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Unsichtbare Behinderung bei Kindern... |
Gina

Moderatorin
   

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| Unsichtbare Behinderung bei Kindern... |
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und Jugendlichen.......................................
Am Sonntag erzählte unser Apostel von behinderten Kindern. Das ist oft schlimm anzusehen und doch bewundernswert, wie sie damit umgehen. In der Regel sind sie freundlich und wirken zufrieden.
Aber welches Kind ist heute nicht behindert ? Ich spreche von den Kiddis, die durch den Verlust der Eltern oder eines Elternteiles, seelisch behindert sind. Das sieht man nicht sofort................................
Jeder erwartet normales Verhalten, welches sie aber nicht erbringen können, weil ihre kleinen Seelen geschädigt wurden. Dazu kommt dass sie , durch den Scheidungskrieg/ Tod der Eltern, sehr bescheiden ja oftmals sogar in Armut leben müssen.
Diese Kinder brauchen unsere Gebete ebenfalls - ganz nötig. Wenn man mal darüber nachdenkt und so durch die Gemeinde/ Nachbarschaft geht, fällt uns garantiert etwas ein, womit man ihnen mal eine kleine Freude machen kann und sei es nur ein Päckchen Kaugummi. Sie werden das nie vergessen.
Liebe Grüße
Gina
__________________ "Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell hinein..." (NAK-Gesangbuch)
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04.05.2010 07:21 |
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Alicia unregistriert
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Hallo Gina!
Du hast natürlich recht,das gerade auch diese Kinder mit seelischen und psychischen Leiderfahrungen besonders Hilfe,Liebe und Beistand benötigen.
Sie sind keine kleinen Erwachsenen,die alles einfach so wegstecken können.
Oft reichen ein paar liebe Worte,eine kleine Zuwendung,um ihnen ein Licht in die Augen oder ins Herz zu zaubern.
Manch ein Erwachsener vergißt gerne im eigenen Kummer oder auch von dir erwähnten Scheidungskrieg,Rücksicht auf die schwächsten zu nehmen-die Kinder.
Liebesentzug,fehlende Fürsorge oder Nichtbeachtung sind dabei oft schlimmer als materielle Armut.Denn gerade Gewalt oder Desinteresse hinterläßt Spuren auf der Seele.
Das besondere gerade an Kindern,die wenig haben-sie geben oft viel zurück.
Jede liebevolle Zuwendung wird einem oft mehrfach zurück gegeben und gedankt,als bei Kindern die immer auf der Sonnenseite des Lebens standen.
Aber der Begriff unsichtbare Behinderung gefällt mir hierbei absolut nicht.
Man sagt seelisch oder psychisches Leid/Erkrankung oder seelisch und psychisch beeinträchtigt.
Unsichtbar oder psychisch behindert ist etwas ganz anderes,als du in deinem Eingangsposting meinst/beschreibst.
Sorry,das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen-das ist ein riesiger Unterschied-das wird dir jeder sagen,der beruflich mit Kindern zu tun hat.
Und würdest Du erwachsene Menschen mit Leiderfahrung unsichtbar behindert nennen.....ich glaube dann würden viele auf die Barrikaden gehen.
Liebe Grüße,Alicia
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 04.05.2010 08:04.
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04.05.2010 08:02 |
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Dania unregistriert
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| Unsichtbare Behinderungen bei Kindern |
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Liebe Waage, Du sprichst ein Thema an, das ungemein wichtig und doch häufig, auch aus Unachtsamkeit keine Beachtung findet.
Zu den behinderten Kindern zählen auch die Kinder aus Suchtfamilien.
jahrzehntelang hat man sich primär um die Suchtmittabhängigen Erwachsenen gekümmert, bemüht, dann schlich sich so allmählich die Erkenntnis ein, die Mitbetroffenen Partner, Geschwister, Eltern und - leider - letztendlich Kinder leiden viel mehr als der Primärabhängige.
Es sind erst ralativ wenige Jahre, in denen man sich um Erkenntnisse bemüht, herauszufinden wie und wie umfassend, früh und besonders im späteren Erwachsenenalter Kinder unter den Auswirkungen von Sucht- und Co-Abhängigkeit in ihren Familien leiden, und zwar nachhaltig.
Diese KInder werden auch heute noch häufig übersehen mit dem Gedanken, ach, daß Kind von denen (der Alkoholikerfamilie). Niemand sieht die Bedrängnis, die Not dieser KInder und dabei brauchen gerade sie sehr viel Liebe, Fürsorge, Zuwendung und behutsame Führung, um überhaupt eine Chance zu bekommen lebenstüchtig zu werden.
Beten wir doch auch für so betroffene Kinder.
Dania
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04.05.2010 10:16 |
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Waage

Administratorin
     

Dabei seit: 17.06.2009
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| RE: Unsichtbare Behinderungen bei Kindern |
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| Zitat: |
Original von Dania
Liebe Waage, Du sprichst ein Thema an, das ungemein wichtig und doch häufig, auch aus Unachtsamkeit keine Beachtung findet.
Dania |
*Mich-nicht-mit-fremden-Federn-schmücken-will*
Es war Gina, nicht Waage. Aber ich stimme Gina zu - diese verborgenen Verletzungen bei Kindern sind oft schwerwiegend. Und es wird oft zum Teufelskreis: Die Kinder verhalten sich auffällig (oder auch mal extrem angepasst) und bekommen andere (oder noch weniger) Aufmerksamkeit als sie bräuchten.
__________________ Liebe Grüße
Waage
Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (A. de Saint-Exupery).
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04.05.2010 10:37 |
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Dania unregistriert
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| Unsichtbare Behinderungen bei Kindern |
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Hallo, liebe Gina, liebe Waage,
muß mich bitte bei Euch beiden entschuldigen, habe mal wieder nciht richtig hingeschaut.
Dania
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04.05.2010 11:10 |
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h.e.a. unregistriert
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04.05.2010 12:39 |
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giggi unregistriert
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Es ist leider so das nicht sichtbare (seelische ) Behinderungen auch körberliche Behinderungen nach sich ziehen können.
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04.05.2010 15:13 |
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Alicia unregistriert
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Leute,ich will bestimmt nicht auf dem Wort rumreiten,aber ihr kennt schon den Unterschied zwischen Behinderung und seelischem Leid,Verletzung oder Beeinträchtigung?Das läßt mich echt zusammenzucken-wenn ihr Kinder so betitelt-wenn es um kids mit Leiderfahrung geht.
Ansonsten habt ihr absolut recht-aber......
Die links sind interessant h.e.a.
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04.05.2010 17:03 |
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Gina

Moderatorin
   

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Liebe Dania,
alles klar und auch kein Problem für mich.
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Liebe Alicia,
ich verstehe deine Argumentation, möchte aber dabei bleiben, denn so etwas behindert die Kinder ihr ganzes Leben lang. So war das gemeint. Wir alle wissen dass man vergeben lernen kann, aber vergessen nicht. Mißstimmungen, Mißgefühle, schlimme Träume weil sie alles mit in den unruhigen Schlaf nehmen, das Gefühl der Haltlosigkeit, alles das bleibt und wird nur überdeckt. In gewissen Lebenssituationen taucht alles wieder auf.
Die Lehrkräfte in den Gemeinden sollten eigentlich mit solchen Sachen vertraut gemacht werden, damit sie die Kinder geduldig behandeln können. Vielleicht ist das inzwischen schon so, das weiss ich nicht.
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Liebe Giggi,
das ist richtig. Wenn die kleine Seele krankt, krankt auch der Körper. Bekannt ist mir von Kindern plötzliche Allergien, einfach umkippen, Fingernägel abkauen, Aggressivität und Depressionen. Es wirkt sich bei jedem Kind/ Erwachsenen anders aus.
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Hallo h.e.a.
vielen Dank für die Links, ich werde sie mir einmal ansehen. Man lernt nie aus. Habe gerade zwei neue kleine Bengels bekommen. Da bin ich einmal die Woche und sie dürfen in geordneten Verhältnissen leben. Sie genießen den Reichtum beider Eltern. Das ist allerdings bei meinen zwei Arbeitsstellen gleich.
Liebe Grüße
Gina
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04.05.2010 17:08 |
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Alicia unregistriert
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| Zitat: |
Original von Gina
Liebe Alicia,
ich verstehe deine Argumentation, möchte aber dabei bleiben, denn so etwas behindert die Kinder ihr ganzes Leben lang. So war das gemeint. Wir alle wissen dass man vergeben lernen kann, aber vergessen nicht. Mißstimmungen, Mißgefühle, schlimme Träume weil sie alles mit in den unruhigen Schlaf nehmen, das Gefühl der Haltlosigkeit, alles das bleibt und wird nur überdeckt. In gewissen Lebenssituationen taucht alles wieder auf.
Die Lehrkräfte in den Gemeinden sollten eigentlich mit solchen Sachen vertraut gemacht werden, damit sie die Kinder geduldig behandeln können. Vielleicht ist das inzwischen schon so, das weiss ich nicht.
Liebe Grüße
Gina |
Das sollte auch nichts gegen dich sein-aber zu manchen Dingen muß ich einfach was schreiben.Da kommt mein Beruf durch
Ich denke,ich verstehe genau was du meinst.
Das Wort Behinderung ist nur etwas unglücklich gewählt.
Aber es ist ok-wollte es nur ganz klar machen.Denn eine Behinderung und eine seelische Verletzung ist ein Unterschied.
Das Kinder durchaus ihr ganzes Leben unter den Folgen leiden können-das weiß ich.
Das die Kinder Liebe und Zuwendung im besonderen Maße brauchen auch.Dazu habe ich ja weiter oben schon etwas geschrieben.
Man spricht dann aber eher von psychischer oder seelischer Beeinträchtigung.
Das war mir einfach wichtig zu betonen
Jetzt laß ich es auch
Liebe Grüße,Alicia
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alicia: 04.05.2010 17:47.
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04.05.2010 17:31 |
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Gina

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Liebe Alicia,
ich habe dir nichts übel genommen, tut mir leid wenn das so rübergekommen ist
Was Kinder angeht habe ich keine Fachschule besucht, hatte aber sehr viel Umgang mit den verschiedensten Altersklassen. Meine Ausbildung war das Leben. Du mußt dich nicht aus dem Thema zurückziehen, warum ? Laß deine Erfahrungen ruhig einfließen. Ist doch Sinn der Sache.
Liebe Grüße
Gina
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04.05.2010 18:36 |
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fazerBS

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Behinderung - Beeinträchtigung - Handicap. Wie auch immer: hier gibt es offensichtliche und weniger oder gar nicht offensichtliche Dinge. Und ich verstehe Alicia so, dass wir auch an die Menschen denken sollen, die nicht so offensichtlich unter einem Handicap leiden. Und es sich selbst vielleicht nicht eingestehen, dass sie eins haben...
Ein wenig mehr Sensibilität im Umgang mit anderen, Gebete und Freundlichkeit = christliche Nächstenliebe.
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06.05.2010 12:03 |
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betTy13 unregistriert
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Danke für die Links, finde ich ein äußerst spannendes und informatives Thema. Ich habe bei solchen Themen immer etwas Angst, wie ich denn damit umgehen würde und ob ich es könnte..
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26.08.2010 15:17 |
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Gina

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Hi Betty,
erst mal: Herzlich Willkommen hier bei uns und viel Freude.
Das ist ein knochenhartes Thema, da kann man jede Hilfe gebrauchen. Wenn man sich vorher eingelesen hat ist das gut aber jedes " Kind " ist auch wieder anders veranlagt.
Liebe Grüße
Gina
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27.08.2010 20:18 |
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