|

|
Ermutigende Veränderungen?   |
fantasie unregistriert
 |
|
| Zitat: |
Da gibt es aber mal ein Riesen Veto von mir.
Von einem kannst du doch nun wirklich nicht auf alle schließen.
So-die Jugend heute hat kein Durchhaltevermögen und nimmt alles so hin.
|
Nein sie nimmt nicht alles hin, sie verabschiedet sich so nach und nach.
| Zitat: |
Also,ich sehe es ja in der Familie-gerade bei meinen ältesten Nichten-und im Freundeskreis:
Vieles worum wir früher kämpfen mußten,können sie einfach so.
Wir waren mit der Jugend auch im Kino,Theater,Freizeitparks usw-das gab etliche Probleme.
So etwas gehört heute dazu.
|
Es geht mir nicht um diese Äußerlichkeiten wie Kino, Theater und so weiter. Ich sprach von innerkirchlichen Problemen. Einfach nochmal lesen.
Und im übrigen steht hier einfach die Erfahrung in deinem Umkreis gegen den Eindruck, den das Gespräch bei mir hinerlassen hat. Das beziehe ich nur wahrlich nicht auf die ganze NAK, aber auf diese paar Gemeinden in diesem Bezirk scheint es zuzutreffen. Und ist somit eine NAK-Realität im Jahr 2010. Ich schreibe nirgends, dass es überall so ist.
Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.
Zurück zu den ermutigerenden Beispielen.
|
|
14.08.2010 20:00 |
|
|
Alicia unregistriert
 |
|
| Zitat: |
Zitat: fantasie
Es geht mir nicht um diese Äußerlichkeiten wie Kino, Theater und so weiter. Ich sprach von innerkirchlichen Problemen. Einfach nochmal lesen.
Und im übrigen steht hier einfach die Erfahrung in deinem Umkreis gegen den Eindruck, den das Gespräch bei mir hinerlassen hat. Das beziehe ich nur wahrlich nicht auf die ganze NAK, aber auf diese paar Gemeinden in diesem Bezirk scheint es zuzutreffen. Und ist somit eine NAK-Realität im Jahr 2010. Ich schreibe nirgends, dass es überall so ist.
Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.
Zurück zu den ermutigerenden Beispielen. |
Einfach meins auch noch mal lesen.
Ich schrieb weiter:
Ich erlebe und sehe es genau anders herum:
Die Jugend hält nicht mehr wie früher den Mund,sondern benennt klar die Dinge,die ihnen nicht passen.
Sie leben ihre Interessen offen aus,verkünden ihre eigenen Ansichten-ungeachtet was man in der Kirche davon hält. Sie leben ihren Glauben,akzeptieren aber nicht alles.
Sei es das einmischen ins Private oder wenn sie Probleme mit manchen Lehraussagen haben.
Sie zeigen der Kirche öfter Grenzen auf-als manch einer das vielleicht merkt.
Der Prozeß ihren Weg-ihren eigenen Weg-zu finden,läuft viel offener ab,als bei uns früher.
Ich schrieb auch nur meinen Eindruck und der ist halt ein anderer.
So bin weg,schönen Abend noch.Alicia
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 14.08.2010 20:07.
|
|
14.08.2010 20:04 |
|
|
fantasie unregistriert
 |
|
...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von fantasie: 04.09.2010 18:12.
|
|
14.08.2010 20:15 |
|
|
Excalibur
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 07.06.2007
Beiträge: 4.187
Gästebuch: deaktiviert
Religion: keine Angabe
 |
|
So wie ich das sehe und erlebe benennt die Jugend nicht, weil es eh sinnlos wäre. Ist ja nicht so das es eine Kultur des vertikalen und horizontalen Dialogs gäbe.
Die Jugend geht einfach und sucht auf eigenem Wege nach Gott.
Alicia, ich sehe da jetzt keinen Grund das es keine Aussage des Stammapostels ist, es passt auch perfekt zu den Aussagen von Dr. Kiefer und den in den neu formulierten Glaubensartikeln getroffenen Aussagen. Es ist eben nur nochmal ohne Blendwerk formuliert.
Es hat sich eben nichts geändert, da möchte ich dann doch mal in die Runde fragen, wo man denn die Änderungen sieht, meines Erachtens nach ist die Öffnung der Neuapostolischen Kirche oftmals doch nur Kosmetik, alter Wein in neuen Schläuchen.
Das mag jetzt ein wenig genervt klingen, aber ich bin von dem Kurs der Kirche der ich nominell angehöre enttäuscht und muss mich irgendwo schämen für das, was da so verkündet (Gott wirkt nur in Einzelfällen außerhalb der neuapostolischen Ordnung...) wird.
mit besten Grüßen
Excalibur
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Excalibur: 14.08.2010 20:18.
|
|
14.08.2010 20:17 |
|
|
Anja unregistriert
 |
|
Dann mal etwas Ermutigendes:
Ich habe ein großes Entgegenkommen bei der Versiegelung meiner Tochter erfahren.
Auch gab es nicht - wie noch vor Jahren - Probleme oder Fragen, weil ich den Namen des Vaters nicht habe eintragen lassen.
Der Apostel ist wunderbar auf meine Tochter eingegangen und die Versiegelung außerhalb des Gottesdienstes wurde von ihm - ohne überreden es doch in der Gemeinde zu tun - vollzogen.
Auch auf die Fragen meiner Kleinen ist er eingegangen.
Das fand ich schön und es war ein Zeichen, das man doch auch mal von dem " Üblichen " abweichen kann und der Einzelne und sein Anliegen im Vordergrund steht.
Zu der Jugend - aus der ich ja nun wirklich noch nicht lange raus bin - sehe ich es ähnlich wie Alicia.
Das mag allerdings auch von Gemeinde zu Gemeinde verschieden sein.
Es wird offener gesagt, was nicht gefällt und manche Regel wird hinterfragt oder großzügig ausgelegt.
Ich sehe da einige Veränderungen.
Auch in den Seminaren wird lebhafter diskutiert.
Klar, wünscht man sich manches andere - aber es passiert schon etwas.
Ich selber sage immer:
Die NAK ist meine Kirche, ich muß aber nicht alles gut heißen und ich lebe nur das - zu dem ich stehen kann.
Ich verbiege mich nicht und halte auch nicht mit meiner Meinung hinter den Berg.
Das erlebe ich bei vielen.
Einige gehen auch - sicher. Wie in jeder Kirche und Konfession.
Andere finden auch alles in Ordnung so.
Es ist wie überall im Leben - Vielfalt
LG Anja
|
|
14.08.2010 20:26 |
|
|
Anja unregistriert
 |
|
|
14.08.2010 20:39 |
|
|
Dania unregistriert
 |
|
| Ermutgiende Veränderungen? |
 |
Aus den bisherigen Beiträgen ist beides herauszulesen, es gibt Veränderungen, die aber weitgehend auf Gemeindeebene beschränkt sind und es gibt Aussagen, die nachdenklich stimmen.
Dennoch, so meine ich, ein jeder muß für sich ganz allein entscheiden, ob er in der NAK seine geistige Heimat finden kann oder auch nicht. Auch ist es ja jedem selbst überlassen, ob er alles was gelehrt wird, für sich akzeptiert oder sich in gewisser Weise seinen eigenen, individuellen Weg im Glauben, in seiner Verbindung zu Gott sucht.
Wie immer wir uns entscheiden, so glaube ich doch, Gott kann und wird es verstehen, und wenn es nötig ist eingreifen. Das werden wir dann schon merken.
Dania
|
|
14.08.2010 20:49 |
|
|
detlef
jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 20.07.2005
Beiträge: 3.317
Gästebuch: aktiviert
Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: Essen (NRW)
 |
|
| Zitat: |
Laut Internet müßte ich als nicht mehr NAK-Kirchgänger auch bedroht und belästigt werden...Was Quatsch ist.
Gruß.Alicia
|
Wo ist der schmale Grad zwischen "Belästigung/auf den Zeiger gehen" und/oder einfachem Schulterzucken: "ist uns doch egal wenn jemand nicht mehr will soll er doch wegbleiben"??
Das wäre so etwas wie "natürliche Auslese"
__________________ Mit der Liebe ist es, wie mit den Broten und Fischen bei der sogenannten Speisung der 5000:
Du hast scheinbar nie genug davon!
WANN fängst Du endlich an auszuteilen??
|
|
14.08.2010 20:50 |
|
|
Alicia unregistriert
 |
|
| Zitat: |
Zitat: detlef
Wo ist der schmale Grad zwischen "Belästigung/auf den Zeiger gehen" und/oder einfachem Schulterzucken: "ist uns doch egal wenn jemand nicht mehr will soll er doch wegbleiben"??
Das wäre so etwas wie "natürliche Auslese" |
Hallo Detlef!
Ich bin ja selten am PC und dann meist nur ein,zwei mails und öfters kurz hier.
Mehr schaffe ich selten von der Kraft her.
Letztens war ich ausnahmsweise mal in einem Aussteigerforum zum schauen.
Wenn man das liest-schlackern einem die Ohren.
Laut dem wird man als Aussteiger belästigt,bedroht(reicht von Telefonterror,über Reifen zerstechen,bis hin zu Morddrohungen
).
Spätestens wenn du so etwas liest,hinterfragst du noch mehr,was im Internet wirklich stimmt.
Und wenn da so bescheuerte und unwahre Horror-Fantasiegeschichten existieren....
Ich kann ja nun aus eigenen Erfahrungen sagen,das es nicht zutrifft und ich kenne noch andere.
Als ich vor mehr als 15 Jahren aufgehört habe zur Kirche zu gehen,kam einmal eine Anfrage vom Vorsteher.
Ich habe erklärt,das ich das nicht möchte-und gut war.
Das andere war ja erst,als ich vor einigen Jahren wieder reingeschnuppert habe.
Da habe ich selber einem Brüderbesuch zugestimmt.
Das war meine Entscheidung.
Mir war klar,das es genauso nach hinten losgehen kann und manch Unverbesserlicher einen unsensiblen Spruch bringen könnte.
Ansonsten wurde ich nie belästigt oder bedrängt-auch nicht vom NAK Freundeskreis.
Jeder hat es akzeptiert.
Da ich ja nun auch nie Glauben abwertend behandle.
Ich kann halt nicht an Gott glauben-gestehe es anderen aber zu und akzeptiere es.
Eins habe ich allerdings nie erlebt: Gleichgültigkeit.
Niemals hat mir jemals irgend jemand aus der NAK nahegelegt,ich solle doch wegbleiben.
Auch nicht,als ich noch zur Kirche gegangen bin und offen Zweifel an der Existenz Gottes geäußert habe.
Es war nicht gerne gesehen,es wurde negativ bewertet-aber mir wurde so etwas nie nahe gelegt.
In den letzten Jahren bekomme ich nur jedes Jahr eine Einladung zum Gemeindefest mit Grüßen von meinem ehemaligen Hauspriester-das zähle ich nicht als Belästigung.
Das finde ich eine nette Geste.
Mir zu zeigen,ich wäre willkommen-aber keine Bekehrversuche oder sonst welche Sprüche.
| Zitat: |
von Excalibur
Alicia, ich sehe da jetzt keinen Grund das es keine Aussage des Stammapostels ist, es passt auch perfekt zu den Aussagen von Dr. Kiefer und den in den neu formulierten Glaubensartikeln getroffenen Aussagen. Es ist eben nur nochmal ohne Blendwerk formuliert. |
Ich kann mir auch vorstellen,das es stimmt.Leider....
Aber wie gesagt,bei manchen Seiten darf man auch mal vorsichtig fragen.
Gesunde Skepsis
@Anja
Das ist schön,das du da so positive Erfahrungen gemacht hast.Das freut mich für dich
Gute Nacht,Alicia
Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 15.08.2010 08:08.
|
|
15.08.2010 00:55 |
|
|
giggi unregistriert
 |
|
Liebe Alicia !
Nun möchte ich Deine Frage nach den Nicht kirchlichen Musikinstrumenten beantworten. Leider hatte ich in der letzen Woche wenig Zeit.
Saxophone durfte ein Glaubensbruder (Diakon) in der einer grösseren Bezirksgemeinde NRW vor 13 Jahren nicht mehr im Kirchengebäude geschweige denn im GD spielen.
In meiner jetztigen Gemeinde spielt eine junge Schwester Saxophone.
Sie hat es auch schon im GD gespielt.
Schlagzeug und E- Gitarre sind ja auch verpöhnt, aber in unserem Bezirk und auch schon im ganzen Bezirk der Schweiz für die Jugend erlaubt.
LG
Giggi
|
|
15.08.2010 07:21 |
|
|
Alicia unregistriert
 |
|
|
15.08.2010 08:06 |
|
|
Tabea

Moderatorin
   

Dabei seit: 11.09.2006
Beiträge: 1.615
Gästebuch: aktiviert
Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch
 |
|
| Zitat: |
Zitat: Udo
hallo Tabea,
irgendwo auf Gottes schöner, weiter Welt scheint immer die Sonne |
Ja, stimmt!
Am kommenden Mittwoch scheint sie für mich in der Nachbargemeinde beim GD mit unserem Apostel, zu dem ich heute Morgen eingeladen worden bin
.
__________________ sonjafoto.de
|
|
15.08.2010 11:44 |
|
|
tosamasi

jenseits von gut und böse;-)


Dabei seit: 01.09.2008
Beiträge: 4.606
Gästebuch: aktiviert
Familienstand: Verheiratet Religion: neuapostolisch Herkunft: aus dem tiefen Süden
 |
|
| Ermutigende Veränderungen? |
 |
| Zitat: |
Zitat: Dania
Aus den bisherigen Beiträgen ist beides herauszulesen, es gibt Veränderungen, die aber weitgehend auf Gemeindeebene beschränkt sind und es gibt Aussagen, die nachdenklich stimmen.
Dennoch, so meine ich, ein jeder muß für sich ganz allein entscheiden, ob er in der NAK seine geistige Heimat finden kann oder auch nicht. Auch ist es ja jedem selbst überlassen, ob er alles was gelehrt wird, für sich akzeptiert oder sich in gewisser Weise seinen eigenen, individuellen Weg im Glauben, in seiner Verbindung zu Gott sucht.
Wie immer wir uns entscheiden, so glaube ich doch, Gott kann und wird es verstehen, und wenn es nötig ist eingreifen. Das werden wir dann schon merken.
Dania |
Wenn gewisse Vorgaben dogmatisch behandelt werden, nützt es nichts, wenn man hinterher feststellt, dass sie kein Dogma waren und sind.
Wer in einem bestimmten Dunstkreis groß wird, erkennt da keine Unterschiede. Hinterher lässt sich alles leicht abtun, heimlich vielleicht sogar belustigt, was für Merkwürdigkeiten als Gottes Willen verkündet und obendrein geglaubt wurden.
Mancher Gläubige fragt sich, wieso man das heute so herunter spielt, was gestern letzte Weisheit war, den Kindern im KiGo, im Konfi in den Jugendstunden, bei Familienbesuchen und in Gottesdiensten sogar vom Altar als einzig richtiger, von Gott verordneter Weg aufgezeigt wurde, mit Vorschriften bis zur Frisur.
Ich kann kaum noch ernst nehmen, was heute gesagt wird, weil ich weiß, dass ich gestern alles viel zu ernst genommen habe und morgen über das Heute vielleicht mitleidig geschmunzelt wird.
__________________ Nur der Einfältige fürchtet die Vielfalt
tosamasi
|
|
01.09.2010 16:51 |
|
|
|
|
|
 |
Views heute: 2.125 | Views gestern: 2.536 | Views gesamt: 9.624.854
 |
RSS Feeds abonnieren |
|