen an Gott - aber ich sehe auch, das manches auf Besucher ganz anders wirkt, als wir Gläubige es vielleicht sehen.


Zitat:
von joas
Der Chor sang ein Heimatlied. Außerhalb der Kirche fragte der Knirps, warum bei uns alle sterben wollen, so hatte er das Chorlied empfunden. Ich fand es interessant, dass schon im jungen Alter hingehört wird!


Ja, es ist erstaunlich, was Kinder schon alles mitbekommen.
Sollte meine Tochter so etwas sagen oder es ihr vermittelt werden - ich wäre entsetzt.

Ganz ehrlich. Ich versuche ihr den Glauben und die Liebe zu Gott zu vermitteln - aber ohne Drohgespenster wie es früher oft üblich war.

Das hat der Außenwahrnehmung sicher auch sehr geschadet früher - das man den Kindern Angst gemacht hat.

Vieles wurde als Sünde deklariert - was heute völlig normal ist.
Ich glaube unsere Kinder sollten in der Sicherheit des Glaubens aufwachsen - ohne Druck und Angstmache.

Ok, das bezog sich jetzt nicht mehr auf Chorlieder - sondern auch auf Kindergottesdienste.

Würden sie heute noch so laufen wie früher - hätte ich trotz Glauben ein Problem meine Tochter hinzulassen.

Allein der Ausspruch damals: Bist du böse - steckt der Teufel in dir.
So was kann und darf man Kindern nicht sagen.

Ein Glück, das sich in dem Bereich so viel verändert hat.

Das ist auch etwas, was die Kinder dann im Freundeskreis weiter geben.
Glaube ohne Zwang - Liebe und Werte. Ohne Druck strahlen die Kinder Freude am Glauben aus - so empfinde ich es.

Zitat:
von struwwel
Nicht vom Glauben erzählen, sondern sich so verhalten, dass wir nach unserem Glauben gefragt werden.

Genau so sollte es sein Giveme5

LG, gute Nacht später. Anja wech

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Anja: 29.07.2010 20:04.

29.07.2010 19:57
poehle poehle ist weiblich
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RE: Wahrnehmungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Dania
Och Leute, Ihr Lieben alle, seid doch so nett und schreibt zum Thema, alles andere bringt uns doch nicht weiter.

Wir haben nun wahrgenommen wie Excalibur in Bezug auf die gestellten Fragen denkt, daß müssen wir nun so akzeptieren. Allerdings Excalbur, da Du hier er erklärte Experte für theologische Fragen bist, sollte es doch eigentlich gestattet sein, Fragen an Dich zu stellen. Mit Heiligenschein hat das in meinen Augen rein gar nichts zu tun.

Was meine Aussagen in meinem ersten Posting in diesem Thread angeht, so habe ich geschrieben, sinngemaß, daß ein Gläubiger in aller Regel mit kritischen Lebensereignissen adäquater umgehen kann als ein Nichtgläubiger.
Letzere verfallen in derartigen schwierigen Situationen oftmals in eine absolute Hoffnungslosigkeit bis hin zu einer ausgeprägten Depression.
Ich habe also nicht ausgeschlossen, daß jemand so stark sein kann, daß er Schicksalschlägen nicht gut begegnen und sie kompensieren kann.
Auch bei jemandem der gläubig ist, ist zuweilen zu beobachten, daß Kritische Lebensereignisse ihn so aus der Bahn werfen, daß er am liebsten seinen Glauben wegwerfen möchte. Also, auch ein fester Glaube ist kein Garant für einen angemessenen Umgang mit Schicksalsschlägen.

Dania


Liebe Dania, da muss ich drauf antworten, obwohl mir echt die Worte fehlen böse

wie kannst du sowas schreiben:
Es gibt gnügend Gläubige die in Kliniken sind weil sie an Depressionen erkrankt sind.
Gläubige die ihren Lebensmut verloren haben weil eine OP nicht erfolgreich war und sie deshalb ins Bodenlose fallen, solche die nicht mehr beten können und und und.

bitte vorsichtig bei solchen Vergleichen mit Gläubigen und nicht Gläubigen!

__________________
Ewigkeit leuchte hell in die Zeit
29.07.2010 20:40 poehle ist offline Beiträge von poehle suchen Nehmen Sie poehle in Ihre Freundesliste auf
Dania
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Poehle, ich nehme Deine Zurechtweisung an, aber ich erlaube mir zu bemerken, mein Hinweis auf totale Hoffnungslosigkeit bis hin zu einer Depression ist keinesfalls abwertend von mir gemeint gewesen, sondern beruht auf Beobachtung, eigenem Miterleben und ist wisssenschaftlich belegt. Mir hat eigentlich nur daran gelegen. zu verdeutlichen, welche Folgen es haben kann, wenn der Mensch, oft von jetzt auf gleich aus einer gewohnten Lebensbahn geschleudert wird.
Wer mich kennt, sollte wissen, daß ich niemals abträglich über die Befindlichkeit anderer Menschen denke oder gar urteile.
In diesem Zusammenhang sehe ich auch die Möglichkeit, daß ein vorhandener Glaube in gerade solchen Situationen hilfreich sein, einen betroffenen Menschen vor einem totalen Absturz bewahren kann.

Noch einmal: Meine Antwort war in keinster Weise diskriminierend gemeint.

Dania

PS. Anja, Deinen Beitrag habe ich erst jetzt gelesen. Es ist okay, ansonsten darf ich auf meine vorgannten Ausführungen verweisen. Danke
29.07.2010 20:50
Dania
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Mhm, wie ich zur Kenntnis nehmen mußte, hat mein Beitrag eine mehr als schlechte Resonanz verursacht. Das tut mir leid und dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen.
Ich kann nur sagen, ich hatte ganz andere Gedanken, Ansätze im Kopf, als sie in meinem Beitrag wahrgenommen werden konnten.
Sorry, künfig werde ich besser acht geben.

Dania
29.07.2010 20:58
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Zitat:
Original von struwwel
Zitat:
Original von tosamasi

Nee, es sind nur Rivalitätskonflikte zwischen zwei Oberlehrern. Pfeif


Ich würde eher sagen, das ist Provokation der Administration, nach dem Motto: wie weit kann ich gehen, wann bekomme ich eine Verwarnung...



Welcher Admin fühlt sich denn da angesprochen?

Humor hat hier wohl keiner mehr, na ja, Glauben ist eine ernste Sache.

Ich bin kein Kind, das es nötig hat, die Toleranz seiner Erziehungsberechtigten auszutesten.

Was ist denn hier nur passiert? Haare raufen

__________________
Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von tosamasi: 29.07.2010 21:05.

29.07.2010 21:04 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
Anja
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Zitat:
Original von Dania
Mhm, wie ich zur Kenntnis nehmen mußte, hat mein Beitrag eine mehr als schlechte Resonanz verursacht. Das tut mir leid und dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen.
Ich kann nur sagen, ich hatte ganz andere Gedanken, Ansätze im Kopf, als sie in meinem Beitrag wahrgenommen werden konnten.
Sorry, künfig werde ich besser acht geben.

Du brauchst dich nicht entschuldigen, jeder schreibt was er oder sie persönlich denkt und geht davon aus, das die anderen es genauso interpretieren.

Das klappt vielleicht nicht immer - aber wir können uns ja erklären. Giveme5

Meine Erklärung folgt. Fühl dich bitte nicht angegriffen von meinem beiden vorigen Beiträgen.

Zitat:
Wer mich kennt, sollte wissen, daß ich niemals abträglich über die Befindlichkeit anderer Menschen denke oder gar urteile.


Ich weiß, das du es anders meintest. Ich hab es nicht als abfällig angesehen in Bezug auf Befindlichkeiten.

Dazu glaube ich dich genug einschätzen zu können. Jo!

Mir war nur wichtig zu schreiben, das es überall vorkommen kann.

Und das auch beide - Gläubige und Nichtgläubige gleichermaßen stark oder schwach sein können.


So war das von mir gemeint.

Jeder nimmt halt das geschriebene Wort anders wahr.

Ich wollte dir nur verdeutlichen, wie es auf andere wirken kann und meine Meinung dazu schreiben.

Zitat:
In diesem Zusammenhang sehe ich auch die Möglichkeit, daß ein vorhandener Glaube in gerade solchen Situationen hilfreich sein, einen betroffenen Menschen vor einem totalen Absturz bewahren kann.


Damit hast du Recht. Bei uns ist es der Glaube - bei anderen anderes. Augenzwinkern

Mir hat der Glaube damals sehr geholfen nicht abzustürzen und Schicksalsschläge anzunehmen, zu überwinden. Jo!

Ich kenne aber auch Nichtgläubige, die gaaanz viel Kraft haben smile

LG, schlaf gut Anja wech

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anja: 29.07.2010 22:13.

29.07.2010 21:53
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So ein Wind, nur weil ich mir vorbehalte auf manches aus gegebenem Anlass nicht zu reagieren, ich habe mich doch hier vor niemanden zu erklären.
Die Frage ist klar und deutlich formuliert und nicht wenige User haben es klar verstanden.

Was Joas und MrsRobinson schildern ist kein Einzelfall und nicht auf die Neuapostolische Kirche beschränkt.
Desöfteren bekomme ich im Gespräch mit anderen Menschen zu hören, die christliche Religion sei sehr repressiv. Verbote und alles sei irgendwie schlecht und man wolle doch in den Himmel. Die Frage stellt sich dann automatisch ob Christen die Welt schlecht finden würden und keine Freude am Leben hätten?

Ähnliches nehmen wir Christen doch auch bei der Betrachtung des Islam wahr, an was denkt man denn da zuerst?

Und nun überlege der geneigte Leser einmal, was denn im Vordergrund stand oder steht, sind es Gebote und Verbote oder die Freude am Leben in und mit Gott?

E.
29.07.2010 21:57 Excalibur ist offline Beiträge von Excalibur suchen Nehmen Sie Excalibur in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Dania
Mhm, wie ich zur Kenntnis nehmen mußte, hat mein Beitrag eine mehr als schlechte Resonanz verursacht. Das tut mir leid und dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen.
Ich kann nur sagen, ich hatte ganz andere Gedanken, Ansätze im Kopf, als sie in meinem Beitrag wahrgenommen werden konnten.
Sorry, künfig werde ich besser acht geben.

Dania


Liebe Dania,es braucht dir nicht Leid zutun Augenzwinkern

Bitte nur ein Beispiel;
Ein gläubiges Gotteskind muss zu einer Op, keine 3 Wochen ist der Tumor wieder da, das war allerdings das Risiko bei der OP, da strauchelt man ganz schön,bis hin zu Suizidgedanken.... du kannst nicht mehr beten und bist am Ende unglücklich

das kann auch einem Gläubigen passieren, alles schon vorgekommen..

LG Knuddel

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29.07.2010 22:36 poehle ist offline Beiträge von poehle suchen Nehmen Sie poehle in Ihre Freundesliste auf
Anja
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@Excalibur

Was im Vordergrund steht?

Freude am Leben und am Glauben - bei mir zumindest. Jo!

In der Welt passieren schlimme Dinge - sicher. Deshalb ist die Welt aber nicht schlecht.

Es gibt ja auch soo viel schönes - man muß es nur sehen.

Als Erwachsener kann ich ja selber entscheiden, was ich von den menschlichen Verboten annehme und was nicht.

Als Kind war das schwieriger - zum Glück hat sich das geändert.
Damals war es Freude gepaart mit Sorge nicht würdig genug zu sein.

Der Glaube an Gott und Menschenregeln - ist für mich ein kleiner Unterschied.

Das Leben ist ein Geschenk von Gott.

Ich glaube nicht, das er wollen würde, das wir dieses Geschenk nicht nutzen.

Ich glaube nicht, das Gott wollen würde, das Menschen im Glauben Sorge und Angst haben müssen.
Glauben soll ja eine Bereicherung sein.

Er will sicher das wir glücklich sind und dazu gehört kein Zwang oder Druck.

Wenn man von Herzen an Gott glaubt, versucht man dann nicht automatisch nach den Werten zu leben?

Da brauch es eigentlich nicht so viele Regeln.
Manchmal sollte man einfach auf sein Herz hören.

Ich liebe das Leben, schaue aber im Glauben auch vorraus - das schließt sich nicht aus.

Wie traurig wäre das denn, Gläubige würden keine Freude am Leben haben?
Ich denke, die meisten haben das - das hoffe ich doch.

Gute Nacht, Anja Schlafmütze



@poehle

Hey, gib bloß nicht auf. Das Leben ist so kostbar und es geht immer irgendwie weiter. Auch wenn es manchmal nicht so scheint.

Ich wünsche dir viel Kraft Knuddel

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29.07.2010 22:43
Excalibur Excalibur ist männlich
jenseits von gut und böse;-)




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Schön, gut und richtig.

Es muss doch aber einen Grund haben das Nicht-Christen und selbst bedeutende Theologen des 20. und 21. Jahrhunderts sagen:
Die christliche Religion ist in ihrer jetzigen Form alles andere als lebensfroh, sondern restriktiv, eng und von den eigentlichen Grundsätzen weg.

E.
29.07.2010 22:57 Excalibur ist offline Beiträge von Excalibur suchen Nehmen Sie Excalibur in Ihre Freundesliste auf
Anja
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Moin! Tja, wie ist das zu erklären?

Von Theologen kann ich nichts sagen.

Nicht - Christen oder Nichtgläubige sagen das so nicht allgemein.
Es gibt auch viele, die einen im Glauben beneiden. Weil sie sehen, das es eine Bereicherung ist.

Sicherlich gibt es genauso die andere Seite, die mit dem Glauben überhaupt nichts anfangen können und nur ihr Augenmerk auf das Negative in den Kirchen haben.

Was manchmal nicht verwundert - bei den Negativ - Schlagzeilen die es immer wieder um Kirchen bzw deren Mitglieder gibt.

Da übersieht manch einer schon mal das Positive.

Das es in jeder Kirche positives und negatives gibt, ist sicher jedem klar.

Ich sage mir immer: Ich gehe in die Kirche, um die Gemeinschaft und die Worte zu erleben - die für mich einer Verbindung zu Gott sind.

Aber ich verschließe nicht die Augen, vor dem was manchmal stört.
Für mich überwiegt allerdings das Positive im Glauben.

Das positive für mich ist zum Beispiel die Gemeinschaft, das füreinander da sein, der gemeinsame Weg, die Verbundenheit mit Gott, die man meist im Gottesdienst spürt.

Als negativ und für einige sicherlich auch ein Grund zurück zu weichen, empfinde ich, wenn sich zu viel in privates eingemischt wird.

Ich habe auch schon eine Gemeinde erlebt, wo einem ein bißchen die Freude an der Kirche genommen wurde.
Ich schreibe bewußt an der Kirche, denn am Glauben ist wieder das andere.

Weil in dieser Gemeinde zum einen ein sehr strenger Vorsteher war, der leider nie in der heutigen Zeit mit seinen Ansichten angekommen war und auch so seine Gemeinde geführt hat.

Zum anderen wurde in dieser Gemeinde mehr übrereinander geredet - als miteinander.
Es fehlte mir da ganz einfach an menschlicher Wärme.

Ich denke das es viele Faktoren gibt, die Freude am Glauben ausmachen. Es steht und fällt auch etwas mit dem Umfeld - das habe ich dort erlebt.

Ich glaube, das manche Kirchen - wo die Mitgliederzahlen schrumpfen - vielleicht auch Fehler begehen.

Ich nenne es den typischen " Eltern - Fehler ":
Sie merken, das einige entgleiten und statt nachzuforschen woran es liegt, wird eher Druck ausgeübt, auf Konsequenzen hingewiesen.
Vielleicht braucht es da eher vorsichtiges nachfragen und Verständnis, Austausch.

Das ist wie mit Kindern, die ihren Weg suchen.
Man muß sie loslassen, Freiheit geben und hoffen, das sie den Weg zurück finden.
Druck oder zu viele Regeln bewirkt meist das Gegenteil.

Das Glauben allgemein negativ oder nicht lebensfroh ist, sehe ich anders.

Ich erlebe es immer wieder, das viele Freude aus dem Glauben ziehen, das Gott ihnen nahe ist und sie durchs Leben begleitet.
Ein Ansprechpartner, der immer zur Seite steht.
Das sie im Glauben und der Gemeinde diese Freude auch ausstrahlen.

Wenn man das tut und auch die Nächstenliebe nicht übersieht - dann hat es gleich eine ganz andere Außenwirkung.
Glaube sollte nicht nur Theorie sein, sondern auch gelebt werden.

Glaube sollte nicht mit zu starren Regeln einengen, sondern Raum haben sich selber zu entwickeln. Für mich habe ich da einen guten Weg gefunden, der mir auch Freude macht.

Auch hier denke ich gilt das gleiche wie immer:
Pauschal zu sagen, das Religion nicht lebensfroh ist - trifft nie auf alle zu.

Schönen Tag, LG. Anja wech
30.07.2010 06:57
Pippilotta
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Herkunft: In meiner Freizeit: Juanslycke / SE

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Zitat:
Original von Excalibur
Schön, gut und richtig.

Es muss doch aber einen Grund haben das Nicht-Christen und selbst bedeutende Theologen des 20. und 21. Jahrhunderts sagen:
Die christliche Religion ist in ihrer jetzigen Form alles andere als lebensfroh, sondern restriktiv, eng und von den eigentlichen Grundsätzen weg.

E.


Hej Ex,

auch wenn du keine Fragen beantwortest - was natürlich von Diskussionsfähigkeit zeugt - werde ich auf deine Frage eingehen:

Natürlich müssen Nichtchristen soetwas behaupten, sonst würden sie sich ja die Frage stellen müssen, warum sie keine Christen geworden sind. Bei Theologen geschieht es manchmal - ich möchte nicht kausalieren, wie die Fragestellung es eigentlich nahelegt - das sie eben alles nur theoretisch betrachtet und die aktive Freude am Herrn gar nicht mehr erkennen.

Ich frage nicht - mangels Erwartung einer Antwort - ob due die Geschichte unseres Herrn Jesus Christus kennst, wo er bzgl. Pharisäer sinngemäß sagte, das man ihren Worten ruhig folgen sollte, jedoch nicht ihren Werken. In dieser Textpassage haben Schlattner und Co. sehr schöne Interpretationen geschrieben.

Hejdå

Peter

P.S.: Was ist für dich denn wichtig um eine Frage zu beantworten? Das sie deine Meinung wiederspiegelt?

__________________
Es wird aussehen, als wäre ich tot,
und das wird nicht wahr sein....
Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein,
mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein,
du wirst Lust haben, mit mir zu lachen.
Und du wirst
manchmal dein Fenster öffnen,
gerade so zum Vergnügen....
Und deine Freunde
werden erstaunt sein,
wenn sie sehen,
dass du den Himmel anblickst
und lachst.

„Antoine de Saint-Exupéry“
30.07.2010 07:07 Pippilotta ist offline E-Mail an Pippilotta senden Homepage von Pippilotta Beiträge von Pippilotta suchen Nehmen Sie Pippilotta in Ihre Freundesliste auf
mrsrobinson
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Zitat:
Original von Waage
*Den-Heiligenschein-mal-kurz-abschalt* zwinkern

Also - mir kommt es hier langsam vor wie Schattenboxen. Eine allgemein gehaltene "einfache" Eingangsfrage zur Sehensweise "des Glaubenden"
(genauso hätte man die Frage nach der Intelligenz "der Frau" stellen können smile rotes Gesicht ), zu der einem alles oder auch nichts einfallen kann.

Auf pippilottas (meiner Meinung nach) berechtigte und konkrete Fragen hin kommen von Dritter Seite "Boxhiebe", die Fragen seien unverschämt und wenn Excalibur klug sei, würde er sie nicht beantworten und überhaupt wolle man "auf Näheres aus bestimmten Gründen nicht eingehen" und von Excalibur selber kommen Andeutungen auf Repressalien, die "der Nicht Neuapostolische" hinnehmen muss.......In meinen Augen alles ziemlich wischi-waschi ausgedrückt - und das von Usern, die sonst einen offenen Diskurs und einen moderaten Umgangston fordern. Sorry- aber langsam krieg' ich 'nen dicken Hals. Nur gut, dass meine Bluse einen weiten Ausschnitt hat, sonst würde ich langsam genauso blau im Gesicht Augenzwinkern


Hi Waage, ich hoffe, du bekommst inzwischen wieder Luft!

Ich sitze hier an einem hyperberührungsempfindlichen Laptop und bin gerade sehr froh darüber. Mein vorher geschriebenes Statement mit diversen Zitaten aus diesem Thread hätte dazu geführt, dass ich alte Dinge, die sich nicht lohnen, überhaupt einen Gedanken zu verschwenden, hervorgekramt hätte. Leider habe ich ein Hirn wie ein Elefant und bin nachtragend wie eine XXXXXXXXX XXXXXXX. Ich bin also irgendwo an eine sensible Taste gekommen und alles war weg..ein Glück!
Wenn ich also etwas allergisch reagiere, sind hierr im NEF gemachte Erfahrungen "Schuld" daran.
Trotz und alledem eines, so ganz allgemein.
Ich meine, dass diese Frage von Excalibur eine ganz normale, interessante, nachdenkenswerte Frage ist. Da muss man ihm weder Provokation und erst Recht keine Ungläubigkeit unterstellen. Man ist nicht automatisch ungläubig, wenn man vieles an der NAK in Frage stellt.

Nochmal zur Eingangsfrage:
"Die Welt" sind wir auch, insofern kann ich mich selbst auch ruhig mal von außen betrachten. Wie verhalte ich mich, wie gehe ich in verschiedenen Situationen um, wie stehe ich zu meinem Glauben, wie lebe ich ihn..ect.
Und ganz besonders auch, wie ist es denn, wenn ich in Situationen bin, die mein Glaube eigentlich beeinflussen sollte.

Irgendwo hier gab es die Frage, ob Glaube in Krisensituationen hilfreich ist oder sogar davor schützt, dass man eine Grenze nicht überschreitet (siehe Dania und Poehle, ich habe es jetzt mit meinen Worten ausgedrückt).
Ja, na klar ist der Glaube hilfreich. Aber er schützt nicht vor Depressionen oder schlimmerem, ich kann mir vorstellen, dass hier und da eben genau der Glaube, wenn er- aus welchen Gründen auch immer und ob begründet oder unbegründet- vermeintlich unwirksam ist, einen verzweifelten Menschen in noch tiefere Verzweiflung stürzen kann.

Dieser Beitrag wurde administrativ editiert. 30.07.2010 * 12:48 struwwel

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mrsrobinson: 30.07.2010 10:40.

30.07.2010 09:38
Excalibur Excalibur ist männlich
jenseits von gut und böse;-)




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Themenstarter Thema begonnen von Excalibur
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Bei all der schönen Gemeinschaft ändert sich aber nichts daran das Außenstehende und auch Tiefläubige doch oftmals sehen, Christen sind heteronormativ, diskriminierend....
Auch die Äußerung davon, das manche Christen und Gemeinschaften immer nur aus der Welt und dem Leben wollen, weil ja alles so schlecht sei, muss ja irgendwo herkommen.

E.
30.07.2010 10:31 Excalibur ist offline Beiträge von Excalibur suchen Nehmen Sie Excalibur in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
von Pippilotta
Natürlich müssen Nichtchristen soetwas behaupten, sonst würden sie sich ja die Frage stellen müssen, warum sie keine Christen geworden sind.

Wahrnehmung zu diesem Satz-negativ Jo!

Warum bitte schön müssen Nichtgläubige(oder Nichtchristen)-Glauben negativ sehen?
Vorurteil. Augen rollen

Es gibt sicherlich einige,die den Glauben,die Kirche usw nur negativ besetzen.

Dann wieder welche,die dem ganzen neutral gegenüber stehen.

Zu guter letzt jene-und dazu zähle ich mich-die dem Glauben durchaus auch positiv gegenüber stehen,aber nicht glauben können.

Nicht glauben heißt nicht unbedingt ablehnen.

Akzeptanz-Toleranz
Leben und leben lassen
Jeder geht seinen Weg

Ich kann nicht glauben,aber ich sehe sowohl das positive,als auch das negative in der Religion.
Warum denkst du,das Nichtgläubige so intolerant sind?
Einige sicher-aber nicht alle.

Genauso wie anders herum.

Wie oft hat man früher gehört,Gläubige sind besser-auch wenn man als Nichtgläubige ebenso nach den Werten lebt und auch Gutes tut.Das es dann nicht den selben Stellenwert hat-ohne Gott.

Deshalb würde ich nie behaupten,alle denken so.

Denn ich habe durchaus Kontakt zu sehr gläubigen Menschen,die eben nicht meinen abwerten zu müssen.
Genauso wie ich Glauben nie abwerten würde.
Ich habe Zweifel,auch Fragen-aber ich glaube viele hier können bestätigen,das ich den Glauben nie als etwas negatives hingestellt habe.
Also das mit dem müssen kannst du da vergessen großes Grinsen

Zitat:
von Excalibur
Auch die Äußerung davon, das manche Christen und Gemeinschaften immer nur aus der Welt und dem Leben wollen, weil ja alles so schlecht sei, muss ja irgendwo herkommen.


Vielleicht Überbleibsel von früher?

Ich kenne niemand Gläubigen,der so denkt.
Was für einen Sinn läge im Glauben-wenn dann die Welt plötzlich negativ wäre?
Die Gläubigen,die ich kenne lieben ihr Leben ebenso wie Nichtgläubige.

Meine Familie ist sehr gläubig,sie sagen aber immer:
Warum sollte Gott uns diese Welt gegeben haben,wenn wir hier nur auf die Wiederkunft warten und es nicht auch genießen und auskosten?

Aber keiner von ihnen möchte nur möglichst schnell diese Welt verlassen.
Wie deprimierend wäre das denn?

Zitat:
von Anja
Ich erlebe es immer wieder, das viele Freude aus dem Glauben ziehen, das Gott ihnen nahe ist und sie durchs Leben begleitet.
Ein Ansprechpartner, der immer zur Seite steht.
Das sie im Glauben und der Gemeinde diese Freude auch ausstrahlen.

Ja,das sehe ich bei meiner Familie auch so.
Der Glaube gibt ihnen viel.

Wieder einmal Einstellungssache,wie so vieles im Leben.

Sie sehen das im Glauben genau wie ich ohne Glauben:
Das Leben ist kostbar.
Es ist manchmal schön,manchmal grausam-aber immer eins:
Ein einmaliges kostbares Gut-was man nie vergessen sollte.

Warum sollte man dann im Glauben keine Freude empfinden?
Das wär irgendewie paradox-dann zu glauben.Oder nicht?

Zitat:
von mrsrobinson
Man ist nicht automatisch ungläubig, wenn man vieles an der NAK in Frage stellt.

Genau das ging mir auch durch den Kopf,als ich die Aufforderung an Excalibur las-es aus der Perspektive von Nichtgläubigen zu schildern.

Denn wenn ich das richtig verstanden habe über die Monate-Excalibur,du kannst mich gerne berichtigen-glaubst du doch.

Glauben an Gott heißt ja nun nicht automatisch-ich finde alles in der Kirche gut.
Das ist ein kleiner,aber feiner Unterschied
Gott ist nicht gleich Kirche

Ich kann nicht an Gott glauben,zweifle an seiner Existenz.Das habe ich öfters erwähnt.
Zu mir könnte man solch einen Satz schreiben-weil man es weiß.
Bei anderen wäre ich vorsichtig.

Liebe Grüße.Alicia wech

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 30.07.2010 12:43.

30.07.2010 11:51
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Zitat:
Original von Excalibur
(...)
Die Heiligenscheine könne übrigens abgeschalten werden, es ist doch etwas unangenehm in den Augen. (...)


Ja, dann schalt mal ab ...

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Zitat:
Original von Admin
Zitat:
Original von Excalibur
(...)
Die Heiligenscheine könne übrigens abgeschalten werden, es ist doch etwas unangenehm in den Augen. (...)


Ja, dann schalt mal ab ...


Stop, das geht nicht!!!! Vielleicht liegt es einfach nur am Licht, als das icvh wichtige Fragen nicht beantwortet bekomme, Fragen, die nicht einmal böse sind.

Zum Einen wollte ich nur wissen (hier ging es um Vollmachten von Aposteln), wie sich denn die Sendung von Johannes d. Täufer dastellt und seine geleisteten Taufen
und beim Anderen bei Mitarbeiten, ob es abgelehnt wurde ohne Begründung und ob elementare Dinge wie GEMA rechte usw. geklärt waren.

Naja, ich erspare mir einen Kommentar, aber wenn jemand permanent versucht Antworten die schlüssig sind auf 2Schwachstellen" zu hinterfragen und Mitdiskutanten dadurch Stück für Stück in eine Ecke drängen möchte, jedoch selber einfachste Fragen nicht beantworten möchte (ich glaube eher, er KANN sie nicht beantworten ohne sich im Thema zu widersprechen und genaus DESHALB antwortet er nicht), dann ist das nicht nur unhöflich, sondern unverschämt!

Wenn gewisse User/innen alleine in meiner Fragestellung eine Unverschämtheit gesehen haben, so frage ich mich, ob sie über das Lesen des Usernamen hinausgegangen sind - denn genau aus diesen Gründen der persönlichen Angriffe, die danach erfolgt sind, wurde das Forum hier ja die letzten Monate zu einer Art "Hinrichtungsstätte des Glaubens ohne Wissenschaft".

Gruß aus Sverige

Peter

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Es wird aussehen, als wäre ich tot,
und das wird nicht wahr sein....
Und wenn du dich getröstet hast,
wirst du froh sein,
mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein,
du wirst Lust haben, mit mir zu lachen.
Und du wirst
manchmal dein Fenster öffnen,
gerade so zum Vergnügen....
Und deine Freunde
werden erstaunt sein,
wenn sie sehen,
dass du den Himmel anblickst
und lachst.

„Antoine de Saint-Exupéry“
31.07.2010 09:30 Pippilotta ist offline E-Mail an Pippilotta senden Homepage von Pippilotta Beiträge von Pippilotta suchen Nehmen Sie Pippilotta in Ihre Freundesliste auf
Anja
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Als ich mir Gedanken darum machte, ob wirklich viele Christen nicht fröhlich in der Welt sein können - was ich anders sehe - fiel mir das hier ein:

Wort zum Monat November 2002: Rühmen und fröhlich sein

Wer Gottes Gnade achtet und annimmt, darf ein erfülltes, glückliches, zufriedenes, ja ein reiches Leben führen.

Zwar bleiben Sorgen und Lasten, Versuchungen und Anfechtungen, Krankheit, Leid und Trauer nicht aus, aber die Gnade Gottes vermittelt stets neue Kraft zum Tragen, gibt neue Hilfe, neuen Segen.

Wer das erlebt, hat Anlass, Gott zu rühmen und sein Leben lang fröhlich zu sein.

Können wir angesichts solch unermesslicher Liebe Gottes, Gnade und Barmherzigkeit nicht fröhlich sein?

Gewiss gibt es Situationen, die einen niederdrücken, in denen man traurig, unzufrieden, ja verzweifelt ist.
Aber das muss doch nicht so bleiben!

Am Altar Gottes wird uns stets neu Trost, Aufmunterung, Kraft und Stärkung angeboten, dort erhalten wir Frieden, frischen Mut und Freude, finden wir uns im Gebet, in der Mitarbeit, in der Nachfolge.

Seien wir fröhlich in der Freiheit der Kinder Gottes!

Aus einem Gottesdienst des Stammapostels

http://www.nak.org/de/glaube-kirche/wort...d/article/9104/

Das paßt ganz gut hierher - meine ich.

Wir werden trotz Glauben nicht von schlimmen Dingen verschont.
Wäre ja auch zu schön. Augenzwinkern

Aber nur weil wir auch auf das später schauen, auf den Tag des Herrn - schließt es sich nicht aus, fröhlich und glücklich im Leben zu sein.

Gott hat uns dieses Leben geschenkt und begleitet uns.

Sicherlich möchte er, das wir uns freuen und glücklich sind - und das wir dieses auch weitertragen.

Können wir das Gute sehen, in der Welt, im Glauben, in unseren Mitmenschen und in uns?

Dann gibt es in allem Unglück auch noch die Freude.

Wir müssen sie nur sehen. Die Liebe und die schönen Dinge wahrnehmen - das ist so wichtig.

In der Welt passieren schlimme Dinge, manchmal ist es unfaßbar, was Menschen sich untereinander antun.
Mit welcher Grausamkeit Naturgewalten hereinbrechen können und andere Unglücke.

Da könnte man schnell denken: Wie kann man da noch Freude empfinden?

Nur: Nützt es den Opfern von Schicksalsschlägen - wenn wir aus Solidarität mit traurig sind?

Verbessert es die Welt - wenn wir uns wegen der Unglücke nicht mehr freuen?

Nein! Es nützt nur, wenn wir in unserem Rahmen helfen - im Gebet, in Taten, in einem aufbauendem Wort.

Ich nehme es sicherlich mit Bestürzung wahr, schaue mit Sorge auf manches Weltgeschehen, aber ist das Leben deshalb nicht lebenswert - nicht mehr von Freude erfüllt?

Meine Wahrnehmung - Leben bedeutet mir viel. Ich als Gläubige kann Freude empfinden.
Im Leben - wie auch im Glauben.

LG Anja
wech

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anja: 01.08.2010 12:12.

01.08.2010 12:09
fantasie
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Schon der Prediger im alten Testament wusste, dass alles seine Zeit hat, lachen und weinen. Ich weiß nciht, warum wir heute so zwanghaft fröhlich sein wollen, so zwanghaft uns wohlfühlen wollen, so zwanghaft immer gut drauf sein wollen. Alles hat seine Zeit. Lasst dem Traurigen doch seine Trauer und vertröstet ihn nicht billig auf bessere Zeiten. Die kommen vermutlich wieder, aber momentan sind sie für ihn eben nicht da. Lasst uns doch echt sein, echt fröhlich, echt traurig, echt wütend, echt wohlfühlend und echt unwohlfühlend, echt verzweilfelt, echt unzufrieden.

Nur wer echt seinen Gefühlen trauen darf und sie nicht verheimlichen muss, weil man ja immer so fröhlich zu sein hat, schafft es, die negativen Lebensaspekte zu meistern. Derjenige, den man ständig auffordert fröhlich zu sein,w eil das der erstrebenswerte Lebenszustand sei, verfällt unter Umständen dann eher in eine tiefe Depression...
01.08.2010 13:05
Anja
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Nein, darum ging es mir nicht fantasie.

Niemand soll zwanghaft fröhlich sein. Warum verstellen? Das tut niemanden gut.

Gefühle sollten immer echt sein und niemand kann nur fröhlich sein. Das geht gar nicht.

Wer traurig ist - darf trauern.
Wer wütend ist - darf wütend sein.
Wer verletzt ist - darf es benennen.

Es ging mir um die Betrachtung, das Christen augenscheinlich nur aus der Welt raus wollen, weil man sie als schlecht empfindet und Glaube freudlos sein soll oder so empfunden wird.

Und dem stimme ich so nicht zu - das kann man so wirklich nicht pauschal sagen.

Auch im Glauben kann man fröhlich sein - von müssen war nie die Rede.

Denn wie du auch schreibst - alles hat seine Zeit. Und alles braucht Raum

LG, schönen Sonntag noch. Anja wech

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01.08.2010 13:12
fantasie
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Anja ich bezog mich auf dein Zitat aus einem Gottesdienst des Stammapostels. Da wird suggeriert, dass man nur die richtige Einstellung haben muss, und schon hat man wieder allen Grund fröhlich zu sein. Das konnte ich schon zu meinen NAK-Zeiten nicht hören, es ist mir regelrecht zuwider, wenn ich so etwas höre oder lese. Deshalb meine Reaktion.

Ich kenne einige (neuapostolische) Menschen, die eine geradezu auffällige Fröhlichkeit an den Tag legen, wo ich immer denke "ist das wirklich echt?"
01.08.2010 13:30
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Zitat:
Original von fantasie
Anja ich bezog mich auf dein Zitat aus einem Gottesdienst des Stammapostels. Da wird suggeriert, dass man nur die richtige Einstellung haben muss, und schon hat man wieder allen Grund fröhlich zu sein. Das konnte ich schon zu meinen NAK-Zeiten nicht hören, es ist mir regelrecht zuwider, wenn ich so etwas höre oder lese. Deshalb meine Reaktion.

Ich kenne einige (neuapostolische) Menschen, die eine geradezu auffällige Fröhlichkeit an den Tag legen, wo ich immer denke "ist das wirklich echt?"


Das erinnert mich fatal an die Schuldzuweisungen. Bist du nicht fröhlich, hast du die falsche Einstellung, siehst du keinen Segen, ebenso, evtl. opferst du nicht (richtig).

Was auch negativ geschieht, ist man selber schuld, ist's positiv, war's der liebe Gott.
Falls ein Schicksalschlag kommt, der alle erschüttert, dann weiß man nicht, wozu es gut ist, wird im Jenseits gebraucht und der Dinge mehr, das wird man dann aber in der Ewigkeit sehen (da werden wir nichts mehr fragen).

Auf diese Weise kann man natürlich alles unter den Glaubenshut bringen, wenn nötig mit der Glaubenskeule.

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01.08.2010 15:32 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
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Na schau mal, wie unterschiedlich man so was deuten kann. grübeln

Danke für die Erklärung fantasie. Aus der Perspektive habe ich es noch nicht gesehen.

Klar, wenn man es so deutet, bekommt es einen anderen Beigeschmack.

Da muß ich dir und Tosamasi recht geben.

Ich allerdings wollte damit ausdrücken, das Glaube und Freude sich nicht ausschließen.
Das die Kirche nicht wie oben weiter angedeutet - freudlos oder nur gegen die Welt eingestellt ist.

Das Glauben und Freude sich nicht ausschließen - und Glauben und die Welt mögen auch nicht


Da habe ich wohl den falschen Text zitiert. Augenzwinkern


Zitat:
von Tosamasi
Was auch negativ geschieht, ist man selber schuld, ist's positiv, war's der liebe Gott.
Falls ein Schicksalschlag kommt, der alle erschüttert, dann weiß man nicht, wozu es gut ist, wird im Jenseits gebraucht und der Dinge mehr, das wird man dann aber in der Ewigkeit sehen (da werden wir nichts mehr fragen).

Auf diese Weise kann man natürlich alles unter den Glaubenshut bringen, wenn nötig mit der Glaubenskeule.


Empfindest du das so?

Ich glaube nicht, das man selber Schuld ist, wenn etwas negatives passiert.
Ok, mache ich Quatsch- natürlich.

Aber keiner ist an Schicksalsschlägen, Krankheiten und schlimmen Dinge Schuld - auf die er oder sie keinerlei Einfluß hat.

Jeder hat immer das Recht so zu fühlen, wie er oder sie gerade fühlt.

Jeder darf auch mal fallen - wichtig nur, wieder aufstehen.

Im Ernst - das was du zitierst war niemals auch nur im entferntesten in meinen Gedanken - als ich das vom Stammapostel hier hin kopiert habe.

Und das mit dem - die Antwort erhälst du in der Ewigkeit - ist für mich auch keine so wirklich befriedigende Antwort.

Ich bin echt erstaunt, wie unterschiedlich man so einen Text deuten kann.

Ich weiß ja nicht, was genau der Stammapostel rüber bringen wollte.

Ich denke es so - wie beschrieben.

Das ist mir jetzt doch wichtig zu erklären.

LG Anja wech

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Anja: 01.08.2010 16:49.

01.08.2010 16:31
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Hallo Anja,

die Schicksalsschläge werden ein wenig anders erklärt, ich zitiere mich:

Zitat:
Falls ein Schicksalschlag kommt, der alle erschüttert, dann weiß man nicht, wozu es gut ist, wird im Jenseits gebraucht und der Dinge mehr, das wird man dann aber in der Ewigkeit sehen (da werden wir nichts mehr fragen).


Hauptsächlich wird man für seine Gefühle, die man selbst kaum beeinflussen kann, verantwortlich gemacht. Aber Freude kann nicht befohlen werden, und darf beim Ausbleiben auch nicht zum Vorwurf gemacht werden, das meinte ich.

Wie oft hören wir im GD (jedenfalls bei uns), dass wir jetzt selig sind, (zu sein haben), dass wir dem Vorredner dankbar sind etc. das ist doch das normale neuapostolische Vokabular.
Wer aufmerksm zuhört und das Wort auf sich bezieht, wie uns empfohlen wird, wird da leicht Defizite in seinem Gefühlsleben fest stellen. Dazu gibt es dann den guten Rat, an diesen Gefühlen zu arbeiten, falls sie nicht "stimmen", was ja angeblich alles Einstellungssache ist.

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01.08.2010 17:03 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
Anja
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Zitat:
von Tosamasi
Hauptsächlich wird man für seine Gefühle, die man selbst kaum beeinflussen kann, verantwortlich gemacht. Aber Freude kann nicht befohlen werden, und darf beim Ausbleiben auch nicht zum Vorwurf gemacht werden, das meinte ich.

Ich habe schon verstanden - wie du es meintest. Jo!

Das habe ich noch nicht so erlebt - das mir jemand Gefühle zum Vorwurf macht - zum Glück.

Deshalb hätte ich das jetzt nicht so in den Zusammenhang gebracht.

Wie können Gefühle nicht stimmen?

Gefühle sind da und man darf sie fühlen und zeigen - das ist meine Meinung.

Egal ob Freude, Trauer oder Wut - das gehört doch zum Leben.

Alles andere wäre unecht. Laß dir bitte nie einreden Gefühle sind falsch. Giveme5

Wenn du traurig bist, ist das völlig ok, man sollte nur nicht für immer drin stecken bleiben.

Dann kann man auch irgentwann wieder Freude empfinden. Echte Freude.

Gibt es irgendeinen Menschen, der nie mächtig sauer oder voller Trauer war?

Das gehört genauso zum Leben wie Freude und Glück.

LG, schönen Sonntag noch wech

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anja: 01.08.2010 17:24.

01.08.2010 17:22
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Es ging oder geht gar nicht so um Freude oder Traurigkeit.
Es wirkt oft so, als wäre die Christenheit nicht unbedingt lebensbejahend und vor allem sehr restriktiv.
Die Liste was Gott angeblich alles nicht wünscht ist doch recht lang.

E.
01.08.2010 21:35 Excalibur ist offline Beiträge von Excalibur suchen Nehmen Sie Excalibur in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Excalibur
Es ging oder geht gar nicht so um Freude oder Traurigkeit.
Es wirkt oft so, als wäre die Christenheit nicht unbedingt lebensbejahend und vor allem sehr restriktiv.
Die Liste was Gott angeblich alles nicht wünscht ist doch recht lang.

E.


Vorher schriebst du lebensfroh - das beinhaltet für mich Freude am Leben.

Deshalb habe ich die Freude am Glauben und Leben in den Vordergrund gestellt.

Also ich bin lebensbejahend - aber so was von Augenzwinkern

Hast du selber den Eindruck das die Christenheit, die Gläubigen nicht lebensbejahend sind?

Oder eher, das sie es nicht sein könnten - wenn sie sich an alle Ge - und Verbote halten?

Wenn man so auf der NAK Seite das A - Z liest...
Ehrlich - ich wußte manches gar nicht, was man nicht dürfte zwinkern

Würde man sich an jedes und alles halten, jede Ansicht teilen - dann könnte es schwer werden.

Die Liste was Gott angeblich nicht will.

Im Wort angeblich liegt wohl der Knackpunkt, nicht wahr?

Ich glaube, das die Werte und Gebote von Gott sind.

Aber ich glaube nicht, das alle Regeln, die von Menschen in der Kirche gemacht sind - automatisch auch Regeln Gottes sind.

Mmmmh, ist das jetzt ein Regelverstoß verwirrt

Nehmen wir ein Beispiel:

Zwei Menschen lieben sich, wollen ohne Hochzeit zusammenleben.

Auf der offiziellen NAK Seite steht immer noch - das ist nicht gerne gesehen.

Das eheähnliche, intime Zusammenleben an einem gemeinsamen Domizil ohne Eheschließung und ohne kirchlichen Segen heißt die Neuapostolische Kirche nicht gut. Sie rät zur Ehe und weist auf die Wichtigkeit des Trausegens hin. Eine „Ehe auf Probe“ wird abgelehnt.

Quelle: http://www.nak.org/de/glaube-kirche/nak-...ll/eheaufprobe/

Würde Gott, der nun ja auch für Liebe steht, so engstirning sein - wenn zwei Menschen sich von Herzen lieben?

Ich kann es mir nicht vorstellen.

Natürlich kann ich hier nur mein Gefühl und meine Einstellung berichten.
Die offizielle deckt sich sicher nicht völlig mit meiner - aber ich entscheide ja für mich, ich glaube für mich.

Wenn ich den Glauben, die Werte, die Liebe lebe, nichts böses tue, Gott in meinem Herzen trage - kann ich manche von Menschen gedachte Regel auch mal lockerer auslegen. Pfeif

Ich nehme mir die Freiheit im Glauben das wesentliche zu sehen und manches " Kleingedruckte " nicht zu beachten bzw nur so weit, wie ich es als richtig empfinde.

Glaube ist viel Gefühl, darauf höre ich einfach. Jo!
Gott wird schon in mein Herz schauen und dort wird er sehen, wie ich zu ihm stehe. Hoffe ich
Hauptsache die Einstellung stimmt.

Behaupte ich mal ganz frech und wünsche eine gute Nacht wech

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Anja: 01.08.2010 22:23.

01.08.2010 22:18
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