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Dania
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Dazu wäre es sicher angebracht, mal zu definieren, was ist Welt? Wie definiert ein neuapostolischer Christ heute, ganz aktuell, Welt?
Ist Welt alles das, was nicht durch die GA der NAK abgedeckt ist? Ist Welt das, was man moralisch als bedenkliche Entwicklung, Zustand, etc. definiert?
Ist etwas so lange Welt im negativen Sinn, bis sich die moralischen Ansichten, z. B. auch in Bezug auf die Geburt eines unehelichen Kindes, allgemein geselslchaftlich relativiert haben?
Wie sehen, beurteilen, empfinden junge NAK-Christen diese Gegebenheit heute?
Wird bei unehelichen Schwangerschaften der vorgeburtliche Segen erteilt?
Findet Seelsorge für die betroffene Mutter statt?

Dania
07.08.2010 14:16
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Früher definierte die neuapostolische Welt die Welt "da draußen" so:

Wehe
Elend
Leid
Tod

Es ist schwer, diesen Gedanken zu entwachsen.

Heute werden diese "Windungen" -auch in der Predigt- weitgehend vermieden, jedenfalls von denen, die ihr Vokabular gelegentlich überprüfen.

Wenn mir allerdings mein (früherer) Vorsteher anno 2008 beim Hausbesuch sagte, dass er es besser fände, wenn ich der Kirche einige Zeit fernbliebe, weil mein Gedankengut nicht in den Gottesdienst passe und ich sowieso nicht profitieren würde, dann hatte er als Seelsorger m.E. nicht genug Seele für die Seelsorge und dieses alte Weltbild der Draußen-Welt noch verankert.

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07.08.2010 14:30 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
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also es gibt immer noch die ganz klare Direktive:
At und und "wilde Ehe" geht nicht! Und zeig mir mal den At, der bekennend Mitglied bei NAK-Regenbogen ist.
Als toll wird ja heute schon angesehen, dass man diesen Geschwistern diese Plattform bietet (egal ob Männlein/Weiblein)...aber als At????
Wie so Vieles "Neues":
Augenwischerei!!

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07.08.2010 16:42 detlef ist offline E-Mail an detlef senden Beiträge von detlef suchen Nehmen Sie detlef in Ihre Freundesliste auf
Dania
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tosamasi, daß ist ja geradezu unfaßbar, was man Dir geraten hat. Nach dem Schema, wer nicht ins Profil paßt hat außen vor zu bleiben. Ist das ein Inhalt unseres Glaubens? Ist das unsere Kirche? Ich meine nein. Wer sich so äußert hat seinen Amtsauftrag nicht verstanden, ist absolut kein Heilsbringer für die Seele. Wie soll zu einem solchen Amtsträger, mit solch einer Ausrichtung, ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden? Es ist nicht vorstellbar das Gott "ja" zu solchen Praktiken sagt und somit würde ich schon wünschen wollen, der betroffene Amtsträger sollte sich einer Schulung unterziehen oder sein Amt abgeben.

Dania
07.08.2010 16:43
Alicia
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Zitat:
Original von detlef
also es gibt immer noch die ganz klare Direktive:
At und und "wilde Ehe" geht nicht! Und zeig mir mal den At, der bekennend Mitglied bei NAK-Regenbogen ist.
Als toll wird ja heute schon angesehen, dass man diesen Geschwistern diese Plattform bietet (egal ob Männlein/Weiblein)...aber als At????
Wie so Vieles "Neues":
Augenwischerei!!

Ich kenne einen homosexuellen Diakon,der auch dazu steht.Er ist schon länger im Amt,hat sich vor einiger Zeit geoutet und ist immer noch Diakon.

Das wundert mich-weil auf der offizellen NAK Seite etwas anderes steht.

Das eben Homosexuelle und Nichtverheiratete-aber zusammenlebende-auf Grund ihrer fehlenden Vorbildfunktion keine Amts oder Lehrtätigkeit ausüben dürfen.
Was ich Unsinn finde,man sollte schauen:
Wie gibt er es weiter,wie lebt er seinen Glauben.Das wären für mich Vorraussetzungen für eine Lehrtätigkeit.Nicht die sexuelle Gesinnung.

http://www.nak.org/fileadmin/download/pd...ualitaet-de.pdf

Was für mich schon mal ein kleiner Schritt ist:
Früher stand dort immer vorehelicher Sex oder Zusammenleben vor der Ehe sei Sünde.
Jetzt steht dort: Heißt die Kirche nicht gut und rät davon ab.
Auch gibt es den Zusatz-wenn der feste Wille zur Hochzeit da ist...

Obwohl ich immer noch finde:
Das alles geht die Kirche nichts an und hat nichts mit dem Glauben zu tun!!
Die Herzenseinstellung der einzelnen zeigt sich daran doch nicht.
Oder wie groß ihr Glaube zu Gott ist.
Niemand hat das Recht jemanden anderen zu verurteilen.


Ich schrieb schon einmal in einem anderen Thread,das mein damaliger Freund und ich einige Jahre zusammen gelebt haben und wir auch Nachwuchs planten.Was leider nicht klappte-aber da wurde auch für uns gebetet beim Brüderbesuch.Ohne Hochzeit.

Ich weiß ebenso von einer Freundin-deren Tochter letztes Jahr ein Kind unehelich bekommen hat-das heute wohl in den meisten Fällen keine Unterschiede mehr gemacht werden.
Wiederum abhängig von Bezirk und Gemeinde.

Es scheint wirklich so:
Wie tolerant sie sind liegt am jeweiligen Bezirk,Apostel,Vorsteher usw.
In NRW scheint das dann nicht so streng zu sein. Augenzwinkern

Von früher kenne ich sicher einige Negativ-Beispiele.Auch mir gegenüber.
Wo Seelsorge mehr bekehren war.
Ohne auf die einzelne Person einzugehen.
Ohne zu hinterfragen.
Aber da meine Familie gläubig ist,viele meiner Freunde und Bekannten auch-bekomme ich natürlich auch mit,das dort Veränderungen stattfinden.

@tosamasi
Echt?
Ich sage offen,ich kann nicht mehr an Gott glauben und wurde oft aufgefordert,ich solle doch wieder in die Kirche kommen.
Und dir rät man wegzubleiben? verwirrt verwirrt
Das versteh einer....

Gruß,schönen Abend noch.Alicia

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 07.08.2010 18:03.

07.08.2010 17:59
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Er ist inzwischen im Ruhestand. Und ich habe ihn trotzdem noch lieb und vermisse ihn, Dania. Wir hatten ein ganz gutes Verhältnis zueinander, bis auf diese Diskussionen, die er nicht mochte. Er hatte buchstäblich keine Zeit, sich zu informieren, und wenn ich ein paar Neuerungen mit ihm besprechen wollte -die auf den offiziellen Seiten standen smile , war er wohl auch frustriert, weil er informativ hinten dran war. Und ab und zu hätte ich gerne was erklärt bekommen, aber das Hinterfragen wurde mit Zweifeln gleichgestellt. Es war wohl mehr die Hilflosigkeit, weshalb ich ihm auch nicht lange böse war, und wir uns auch schnell wieder in den Arm nehmen konnten.

Aber im ersten Moment hat mich solche Aussage umgehauen, zumal er aufstand und grußlos ging.

Er war es übrigens auch, der damals diesen Aufstand anlässlich der Taufe meines Enkelkindes machte.

Aber wie gesagt, ich freue mich trotzdem immer wenn ich ihn sehe. Jo!

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07.08.2010 18:09 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
Dania
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Meine Hochachtung, tosamasi. Gerne gestehe ich, ich hätte mehr Probleme mit solch einem Geschehen, aber schön, daß Du so damit umgehen kannst.

Dania
07.08.2010 19:52
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Was der Inhalt des neuapostolischen Glaubens ist vermag ich nicht klar einzugrenzen, aber es ist wohl die Struktur der Kirche auf Uniformität zu bestehen, es schwächt sich zwar etwas ab, aber dennoch besteht vor allem für Amtsträger ein Druck zur Uniformität.
Wir hatten es auch hier schon angerissen, man muss eine Lehrmeinung annehmen, darf keine eigene Meinung dazu äußern, muss aber den Fragenden hilfreich sein, das funktioniert nicht wirklich.

Das ein Outing in welcher Form auch immer nötig ist, zeigt doch aber, die Gemeinschaft ist noch lange nicht da wo sie hin soll, einer wahren Gemeinschaft wäre es egal, wer nun mit wem das Bett teilt. Hier greift wieder die Heteronormativität, die auch schon von Theologen als Geißel des Christentums identifiziert wurde. Ich muss mich fragen, wann solche Strukturen überwunden werden und man sich auf die Menschlichkeit besinnt?

Ich würde jetzt gern mal von Seelsorgern oder von den Wissenden und Insidern erfahren, was beinhaltet die Seelsorge der Neuapostolischen Kirche, was ist das Ziel und die Methode?

E.
07.08.2010 19:59 Excalibur ist offline Beiträge von Excalibur suchen Nehmen Sie Excalibur in Ihre Freundesliste auf
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Moin! excalibur,

"was beinhaltet die Seelsorge der Neuapostolischen Kirche"

mal festgemacht am überschaubaren Umfeld ist es das Hemd, welches interessiert, die Hose ist schon zu weit weg...

merkwürdig finde ich, - wird dieser Vergleich nur auf die Textilien bezogen -, dann wird doch die Hose oftmals als wertvolleres oder mehr beachtetes Kleidungsstück gesehen.

Was soll das sagen?

Ich nehme beispielhaft die gemeinsamen Gebete im GD.

Es wird gebetet für Kranke, schwache im Glauben, für jene die Ferne stehen...etc.

Gerade aktuell die Waldbrände oder Hochwasser, auch in Sachsen. Und was kommt? Nichts!

Christen sind nach noch immer vorzufindendem neuapostolischem Vertändnis nicht gleich Christen. Das Leid dieser Menschen ist eben nicht erwähnens wert. unglücklich geschockt Allerdings gibt es auch hier positive Veränderungen und auch im Kreis der AT andersdenkende.

Kürzlich erst selbst wieder (zum Seelsorgebereich zählend) erfahren, der Wunsch, Gott möge getane Arbeit (der letzten Jahre) segnen.

Gott ist kein Händler, der Leistung erwartet und ergebnisabhängig segnet. Das spukt nur in den Köpfen herum.

Was jahrzehntelang gelehrt wurde, das bekommst du eben nicht so schnell aus den Köpfen heraus.
09.08.2010 13:16 Udo ist offline Beiträge von Udo suchen Nehmen Sie Udo in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Udo,

sobald bekannt wird, dass Glaubensgeschwister betroffen sind, wird das schon
im Gebet erwähnt. großes Grinsen

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09.08.2010 13:31 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
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nun, das Thema Seelsorge wird hier individuell diskutiert, wie geschieht diese Seelsorge? Wie wird sie praktiziert?

Es kommt auf die Einstellung und das Empfinden des Seelsorgers an.

Mein Einwand, den ich zu bedenken gebe ist, wer allgemein kein Seelsorge Verständnis hat und Menschen in ihren Nöten, Sorgen und Freuden bewusst oder unbewusst ausgrenzt, kann kein Seelsorger sein geschweige denn Seelsorge durchführen.

Sogar meine zuvor gemachte Aussage in Bezug auf Christen ist ausgrenzend (zugegebenermaßen rotes Gesicht ), denn Zuwendung gilt allen Menschen.

Würden die Menschen unseren Ämtern am Herzen liegen ( bei einigen ist das durchaus so) es wäre gar kein Thema, weil das Herz spricht.

So, wie noch immer mehrheitlich praktiziert sind es nichts weiter als Worthülsen und über jahrzehnte erlernte Gebete, immer wieder gleiches Schema.

Sorry, wenn ich das so sage...
09.08.2010 13:55 Udo ist offline Beiträge von Udo suchen Nehmen Sie Udo in Ihre Freundesliste auf
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Ich wollte es gerade sagen, wenn man jemanden aus dem Wasser fischt, dann fragt man ja auch nicht nach Kirchenbuch oder dergleichen, da tut man in der Regel.

Es muss doch so etwas wie eine Anleitung oder Richtlinie zur Seelsorge geben, ich kann doch nicht einfach wen in ein Amt setzen und dann vollkommen "grün" auf die Menschen los lassen, das funktioniert doch nicht.
Ich kann ja nun auch nicht so einfach Mathe-Lehrer werden.

E.
09.08.2010 14:42 Excalibur ist offline Beiträge von Excalibur suchen Nehmen Sie Excalibur in Ihre Freundesliste auf
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Unsere Kirche funktioniert aber so. Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf, er löst Zungen und erweckt die richtigen Gedanken, wir verlassen uns auf ihn und er verlässt uns nicht etc.

Wenn Gott selbst, so wie wir im Glaubensartikel lesen, die Apostel und Folgeämter auswählt, was soll der Mensch da noch vervollkommnen?

Trotzdem werden Seminare für dieses und jenes angeboten, aber das sind für mich nur Halbherzigkeiten.

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09.08.2010 14:53 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von tosamasi
Trotzdem werden Seminare für dieses und jenes angeboten, aber das sind für mich nur Halbherzigkeiten.

wobei die von mir erlebten diese Bezeichnung "Seminar" eher nicht verdienen.
Ausnahme: "Sterbebegleitung" ..das war wirklich gut aber eben auch nicht durch Nak-At geführt.
Das soll von mir kein Pauschalurteil über die angebotenen "Seminare" der NAK sein: anderswo kann es möglicherweise viel besser und inhaltsreicher/informativer/prägender sein

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09.08.2010 15:09 detlef ist offline E-Mail an detlef senden Beiträge von detlef suchen Nehmen Sie detlef in Ihre Freundesliste auf
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NAK Süd: Verfassung Artikel 8 - Kirchliche Amtsträger

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09.08.2010 15:29 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
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aber trotzdem darf ich ja hier schreiben, was ich als fruchtbar oder eher "dürr" empfunden habe...außerdem: was für "Süd" gilt muß noch lange für "Nord" nicht in allen Belangen passen Pfeif (jetzt im Ernst: das ist übrigens ein weiteres Dilemma unserer Kirche..zurück zum Thema)

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von detlef: 09.08.2010 15:44.

09.08.2010 15:42 detlef ist offline E-Mail an detlef senden Beiträge von detlef suchen Nehmen Sie detlef in Ihre Freundesliste auf
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Überschrift "Seelsorge" auf Nak-Intern. Norddeutschland:

"Seelsorge
Die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche haben Anspruch auf seelsorgerische Betreuung. Dazu gehören unter anderem Krankenbesuche, besondere Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Senioren.

Die Neuapostolische Kirche engagiert sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch im sozialen Bereich z.B. durch die Veranstaltung von Benefizkonzerten, Basaren, durch gezielte Spendenaufrufe etc.

Alle Aktivitäten der Seelsorger werden überwiegend ehrenamtlich ausgeführt. Das Gemeindeleben genießt einen hohen Stellenwert. Musikalische Talente werden schon im Kindesalter gefördert. Fast jede Gemeinde hat einen eigenen Gemeindechor. Darüber hinaus bestehen auf Bezirksebene Bezirksorchester, Projektchöre, Bezirkskinder-, Jugend- und Seniorenchöre."

ööööhm?????????

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09.08.2010 15:53 detlef ist offline E-Mail an detlef senden Beiträge von detlef suchen Nehmen Sie detlef in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von detlef
aber trotzdem darf ich ja hier schreiben, was ich als fruchtbar oder eher "dürr" empfunden habe...außerdem: was für "Süd" gilt muß noch lange für "Nord" nicht in allen Belangen passen Pfeif (jetzt im Ernst: das ist übrigens ein weiteres Dilemma unserer Kirche..zurück zum Thema)


Hallo Detlef,

dat ging nicht an deine Adresse, sondern ich fand einfach nur interessant, wat da so verankert ist an Rechten und Pflichten. Augenzwinkern


Ja, die Zergliederung der Kirche mit den je nach Größe und Finanzkraft mächtigen Gebietsaposteln finde ich auch nicht gut.

(Ich bin nicht für den Föderalismus in Deutschland).

Natürlich ist das alles demokratisch angehaucht, aber wer setzt sich letztendlich durch, wenn es um das Gesamtkonzept geht?
Ich habe nämlich das Gefühl, dass unser Stap. oft ausgebremst wird.

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09.08.2010 16:08 tosamasi ist offline E-Mail an tosamasi senden Beiträge von tosamasi suchen Nehmen Sie tosamasi in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Udo
Es kommt auf die Einstellung und das Empfinden des Seelsorgers an.

Mein Einwand, den ich zu bedenken gebe ist, wer allgemein kein Seelsorge Verständnis hat und Menschen in ihren Nöten, Sorgen und Freuden bewusst oder unbewusst ausgrenzt, kann kein Seelsorger sein geschweige denn Seelsorge durchführen.



Und das beschreibt genau das Dilemma, in dem wir uns bezüglich Seelsorge befinden: Pflichtbesuche, ohne echte Anteilnahme, Wiederholen von im Gottesdienst gehörten etc. (Ich weiss, das klingt jetzt negativ, ist auch vielleicht übertrieben, aber noch immer Praxis) Darüberhinaus steht leider oft auch die Zielsetzung im Vordergrund, Probleme lösen zu wollen.

Echte Seelsorge erfodert Anteilnahme, Verständnis, Begleitung, Akzeptanz. Echte Seelsorge muss nicht zu einem verwertbaren, herzeigbaren Ergebnis führen, aber sie unterstützt, gibt Trost, und erfordert Mitgefühl.
09.08.2010 16:25 dlareg ist offline Beiträge von dlareg suchen Nehmen Sie dlareg in Ihre Freundesliste auf
Max
hat hier alles im Griff ...




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Hallo zusammen,

nachdem ich schon seit längerem hier lese, habe ich mich entschlossen mich anzumelden, weil mir das Thema Seelsorge am Herzen liegt und möchte mal darlegen warum ich das Gefühl habe, dass in dieser Diskussion die „Seelsorger“ der NAK etwas zu schlecht weg kommen.

Das Erste ist doch, dass ein Seelsorger immer ansprechbar sein sollte und sich die nötige Zeit für die Belange des Einzelnen nimmt. Und in dieser Hinsicht habe ich in der NAK eigentlich nur gute Erfahrungen gesammelt. Wenn es wirklich brennt, weil man krank ist oder vielleicht ein Angehöriger verstorben ist, dann ist doch in aller Regel ein Amtsträger da, der einen besucht und dies obwohl die Amtsträger ehrenamtlich tätig sind und sich oftmals die Zeit erst freischaufeln müssen. Vielleicht nimmt der eine oder andere dies als zu selbstverständlich.

Und den Vorwurf, der in dieser Diskussion gefallen ist, dass die Amtsträger keine hinreichende Ausbildung haben, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wie lernt man denn Seelsorge? Und im Grunde besteht Seelsorge sehr oft „nur“ aus zuhören und beten, weil in den seltensten Fälle der Seelsorger eine Lösung hat, die die „Sorge“ sofort verschwinden lässt. Wobei der Seelsorger natürlich wissen sollte, wo seine Grenzen sind und er dem anderen in solchen Fällen raten sollte, eine Experten zu konsultieren.

Und dass die Anteilnahme zu gering sei, habe ich persönlich auch nicht erlebt. Im Gegenteil, ich habe schon erlebt, dass die Anteilnahme eher zu groß war, in dem Sinn, dass der Amtsträger den anderen unbedingt davon überzeugen wollte, was er zu tun oder zu lassen hatte und dabei über das Ziel hinaus schoss. Wenn Jemanden der Gegenüber egal ist, dann könnte man aber auch ihn machen lassen was er will, weil es ihm ja egal ist.

Wo die Seelsorge der NAK sicherlich noch verbesserungswürdig ist, ist bei Sorgen, die den Glauben betreffen, insbesondere wenn man etwas kritisch hinterfragt. In diesen Fällen haben manche Amtsträger ihre Probleme sachlich zu bleiben, weil sie – so meine Vermutung – sich in ihrem Glauben und damit auch persönlich verletzt fühlen und deshalb oftmals emotional reagieren und zu wenig Verständnis aufbringen (können).

Zum Schluss ein Beispiel, dass ich gerade erlebt habe und vielleicht erklärt warum ich es schade finde, die Tätigkeit der Amtsträger im seelsorgerischen Bereich allgemein so negativ darzustellen:

Ein Glaubensbruder ist verstorben und ein Amtsträger, der eigentlich Urlaub hatte und inzwischen einer anderen Gemeinde angehört, hat daraufhin am selben Tag eine Angehörige 3 Stunden besucht, um sie zu trösten. Das ist für mich Seelsorge.


Liebe Grüße
Max
09.08.2010 17:09 Max ist offline E-Mail an Max senden Beiträge von Max suchen Nehmen Sie Max in Ihre Freundesliste auf
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@Max
das hat ja auch niemand so gesagt oder es ist einfach falsch rübergekommen: Natürlich gibt es auch in unserer Kirche - ich nenne sie jetzt einmal hochachtungs-/respektvoll - die Sahneseelsorger..keine Frage!! Ich könnte Dir auch ein paar nennen/und/oder zeigen..

aber auf der anderen Seite steht es eben außer Frage, dass der Begriff der "Seelsorge" in unserer Kiche auch nicht annähernd sauber beschrieben ist und schon erst recht kaum bis keine Vorbereitung für "junge/neue" At über die praktische Seelsorge stattfindet.
"Learning by doing" ist häufig angesagt und daraus resultieren auch oft genaug die oben angesprochenen Top-Seelsorger: Erfahrung vieler Jahre und Begegnungen/Gesprächen...
Da die Seelsorge der eigentliche Schwerpunkt der Aufgabe eines At ist (das vergessen viele!!) sollte hier gezielt und qualifiziert vorbereitet werden.
Also noch einmal: es gibt wirklich eine Menge sehr guter, einfühlsamer Seelsorger die über absolut "feine Antennen" (geliehen aus einem anderen thread Augenzwinkern ) verfügen und sich auch dementsprechen "sorgen".
.....
aber es müssten und könnten mehr sein!!
liebe Grüße
Detlef

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